Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

der Staat und Hartz 4 Empfänger

  • Starter*in Starter*in Gast
  • Datum Start Datum Start
Hallo Schatten2009 vielleicht wäre ein Betreuer richtig für dich. Es gibt viele Anlaufstellen wie Caritas etc. die verschwiegen und unentgeltlich in den meisten Fällen helfen. Sich auf Dauer verstecken und abhauen bringt dich da nicht weiter. Ich weiß wovon ich rede. Ich hatte 2008 eine Körperverletzung meines damaligen Mannes und musste mich auch "verstecken". Habe mich beim Amt dann angemeldet - mit einer Verschwiegenheitsklausel. Aber ich sage dir auch: Wer dich wirklich finden will, findet dich auch. Auch ohne Anmeldung. Dir alles Gute!:daumen:
 
Hallo Gast.

Es ist etwas schwierig Dinge zu pauschalisieren. Hartz IV Empfänger sind vielen Kontrollen und teilweise auch Sanktionen ausgesetzt (was ich auch gut finde, dass da Kontrollen sind). Andererseits gibt es da je nach Amt auch Behördenwillkür. Und das nicht zu knapp. Außerdem kann man nicht einfach so umziehen etc.... ich denke es gibt da schon Vor- und Nachteile. Und es gibt auch viele Hartz IV Empfänger, die z.B. alleinerziehende Mütter sind und keine Betreuungsmöglichkeiten haben. Oder man ist mitEnde 40 schon zu alt für den Arbeitsmarkt. Vielschichtiges Thema...
 
nicht verschieben. Ruf heute noch an. Dann hast du heute dein ganz persönliches Erfolgserlebnis, auf das du stolz sein kannst.
Und wenn du schreibst "wenn sie mir im Gegenzug meine Gesundheit wieder geben".

Das ist falsch.
Dein Zustand kann nicht durch den Kontakt mit einem Amt allein zustandegekommen sein.
Du baust dir da geistig ein Feindbild auf (das Amt), das dir deine Gesundheit genommen hat.
Damit blockierst du dich schon wieder selbst, wer ruft schon gerne beim "Feind" an?

Ne ne, habe nie gesagt, dass mir das amt meine Gesundheit genommen hat. Das einzige was ich sage, dass mir das Amt, meine ohnehin schon schweres Leben nur noch erschwert.
 
Hallo Schatten,

habe jetzt mal alle mir fehlenden Beiträge nachgelesen.

Hier die Dinge, die ich NICHT raff (dass Du "Deine Höhle" brauchst und nich an den Briefkasten kannst - selbst wenn Du da noch wohntest - und manchmal noch nich mal die fuffzich Meter zum Einkaufen gebacken bekommst und lieber hungerst . . . ALL DAS kann ich sehr wohl nachvollziehen, war ich doch bereits in ähnlicher Lage!):

Macht Dein Arzt keine "Hausbesuche"?!?! Warum zum Henker sollst Du Dich da hinquälen, der kriegt Schotter dafür, auch Hausbesuche zu machen, also warum soll da die Last auf DEINER Seite liegen?!

Wieso soll die Klinikphase auf acht Wochen beschränkt sein? Wenn Du in eine psychiatrische Fachklinik gehst, KÖNNEN die Dich gar nicht ohne Weiteres wieder vor die Tür setzen, wenn nicht gewährleistet ist, dass Du halbwegs zurande kommst (kämense, wenn was passiert, in Teufels Küche)! Oder hat sich da jüngst was dran geändert? Wüsste jedenfalls nix davon. Das einzige was die machen können, ist, Dich entweder an eine Tagesklinik weiterverweisen, sobald Du in der Lage bist, davon profitieren zu können, oder Dir nen zeitweiligen Vormund zu beschaffen, wenn gar kein Land in Sicht is, aber Dich einfach so nach 8 Wochen rausschmeissen, geht ja mal gar nich!

Bist Du denn generell agoraphobisch? Wenn dir der Ämterscheiss so´n Druck macht, dann lass Dir mittels Therapeut nen Neurologen / Psychiater in Deiner Wohnortnähe raussuchen, belabert den, dass der zu Dir kommt und nicht umgekehrt, erklär ihm was Sache is, und wenn er Dir ne Agoraphobie attestiert is Schicht im Schacht, dann kann kein Amt von Dir verlangen, irgendwo auflaufen zu müssen, bis sich Deine Situation wieder normalisiert hat.

Wie dem auch sei, EINES täte ich an Deiner Stelle jedenfalls nicht: es einfach so laufen lassen. Das wird Dir seitens Amt IMMER als Verweigerung Deiner Mitwirkungspflicht ausgelegt werden. Deshalb: lass Dich von dieser mittels Attest befreien, dann haste Ruhe und kannst erst mal wieder zu Dir kommen, neue Kraft sammeln, OHNE dass Dir die ganze Bande im Nacken sitzt, es kann Dir wurscht sein, wohin Deine Post geht und WANN Du sie öffnest (würd mir dann vllt wen suchen - evtl. via SHG oder so - der die für Dich öffnet und Dir dann nur den Teil vorlegt, der auch wirklich dringend is, dann haste den Rest schon mal von der Backe!).

So weit mal meine Gedanken dazu.

LG, P.O.G.
 
Hallo Schatten,

habe jetzt mal alle mir fehlenden Beiträge nachgelesen.

Hier die Dinge, die ich NICHT raff (dass Du "Deine Höhle" brauchst und nich an den Briefkasten kannst - selbst wenn Du da noch wohntest - und manchmal noch nich mal die fuffzich Meter zum Einkaufen gebacken bekommst und lieber hungerst . . . ALL DAS kann ich sehr wohl nachvollziehen, war ich doch bereits in ähnlicher Lage!):

Macht Dein Arzt keine "Hausbesuche"?!?! Warum zum Henker sollst Du Dich da hinquälen, der kriegt Schotter dafür, auch Hausbesuche zu machen, also warum soll da die Last auf DEINER Seite liegen?!

Wieso soll die Klinikphase auf acht Wochen beschränkt sein? Wenn Du in eine psychiatrische Fachklinik gehst, KÖNNEN die Dich gar nicht ohne Weiteres wieder vor die Tür setzen, wenn nicht gewährleistet ist, dass Du halbwegs zurande kommst (kämense, wenn was passiert, in Teufels Küche)! Oder hat sich da jüngst was dran geändert? Wüsste jedenfalls nix davon. Das einzige was die machen können, ist, Dich entweder an eine Tagesklinik weiterverweisen, sobald Du in der Lage bist, davon profitieren zu können, oder Dir nen zeitweiligen Vormund zu beschaffen, wenn gar kein Land in Sicht is, aber Dich einfach so nach 8 Wochen rausschmeissen, geht ja mal gar nich!

Bist Du denn generell agoraphobisch? Wenn dir der Ämterscheiss so´n Druck macht, dann lass Dir mittels Therapeut nen Neurologen / Psychiater in Deiner Wohnortnähe raussuchen, belabert den, dass der zu Dir kommt und nicht umgekehrt, erklär ihm was Sache is, und wenn er Dir ne Agoraphobie attestiert is Schicht im Schacht, dann kann kein Amt von Dir verlangen, irgendwo auflaufen zu müssen, bis sich Deine Situation wieder normalisiert hat.

Wie dem auch sei, EINES täte ich an Deiner Stelle jedenfalls nicht: es einfach so laufen lassen. Das wird Dir seitens Amt IMMER als Verweigerung Deiner Mitwirkungspflicht ausgelegt werden. Deshalb: lass Dich von dieser mittels Attest befreien, dann haste Ruhe und kannst erst mal wieder zu Dir kommen, neue Kraft sammeln, OHNE dass Dir die ganze Bande im Nacken sitzt, es kann Dir wurscht sein, wohin Deine Post geht und WANN Du sie öffnest (würd mir dann vllt wen suchen - evtl. via SHG oder so - der die für Dich öffnet und Dir dann nur den Teil vorlegt, der auch wirklich dringend is, dann haste den Rest schon mal von der Backe!).

So weit mal meine Gedanken dazu.

LG, P.O.G.

Ob mein Arzt Hausbesuche macht, kann ich nicht sagen, aber wäre auch keine Alternative, weil ich dicht mache, sobald jemand zu mir nach Hause will. Sobald es bei mir an der Tür klingelt bekomme ich Panik. In meine Wohnung kommt NIEMAND, dass empfinde ich als extremes eindringen in mein Reich. Man kann es wirklich schon fast Revierverhalten nennen.

Ich hatte mal eine Situation, da hat die Polizei vor der Tür gestanden. Erstmal der Schock, Polizei, was wollen die von mir? Dann der Schock es steht überhaupt jemand vor der Tür und ich sitze da in meiner 1-Zimmer-Wohnung und kann nirgends hin. Ich hatte richtig Panik, aber richtig (Die Polizei hatte jemand gerufen, weil ich mich Monate nicht mehr gemeldet hatte)
Tür mache ich generell nicht auf, da kann davor stehen wer will. Ich bekomme jedes mal Panik.

Angst ist mein ständiger Begleiter. Wenn ich raus gehe, wenn jemand vor der Tür steht, wenn das Handy klingelt, wenn ich Nachrichten von Usern bekomme, die ich nicht kenne, es geht sogar so weit, dass wenn ich Nachrichten in Facebook bekomme, nichtmal die aufmache (wobei ich inzwischen bei allen abgemeldet bin), wenn ich zu einem Termin gehe.

Ich bekomme zwar keine Panikattacken, wie es so üblich ist, außer jemand steht vor meiner Tür, aber Angst ist mein ständiger Begleiter. Angst gepaart mit Antriebslosigkeit ist eigentlich die beste Kombination etwas nicht zu tun.

Und wer es nicht kennt, kann sich kaum vorstellen, was für eine erhebliche Kraft gebraucht wird, einfachste Dinge, wie ans Telefon gehen, zu erledigen. Sogar einfache Anrufe klappen oft nicht und wie lange ich dafür gebraucht habe einen Psychologen überhaupt erst zu suchen, muss ich wohl besser nicht sagen. Monate der Vorbereitung.

Naja, ich habe hier mal im Forum gefragt, was für mich besser wäre, bzw was die Vorteile einer Klinik gegenüber einer ambulanten Therapie sind und da wurde mir gesagt, man ist 6-8 Wochen drin und wird dann entlassen.

"Hallo!

Ich denke, Du brauchst unbedingt Beides!
Eine stationäre Therapie kann immer nur ein Anfang sein, denn nach
etwa 6-8 Wochen bist Du wieder zu Hause - und es muss weitergehen - ambulant!"

Zitat einer Userin.

Deswegen habe ich nicht wirklich einen Sinn einer Klinik gesehen. Für was, was wollen die bitte in 8 Wochen ändern, was ein Therapeut nicht auch kann?

Grob gesagt: Ich bin seelisch sowas von am A****. Ich bekomme die kleinsten Dinge kaum noch geregelt, ich hab einen Haufen Probleme vor der Tür stehen, von denen ich überhaupt nur noch träumen kann, die je wieder in den Griff zu bekommen.

z.B. Privatinsolvenz

Ich brauche alleine schon genug Kraft über den Tag, nicht ständig an Selbstmord zu denken, bzw das nicht endlich zu machen. Sobald noch meine seelische Blockade bricht, was Gott sei Dank lange nicht mehr vorgekommen ist und der ganze Schmerz hoch kommt, kann ich versichern, ich werde solange nicht aufgeben, bis ich tot irgendwo liege. Ich rede aus Erfahrung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wieso soll die Klinikphase auf acht Wochen beschränkt sein? Wenn Du in eine psychiatrische Fachklinik gehst, KÖNNEN die Dich gar nicht ohne Weiteres wieder vor die Tür setzen, wenn nicht gewährleistet ist, dass Du halbwegs zurande kommst (kämense, wenn was passiert, in Teufels Küche)! Oder hat sich da jüngst was dran geändert? Wüsste jedenfalls nix davon. Das einzige was die machen können, ist, Dich entweder an eine Tagesklinik weiterverweisen, sobald Du in der Lage bist, davon profitieren zu können, oder Dir nen zeitweiligen Vormund zu beschaffen, wenn gar kein Land in Sicht is, aber Dich einfach so nach 8 Wochen rausschmeissen, geht ja mal gar nich!

Die 6-8 Wochen gelten auf Therapiestationen - im Allgemeinen!
Es gibt die Möglichkeit, dieses zu verlängern, die KV tun sich jedoch mit einer Kostenverlängerung hier seit einiger zeit schwer.

Es gibt auch die Möglichkeit, auf eine Akutstation zu gehen, wobei hier
die vordergründige Stabilisation - unter stationären Bedingungen - das Ziel ist.

Eine Psychotherapie Station kann nicht wirklich heilen - es kann nur der Anfang sein, danach gehts ambulant erst richtig los...was ja auch richtig ist!

Es heißt von Seiten der KV, dass das Behandlungsziel dort sein soll, sich so weit zu stabilisieren, um Zuhause wieder zurecht zu kommen. (Also nicht, GESUND) entlassen zu werden.
(Das war früher anders...Gesundheitssystem lässt grüßen!)

Möglich sind auf einer Psychotherapie Station jedoch Intervallbehandlungen - das bedeutet,
6 Wo. Klinik, dann Belastungserprobung (das Gelernte im Alltag umsetzen) und evtl. nach einigen Monaten ein erneuter stationärer Aufenthalt, um an den Dingen anzuknüpfen, die der/die Betroffene bereits erreicht hat...meistens ist ja mehr zu erreichen.
Es gibt Patienten, die 4 oder auch 5 mal wiederkommen - geplant und in Absprache mit der
KV.

Natürlich wird man nicht instabil rausgeschmissen - es gibt zu jeder Zeit die Möglichkeit, auf eine Akutstation verlegt zu werden.
 
Natürlich wird man nicht instabil rausgeschmissen - es gibt zu jeder Zeit die Möglichkeit, auf eine Akutstation verlegt zu werden.[/QUOTE]



Was ist denn eine Akutstation?😕 Eine geschlossene? Davon kann man manchmal aber auch nur abraten...... Da kriegen manche Leute erst richtig Panik... weil Türen ZU. Ich habe das selbst 3 Tage mal am eigenen Leib erfahren. Einmal drin hätte es auch sein können, dass die mich erst nach 5 Wochen rausgelassen hätten, wenn sich mal einRichter und ein Oberarzt bequemt hätten. Den Arzt an sich hat man nämlich nur einmal pro Woche gesehen. Den Rest der Zeit wurde man nur verwahrt - ohne Beschäftigungsmöglichkeiten. Ich darf dazu anmerken ich habe mich weder umbringen wollen noch geritzt.... - und ich war auch nie suizidgefährdet.
 
Und dann müsste man noch die Vergünstigungen z. B. Zuschüsse zu Schulausflügen und Schulmaterial und evt. Zuschüsse zum Beitrag zum Sportverein dazurechnen, die ein Normalverdiener auch nicht bekommt.

Seit wann bekommen HartzIV Familien Zuschüsse für Schulmaterial? Und ansonsten gilt dies nur für Kinder unter 16. Wenn ein HartzIV Kind Abitur machen will, dann bitte ohne finanzielle Unterstützung.



Dass gewissen Großkonzerne tatsächlich riesige Gewinne abschöpfen und die Leute schlecht bezahlen ist leider wahr.
Aber die sind nicht repräsentativ für alle Gewerbetreibenden.

Vielleicht nicht repräsentativ, aber genau da liegt die Ursache dafür, dass es dem Mittelstand so mies geht. Je mehr Menschen arbeitslos sind, umso weniger Kaufkraft gibt es in Deutschland. Und je weniger Kaufkraft da ist, umso weniger kriegt der Mittelstand seine Waren los.

Was denkst du denn, wer die Wirtschaftskrise verursacht hat? Die HartzIVler?



Ja, ich maße mir an zu verlangen, daß jemand, der sich um einen Job bewirbt, zumindest einige wenige Sätze fehlerfrei schreiben kann. Notfalls von einem helleren Kopf überprüfen lässt bevor er es abschickt.
Wenn sich jemand diesen Aufwand nicht antun will lässt das auf seine Arbeitsweise/Einsatzfreude Rückschlüsse zu.

Als jemand, der selbst 50 Mitarbeiter hat, will ich dazu mal was sagen. Ich suche mir immer die Bewerbungen raus, die nicht ganz fehlerfrei sind. Nicht jeder Mensch hat eine Beziehung dazu, etwas aufs Papier zu bringen und nicht jeder kommt mit dem Computer klar.

Ich schaue mir auch gerne die Bewerbungen von Langzeitarbeitslosen raus.

Ich rufe die Leute an und rede eine Weile mit ihnen und schau, was sie so drauf haben. Was haben sie gemacht, während sie arbeitslos waren, welche Hobbies haben sie, haben sie Familie, wie sehen sie die Arbeit.

Wenn man dann solchen Leuten einen Job gibt, sind die so unendlich dankbar und bescheiden. Das sind die loyalsten Leute überhaupt.

Vorgestern hat es in der Firma mächtig geraucht und für einen Moment sah es so aus, als könnten wir einen äußerst wichtigen Auftrag nicht erledigen. Ich schrieb eine Mail an alle, was Sache ist und es dauerte keine drei Minuten, da hatte ich fünf Antworten im Postfach "keine Sorge, Cheffe, das schaffen wir schon, wir machen Nachtschichten". Keiner von denen hat danach gefragt, wie das vergütet wird. Die sind einfach alle so dankbar, einen Job zu haben, wo sie nicht nur gutes Geld verdienen sondern auch noch respektvoll behandelt werden.

Für das Tagesgeschäft, die Dienstleistung am Kunden, für all das, was sonst noch so für meinen Betrieb wichtig ist, habe ich Fachleute. Meine Zeit setze ich vor allem dafür ein, passende Mitarbeiter zu finden, um mein Team auf gute Weise zu ergänzen.

Es geht keineswegs immer nur um Aggressivität. Man kann auch einen Betrieb mit Respekt und gegenseitigem Vertrauen zum Erfolg führen. Das haben leider viele von den Managern vergessen oder vielleicht auch nie gelernt. Ellenbogen machen nur alles kaputt. Der Manager selbst wird krank und das "Fußvolk" erst recht.


wenn es jemand schafft, daß die Firma trotzdem problemlos läuft obwohl er/sie als Chef/in nurnoch selten vor Ort ist und sich nur noch um die Sahnestückchen kümmert, dann hat er/sie etwas aufgebaut, um das man ihn/sie gut und gerne beneiden kann und den Hut ziehen kann.

Von nichts kommt nichts.

So ein Betrieb ist nie eine Ein-Mann-Show. Ich bin der Meinung, Mitarbeiter sind das Kapital des Firmeninhabers. Bei mir funktioniert es so hervorragend, weil ich zum Teil die besten Mitarbeiter der Branche habe. Klar kommen die gerne zu mir. Sie verdienen gut, bekommen großzügige Boni und die Stimmung im Team ist total geil. Sie tragen ihren Teil dazu bei, dass mein Betrieb erfolgreich ist.

Ich finde es nicht gut zu sagen, dann hat er oder sie etwas aufgebaut. Man baut zusammen auf und wenn ein Chef das vergißt, geht das meistens nicht gut.



Davon abgesehen, nur zum nachdenken:
warum ist der Mensch zur beherrschenden Tierart auf diesem Planeten aufgestiegen?

Ich dachte immer, die Kakalken sind die wahren Herrscher dieses Planeten. Ebenso wie die Viren.


Wir könnten heute noch auf Bäumen sitzen wie Schimpanse, Gorilla & Co.
Tun wir aber nicht, wir haben uns weiterentwickelt.
Aggressiv, wie wir genetisch programmiert sind. Dadurch hat sich auch unsere Intelligenz weiterentwickelt.

Das liegt eigentlich daran, dass das Gehirn so hoch entwickelt ist und das liegt daran, dass der Mensch weiß, wie er Feuer nutzen kann. Dies widerum führte dazu, dass wir neue Nahrungsquellen erschlossen.


Es ging immer schon darum, wer hat mehr.
Wer hat mehr Erfolg bei der Jagd, den besseren Unterschlupf, den stärksten Partner...

Und ich dachte, der Mensch könnte wählen.


Ich habe schon tausendmal gesagt, ich möchte die Termine wahrnehmen so gut es geht, aber es geht nunmal nicht immer, zumal ich ja nur per Post informiert werde und nicht an den Briefkasten kann.

Jemand hier im Forum schrieb, dass man sich auch eine Nachricht übers Internet senden lassen kann. Mach doch mal einen Thread auf und frag, wie das geht. Ich kann mich nicht mehr genau erinnern.



Und zu den Terminen mußt du wirklich, es spielt dabei wirklich keine Rolle wie es dir geht, es sei denn, du würdest dir ein Attest vom Arzt besorgen, aber dann mußt du eben zu einem anderen Termin erscheinen.
Wovor hast du solche Angst ?

Sorry, aber hältst du Schatten für gehirnamputiert? Der weiß doch genau, dass er diese Termine wahrnehmen muss und dass er ein Attest bräuchte und weiß der Geier was noch alles. Hast du es nicht verstanden? ER KANN DAS NICHT!!!

Und du hast nichts Besseres zu tun, als noch mehr Druck aufzubauen und ihm noch ein schlechteres Gewissen einzureden. Hältst du das für hilfreich?

Wenn er wüsste, wovor er Angst hat, könnte man das einfach abstellen. Aber es sind diffuse Ängste.


DU gehörst in eine stationäre Behandlung.
Du bist gerade dabei, dich in Teufels Küche zu manövrieren. Stell wenigstens einen Postnachsendeantrag.
Mit Widersprüchen würde ich mich erst mal zurückhalten.

Falsch, genau anders rum. Wer in eine Klinik gehört und wer nicht, kannst du gar nicht entscheiden. Es könnte gut sein, dass gerade die Klinik des Teufels Küche ist. Und was soll denn bitte ein Postnachsendeantrag, wenn er nicht an den Briefkasten kann?

Widerspruch einzulegen dagegen, wäre schon wichtig. Wenn es denn ginge.


@Schatten2oo9
Erwerbsunfähigkeitsbescheinigung = Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (Krankmeldung)

das wird sich auch nicht ändern, je öfter du darauf pochst

Weder eine Erwerbsunfähigkeitserklärung noch eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung besagt, dass der Klient nicht in der Lage ist, zum Arbeitsamt zu gehen. Beides bedeutet nur, dass er keine Bewerbungen schreiben muss, weil er zurzeit nicht vermittelbar ist.

Ansonsten nutzt diese ganze Wortglauberei nichts, weil er gar nicht in der Lage ist, sich juristisch zu wehren und genau darauf würde es doch hinauslaufen.

Er ist schwer krank. Ihr versucht hier alle, einem Beinamputierten zu sagen, er soll einfach loslaufen, denn wenn er es nicht tut, bekommt er Ärger. Ganz super. Und wie bitte soll er loslaufen?

Zunächst braucht er mal Hilfe, jemand, der ihn im Alltag unterstützt. Der eben so ganz simple Sachen macht wie Briefkasten checken und beim Arbeitsamt anrufen. Ich hoffe, er kann sich wenigstens irgendwie diese Hilfe holen.


Tuesday
 

Anzeige (6)

Autor Ähnliche Themen Forum Antworten Datum
M Bürgergeld / Hartz IV und Börse Finanzen 40

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben