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Der Sohn meines Lebensgefährten

Welche Rolle sollte er denn spielen können, außer das er der neue Lebensgefährte der Kindsmutter ist?

Äähh 🙄
Die te ist auch 'nur die neue Lebensgefährtin des kindsvaters^^'
Und sie möchte sich auch massiv in die Erziehung des kleinen einmischen, ja, es wird ihr sogar geraten...
Wieso sollte der lebensgefährte der Mutter dann ganz aussen vor sein? Verbringt er doch wahrscheinlich mehr zeit mit dem jungen als die te (zumindest die Zeit in der der kleine nicht im kiga ist).
Da finde ich es schon wichtig bezüglich des verhaltens des jungen auch zu schauen, wie er (der neue lebensgefährte) mit ihm umgeht.

Und bezüglich 'herumgereiche'...das ist nun mal gang und gäbe bei getrennten Eltern. Leider.
 
@ beihempels

und die beiden sollen dann eine Selbsthilfegruppe gründen? 😉
Meine Frage zielte ja darauf ab, inwiefern der Freund der Kindsmutter für die TE interessant sein könnte.

Übrigens, ich habe nicht geraten das sie sich massiv in die Erziehung einmischen sollte. Sondern das Gegenteil. Abstand nehmen, wenn ihr das erleben das Umgangs nicht gut tut. Am Ende des Tages muss man halt auch deutlich feststellen, dass DAS nicht ihre Baustelle ist.

Mit dem herumgereiche hast du Recht. Ich möchte auch keineswegs so verstanden werden das Verbindungen zum Umgangselternteil grundsätzlich gekappt werden sollten. Das wäre schlimm. Ich bin ja auch eher dafür das beide sich um ein Kind kümmern. Jedoch tun diese Wechsel nicht jedem Kind gut. Es ist wie ein Wechselbad der Gefühle. Ich erlebte dies ja selbst als ich 12 Jahre alt war.
 
Ich habe mir jetzt nicht alles durchgelesen, also verzeih, wenn ich etwas schreibe, was schon da war:
Meine Meinung ist auch: es wäre besser, wenn deine Lebensgefährte die Wochenenden allein mit seinem Sohn verbringen würde und du in dieser Zeit mit Deinem Sohn etwas schönes machen würdest: Ihr könntet ja zB die Großeltern übers Wochenende besuchen oder so.
Ich glaube, das wäre auf jeden Fall für DEINEN Sohn das beste (und an ihn musst du nunmal an erster Stelle denken). Der Junge ist 11 und mit dem Kleinen überfordert: Schlimmstenfalls färbt das sogar auf ihn ab. Also zumindest sollte dein Sohn an diesen Wochenenden etwas anderes unternehmen (er könnte ja auch mal bei Freunden übernachten) So werden diese Wochenenden wenigstens für IHN schön und angenehm.

Auch für Dich wäre es besser, wenn Du nicht dabei wärst: Du bist entnervt- was man vollkommen nachfühlen kann- Es ist nicht Dein Kind und nicht Deine Verantwortung: Aber Du hast eben auch nicht die Pflicht, Dir das anzutun.

Für den Sohn Deines partners wäre es sicher auch gut, zeit allein mit dem Papa zu haben. Er benimmt sich wohl so, weil er einfach leidet: Vermutlich reagiert seine Mutter auch genervt und deren Lebensgefährte mit sicherheit ebenso. dann gibt es noch ein neues Kind in dieser Familie: Dieser Junge erfährt überall nur Ablehnung: Kein Wunder, dadss er so aus den Fugen gerät.
Auch wenn Du versuchst zu ihm Kontakt aufzubauen: Das will er logischerweise nicht: Du bist für ihn ein Fremdkörper, denn er will seinen Vater und seine Mutter. Deine Bemühungen sind vermutlich zwecklos.
Hätte er Zeit mit seinem Vater, wäre das sicher unglaublich gut für ihn.

Außerdem sollte dein Lebenspartner sich dafür einsetzen, dass der Junge einen guten Kinderpsychologen bekommt. Evtl kann er hier über den Kindergarten Unterstützung bekommen. Der Kindergarten sieht das sicher ebenso und gemeinsam mit den Betreuuerinnen dort, kann er sicher die Mutter des Kindes überzeugen, dass der Kleine Therapie BRAUCHT!

So würde ich es machen: Das wäre sicher für euch alle das beste!
 
Mein Sohn, der zur Übergabe mitgekommen war, nahm seinen Mut zusammen und frage sie warum ihr Sohn ihn eigentlich andauernd boxen würde.
Daraufhin flippte sie vollkommen aus, ging aggressiv auf meinen Sohn zu und giftete ihn lautstark an das er doch selber schuld wäre, wenn er xxx den Mund zu halten würde.
Zitat Ende

Dann weisst du nun woher der Junge seine Aggressionen hat...von seiner Mutter.
Wenn der Junge sich nicht verändert wird er vermutlich als Erwachsener im Leben scheitern und z.B. in ein Gefängnis kommen.
Das Kind kann sich nur verändern,wenn die Mutter sich verändert.

Ich würde den Vater auf diese Gefahr,dass der Junge im Leben scheitern und noch aggressiver wird, aufmerksam machen.
Der Vater sollte sich beim Jugendamt Hilfe suchen.
Der Kleine ist ein Fall für die Kinderpsychiatrie.
Dort könnte mit der Mutter und dem Sohn therapeutisch gearbeitet werden.
Wenn der Junge mit 5 Jahren schon so sehr aggressiv ist... wie ist er dann mit 12 Jahren oder mit 16 Jahren ?
Er braucht mehr Verständnis und klare konsequente Grenzen.
Der Junge wird unglücklich sein und sich als Boss aufblasen..
Er wird gelernt haben mit Hilfe von Aggressionen und Bedrohlichkeit seinen Willen durchsetzen zu können.
Das Festhalten finde ich wichtig.

Mit 5 Jahren kann man ein Kind noch erziehen...später wird es viel schwieriger.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei diesen Büchern möchte ich zu äußerster Vorsicht raten! Die Bücher befassen sich meines Wissens mit der umstrittenen "Festhaltetherapie". Diese Therapieform ist wie gesagt äußerst umstritten, denn sie kann zu schweren Traumatisierungen beim Kind führen.
Die Therapieform ist deswegen auch nicht anerkannt, sondern es wird im Gegenteil ziemlich flächendeckend davon entschieden abgeraten.
Wir hatten hier auch bereits User, die schwer unter den Folgen dieser Therapie gelitten haben.
https://www.hilferuf.de/forum/gewalt/235959-suche-opfer-der-sog-festhaltetherapie.html

Liebe Violetta Valerie,
danke für den fürsorglichen Hinweis.

Bei der Erwähnung der Bücher ging es mir nicht um die "Festhaltetherapie". Es ging mir um die Feststellung,
wie wertvoll es für Kinder ist, ihre verletzten Gefühle zu verarbeiten. Ob das nun in diesem Zusammenhang
deutlich geworden ist, vermag ich nicht zu sagen.
Ich bin dagegen, ein Kind gegen seinen Willen "festzuhalten".
Bin dafür zu versuchen zu verstehen, wie verletzend die Trennung der Eltern für ein Kind ist. Das löst
emotionale Verletzungen aus, die ein kleines Wesen nun zu verarbeiten hat. Denn dieses kann nichts
dafür, daß seine Eltern sich nicht mehr lieben. Wird diesen emotionalen Verletzungen nicht genügend
Raum geschenkt, können sich durchaus Verhaltensauffälligkeiten ergeben - u.a., wie sie hier in diesem
Thread geschildert werden.
Das Anliegen der TE nehme ich sehr ernst und ich finde es sehr lobenswert, daß sie für sich und ihre
Familie einen Weg sucht, um diese nicht so leichte Lebenssituation zu bewältigen. Ich möchte mich
für das Vertrauen der TE und die damit verbundene Ehrlichkeit bedanken.

In meinem oben erwähnten Beitrag habe ich mich nicht klar genug ausgedrückt, was mir sehr leid tut.
Bitte kein Kind gegen seinen Willen festhalten!!

alles Liebe
flower55
 
Hallo,
Danke auch für Dein Vertrauen.

Möchte auf ein Buch von Jirina Prekop hinweisen mit dem Titel:
Hättest du mich festgehalten.

Oder das Buch von ihr:
Der kleine Tyrann: Welchen Halt brauchen Kinder?
(hiervon gibt es einen Auszug bei google.books).

alles Liebe
flower55

Hallo,
ich bin gegen die Festhaltetherapie von Jirina Prekop.
Bin sehr dafür, sich damit innerlich aueinanderzusetzen, wie emotional verletzend für ein Kind die Trennung der
Eltern ist und daß diese emotionalen Verletzungen ihren Raum brauchen. Kommt es nicht dazu, kann es
zu Verhaltensauffälligkeiten kommen. Finde es sehr ehrlich von Frau Jirina Prekop, daß sie wieder und wieder in diesen beiden Büchern auf die emotionalen Verletzungen eingeht und wie wertvoll es ist, diese ausleben zu können und nicht damit alleine zu sein. Sie erwähnt es sehr, sehr ehrlich mit ihren Worten (das Erleben von emotionalen Verletzungen).

Möchte ich ergänzend hinzufügen.

Bitte kein Kind gegen seinen Willen festhalten!!

alles Liebe
flower55
 
Bei diesen Büchern möchte ich zu äußerster Vorsicht raten! Die Bücher befassen sich meines Wissens mit der umstrittenen "Festhaltetherapie". Diese Therapieform ist wie gesagt äußerst umstritten, denn sie kann zu schweren Traumatisierungen beim Kind führen.
Die Therapieform ist deswegen auch nicht anerkannt, sondern es wird im Gegenteil ziemlich flächendeckend davon entschieden abgeraten.

Dem kann ich mich nur anschließen. Alles, was ich von oder über Jirina Prekop gelesen habe, erschien mir sehr fragwürdig und gruselig. Es lässt bei mir alle Alarmgocken schrillen. "Umstritten" ist wahrscheinlich noch der neutralste Ausdruck, der mir dazu einfällt.
 

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