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Thema: Suche Opfer der sog. Festhaltetherapie

  1. #1
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    Standard Suche Opfer der sog. Festhaltetherapie

    Wie in der Überschrift erwähnt, bin ich auf der Suche nach Opfern der Festhalte"therapie"
    (nach Jirina Prekop oder wie auch immer, von wem auch immer, benannten Abarten dieses Konzepts).

    Der Hintergrund ist der, dass ich selbst in meiner Kindheit (etwa Mitte bis Ende der 90er) Opfer dieser Tortur geworden bin und bis heute sehr darunter leide.
    Ich wünsche mir also einen Austausch unter "Gleichgesinnten", von denen es sicherlich erschreckend viele gibt.

    Für mich ist es sehr problematisch, dass diese "Therapien" und ihre Konsequenzen im öffentlichen Bewusstsein nicht vorhanden sind. Von den wenigen Außenstehenden mit denen ich bislang über das Thema geredet habe (Therapeuten inbegriffen), habe ich mich meist doch nur unverstanden gefühlt.
    Ich würde mich sehr freuen auf diesem Wege jemanden erreichen zu können, um evtl. einen Austausch über die eigenen Erfahrungen und Probleme möglich zu machen.

  2. Für den Beitrag danken: Fadeaway, Oli1990

  3. #2
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    Standard AW: Suche Opfer der sog. Festhaltetherapie

    Hallo Novana,
    ich bin zwar kein Opfer der Festhaltetherapie, habe aber in den 90gern eine Familie erlebt, die diese "Therapie" sehr extrem mit ihren Kindern gemacht hat. Ich war damals schockiert von der Gewalt, die diesen Kindern angetan wurde, bis hin zur völligen Erschöpfung und wo sich die Eltern dann bestätigt gesehen haben, weil die Kinder ja dann "ruhig und ausgeglichen" waren. Sie waren in meinen Augen einfach nur am Ende ihrer Kräfte und es kam für mich einer schweren Mißhandlung gleich. Dieses Festhalten zog sich manchmal über Stunden hin und die Kinder hatten keine Chance sich zu befreien. Ich werde nie die Schreie, die Verzweiflung die daraus zu hören war, vergessen.
    Tut mir sehr leid, dass du das erleben musstest.
    Doch ich glaube, dass Menschen die sowas nicht schon gesehen oder erlebt haben sich nicht wirklich ein Bild davon machen können, was da eigentlich passiert. Ich habe damals versucht mit meiner damaligen Therapeutin darüber zu sprechen, weil ich mir nicht vorstellen konnte, dass sowas irgendeinen therapeutischen Sinn haben kann. Aber sie verstand nicht was ich ihr da berichtete. Das einzige was sie dazu meinte war, dass für eine Therapie immer erst eine gesundheitliche Störung oder Erkrankung vorliegen muss, sonst wäre es keine Therapie. Aber die Gewalt dahinter konnte sie durch bloßes Erzählen nicht sehen.

  4. Für den Beitrag dankt: Nõvana

  5. #3
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    Standard AW: Suche Opfer der sog. Festhaltetherapie

    Puh, ich hatte bis heute nie von dieser "Therapie" gehört und muss sagen: Ich bin schockiert, dass es sowas überhaupt gibt. Habe gerade ein bißchen darüber gelesen. Schrecklich!
    Es tut mir leid, dass Du das ertragen musstest. Ich hoffe, Du findest einen Weg, damit fertig zu werden. Alles Gute!

  6. Für den Beitrag dankt: Nõvana

  7. #4
    Registriert Avatar von Kurti
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    Standard AW: Suche Opfer der sog. Festhaltetherapie

    Ich bin kein Opfer dieser Therapieform, würde sie aber jedem anraten, wenn ich (in autistischer Weise) austicken sollte, denn dann brauche ich nichts mehr als das.

    Aber jeder, wie er mag.

    LG

  8. Für den Beitrag dankt: pecky-sue

  9. #5
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    Standard AW: Suche Opfer der sog. Festhaltetherapie

    Vielen Dank für eure Rückmeldungen und vor allem für deinen Beitrag Silan.

    Ich melde mich am Abend noch einmal ausführlicher zu Wort, möchte aber so etwas hier nicht unkommentiert lassen:
    Zitat Zitat von Kurti Beitrag anzeigen
    Ich bin kein Opfer dieser Therapieform, würde sie aber jedem anraten, wenn ich (in autistischer Weise) austicken sollte, denn dann brauche ich nichts mehr als das.

    Aber jeder, wie er mag.

    LG
    Mit solchen Äußerungen sieht man sich leider immer wieder konfrontiert, weil die Festhalte"therapie" eine unfassbar große Lobby hat.


    !ACHTUNG TRIGGERWARNUNG!
    Wer sich gar nichts darunter vorstellen kann, möge sich doch bei Youtube das Video mit dem Titel "Stop násilí na dětech" anschauen; die erste Minute ist schon recht aussagekräftig.
    Zur Info: Die Frau liegt mit ihrem vollen Körpergewicht auf dem Kind und versucht es bis zur völligen Bewegungslosigkeit zu fixieren. Die Prozedur zieht sich über mehrere Stunden, bis das Kind sich vor Erschöpfung nicht mehr wehren kann. Sie soll dazu dienen den Willen zu brechen.

  10. Für den Beitrag dankt: Oli1990

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