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Der Sohn meines Lebensgefährten

Der Mutter selbst gegenüber habe ich jeglichen Kontakt abgebrochen, als es bei einer Kinds Übergabe -die mein Lebensgefährte arbeitsbedingt nicht selbst übernehmen konnte- eine böse Auseinandersetzung gab.
Die resultierte daraus, das ich ihr mitteilen wollte, ihr Sohn habe derzeit eine schlimme Kinder Fäkalsprache und sie solle doch bitte darauf achten und es ggf unterbinden. Soweit ja eine normale Information nach einem Umgangs Wochenende.
Sie fing dann wieder an uns den schwarzen Peter zu schieben zu wollen, dass er ja sowas nur bei uns machen würde und außerdem Pipi, Kaka, Popo und Pullermann ja ganz normale Worte sein. Meine erneute Erklärung das es diese als Schimpfworte benutze war ihr vollkommen egal.
Mein Sohn, der zur Übergabe mitgekommen war, nahm seinen Mut zusammen und frage sie warum ihr Sohn ihn eigentlich andauernd boxen würde.
Daraufhin flippte sie vollkommen aus, ging aggressiv auf meinen Sohn zu und giftete ihn lautstark an das er doch selber schuld wäre, wenn er xxx den Mund zu halten würde.
Ich versuchte daraufhin ihr sachlich zu erklären, dass ein 11 jähriger irgendwann nicht mehr weiter weiß, wenn ein kleinerer andauernd vor ihm steht, ihm die Zunge raus streckt "nähnänäh du bist doof, popo Kopf, kakamann" etc. pp
Der größte Teil der Kinder hätte höchst wahrscheinlich ausgeholt.
Ich war ziemlich stolz auf meinen Sohn, dass er es nicht getan hat übrigens.
Sie jedenfalls wurde immer unsachlicher und lauter. Fing dann plötzlich an fast zu heulen und wollte mir erzählen, dass mein Lebensgefährte sie ja während der Beziehung verprügelt hätte.
Da ich jedoch in meiner Ehe diese Hölle durchlebt hatte, war mir anhand ihres Verhaltens und vielen Gesprächen mit Leidensgenossinen in meiner Therapiegruppe sofort klar das sie lügt wie gedruckt. Das warf ich ihr auch an den Kopf.
Sie veränderte sofort ihr Verhalten, wie jeder ertappte Lügner und warf meinen Sohn und mich verbal aggressiv raus.

Seit dem habe ich jeglichen Kontakt mit dieser Person vermieden.

Würde der Junge in einen entsprechenden kiga gehen (Integrations kiga, Sprachheil kiga) wäre es auch vollkommen in Ordnung. Er besucht allerdings einen Regelkindergarten, der mit ihm völlig überfordert ist.
Die Mutter verweigert allerdings einen Wechsel in einen anderen kiga.

Auch wenn es jetzt ziemlich Mies rüber kommt aber hast du schon mal dran gedacht das JA einzuschalten. Von mir aus auch Anonym.
Im Grunde brauchen beide Hilfe, die Mutter und der Sohn, dem wirklich nicht gedient ist wenn er noch weiter bei der Mutter bleibt.
Anders werdet ihr der Sache wohl kaum beikommen können oder dein LG zieht einen Schlussstrich was euch sicher Gut tun würde jedoch, es ist auch sein Kind das ganz bestimmt nicht darum gebeten hat bei dieser Mutter auf die Welt zu kommen.

Mal so gesagt er hat sich die Frau ausgesucht, nicht das Kind.😉 also sollte er sich zumindest darum bemühen das der Junge entsprechend untergebracht wird notfalls eben mit Amtlicher Hilfe, das ist er seinem Sohn auch irgendwie Schuldig.
 
Ondina...anderen beiträgen kannst du entnehmen, dass das JA bereits involviert ist.
Und welcher hier im Beitrag aufgeführte Grund würde deiner Meinung nach die wegnehme des Kindes von der Mutter rechtfertigen?
Ich sehe keinen.
 
Ondina...anderen beiträgen kannst du entnehmen, dass das JA bereits involviert ist.
Und welcher hier im Beitrag aufgeführte Grund würde deiner Meinung nach die wegnehme des Kindes von der Mutter rechtfertigen?
Ich sehe keinen.

Ja das habe ich jetzt gelesen, dennoch wenn schon im KiGa solche Probleme auftreten kann ich mir schwer vorstellen das von seiten des JA gar nichts gemacht wird.
Und dann muss man eben den Herrschaften mal etwas auf die Füße treten und lässt sich so nicht abspeisen dann muss eben der Vorgesetzte darüber informiert werden außerdem kann man die Leiterin des Kindergartens bitten einen Bericht mit ihrer Einschätzung zu verfassen welchen man den JA vorlegt.

Ich glaube kaum das ein JA dann dieses Risiko eingeht und immer noch nicht reagiert zumal durch den Bericht deutlich gemacht wird das auch andere( Zeugen) in dem Fall mit involviert sind.

Wenn man sich natürlich immer so abbügeln lässt ja na dann geht natürlich nichts und abbügeln und das sollte doch jeder hier wissen ist nun mal das Mittel der Wahl bei Behörden.
Erst mal Abschmettern und wer nicht mehr kommt den ist man dann auch erstmal los.😉

P.s. und ich bin mir mehr als Sicher dass, wenn man den KiGa mit ins Boot holen würde und gemeinschaftlich beim JA aufschlägt sich da sicher was bewegen würde. Und da er auch mit Erziehungsberechtigt ist, ist er nun mal nicht bei jedem Pups auf ihre wohlwollende Zustimmung angewiesen.
Im Gegenteil, wenn das JA der Meinung ist es ist besser den Jungen aus der Familie zu nehmen dann wird das so entschieden egal was die Mutter möchte.

Man kann auch eine Dienstaufsichtsbeschwerde einreichen wegen Untätigkeit, ach da gibt es schon mehr Möglichkeiten als sich immer nur abbügeln zu lassen nur die kosten eben Zeit, Kraft und Nerven und da besteht für mich eben die Frage ob man das denn überhaupt investieren möchte? 😉
 
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Wieso sollte man auf den Gedanken kommen, das verunsicherte, unbeherrschte 5jährige Kind mit leichter Entwicklungsverzögerung, das bereits die Trennung der Eltern, neue Lebensgefährten der Eltern, den Einzug eines akzeptiert und geliebten Stiefsohns beim Vater, die Geburt eines Halbgeschwisters bei der Mutter verkraften mußte, aus dem gewohnten Umfeld zu nehmen und zu einem Vater zu geben, der offenbar im Moment mit ihm überfordert ist und darüber nachdenkt, den Kontakt zu seinem Sohn abzubrechen? Und de nach Aussage der TE den Umgang entnervt nur deswegen wahrnimmt, weil er sich davor scheut, was andere von ihm denken, wenn er den Kontakt zu seinem Sohn abbricht. Und dessen Lebensgefährtin Hassgefühle für das Kind entwickelt und schreibt er kotzt sie an. Und die damit hadert, der Streß mit dem 5jährigen verhindere ein eigenes gemeinsames Kind mit ihrem Lebensgefährten.

Ich kann verstehen, daß ein JA diese Möglichkeit nicht in Betracht zieht.

Ich glaube, es ist erstmal wichtig und grundlegende Voraussetzung für jede weitere positive Entwicklung, daß der Vater sich komplett seinem Sohn zuwendet und absolute Sicherheit und Verläßlichkeit für den Kleinen besteht.der hat in den letzten Jahren schon ne Menge Veränderungen mitmachen müssen, die ein Kind schon überfordern können.
 
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Wieso sollte man auf den Gedanken kommen, das verunsicherte, unbeherrschte 5jährige Kind mit leichter Entwicklungsverzögerung, das bereits die Trennung der Eltern, neue Lebensgefährten der Eltern, den Einzug eines akzeptiert und geliebten Stiefsohns beim Vater, die Geburt eines Halbgeschwisters bei der Mutter verkraften mußte, aus dem gewohnten Umfeld zu nehmen und zu einem Vater zu geben, der offenbar im Moment mit ihm überfordert ist und darüber nachdenkt, den Kontakt zu seinem Sohn abzubrechen? Und de nach Aussage der TE den Umgang entnervt nur deswegen wahrnimmt, weil er sich davor scheut, was andere von ihm denken, wenn er den Kontakt zu seinem Sohn abbricht. Und dessen Lebensgefährtin Hassgefühle für das Kind entwickelt und schreibt er kotzt sie an. Und die damit hadert, der Streß mit dem 5jährigen verhindere ein eigenes gemeinsames Kind mit ihrem Lebensgefährten.

Ich kann verstehen, daß ein JA diese Möglichkeit nicht in Betracht zieht.

Ich glaube, es ist erstmal wichtig und grundlegende Voraussetzung für jede weitere positive Entwicklung, daß der Vater sich komplett seinem Sohn zuwendet und absolute Sicherheit und Verläßlichkeit für den Kleinen besteht.der hat in den letzten Jahren schon ne Menge Veränderungen mitmachen müssen, die ein Kind schon überfordern können.

Wer spricht denn vom Vater? Der Junge ist bei der leiblichen Mutter schlecht aufgehoben und der leibliche Vater fällt aus den von dir genannten Gründen auch aus.
Für den Jungen wäre es das Beste wenn er vollständig aus der Situation raus käme das heißt im Klartext Staatliche Betreuung.
Aber, da die Lebensverhältnisse bei dem Kindsvater erst mal gar nicht so schlecht sind wird sich das JA auf sowas nicht einlassen ( du weist ja die Kosten). Und ich gehe mal ganz stark davon aus das man dieses dem Kindsvater auf dem JA auch so gesagt hat.
Und ich denke das die "Probleme" mit dem JA auch daher rühren. 😉 deshalb wird man dort auch nicht erpicht drauf sein den Jungen in seine Obhut zu nehmen er hat ja noch einen Vater.

Der Kindsvater müsste dem JA glaubhaft schildern warum es ihm nicht möglich ist seinen Sohn zu sich zu holen da genügt nun mal ein " ich mag ihn nicht",nicht, da muss man schon mit was anderem kommen. Und ich denke das dies der eig. Kern der Problematik ist.

Gleichwohl könnte der KV jedoch einen wechsel in einen besser geeigneten KiGa durchaus durchsetzen kostet nur Kraft und Nerven Unmöglich ist es nicht, schließlich hat er ja auch das Sorgerecht und somit obliegt ihm auch ein Teil der Fürsorge.

Und da kann er eben den jetzigen KiGa und das JA mit ins Bot holen denn wenn das JA der Meinung ist der Junge ist in solch einer Einrichtung besser aufgehoben und es dient der positiven Entwicklung des Kindes dann hat das JA Mittel und Wege das sich die Mutter geschmeidig zeigt.

Irrtümer meinerseits sind aber nicht ausgeschlossen. Es ist nur eine Vermutung.
 
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Welche Rolle spielt denn der neue Lebensgefährte der Mutter? Über ihn habe ich noch nichts gelesen? Es sind ja 4 Erwachsene um das Kind.

Welche Rolle sollte er denn spielen können, außer das er der neue Lebensgefährte der Kindsmutter ist?

Kontaktabbruch zum anstrengenden Sohn finde ich grausam. Das Kind wächst in tiefer Unsicherheit und Angst auf wegen der mangelnden Stabilität in seiner Familie. Da gilt es durch Verläßlichkeit einen sicheren Boden zu schaffen, dem das Kind Vertrauen kann. Vertrauen, daß es gerade, wenn es frech ist und gegen Regeln verstößt, doch nicht als Sohn verstoßen wird, sondern weiter geliebt und willkommen ist.

Wahrscheinlich ist dieses hin- und her gereiche gerade das was für die fehlende Stabilität sorgt. Worauf sollte er sich denn einstellen können wenn er abwechselnd vom Regen in die Traufe kommt? Und das mit so vielen Leuten die ihn auf jeder Seite erwarten. Ich sehe diesbezüglich mitnichten Stabilität, sondern eher Verunsicherung. Meinst du im Ernst das einem 5 jährigen ein solches hin- u. her gut tut auf verschiedenen Hochzeiten zu tanzen? Im Leben nicht.

Wieso sollte man auf den Gedanken kommen, das verunsicherte, unbeherrschte 5jährige Kind mit leichter Entwicklungsverzögerung, das bereits die Trennung der Eltern, neue Lebensgefährten der Eltern, den Einzug eines akzeptiert und geliebten Stiefsohns beim Vater, die Geburt eines Halbgeschwisters bei der Mutter verkraften mußte, aus dem gewohnten Umfeld zu nehmen und zu einem Vater zu geben, der offenbar im Moment mit ihm überfordert ist und darüber nachdenkt, den Kontakt zu seinem Sohn abzubrechen?

Ohne zu wissen ob das auf der Seite der TE überhaupt gewollt und möglich wäre möchte ich folgendes darauf antworten:

Diesen thread würde es nicht geben, wäre es eine gute Entscheidung gewesen das das Kind bei dieser Mutter aufwächst. Im Gegensatz zu deiner Spekulation was die andere Seite angeht, ist DAS aber nun mal Fakt.
 
Ich habe mir alle heutigen Kommentare eben durchgelesen und werde morgen darauf antworten.
Heute hatte ich einen langen anstrengenden Tag und bin einfach zu kaputt... 😱
 
Ich habe mir alle heutigen Kommentare eben durchgelesen und werde morgen darauf antworten.
Heute hatte ich einen langen anstrengenden Tag und bin einfach zu kaputt... 😱

Hallo Khany,
danke.

Nehm Dir vielleicht hin und wieder ein freies Wochenende für Dich und Deinen Sohn.

Die Familiensituation ist sehr, sehr schwierig und eskalierend. Sie läßt sich nicht innerhalb einer gewissen Frist
bereinigen. Das braucht viel liebevolle Zeit, liebevolle Geduld, liebevolles Verständnis und liebevolles Zuhören.

Der Kleine kann nichts für sein Verhalten. Er entscheidet sich zwar, sich Euch gegenüber so zu verhalten.
Aber letztendlich hat er keinerlei andere Ausdrucksmöglichkeiten mehr und er braucht Hilfe und Unterstützung.
Daß diese Hilfe und Unterstützung, kommt er alle 14 Tage zu Euch, vielleicht anfangs nur ein Tropfen auf
dem heißen Stein ist und die Situation nicht entschärft, das ist nachzuvollziehen.

Du hast wirklich alles Bestmögliche getan, was Du für angebracht gehalten hast.

Konzentriere Dich nicht mehr auf die Mutter des Kindes. Diese wird sich nicht ändern.
Konzentriere Dich auf die Wochenenden, in denen der Kleine zu Euch kommt. Konzentriere Dich auf Eure
Überforderung und darauf, daß ihr beide, also Du und der Vater des Kleinen, Euch an eine
Erziehungsberatungsstelle wendet.
Soweit ich das verstanden habe, gab es das Einschalten einer Erziehungsberatungsstelle, jedoch mit
dem Bemühen, bei der Mutter des Kleinen etwas zu bewirken, damit die Auswirkungen der Wochenenden,
an denen der Kleine bei Euch ist, nicht so gravierend sind.
Ich möcht einfach nur noch abschließend deutlich machen: Wendet Euch beide, also Du und Dein Lebensgefährte/Dein Ehemann an die Erziehungsberatungsstelle und konzentriert Euch dabei ausschließlich
auf die Wochenendtage, an denen der Kleine bei Euch ist und was Euch dabei helfen kann. Findet irgendwie
zumindest im Herzensansatz Lösungen dafür.
Du erwähnst u.a. sehr deutlich, daß der Vater des Kleinen überfordert ist. Soweit ich das verstehe, ist er
damit überfordert, wie der Kleine sich bei Euch einbringt, sobald er an den Wochenenden da ist.
Er ist nun mal der Vater des Kindes und es ist seine Aufgabe, sich um seine Überforderung zu kümmern und
sich damit auseinanderzusetzen. Dafür gibt es Ansprechspartner bei Erziehungsberatungsstellen.

Deine Konzentration liegt auf die Gesamtsituation, die Du jedoch leider nicht ändern kannst. Die Mutter
des Kleinen beteiligt sich nicht daran und zeigt keinerlei Interesse. Da kannst Du absolut nichts machen.

Die Lebenssituation, die es zu entschärfen gilt, ist die Überforderung, in der sich der Vater des Kleinen befindet,
sobald sein eigenes Kind zu ihm kommt. Die Eskalationen, denen ihr ausgesetzt seit an solch einem Wochenende,
um die geht es.

Schüre nicht weiter das daran, daß die Mutter des Kleinen sich nicht einbringen will und sich bei ihr nichts
auftut an Offenheit für die Situation, in der der Kleine sich befindet.

Vielleicht vermag es sich ein weniglich verändern in Deinem Herzen, vermagst Du das Alleinsein des Kleinen
zu sehen oder zu spüren oder einfach nur zu akzeptieren. Seinen Schmerz, den er in sich trägt, darüber,
daß seine Eltern sich trennten. Und auch seine Traurigkeit.
Er scheint einfach als Kind nicht "gelernt" zu haben, seinen Gefühlen einen Ausdruck verleihen zu können,
der nun einmal in der Gefühlswelt üblich ist. Schmerz zu fühlen, ist er da. Traurig zu fühlen, ist sie da.
Stattdessen hat er in seinem kleinen Lebensalter anderes gelernt. Sich völlig anders zu artikulieren, wie man es
sonst von einem 5jährigen gewohnt ist.

Ich sehe seine sehr heftige Ausdrucksform Euch gegenüber als einen sehr, sehr großen inneren Hilfeschrei von ihm.
Er kann sich momentan nicht anders ausdrücken.
Und alles, was dieses kleine Wesen möchte, ist geliebt werden.

Mit Haß im Herzen ist ein Geliebtwerden nicht möglich.
Es gibt jedoch die emotionale Möglichkeit, das aufzuarbeiten bzw. sich innerlich damit auseinanderzusetzen.
Dazu braucht es jedoch Offenheit, Akzeptanz und Herzenswärme.

Mit Überforderung für ein Wochenende, an dem der Kleine kommt, ist ein Geliebtwerden vielleicht auch schwer
möglich und der innere Wunsch nach Distanz ist da. Da ist das Aufatmen zu spüren, ist der Kleine weg und die
Überforderung löst sich nach seinem Weggang.
Nach solchen Wochenenderfahrungen kehrt jedoch nicht Ruhe und Frieden ein in das Beziehungs- und Familienleben. Es verharrt in einer gewissen Anspannung.

Lass ihn nicht alleine kommt er zu Euch. Vielleicht schaffst Du es irgendwann, hinter seinen emotionalen Angriffen auch seine sehr große Verletzlichkeit zu sehen.

alles Liebe
flower55
 
Hallo,
Danke auch für Dein Vertrauen.

Möchte auf ein Buch von Jirina Prekop hinweisen mit dem Titel:
Hättest du mich festgehalten.

Oder das Buch von ihr:
Der kleine Tyrann: Welchen Halt brauchen Kinder?
(hiervon gibt es einen Auszug bei google.books).

alles Liebe
flower55
 
Möchte auf ein Buch von Jirina Prekop hinweisen mit dem Titel:
Hättest du mich festgehalten.

Oder das Buch von ihr:
Der kleine Tyrann: Welchen Halt brauchen Kinder?
(hiervon gibt es einen Auszug bei google.books).

Bei diesen Büchern möchte ich zu äußerster Vorsicht raten! Die Bücher befassen sich meines Wissens mit der umstrittenen "Festhaltetherapie". Diese Therapieform ist wie gesagt äußerst umstritten, denn sie kann zu schweren Traumatisierungen beim Kind führen.
Die Therapieform ist deswegen auch nicht anerkannt, sondern es wird im Gegenteil ziemlich flächendeckend davon entschieden abgeraten.
Nach Ansicht einiger Psychologen und Psychotherapeuten beinhaltet die Therapie Gewalt gegenüber den behandelten Kindern und kann traumatisierend wirken. Die Anwendung der Therapie erfüllt u. U. Straftatbestände (Körperverletzung, Misshandlung von Schutzbefohlenen, Nötigung).

Wir hatten hier auch bereits User, die schwer unter den Folgen dieser Therapie gelitten haben.

https://www.hilferuf.de/forum/gewalt/235959-suche-opfer-der-sog-festhaltetherapie.html
 
Zuletzt bearbeitet:

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