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Der Sinn des Lebens?

Der Sinn des Lebens, nun, ich denke, dass die Pole Schmerz und Freude eine große Rolle spielen.

Wenn man so will, weg vom Schmerz, hin zur Freude.

Denke mal, dass viele Menschen so ticken.
 
Soweit ich es ersehen kann, kann es nur um die Wahrheit gehen, die Essenz des Lebens, der Existenz und allem, das Unwägbare und das nicht Streitbare, nicht so sehr um das, was die Leute den ganzen Tag sagen, oder was sie vermeinen zu sein oder zu tun.

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Es mag hart klingen, aber ja, aus meiner Sicht sind viele Dinge oberflächlich, dumm, ungesund, sinnlos, zuweilen sogar ungerecht, verbrecherisch oder abgrundtief böse. Und doch scheint das alles irgendwie dazu zu gehören - bis es vielleicht mal anders ist.

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Habe ich oder hat irgendjemand anders die Möglichkeit, es anders, besser oder sinnvoller zu machen? Das werden wir sehen.
 
Ich denke so kompliziert ist das gar nicht , wenn Du leben willst musst Du Essen und Trinken und Atmen können.
Kannst Du eines nicht, stirbst Du .

Wenn Du nix hast, brauchst Du Nahrung und Konsumgüter, also geht es doch erst einmal ganz klar um das Überleben.
Erst wenn das Überleben gewährleistet ist, hat der Geist die Ruhe gefunden, sich das Überleben angenehmer zu gestalten.

Das bedeutet aber wenn die Existenzsicherung nicht mehr da ist , fällst Du als Mensch durchs Raster und musst selbst für Dein Überleben sorgen.

Besser ein undichtes Boot haben , um den See mit Piranhas zu überqueren, als kein Boot .....
man könnte auch drum rum laufen und woanders schwimmen, muss man ans andere Ufer über den See ?
Irgendwann hat der Mensch so einen dicken Kopf , weil er völlig aufgebläht vom ganzen unwichtigen Müll, nur noch ne Matschbirne ist , der Körper ist eher winzig, wozu auch Körper, man kann alles im Sitzen machen, bzw. Befehle erteilen, damit es gemacht wird.

Freiwillig alleine auf den Mars ? Manche haben sich gemeldet .....
 
Ja, das Leben kann ganz einfach sein, auch sehr kompliziert, und zuweilen wohl auch beides gleichzeitig. Es scheint irgendwie alles zu geben.

Hat wohl auch was damit zu tun, dass das Leben nie statisch ist. Im Gesamtablauf der Dinge landet man via Geburt in irgendeiner Epoche und an irgendeinem Ort. Das alleine macht ja schon einen riesigen Unterschied, oder wenn man bspw. US-Amerikaner oder Chinese ist, oder wenn man der älteren oder der jüngeren Generation angehört.

Auch wenn man sich "nur" ein einzelnes Leben betrachtet, das kann grundsätzlich alles sein, was es auf der Welt so gibt.

Und durch diese ganzen Ereignisse, Erfahrungen und Wendungen im Leben wird das Leben eines Einzelnen bspw. im Alter von 20, 40 und 60 Jahren recht unterschiedlich sein - teils nur wenig anders, teils drastisch anders. Das ist eben bei jedem unterschiedlich.

Und im Zuge dieser ganzen Entwicklungen bleibt wohl auch der empfundene und gelebte Sinn nicht immer exakt gleich, wandelt sich teilweise auch stark. Und das mag nicht nur für den Einzelnen gelten, sondern für die gesamte Weltgemeinschaft.
 
Was aber ja nur der subjektive Sinn jedes einzelnen wäre der absolute allumgreifende Sinn des Lebens allerdings, betrifft ja alle Lebewesen.
Da fällt mir als erstes ein - sie sind lebendig .
 
Was aber ja nur der subjektive Sinn jedes einzelnen wäre der absolute allumgreifende Sinn des Lebens allerdings, betrifft ja alle Lebewesen.
Da fällt mir als erstes ein - sie sind lebendig .

Vielleicht nicht die beste Antwort auf deinen Beitrag, aber wie ich schon an anderer Stelle schrieb:

Jeder sieht die Welt und das Leben von seiner ganz persönlichen Warte aus - ohne das jetzt bewerten zu wollen.

Und natürlich ergibt sich daraus das ganze Lebenskonzept und die ganzen Handlungen.

Oder anders ausgedrückt: Deine Sicht/Einstellung bestimmt, wer du in diesem Leben bist und wie du handelst.

Und daraus ergeben sich unzählige Effekte bzw. Konsequenzen.

Man kann sich nicht immer sicher sein, wie sich die Dinge entwickeln oder was spezifische Ergebnisse sein werden, aber man kann sich sicher bzw. bewusst darüber sein, dass man die Macht hat, so ziemlich alles in diesem Leben zu beeinflussen, angefangen mit einem selbst und der Sicht auf die Dinge.
 
Also ja, gehen wir mal von einem allgemeinen bzw. allgemeingültigen Sinn aus, was könnte das sein?

Sobald ich hier etwas dazu schreibe, wird es bzw. ist es natürlich subjektiv/individuell, weil es ja meiner subjektiven/individuellen Wahrnehmung entspringt. Natürlich kann ich darauf bestehen, dass es allgemeingültig ist, aber wenn die ganzen anderen Leute dieser Welt - mit ihrem so unterschiedlichen Alter, unterschiedlichen Herkünften, Sprachen und Lebenserfahrungen - das nicht so sehen bzw. dem nicht zustimmen, ist das ja nur bedingt bzw. für die nicht allgemeingültig.

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Sehen wir über das hinaus, was wir als Leben bezeichnen, vielleicht als noch höhere Instanz die Existenz - also die Existenz von jedem und allem. Ich meine, über Dinge, die nicht existieren oder sich unser Wahrnehmung entziehen, müssen wir zunächst vielleicht nicht sprechen.

Hinkt jetzt vielleicht ein bisschen, aber man könnte die Existenz vielleicht in "tote Materie", Pflanzen, Tiere und Menschen aufteilen. Weiters könnte man davon ausgehen, dass es für alles ein Regelwerk/Konzept/Plan/Vorsehung gibt. Darauf bestehe ich keinesfalls, aber man könnte es so sehen.

Nun könnte man es so sehen, dass sich "tote Materie", Pflanzen und Tiere nach einem bestimmten Muster/Plan verhalten. Ist das beim Menschen auch so? Das ist vielleicht die interessante Frage.
 
Fast bin ich geneigt zu sagen, dass jeder Mensch nach Erfüllung - im weitesten Sinne - strebt. Das kann was mit Aufgaben zu tun haben, es kann was mit Freude zu tun haben. Zumindest strebt der Mensch im Gros nicht danach, vollkommen nutzlos oder freudlos zu sein. Ist doch so, etwa nicht?
 
Zum Leben - da könnte man ja erst mal trennen was lebendig ist und was tot ist und sich das gesondert anschauen. Da fällt mir als erstes die Lebendigkeit ein, lebendige Materie ist aktiver als tote. Also ganz generell oder ist es anders Uran hat bspw. waren es 13 oder 14 Aggregatzustände und somit Energie , die es wandelt aber ist Uran lebendig , mit Sicherheit nicht.

Vielleicht ist aber das was lebendig ist das Leben und nicht das tote . Lebendigkeit braucht doch einen Stoffwechsel , vielleicht kann man sich darauf einigen, naturgegebener Stoffwechsel.....Hm aber der Sinn solange wir noch nicht mal wissen was Leben eigentlich ist, wir es nur teilgerecht beschreiben oder erforschen können , das finde ich gar nicht so einfach,
einfach hingehen ist die Aussage

Der Sinn des Daseins von Leben ist, seine Lebendigkeit, denn die Lebendigkeit unterscheidet zwischen den Zuständen Leben und Tod.

Dann folgt das Leben der Lebendigkeit .....in abgeflachter Form, der Mensch dem Überleben, womit der Mensch ja den eigentlichen Sinn seines Lebens verkennt, denn den erfüllt er ja schon , er lebt.
 
Also, mir fällte da gerade ein Beitrag ein, den ich jüngst schrieb:

Ich denke, man kann relativ wenig oder viel im Leben tun. Das sieht ja auch jeder ein bisschen anders - was wenig oder viel ist, was klein oder groß ist, was erfolgreich ist oder nicht.

Wie vermeintlich klein oder groß etwas auch sein mag, vielleicht ist nur wichtig, dass man die Dinge so halbwegs gerne oder mit einer gewissen Überzeugung tut. Da dürfte im Sinne des Glücklichseins und auch sonstig schon eine Menge gewonnen sein.

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Was meine ich damit unter anderem?

Nun, ich denke, dass der einzelne Mensch sich zuweilen maßlos überschätzt in seiner Bedeutung. Warum? Der jeweilige Einzelmensch ist in Anbetracht aller Epochen und aller Orte relativ bedeutungslos, wenn man es mal global bzw. holistisch betrachtet.

Und doch ist der Mensch natürlich enorm wichtig, zumindest für sich selbst, vielleicht noch ein paar andere Menschen, für den Großteil der Menschheit eher nicht.

Wenn ich zum Beispiel mich aus diesem ganz Wust herausgreife, durch unzählige Faktoren haben sich meine Weltsicht und mein Handlungsspektrum ergeben. Das ist ja in erster Linie nur für mich wichtig, weil es mein Leben und meine Welt ist. Diese meine Welt steht und fällt mit mir.

Für andere ist mein Leben, was ich so fühle, denke und tue, ja überhaupt nur relevant, wenn sich irgendein Kontakt oder Austausch ergibt. Da fällt mir bspw. ein, dass ich die meisten in meiner direkten Nachbarschaft, also in unserem Mehrfamilienhaus hier, gar nicht kenne oder noch nie gesehen habe.

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So ganz allgemein, ob ich bspw. und potentiell ein "Weltenstürmer" werde oder lieber den ganzen Tag in meinem kleinen Zimmerlein Bücher verschlinge, liegt ja ganz bei mir.

Finde persönlich vieles einfach sehr relativ - austauschbar und nicht austauschbar. Wenn ich mir bspw. Mönche in Thailand betrachte, die scheinen sich irgendwie vom Weltlichen/Materiellen verabschiedet zu haben, oder waren da noch niemals so richtig drin. Die machen irgendwie andere Dinge als ich, was ich natürlich nicht bewerte, auch nicht, ob oder was für einen Sinn die im Leben an sich oder in ihrem Leben sehen.

Mir persönlich wäre vermutlich so ein Shaolin-Kloster in China lieber. Die werden da körperlich und geistig richtig hart geschult. Ob oder was die damit aber mal machen, ist auch so fraglich.
 

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