Also, mir fällte da gerade ein Beitrag ein, den ich jüngst schrieb:
Ich denke, man kann relativ wenig oder viel im Leben tun. Das sieht ja auch jeder ein bisschen anders - was wenig oder viel ist, was klein oder groß ist, was erfolgreich ist oder nicht.
Wie vermeintlich klein oder groß etwas auch sein mag, vielleicht ist nur wichtig, dass man die Dinge so halbwegs gerne oder mit einer gewissen Überzeugung tut. Da dürfte im Sinne des Glücklichseins und auch sonstig schon eine Menge gewonnen sein.
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Was meine ich damit unter anderem?
Nun, ich denke, dass der einzelne Mensch sich zuweilen maßlos überschätzt in seiner Bedeutung. Warum? Der jeweilige Einzelmensch ist in Anbetracht aller Epochen und aller Orte relativ bedeutungslos, wenn man es mal global bzw. holistisch betrachtet.
Und doch ist der Mensch natürlich enorm wichtig, zumindest für sich selbst, vielleicht noch ein paar andere Menschen, für den Großteil der Menschheit eher nicht.
Wenn ich zum Beispiel mich aus diesem ganz Wust herausgreife, durch unzählige Faktoren haben sich meine Weltsicht und mein Handlungsspektrum ergeben. Das ist ja in erster Linie nur für mich wichtig, weil es mein Leben und meine Welt ist. Diese meine Welt steht und fällt mit mir.
Für andere ist mein Leben, was ich so fühle, denke und tue, ja überhaupt nur relevant, wenn sich irgendein Kontakt oder Austausch ergibt. Da fällt mir bspw. ein, dass ich die meisten in meiner direkten Nachbarschaft, also in unserem Mehrfamilienhaus hier, gar nicht kenne oder noch nie gesehen habe.
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So ganz allgemein, ob ich bspw. und potentiell ein "Weltenstürmer" werde oder lieber den ganzen Tag in meinem kleinen Zimmerlein Bücher verschlinge, liegt ja ganz bei mir.
Finde persönlich vieles einfach sehr relativ - austauschbar und nicht austauschbar. Wenn ich mir bspw. Mönche in Thailand betrachte, die scheinen sich irgendwie vom Weltlichen/Materiellen verabschiedet zu haben, oder waren da noch niemals so richtig drin. Die machen irgendwie andere Dinge als ich, was ich natürlich nicht bewerte, auch nicht, ob oder was für einen Sinn die im Leben an sich oder in ihrem Leben sehen.
Mir persönlich wäre vermutlich so ein Shaolin-Kloster in China lieber. Die werden da körperlich und geistig richtig hart geschult. Ob oder was die damit aber mal machen, ist auch so fraglich.