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Der Sinn des Lebens?

Ich denke, im Zweifel kann man sich auch an der Maslowschen Pyramide orientieren:

Eudaimonic.at-Beduerfnispyramide-nach-A.-Maslow-1024x576.jpg


Ob das alles nun ein kompletter Sinn ist, oder ein befriedigender Sinn, vermag ich nicht zu sagen, aber es ist wohl durchaus sinnvoll, sich zumindest um ein paar der Dinge zu kümmern, bzw. sie nicht zu vernachlässigen.
 
Ändert sich das nicht mit den Jahren ?

Ein junger kümmert sich oft ja weniger um die Existenz - mehr um die Fun Interessen , na und der alte kümmert sich ggf. mehr um die Basis - viele sagen ja im Alter , ich brauche das Geld nicht mehr hab am Monatsende immer genug übrig.
Na und die jungen sagen eher Mist schon Geldende aber noch viele Tage im Monat...
 
Natürlich kann man das Ganze, das ganze Leben, sehr wissenschaftlich betrachten. Und ich denke, da ist was dran - also am Erlangen von Wissen, Erkenntnis, Verständnis und Kompetenz. Zumindest kann man sich sein ganzes Leben lang damit befassen, und eigentlich schadet es nicht.

~~~

Ein anderer Aspekt des Lebens, welcher nicht für jeden was ist, bzw. nicht oder nur schwierig zugänglich, ist das, was man als Spiritualität oder Glaube bezeichnen könnte.

Gestern stieß ich bei YouTube zufällig auf einen alten Austausch zwischen mir und einer Teilnehmerin dort. Sie schrieb unter anderem das Nachfolgende:

Manche Menschen betrachten Gott als: ihren Vater, Beschützer, Schöpfer, Versorger, der immer liebt, immer korrigiert und niemals diejenigen ablehnt, die an ihn glauben ... im Wissen, dass ein Vater seine Kinder niemals aufgibt ... und manche Menschen denken an Gott als einen weit entfernten Kerl, der weit weg auf einem Thron sitzt, so weit weg, dass er keine Rolle spielt ... es ist ihm egal, er sieht nichts und wird sich nicht einmischen ... mein Vater ist so nah wie die Erwähnung seines Namens ... ich rede jeden Tag mit ihm, mehrmals am Tag, so wie ich mit meinem Vater redete ... ohne die Augen zu schließen, den Kopf zu senken oder nach oben zu schauen, sondern so, als ob er direkt neben mir wäre, denn er ist!!! Und er hört mir zu und gibt mir Führung ... liebe ihn.

Ich denke, da erübrigt sich die Frage nach einem Sinn. Ist in diesem Fall der Glaube gewissermaßen Sinn?

Was soll ich davon halten? Es ist nicht exakt meine Welt bzw. Sicht der Dinge, aber ich kann es auch keinesfalls als Unsinn abtun bzw. ablehnen. In gewisser Weise verstehe ich es sogar sehr gut. Wäre mein Leben ein bisschen anders verlaufen, wäre ich vielleicht sie.

~~~

Im Übrigen, gewissermaßen der Grund, warum es überhaupt zu einem Austausch zwischen ihr und mir kam:


~~~

Und wäre ich in Taiwan geblieben bzw. aufgewachsen - was gar nicht meiner Entscheidung oblag -, wäre ich jetzt womöglich ein Buddhist, wobei es aus meiner Sicht eher ein Gerücht ist, dass bspw. alle Chinesen auch Buddhisten sind.
 
Ändert sich das nicht mit den Jahren ?

Ein junger kümmert sich oft ja weniger um die Existenz - mehr um die Fun Interessen , na und der alte kümmert sich ggf. mehr um die Basis - viele sagen ja im Alter , ich brauche das Geld nicht mehr hab am Monatsende immer genug übrig.
Na und die jungen sagen eher Mist schon Geldende aber noch viele Tage im Monat...

Ich würde sagen, dass sich ständig was verändert. Das ganze Leben - inkl. aller Einzelleben - ist gewissermaßen ein fortlaufendes Kontinuum.
 
Vielleicht bildet sich ja der Sinn, den der Mensch im Leben sieht, aus dem was der Mensch erfährt / erfahren hat und dem was für den Menschen die Wirklichkeit darstellt.

Was ich mich frage ist folgendes - ändert sich der Sinn auch, wenn man nicht daraus den Sinn zieht , was ich oben schrieb, sondern den Sinn des eigenen Lebens und des Lebens anderer in einer schon irgendwie verfassten Sinnerklärung / Sinnfindung sieht.
Dann ist ja der Sinn ggf. den Gesetzen bzw. Auslegungen, der Organisation geschuldet der man sich zugehörig finden will oder sieht.
Bspw. eine Religion, die schon lange existiert und damit einer Religionsehre obliegt, diese Richtlinien, die ja festgeschrieben sind, zu vermitteln.
Beispielsweise die zehn Gebote.

Da ist ja jetzt nicht so viel Inhalt drin, aber selbst da unterscheiden die Menschen die Auslegung, die Unterteilung und den Sinn, der dahinter steht.
Jemand der bspw. der jüdischen Religion folgt, achtet die Gebote - jemand der evangelisch ist auch - die ZJ sagen, sie achten die Gebote, die Mormonen sagen sie achten die Gebote, die Mennoniten sagen , sie achten die Gebote , die Neuapostolen sagen , sie achten die Gebote .....nur um mal einige aufzuzählen....es gibt derer ja noch mehr , die das behaupten.

Einige Lehren sind aber sehr unterschiedlich im Vergleich zu anderen, obwohl behauptet wird - sie achten die Gebote - da dachte ich immer , warum sind die nicht alle Freunde, Brüder und Schwestern, fand aber nur die Antwort , das sie genauso wie die anderen Menschen eigentlich mehr der inneren Gier folgen, als den Richtlinien , von denen sie es behaupten.

Wenn ich nun als Außenstehender der jeweiligen Lehre , die Lehre nicht kenne und mir sagt einer das ist so und so und stellt sich als Lehrer dar , so nimmt der Mensch entweder die Rolle eines ehrlichen Menschen ein und diskutiert mit mir darüber , weil er das Problem erkennt
oder
er nimmt die Rolle eines angeblichen Lehrers ein, der mir erzählen will, das wäre ja ganz anders oder die eines Täuschers, wenn Du dafür bezahlst, erhälst Du Dein Seelenheil ( Lebenserfüllung , etc).

Da ist der vernünftige Weg wohl in der Tat ggf. mal die Organisationstreue erkennen und der Gotttreue gegenüberstellen, könnte ja sein, die Organisationstreue unterscheidet sich von der Gotttreue oder es wird so vermittelt / ausgelegt .

Wenn der Konsens aber der Wahrheit entspricht - alle Menschen sind gleich viel wert und haben im Grunde nur eine Sache zu verlieren, nämlich ihr eigentlich ewiges Leben.

Dann ist man vielleicht vorsichtiger, bevor man sich in den Dienst einer Sache stellt, deren dunkle Machenschaften man so gar nicht befürworten mag.

Da ist ja dann auch eine Hinterfragung notwendig - wenn der Sinn für jemanden nicht erkennbar ist.
Erich von Däniken , gilt bei vielen als Pseudo Wissenschaftler oder eher als schlechter Autor, aber er hat stets behauptet , ihn hätte der Wissensdurst getrieben, die Lehren des Menschen werden alle angepasst , aber die Erklärungen , wie " Das gehört sich nicht / Das hinterfragt man nicht / das tut man nicht , weil es Sünde ist - stammen unveränderlich aus irgendeinem Jahrhundert und wenn man hinterfragt, wird ja einige klar.
Aber es wirft halt eben auch Fragen auf und stellt das Verhalten der angeblich von Gott eingesetzten Religionsoberhäupter genau so in Frage, wie das Verhalten eines jeden einzelnen.

Das ist aber für Machtstrukturen , deren Dasein auf Profigier gründet und nicht auf Gotttreue, eher unangenehm.
Der Zulauf den er hatte, sieht man an den Verkaufszahlen seiner Bücher, war ja nicht unbeachtlich.

Der Zulauf der Weltreligionen ist es auch nicht ....
 
Vielleicht bildet sich ja der Sinn, den der Mensch im Leben sieht, aus dem was der Mensch erfährt / erfahren hat und dem was für den Menschen die Wirklichkeit darstellt.

[...]

Das wird gewiss so sein. Von nichts kommt nichts?

Anders ausgedrückt, wir haben uns ja alle nicht ausgesucht, in welche Existenz, in was für eine Familie, Land oder Kulturkreis wir geboren wurden?

Und ja, das macht natürlich einen großen Unterschied - mag zum Beispiel einen Einfluss darauf haben, welcher Sprache/Sprachen du mächtig bist, welcher Religion du zugehörig bist, welcher politischen Richtung du zugehörig bist, was für eine Ausbildung/Bildung du genießen konntest, welche Berufe dir zur Verfügung stehen, und viele andere Dinge.

Nicht zuletzt ergibt sich durch "Bestimmung" bzw. einen Zufall heraus, welche Erfahrungen du hast - welche Kenntnisse, Einstellungen und Fähigkeiten dir zugegangen sind. Natürlich bestimmt der "Zufall" das nicht in Gänze, aber man sollte es vielleicht nicht unterschätzen.

Irgendein "typischer" Inder oder Spanier wird bspw. nicht wie ein "typischer" Chinese oder US-Amerikaner sein. Ein "typischer" Norweger wird nicht wie ich sein.

Man könnte also sagen, dass viele Dinge ganz simpel "vorgegeben" sind.

Und man kann ja nur auf Grundlage dessen aufbauen bzw. leben, was einem überhaupt bekannt ist bzw. mal zugänglich wurde - nicht auf Grundlage dessen, was man alles nicht kennt bzw. einem nicht zugänglich wurde.

Ich könnte bspw. einem Mongolen - also diesen Steppenreitern und so - erklären wollen, wie das bzw. mein Leben ist oder zu sein hat. Nicht nur, dass das Sprachliche vermutlich eine nicht unerhebliche Hürde darstellt, auch wenn das von mir Gesagte sprachlich so halbwegs verständlich ist, würden sich die Mongolen vermutlich am Kopf kratzen und nicht so besonders viel damit anfangen können.

Und ja, man muss nicht einmal um die halbe Erdkugel reisen, um missverstanden zu werden oder misszuverstehen. Dafür reicht im Zweifel auch dieses Forum aus, oder wenn man beliebig irgendwelche Leute auf der Straße anspricht.

~~~

Ja, assoziativ passt der Film wohl ein bisschen:


~~~

In gewisser Weise muss man oder sollte man einen gewissen Grad von Verständnis erlangt haben, um überhaupt irgendeine fundierte Aussage über diese Welt oder das Sein treffen zu können.

Soll jetzt nicht überheblich oder so klingen, aber ich würde meinen, dass so manche fundierte Aussage über die Welt und das Sein bei näherer Betrachtung gar keine solche ist, sondern vielleicht eher so ein müdes oder auch überzeugtes "so ist das halt". Dagegen kann man grundsätzlich nichts sagen, aber es impliziert zumindest leicht, dass sich nichts ändert, was vielleicht schlecht wäre.
 
Klar verändert sich der Sinn des Lebens,ob Gesundheit oder Familienplanung der Sinn des Lebens verändert sich für einen persönlich.

Der eigentliche Sinn des Lebens...die Säulen bleiben Immer Gleich.

Für jeden aber strukturiert
 
Und das hat Dir wer verraten ?

Weil Leben - gäbe es ja auch ohne Menschen.

Also welche Lebenssäulen bleiben gleich...immer ?

Wäre doch mal interessant zu klären .....oder ?

So etwas wie Atmen - müssen wir ja alle um zu leben - so etwas wie Essen und Trinken - müssen wir ja auch alle ....
aber eine Alge lebt auch , ein Pilz lebt .....kommuniziert und verhält sich entsprechend....pflegt und hegt die Bäume im Wald - wie ein guter Gärtner ......

Ist es Energieverbrennung , also Leben ? - ne wohl nicht nur - denn Energieverbrennung geht auch ohne Leben .

Kann der Mensch Leben erschaffen, also herstellen - nein - kann er nicht.
Gut kann er sonst was genaues drüber sagen, " Vielleicht gibt es Leben im Weltall " - ist ja nun eher nicht genau...leben Geistwesen - viele behaupten ja , sie hätten Geister gesehen, die aber in der Geistform existieren, die scheinen aber ja auch was mitzuteilen zu haben, also Ansprüche zu haben, ja und wie ist es mit den Feen und Kobolden, an die 80 % der Dänen und Iren glauben ?
Die werden als recht lebendig beschrieben.
Oder Gott oder Götter , Engel , Dämonen, Satan etc. auch irgendwie Lebendige ....oder ?
Was umspannt denn Leben wirklich?

Alles ist ja nu auch nicht lebendig, selbst dann nicht , wenn manche Buddhisten es beseelen wollen.

Fazit - der Mensch kann nicht genau sagen , was Leben ist , sondern nur sagen was Leben für ihn ist.
 
Vielleicht geht es im Leben auch um das richtige Mindset und der Rest erledigt sich fast von alleine?

Anders ausgedrückt: Was kannst du in diesem Leben schon anderes tun als das richtige Mindset zu haben bzw. daran zu arbeiten, und entsprechend zu handeln?
 

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