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Der Sinn des Lebens?

Macht Hoffnung nicht manchmal vielleicht alles schlimmer? Braucht es nicht manchmal eher handfeste Tatsachen? Wo man aber wieder bei der Sache wäre, dass man nicht alles immer unter Kontrolle haben kann? Vielleicht ist nur eventuelle Unsicherheit im Leben als sicher zu betrachten?

Zum einen würde ich sagen, dass handfeste Tatsachen und Hoffnung sich gegenseitig nicht per se ausschließen. Man kann gewissermaßen beides tun?

Zum anderen ist Hoffnungslosigkeit vielleicht auch sowas wie Resignation.
 
Macht Hoffnung nicht manchmal vielleicht alles schlimmer? Braucht es nicht manchmal eher handfeste Tatsachen? Wo man aber wieder bei der Sache wäre, dass man nicht alles immer unter Kontrolle haben kann? Vielleicht ist nur eventuelle Unsicherheit im Leben als sicher zu betrachten?

Weiters, klar, viele Dinge im Leben könnte man als ungewiss bezeichnen. Und gerade da entfaltet Hoffnung eine gewisse Sinnhaftigkeit?

Teilweise ist das, was man hofft, wie eine selbsterfüllende Prophezeiung? Aus meiner Sicht ist das nicht vollkommen abwegig. Es gibt ja auch dieses "Gesetz der Anziehung", wobei ich nicht zu sagen vermag, was es damit auf sich hat, oder ob es überhaupt was damit auf sich hat.
 
ja, Menschen sind unterschiedlich. Für einige wird das zutreffen. Viele engagieren sich dagegen in einer Gruppe oder Gemeinschaft oder machen etwas für einen guten Zweck. Das wird Ihnen wichtig sein. Das, was jeder individuell in seinem Leben als wichtig oder sinnvoll erscheinen mag, ist sehr unterschiedlich.
Und Flüsse werden auch wieder renaturiert 🙂, Hoffnung besteht.

...hm, im Endeffekt der Endverbraucher. Die erhöhten Kosten, wird dieser tragen müssen. Aber wir haben ja heute schon oft die Wahl z.B. bei Eiern, Fleisch und auch bei Kleidungsstücken oder Möbeln, kann man nachhaltiger oder ökologischer kaufen.

Es erinnert mich irgendwie an diesen Spruch: "Wahre Demokratie herrscht nur an der Supermarktkasse."

Klar, man ist relativ frei darin, ob man sich bspw. ein Bio-Steak oder ein veganes Schnitzel in den Einkaufswagen packt. Und da sind wir ja bei einer der wichtigsten Entscheidungen, die man für sein Leben treffen kann - also, was man sich tagtäglich so an (eventuell schädlichen) Nahrungsmitteln reinzieht. Es ist aus meiner Sicht keineswegs auszuschließen, dass so manche Krankheiten zumindest teilweise ernährungsbedingt sind.

Die persönlichen Entscheidungen sind natürlich wichtig. Ob das gesellschaftlich oder in einem größeren Kontext was verändert, ist fraglich. Größere Veränderungen ergeben sich oft nur, wenn Personen in Machtpositionen sich für oder gegen etwas entscheiden, oder wenn eine größere Anzahl von Menschen sich für oder gegen etwas entscheiden.

~~~

Assoziativ fällt mir da gerade noch ein Zitat von Margaret Mead ein:

„Zweifle nie daran, dass eine kleine Gruppe engagierter Menschen die Welt verändern kann - tatsächlich ist dies die einzige Art und Weise, in der die Welt jemals verändert wurde.“
 
Für mich ist das Glas immer halbvoll....
Glaube Hoffnung Liebe....das würde die Menschheit zusammen halten.
 
Ich denke, im Zweifel kann man sich auch an der Maslowschen Pyramide orientieren:

Eudaimonic.at-Beduerfnispyramide-nach-A.-Maslow-1024x576.jpg


Ob das alles nun ein kompletter Sinn ist, oder ein befriedigender Sinn, vermag ich nicht zu sagen, aber es ist wohl durchaus sinnvoll, sich zumindest um ein paar der Dinge zu kümmern, bzw. sie nicht zu vernachlässigen.
 
Ändert sich das nicht mit den Jahren ?

Ein junger kümmert sich oft ja weniger um die Existenz - mehr um die Fun Interessen , na und der alte kümmert sich ggf. mehr um die Basis - viele sagen ja im Alter , ich brauche das Geld nicht mehr hab am Monatsende immer genug übrig.
Na und die jungen sagen eher Mist schon Geldende aber noch viele Tage im Monat...
 
Natürlich kann man das Ganze, das ganze Leben, sehr wissenschaftlich betrachten. Und ich denke, da ist was dran - also am Erlangen von Wissen, Erkenntnis, Verständnis und Kompetenz. Zumindest kann man sich sein ganzes Leben lang damit befassen, und eigentlich schadet es nicht.

~~~

Ein anderer Aspekt des Lebens, welcher nicht für jeden was ist, bzw. nicht oder nur schwierig zugänglich, ist das, was man als Spiritualität oder Glaube bezeichnen könnte.

Gestern stieß ich bei YouTube zufällig auf einen alten Austausch zwischen mir und einer Teilnehmerin dort. Sie schrieb unter anderem das Nachfolgende:

Manche Menschen betrachten Gott als: ihren Vater, Beschützer, Schöpfer, Versorger, der immer liebt, immer korrigiert und niemals diejenigen ablehnt, die an ihn glauben ... im Wissen, dass ein Vater seine Kinder niemals aufgibt ... und manche Menschen denken an Gott als einen weit entfernten Kerl, der weit weg auf einem Thron sitzt, so weit weg, dass er keine Rolle spielt ... es ist ihm egal, er sieht nichts und wird sich nicht einmischen ... mein Vater ist so nah wie die Erwähnung seines Namens ... ich rede jeden Tag mit ihm, mehrmals am Tag, so wie ich mit meinem Vater redete ... ohne die Augen zu schließen, den Kopf zu senken oder nach oben zu schauen, sondern so, als ob er direkt neben mir wäre, denn er ist!!! Und er hört mir zu und gibt mir Führung ... liebe ihn.

Ich denke, da erübrigt sich die Frage nach einem Sinn. Ist in diesem Fall der Glaube gewissermaßen Sinn?

Was soll ich davon halten? Es ist nicht exakt meine Welt bzw. Sicht der Dinge, aber ich kann es auch keinesfalls als Unsinn abtun bzw. ablehnen. In gewisser Weise verstehe ich es sogar sehr gut. Wäre mein Leben ein bisschen anders verlaufen, wäre ich vielleicht sie.

~~~

Im Übrigen, gewissermaßen der Grund, warum es überhaupt zu einem Austausch zwischen ihr und mir kam:


~~~

Und wäre ich in Taiwan geblieben bzw. aufgewachsen - was gar nicht meiner Entscheidung oblag -, wäre ich jetzt womöglich ein Buddhist, wobei es aus meiner Sicht eher ein Gerücht ist, dass bspw. alle Chinesen auch Buddhisten sind.
 

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