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Der Sinn des Lebens?

Im weitesten Sinne sind Krankheit und Tod kein Sinn des Lebens.

Das kommt, glaube ich, sehr darauf an, wie man "Sinn" für sich versteht. Tod z. B. hat schon einen Sinn: wer weiß, ob wir alle auf die Erde passen würden, wenn keiner sterben würde... Haben Krankheit und Tod Sinn für den Menschen, der davon betroffen ist oder für die, die denjenigen lieben, einen, bzw. einen positiven Sinn? Für die allermeisten bestimmt nicht.

Trotzdem ist es vielleicht dem ein oder anderen doch möglich, in sehr schweren Situationen möglich, ein Stück weit Sinn finden oder geben.

Nur, damit es klar ist: Ich spreche niemandem seine Erfahrungen und Empfindungen ab, wenn ich die Frage nach dem Sinn des "großen Ganzen" stelle. Ich sage nur, dass ich so empfinde, wenn ich in den Sternenhimmel schaue. Und die Frage nach dem "objektiven" Sinn ist so gemeint, dass es eben nicht aus Sicht eines einzelnen Menschen und seines Schicksals einen Sinn gibt, sondern "von außen betrachtet". Wenn man "Gott" oder "das Leben" oder "die Natur" fragen könnte, was die antworten würden, sozusagen. Aber das sprengt vielleicht auch die Möglichkeiten eines Threads... Aus meiner Sicht kann die Thematik gern ruhen...
 
Aus meiner Sicht gibt es durchaus einen "Sinn im Leben".

Was jeder Einzelne daraus macht, ist eine vollkommen andere Frage.

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Ganz simpel betrachtet, es gibt ein paar Regeln, Gesetze und Prinzipien, über denen der Mensch ganz simpel nicht steht.

~~~

Machen wir es nicht zu kompliziert. Dinge funktionieren oder eben nicht.

Nehmen wir bspw. mal Boote und Flugzeuge. Mittlerweile ist bekannt, dass das eine sinken und das andere abstürzen kann, wenn man das nicht richtig baut.

Materie kann unnütz werden, der Geist auch.

Im Grunde verhält es sich mit allen Dingen in diesem Leben so.
 
Und die Frage nach dem "objektiven" Sinn ist so gemeint, dass es eben nicht aus Sicht eines einzelnen Menschen und seines Schicksals einen Sinn gibt, sondern "von außen betrachtet". Wenn man "Gott" oder "das Leben" oder "die Natur" fragen könnte, was die antworten würden, sozusagen.
Machen wir es nicht zu kompliziert. Dinge funktionieren oder eben nicht.
Wenn ich diese beiden Ideen/Fragen/Beobachtungen zusammenziehe, könnte man etwa schlussfolgern, dass "das Ganze" (Gott/Leben/Natur) die Absicht/das Ziel/den Sinn darin hat, auszuprobieren, was funktioniert – also in einem Universum mit den Rahmenbedingungen/Gegebenheiten/Naturgesetzen, die existieren: mit Raum/Zeit und Energie/Materie sowie den Interaktionen/Relationen zwischen ihnen.

Das Universum wäre so gesehen eine Art Labor oder ein Spielplatz für "das Ganze" – um es "von außen" zu betrachten. Und als Menschen spielen wir ebenfalls in diesem Labor, nur eben auf einem anderen Level als "das Ganze" – wie Schiller schon wusste: "Hoher Sinn liegt oft in kindschem Spiel."

Womöglich probiert "das Ganze" einfach aus, wie ein gelingendes Universum mit bewusstem Leben darin aussehen kann, indem es immer neue davon erschafft in einer Art kosmischer Evolution.

Objektiv von außen betrachten hieße aber, dass wir uns den Beobachterstatus als zeitlos, allumfassend, körperlos vorstellen müssen – nicht in unseren Rahmenbedingungen, sondern völlig gegensätzlich. Das ist nicht ganz einfach bzw. fast unmöglich, scheint mir. Vielleicht gelingt es noch, diesen Blickwinkel einzunehmen, aber dann in Sprache zu fassen, was man sieht, dürfte nicht möglich sein – oder besser gesagt: die so gewonnenen Erkenntnisse durch Sprache anderen mitzuteilen.
 
Buddha würde was anderes sagen
Stimmt,ich finde es gut für die Menschen,die Vielfältigkeit,wie halt unsere Kulturen auch sind.Dies erzeugt natürlich wieder Akzeptanz und Respekt.

Über den Sinn des Lebens zu diskutieren macht keinen Sinn,außer viele Meinungen oder Ansichten zu hören.....das ist natürlich interessant.

Wenn ich sage der Sinn des Lebens sind Erfahrungen weiterzugeben dann ist das auch ein kleiner Aspekt.
 
Wenn ich diese beiden Ideen/Fragen/Beobachtungen zusammenziehe, könnte man etwa schlussfolgern, dass "das Ganze" (Gott/Leben/Natur) die Absicht/das Ziel/den Sinn darin hat, auszuprobieren, was funktioniert – also in einem Universum mit den Rahmenbedingungen/Gegebenheiten/Naturgesetzen, die existieren: mit Raum/Zeit und Energie/Materie sowie den Interaktionen/Relationen zwischen ihnen.

Das Universum wäre so gesehen eine Art Labor oder ein Spielplatz für "das Ganze" – um es "von außen" zu betrachten. Und als Menschen spielen wir ebenfalls in diesem Labor, nur eben auf einem anderen Level als "das Ganze" – wie Schiller schon wusste: "Hoher Sinn liegt oft in kindschem Spiel."

Womöglich probiert "das Ganze" einfach aus, wie ein gelingendes Universum mit bewusstem Leben darin aussehen kann, indem es immer neue davon erschafft in einer Art kosmischer Evolution.

Objektiv von außen betrachten hieße aber, dass wir uns den Beobachterstatus als zeitlos, allumfassend, körperlos vorstellen müssen – nicht in unseren Rahmenbedingungen, sondern völlig gegensätzlich. Das ist nicht ganz einfach bzw. fast unmöglich, scheint mir. Vielleicht gelingt es noch, diesen Blickwinkel einzunehmen, aber dann in Sprache zu fassen, was man sieht, dürfte nicht möglich sein – oder besser gesagt: die so gewonnenen Erkenntnisse durch Sprache anderen mitzuteilen.

Sorry für die saloppe Sprache, aber ja, man könnte fast meinen, dass wir Laborratten dieses Universums sind - ein riesiges Experiment. Es wird gewissermaßen herausgefunden, was funktioniert und was nicht funktioniert. Was funktioniert, ergibt einen Sinn, was nicht funktioniert, eher nicht.

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Assoziativ ein Film/Trailer:

 
Sorry für die saloppe Sprache, aber ja, man könnte fast meinen, dass wir Laborratten dieses Universums sind - ein riesiges Experiment.
Ich würde es sogar für möglich halten, dass wir die Versuchsmenschen sind und die Laboranten zugleich 😉 ... so wie wenn ein Spieleentwickler-Team permanent ins Spiel einsteigen würde unter der Bedingung, dass sie "vergessen", dass es a) ein Spiel ist und b) sie das Spiel selbst schreiben und immer weiter optimieren.
 

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