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chronos89
Gast
Hallo Ihr alle,
nun wenn man sich fremd fühlt (im Bezug auf den aktuellen Vorrednern) - könnte es sein das man fremd ist. Wäre das undenkbar? Was mein Ihr wie kam das Leben auf oder besser in die Erde? Natürlich von aussen, ob nun im Glauben oder der Wissenschaft. Muss man das erklären? Ich denke das kann jeder "Googlen".
Das eigene, innerste Ich ist ein Individuum, womit es in erster Perspektive ganz allein und persönlich da steht. Da ist das fremdfühlen doch die erste assoziative Feststellung, also die Ausgangsbasis. Anzukommen und sich aufgenommen zu fühlen ist dann ein weiterer Schritt, welcher gewisse Umstände braucht. Werden diese nicht erkannt oder gestellt, ist das Fremdfühlen immer der ursprüngliche Rückzugsort. Eine Art eines sicherer gestellten Basis-Gefühls.
Grüße,
Peaceberg
Sich Fremd fühlen als rückzugsort zu betiteln ist ein wenig krass findest du nicht? Ein rückzugsort in dem Fremd fühlen wäre ein Traum indem alles besser ist. Aber doch nicht das Problem selbst.
Stell dir vor man setzt dich in einem Fremden Land aus. Du kennst dort niemanden. Du kennst die kultur nicht. Du kennst die Sprache nicht. Du fühlst dich Fremd. Wäre das ein Rückzugsort?
Würde man das jetzt aber als "basisgefühl" ansehen dann ja. Dann ist sich fremd fühlen ein Rückzugsort. Aber das wäre doch genau so falsch.
Die erforderlichen Schritte um anzukommen. Um sich wohlzufühlen. Sich Akzeptiert zu fühlen. Sich verstanden zu Fühlen. Das sind die schwierigsten. Die Frage ist doch: Wie schafft man diesen weg?