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Der Sinn des Lebens

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Physiker

Wollte gerade Ähnliches wie Biddi sagen.

Eines fordere ich aber sehr wohl: Denkt doch wirklich einmal darüber nach und versucht euch selbst Fragen zu stellen und sie auch zu beantworten. Und liefert auch Beispiele um eure ANtworten zu rechtfertigen.

Ich weiß gar nicht, was du immer wieder mit diesem Fordern und Rechtfertigen hast. Auf mich wirkt das irgendwie zwanghaft und unangemessen.

Wieso kann man denn hier nicht sachlich diskutieren mit Beispielen und Argumenten?

Du kannst das so handhaben, wie du bist, wie es eben deine Art ist. Jeder andere aber auch. Wie sollte das auch anders möglich sein? Sind halt nicht alle Menschen gleich. Jeder denkt, fühlt, glaubt, formuliert und lebt halt ein bisschen oder sehr anders, hat ggf. seine eigene Form von Prägung, Konditionierung, Sozialisierung oder auch Reflexion. In der Hinsicht sind wir alle gleich.

Was hat jemand davon wenn er sich diesen Thread durchliest und Millionen von unterschiedlichen Sinnen vom leben liest?

Erstmal spiegelt es die verschiedenen Meinungen, Ansichten und Erfahrungen verschiedener Menschen wider. Vielfältig, ganz so wie Menschen eben sind. Wie ich bereits sagte, gibt es nicht nur einen Sinn, sondern viele. Kommt natürlich auch immer darauf an, wie man Sinn für sich differenziert bzw. versteht.

Weiters:

Warum existiert dieser Thread? Warum existieren Foren? Warum existieren PCs und das Internet? Warum existieren Menschen? Warum gab es Dinosaurier? Warum gibt es Planeten? Warum existiert ein Universum/Multiversum? Warum gibt es exakte Naturgesetze? Sind Naturgesetze überhaupt exakt? Oder unterliegen auch diese dem Wandel?

Diese Divergenz ist einfach sehr ärgerlich...

Das Leben divergiert nun mal. Ständig wird das Leben größer, bunter und vielfältiger - schon seit langer Zeit. Dabei steckt unser Universum und die menschliche Existenz noch in Kinderschuhen. Was genau stört dich denn an dieser sich ständig entwickelnden Vielfalt? Aus deiner Sicht der Dinge müsste bei dieser stetigen Vielfaltsentwicklung doch auch Gott "seine Finger mit im Spiel haben", nicht?

Wir sollten zumindest gewisse Themen sachlich diskutieren...

Sicher, doch erzwingen oder einfordern wollen, ist meines Erachtens keine weise Entscheidung. Das kannst du dir selbst gegenüber tun. Anderen gegenüber würde ich es unterlassen.
 
Zuletzt bearbeitet:
@ lena7 Danke für deine persönliche Schilderung und Alles Gute für deinen Rücken.

@ Nordrheiner Wenn der Glaube persönlich geprägt werden kann, persönlich ist, eine persönliche Erfahrung ist, dann besteht doch auch die Möglichkeit, dass die Gotteserfahrung oder die Begegnung mit Gott "nur" eine Fähigkeit der menschlichen Seele, Psyche ist, sogar darauf beruht. So wie du selber schreibst, ist diese Fähigkeit relativ leicht den Kindern beizubringen oder auszutreiben.

@ Physiker Will deswegen auch, dass man es selber ausprobiert, sich darauf einlässt, und erregt sich darüber wenn man das nicht will, etwas Gutes, Bewährtes ausprobieren. Es ist natürlich einfacher mit Gott einen Sinn im Leben zu finden, vielleicht sogar angenehmer, doch ich sehe es so, dass echte Erkenntnisse schwer erarbeitet werden müssen.
 
Das Gespräch mit Dir ist spannend, Kobaltblau. Danke für Deinen Beitrag.

Echte Erkenntnisse müssen oftmals schwer erarbeitet werden. Kann ich bestätigen. Evt. gibt es daher auch mehr Nicht-Christen als „nötig“, weil schwere Arbeit für viele nicht attraktiv ist. Aber man kann auch „plötzlich“ zu einer Erkenntnis kommen, die das ganze Leben umkrempelt. Aus Saulus wurde Paulus. Das liegt evt. an der Ernsthaftigkeit etwas mit ganzem Herzen zu tun… so wie Saulus voller Überzeugung die damaligen Christen verfolgte.

Der Gedanke, dass die angebliche Gotteserfahrung ein Produkt der Psyche ist, ist nach meiner Meinung in einigen Fällen korrekt. Ich möchte nicht wissen, wieviele Propheten und engste Vertraute Gottes in einer psychiatrischen Anstalt leben. Und auf einem weniger kranken Niveau gibt es sicher noch mehr Menschen, die unter den Irrtümern ihrer Psyche etwas glauben und fest von der „falschen“ Realität ihres Glaubens überzeugt sind, während die „echte“ Realität eine andere ist. Es stellt sich die Frage, wie kann man das Eine vom Anderen unterscheiden?



Eigentlich ganz einfach. Die Antwort liegt im Begriff „glauben“. Der christliche Glauben beschränkt sich nicht auf einem Fürwahrhalten, dass ein Gott existiert und bestenfalls dem Einhalten von Regeln und Riten. Oftmals haben Christen das Bedürfnis Gott mit den Ohren zu hören und mit den Händen anzufassen. Siehe auch „der ungläubige Thomas“. Mir ist das noch nie möglich gewesen. Der christliche Glaube startet oftmals als reine Willensentscheidung, also ohne dass ein Wunder etc. der Entscheidung vorausging. Es ist, als ob sich ein Mädchen für einen jungen Mann entscheidet, von dem sie wenig weiß und dessen Handlungen, von denen sie erfahren hat, wenig oder garnicht versteht. Es kommt zu einem Kommunikationsaustausch, durch den sie immer mehr erfährt. So erhält sie Hinweise für ihr Leben… und macht die Erfahrungen, dass diese Hinweise den jeweils angestrebten Erfolg aufweisen. Es sind die Früchte, an denen die Richtigkeit des Glaubens erkannt werden können. Evt. kann man das mit Menschen u. Tieren vergleichen, bei denen eine eingebildete Schwangerschaft festgestellt wird. Wer wirklich schwanger wurde, wird das (bei Menschen) in der Regel nach 9 Monaten merken. Wenn sich „Früchte“ einstellen, wird gemerkt, ob die Befruchtung eingebildet war oder nicht. Ähnlich merken Christen zunehmend, dass das Vertrauen in Gott (= Glauben) plus Suchen Seines Willens plus Tun zu einer positiven Frucht wird. Siehe auch Beitrag von Lena7.

 
Ergänzung: Es gab Sekten, in denen Glauben plus Suchen plus Tun gegeben war. Nur wurde nicht getan, was Gott will. Man suchte auch, jedoch lag der Schwerpunkt auf der Suche nach dem Willen dessen, der die Sekte anführte und verwechselte das mit dem Suchen nach Gottes Willen. Vergleicht man das Tun mit den Vorgaben der Bibel, erkennt man den Unterschied an den Früchten. Bei der einen oder anderen Sekte kam es zu einem Massenselbstmord. Hätten die Sektenmitglieder die Bibel gekannt, hätten sie erkennen müssen, dass sie von einem Psychopathen in die Irre geführt werden. Ein guter Baum bringt gute Früchte hervor, ein schlechter Baum eben schlechte.

 
Ähnlich merken Christen zunehmend, dass das Vertrauen in Gott (= Glauben) plus Suchen Seines Willens plus Tun zu einer positiven Frucht wird. Siehe auch Beitrag von Lena7.

Das spricht aber schon dafür, dass Religiosität etwas sehr menschengemachtes und gedachtes ist. In der Vergangenheit wurde für Regen gebetet, an einen Regengott, denn es war unklar wie Regen entsteht und man dürstete nach Regen.

Heute wird für ein erfülltes, sinnvolles, soziales und liebevolles Leben gebetet, denn es ist heute unklar wie man dazu kommt und es dürstet die Menschen danach. Heute wollen die Menschen Liebe und Nächstenliebe erleben, denn es ist ihnen unklar warum es daran fehlt, warum es in ihrem individuellen Leben an etwas fehlt, alles schief geht und wo der Sinn zu finden ist.

Ist es heute nicht so wie im alten Rom, als man sich wegen der unmenschlichen und entfremdeten Lebensverhältnisse in den Katakomben traf und versuchte eine menschlichere, sinnvollere Gesellschaft zu leben, zu wünschen und zu glauben und somit der Glauben sehr menschengedacht und von den Lebensverhältnissen abhängig zu sehen ist?
 
Zitat Physiker:Lieber Mikenull, ich habe leider schlechte Neuigkeiten für dich: Die Art wie du dich ausdrückst (Keine Struktur, keine handfesten Argumente uvm..) deutet darauf hin, dass du an dieser Diskussion eigentlich gar nicht interessiert bist. Du willst doch nur dein Unheil treiben, denn wäre dem nicht so, so hättest du dich nicht in deinen Worten so sehr vergriffen... Glaub was du willst, aber so wirst du nie in deinem Leben jemanden überzeugen, höchstens provozieren.---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Du mußt mal runterkommen von Deinem Unsinn. Du verlangst für Dich als Glaubender einen ( unverdienten! ) Respekt. Wir haben keinen Vertrag miteinander, daß wir nicht über Religion und Glauben reden. Und zwar - das wird Dich total überraschen - genauso wie wir z.B. über Politik oder Sport reden. Glaube ist lediglich ein Thema wie jedes andere auch. Das ich "Unheil" treiben wollte ( Dein Glaube kann nicht viel taugen, wenn Du das so empfindest ) ist blanker Unsinn. Ich vertrete - und nicht nur ich - hier meine Position und argumentiere nach bestem Gewissen. Und, ganz ehrlich, mir helfen die Beter viel, denn meine Haltung wird ja bestätigt.Und selbstvertständlich hatte ich in meiner Jugend genau dasselbe "Gottesbild" wie die meisten anderen auch. Ich hatte Religionsunterricht, bin auch getauft und konfirmiert worden. Wenn ich heute nichts mehr glaube, für das es keinerlei Beweise gibt, so empfinde ich das als völlig normal.
 
Es mag für Aussenstehende so aussehen, Kobaltblau. Ich kann Dir versichern, Kobaltblau, dass es aber nicht so ist, wie es für Dich aussieht. Du kannst nur das Äussere sehen. Das Innere, was Du nicht sehen kannst, macht den Unterschied.
 
Du kannst nur das Äussere sehen. Das Innere, was Du nicht sehen kannst, macht den Unterschied.

Ich sehe was, was du nicht siehst?

Ich sehe ehrlich gesagt nur, dass für dich Gott zum besseren Sehen führt. Andere brauchen für ihr gutes Sehen eben keinen Gott. Ist doch beides vollkommen in Ordnung.
 
Wenn ich das richtig sehe, dann hatten wir bislang drei große bzw. wichtige Themen angeschnitten:

1) Gott

2) Bewusstsein

3) Freiheit
 
Und ja.

Lieber Physiker,

deine Überheblichkeit (oder die deines Gottes) stinkt aus allen Poren. Tatsächlich war ich schon ausgiebig in Foren und im Leben unterwegs. Habe weltoffene, sehr gebildete und herzliche Menschen getroffen, auch und insbesondere gläubige Menschen. Du schlägst sie alle um Längen, aber nicht gerade in Kompetenz und Freundlichkeit.

---

Entweder du willst hier ein Spiel spielen oder du hast wirklich nicht verstanden, wie diese Welt funktioniert. Ich selbst gehe von Ersterem aus.
 
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