P
Physiker
Gast
tsunami meinte:Was dich aber unfreundlich, unverständig und radikal erscheinen lässt, ist deine doch recht pänetrante Aussage, dass "dein Gott" das Nonplusultra sei und dieses für alle Menschen gelten müsse.
Naja, ich möchte es mal so formulieren: Wenn es tatsächlich einen Gott gib (und ich stelle jetzt die Frage in deinem Sinne), und er
a) nicht Nonplusulra
b) nicht für alle Menschen gilt,
so ist es kein Gott. Wikipedia sagt dazu folgendes:
wikipedia meinte:Ein Gott (je nach Zusammenhang auch Göttin, Gottheit) ist innerhalb verschiedener Mythologien, Religionen und Glaubensüberzeugungen sowie in der Metaphysik ein übernatürliches Wesen oder eine höhere Macht. In der Lehrmeinung und Praxis vieler Religionen werden einem Gott oder mehreren Göttern besondere Verehrung zuteil und besondere Eigenschaften zugeschrieben; unter anderem erster Ursprung bzw. Schöpfer oder Gestalter aller Wirklichkeit zu sein.
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Alles verstehen werde ich niemals. Wie auch? Ich erwähnte bereits das Beispiel mit dem unendlichen im endlichen zu verstehen ist recht schwierig und unmachbar. Wir können dem Ziel nur nahe kommen, aber alles werden wie nie verstehen. Das will Gott auch gar nicht. Denn was unser Verstand nicht versteht, versteht eben unser Herz (Gott ist ja schließlich Liebe).tsunami meinte:Du hast bereits alles verstanden und alle anderen müssen es noch lernen. Befrage lieber nochmal deinen Gott.
Vergiss bitte nicht: Das ist allein deine Weltanschauung und persönliche Meinung. Ich denke zwar nicht, dass diese Formulierung sehr überzeugend ist, jedoch musst du dich damit auch wohl fühlen und nicht ich.tsunami meinte:Wie ich schon sagte, "Gott" ist ein Bedeutungs-Container, in den man alles reinstopfen kann, was einem gerade in den Sinn kommt.
Hmm.. Das denke ich aber nicht. Gott war zum Beispiel für die alten Ägypter (lt unseren frühesten historischen Quellen) der gute Nil. Dort wo der Nil war, hat es nämlich zweimal im Jahr wenn es ordentlich geregnet hatte Überschwemmungen gegeben, das Getreide wuchs somit in der heißen Sonne auf . Deswegen beteten die Ägypter den Nil höchstpersönlich an, denn sie dachten, er gebe ihnen Nahrung. Tatsächlich hatte man damals schon viele Götter. Auch in der Bibel wird davon berichtet. Der Herr Jahwe jedoch war kein Mensch und er hat großes mit seinem Volk Israel gemacht. Andere Völker rund um Israel graulten es vor Israel, weil sie angeblich einen Gott anbeten, der unsichtbar ist, keine Götterbilder duldet und der behauptet der einzige zu sein.Usw..So wurde es schon seit Anbeginn der Zeit gehandhabt - noch bevor es überhaupt Tinte, Papier, die Bibel, den Koran oder die Veden gab.
Was den von dir angesprochenen Hinduismus betrifft, so ist unter diesen "Göttern" nicht der allmächtige Gott zu verstehen sondern genau solche Götter die von den Menschen gemacht wurden. Du musst verstehen, dass Menschen damals Herrscher gebraucht haben. Bleiben wir beim alten Ägypten wo die ganzen Pharaonen einbrufen wurden. Unter anderem König Menes und sein Nachfolger welcher die Cheops Pyramide für sein Grab errichtet hatte. Das war alles ca 3000-5000 v. Chr. Diese Menschen hatten auch eine Religion, jedoch mit vielen Göttern wie zB Osiris, und co. Sie glaubten nämlich, dass diese Götter einst mal als Könige herrschten (wie sie) und so ließen sie sich riesen Gräber erbauen. Sie dachten, dass sie ihre Körper so gut erhalten müssen, damit wenn sie ihre tote Seele besuchen wollen würde, der Lörper immer noch da ist. Sie begruben mit dem Körper (Wein-)Krüge, Essensvorräte usw... damit der Besuch der Seele wie auf Erden damals gefeiert wird.
Ich hoffe, dir ist klar, dass dieser Götterbegriff irrsin ist. Denn wie kann es mehrere Götter gleichzeigtig geben?
Das selbe gilt auch für die Buddhisten: Der Buddha war ein Mensch. Dieser Mensch hat 6 Jahre lang meditiert und kam auf die irrsinnige Erkenntnis, dass der Schlüssel der Zufriedenheit die Einstellung des "Nicht-Mehr-Verlangens" sei. Denn wenn man nichts verlangt, so kann man auch nicht enttäuscht werden. Seine Anhänger bezeichneten ihn als Gott. Und seitdem ist Herr Gautama der Buddha zur eigenen Religion geworden(auch gößer als Brahma der aller größte der indischen Götter damals).
Ich denke es it eher unwahrscheinlich, dass ein Mensch zu einem Gott wird. Wieso gibt es dann überhaupt Gott?
Der einzige würdige Kandidat gegenüber dem Christentum ist der Islam. Und es braucht meist sehr lange um herauszufinden dass der Islam nicht das wahre ist. Und da es lange braucht um es heruaszufinden, werde ich die Argumentation auch auslassen. Wenn aber jemand interessiert ist, kann er mir gerne schreiben..
Schlussendlich ist auch die Statistik was Religionen betrifft sehr klar und deutlich:
1.) Christen
2.) Islam
3.) Hindus
4.) Buddha
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tsunami meinte:Und dann wiederum ist "Gott" so konstruiert, dass er das Größte, Wichtigste, usw. ist.
Wir müssen hier einfach realistisch bleiben. Wenn es Gott gibt, dann muss er diese Eigenschaften eerfüllen. Was wäre sonst das wichtigste auf der Welt? Du etwa? Das wäre in der Tat sehr eingebildet.
Das ist eigentlich sehr einfach zu verstehen: Wir sagen nicht nur, dass der Sinn des Lebens Gott ist. Nein. Wir sagen, dass der Sinn des Lebens es ist unbedingt zuallererst zu erkennen, dass es Gott geben muss und dass er mich liebt und das beste für mich will. Habe ich das begriffen, so werde ich ihn lieben lernen, und ist das geschehen, dann wird er sein Versprechen halten. Er wird uns anleiten im leben und alles geben was wir brauchen. Er wird uns unsere "Feinde" aus dem Weg räumen. Und unter Feinde sind jetzt eher weniger Menschen gemeint, sondern mehr diese teuflischen Gedanken die an gewissen Tagen entstehen. Mit Feind ist aber auch folgende Situation zu verstehen: Wenn dich jemand im Zug aus irgendeinem Grund angreift, so wird dein Herr (wenn du dich nicht wehrst und dich gegen den Kampf entscheidest) deinen Feind davon abhalten. (Vergesst nicht: Wenn es Gott gibt, so ist das ein leichtes... siehe altes Testament ;.)). Oder wenn dich jemand vergiften will, und du nichts davon weißt, so wird dieses Gift nicht wirken. Und das ist bitteschön wörtlich zu verstehen.Insofern kann es für einen Gottgläubigen keinen größeren Sinn als "Gott" geben, was auch immer das genau heißen soll
Gott wird dein Leben in ein Luxusleben verwandeln (nicht unbedingt an Reichtum). Und für jeden Menschen hat er etwas bsonderes vor. Was aber sicher ist: Gott kann dir die einzige SIcherheit geben. Und das ist sein versprechen.
Deswegen sagen auch Christen: Gott ist der Sinn des Lebens. Sie schreiben nämlich alles Gott zu. Klar! Die Menschen haben die Gabe und bewirken etwas und erfreuen sich auch daran. Die Gabe aber selbst, kommt von Gott.
tsunami meinte:Den meisten Gottgläubigen kommt es nur nicht in den Sinn, dass nicht ein Gott sie kreiert hat, sondern sie selbst einen Gott.
Das bezweifle ich auch nicht. Das ist immer wieder passiert in der Vergangenheit. Eh klar. Man hat auch damals schon im alten Griechenland "Philophisch" gedacht. Jaaa, man fragte sich auch damals schon nach dem Sinn des Lebens sowie wir jetzt.
Dein Argument ist aber für den Christentum einfach nicht gültig. Denn du kannst nicht bestreiten, dass Gott auf die Christen eine sehr große Auswirkung hat. Das betrifft nicht nur die gedankliche Freiheit gegenüber Süchten und fleischlichem Wollen unter Kontrolle zu haben, sondern einfach zu wissen dass man alles tun kann auf dieser Welt, wenn man Gott das Tun im hintergrund überlässt und man selbst nur das tut was man auch im Stande ist zu tun. Jeder gläubige Christ versteht das was ich dir hier sage.
Und genau das war mein Fehler letztes mal. Ich wollte das TUN selbst übernehmen. Und das geschah schon so oft in meiner Vergangenheit. Ich möchte mich daher bei euch allen entschuldigen. Es war falsch. Ich weise nur darauf hin. Gott wird aber selbst entscheiden ob er sich euch offenbart oder nicht, denn in der Bibel steht:
Kein Mensch kann einen anderen Menschen jemals verändern. Nur Gott kann es.
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