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Der Sinn des Lebens

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tsunami meinte:
Was dich aber unfreundlich, unverständig und radikal erscheinen lässt, ist deine doch recht pänetrante Aussage, dass "dein Gott" das Nonplusultra sei und dieses für alle Menschen gelten müsse.

Naja, ich möchte es mal so formulieren: Wenn es tatsächlich einen Gott gib (und ich stelle jetzt die Frage in deinem Sinne), und er
a) nicht Nonplusulra
b) nicht für alle Menschen gilt,

so ist es kein Gott. Wikipedia sagt dazu folgendes:
wikipedia meinte:
Ein Gott (je nach Zusammenhang auch Göttin, Gottheit) ist innerhalb verschiedener Mythologien, Religionen und Glaubensüberzeugungen sowie in der Metaphysik ein übernatürliches Wesen oder eine höhere Macht. In der Lehrmeinung und Praxis vieler Religionen werden einem Gott oder mehreren Göttern besondere Verehrung zuteil und besondere Eigenschaften zugeschrieben; unter anderem erster Ursprung bzw. Schöpfer oder Gestalter aller Wirklichkeit zu sein.

---------------------------------------------------------

tsunami meinte:
Du hast bereits alles verstanden und alle anderen müssen es noch lernen. Befrage lieber nochmal deinen Gott.
Alles verstehen werde ich niemals. Wie auch? Ich erwähnte bereits das Beispiel mit dem unendlichen im endlichen zu verstehen ist recht schwierig und unmachbar. Wir können dem Ziel nur nahe kommen, aber alles werden wie nie verstehen. Das will Gott auch gar nicht. Denn was unser Verstand nicht versteht, versteht eben unser Herz (Gott ist ja schließlich Liebe).

tsunami meinte:
Wie ich schon sagte, "Gott" ist ein Bedeutungs-Container, in den man alles reinstopfen kann, was einem gerade in den Sinn kommt.
Vergiss bitte nicht: Das ist allein deine Weltanschauung und persönliche Meinung. Ich denke zwar nicht, dass diese Formulierung sehr überzeugend ist, jedoch musst du dich damit auch wohl fühlen und nicht ich.

So wurde es schon seit Anbeginn der Zeit gehandhabt - noch bevor es überhaupt Tinte, Papier, die Bibel, den Koran oder die Veden gab.
Hmm.. Das denke ich aber nicht. Gott war zum Beispiel für die alten Ägypter (lt unseren frühesten historischen Quellen) der gute Nil. Dort wo der Nil war, hat es nämlich zweimal im Jahr wenn es ordentlich geregnet hatte Überschwemmungen gegeben, das Getreide wuchs somit in der heißen Sonne auf . Deswegen beteten die Ägypter den Nil höchstpersönlich an, denn sie dachten, er gebe ihnen Nahrung. Tatsächlich hatte man damals schon viele Götter. Auch in der Bibel wird davon berichtet. Der Herr Jahwe jedoch war kein Mensch und er hat großes mit seinem Volk Israel gemacht. Andere Völker rund um Israel graulten es vor Israel, weil sie angeblich einen Gott anbeten, der unsichtbar ist, keine Götterbilder duldet und der behauptet der einzige zu sein.Usw..

Was den von dir angesprochenen Hinduismus betrifft, so ist unter diesen "Göttern" nicht der allmächtige Gott zu verstehen sondern genau solche Götter die von den Menschen gemacht wurden. Du musst verstehen, dass Menschen damals Herrscher gebraucht haben. Bleiben wir beim alten Ägypten wo die ganzen Pharaonen einbrufen wurden. Unter anderem König Menes und sein Nachfolger welcher die Cheops Pyramide für sein Grab errichtet hatte. Das war alles ca 3000-5000 v. Chr. Diese Menschen hatten auch eine Religion, jedoch mit vielen Göttern wie zB Osiris, und co. Sie glaubten nämlich, dass diese Götter einst mal als Könige herrschten (wie sie) und so ließen sie sich riesen Gräber erbauen. Sie dachten, dass sie ihre Körper so gut erhalten müssen, damit wenn sie ihre tote Seele besuchen wollen würde, der Lörper immer noch da ist. Sie begruben mit dem Körper (Wein-)Krüge, Essensvorräte usw... damit der Besuch der Seele wie auf Erden damals gefeiert wird.

Ich hoffe, dir ist klar, dass dieser Götterbegriff irrsin ist. Denn wie kann es mehrere Götter gleichzeigtig geben?
Das selbe gilt auch für die Buddhisten: Der Buddha war ein Mensch. Dieser Mensch hat 6 Jahre lang meditiert und kam auf die irrsinnige Erkenntnis, dass der Schlüssel der Zufriedenheit die Einstellung des "Nicht-Mehr-Verlangens" sei. Denn wenn man nichts verlangt, so kann man auch nicht enttäuscht werden. Seine Anhänger bezeichneten ihn als Gott. Und seitdem ist Herr Gautama der Buddha zur eigenen Religion geworden(auch gößer als Brahma der aller größte der indischen Götter damals).
Ich denke es it eher unwahrscheinlich, dass ein Mensch zu einem Gott wird. Wieso gibt es dann überhaupt Gott?

Der einzige würdige Kandidat gegenüber dem Christentum ist der Islam. Und es braucht meist sehr lange um herauszufinden dass der Islam nicht das wahre ist. Und da es lange braucht um es heruaszufinden, werde ich die Argumentation auch auslassen. Wenn aber jemand interessiert ist, kann er mir gerne schreiben..

Schlussendlich ist auch die Statistik was Religionen betrifft sehr klar und deutlich:
1.) Christen
2.) Islam
3.) Hindus
4.) Buddha
.
.
.

----------------------------------------------
tsunami meinte:
Und dann wiederum ist "Gott" so konstruiert, dass er das Größte, Wichtigste, usw. ist.

Wir müssen hier einfach realistisch bleiben. Wenn es Gott gibt, dann muss er diese Eigenschaften eerfüllen. Was wäre sonst das wichtigste auf der Welt? Du etwa? Das wäre in der Tat sehr eingebildet.

Insofern kann es für einen Gottgläubigen keinen größeren Sinn als "Gott" geben, was auch immer das genau heißen soll
Das ist eigentlich sehr einfach zu verstehen: Wir sagen nicht nur, dass der Sinn des Lebens Gott ist. Nein. Wir sagen, dass der Sinn des Lebens es ist unbedingt zuallererst zu erkennen, dass es Gott geben muss und dass er mich liebt und das beste für mich will. Habe ich das begriffen, so werde ich ihn lieben lernen, und ist das geschehen, dann wird er sein Versprechen halten. Er wird uns anleiten im leben und alles geben was wir brauchen. Er wird uns unsere "Feinde" aus dem Weg räumen. Und unter Feinde sind jetzt eher weniger Menschen gemeint, sondern mehr diese teuflischen Gedanken die an gewissen Tagen entstehen. Mit Feind ist aber auch folgende Situation zu verstehen: Wenn dich jemand im Zug aus irgendeinem Grund angreift, so wird dein Herr (wenn du dich nicht wehrst und dich gegen den Kampf entscheidest) deinen Feind davon abhalten. (Vergesst nicht: Wenn es Gott gibt, so ist das ein leichtes... siehe altes Testament ;.)). Oder wenn dich jemand vergiften will, und du nichts davon weißt, so wird dieses Gift nicht wirken. Und das ist bitteschön wörtlich zu verstehen.
Gott wird dein Leben in ein Luxusleben verwandeln (nicht unbedingt an Reichtum). Und für jeden Menschen hat er etwas bsonderes vor. Was aber sicher ist: Gott kann dir die einzige SIcherheit geben. Und das ist sein versprechen.
Deswegen sagen auch Christen: Gott ist der Sinn des Lebens. Sie schreiben nämlich alles Gott zu. Klar! Die Menschen haben die Gabe und bewirken etwas und erfreuen sich auch daran. Die Gabe aber selbst, kommt von Gott.

tsunami meinte:
Den meisten Gottgläubigen kommt es nur nicht in den Sinn, dass nicht ein Gott sie kreiert hat, sondern sie selbst einen Gott.

Das bezweifle ich auch nicht. Das ist immer wieder passiert in der Vergangenheit. Eh klar. Man hat auch damals schon im alten Griechenland "Philophisch" gedacht. Jaaa, man fragte sich auch damals schon nach dem Sinn des Lebens sowie wir jetzt.
Dein Argument ist aber für den Christentum einfach nicht gültig. Denn du kannst nicht bestreiten, dass Gott auf die Christen eine sehr große Auswirkung hat. Das betrifft nicht nur die gedankliche Freiheit gegenüber Süchten und fleischlichem Wollen unter Kontrolle zu haben, sondern einfach zu wissen dass man alles tun kann auf dieser Welt, wenn man Gott das Tun im hintergrund überlässt und man selbst nur das tut was man auch im Stande ist zu tun. Jeder gläubige Christ versteht das was ich dir hier sage.

Und genau das war mein Fehler letztes mal. Ich wollte das TUN selbst übernehmen. Und das geschah schon so oft in meiner Vergangenheit. Ich möchte mich daher bei euch allen entschuldigen. Es war falsch. Ich weise nur darauf hin. Gott wird aber selbst entscheiden ob er sich euch offenbart oder nicht, denn in der Bibel steht:

Kein Mensch kann einen anderen Menschen jemals verändern. Nur Gott kann es.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei den Zahlen wäre ich vorsichtig. Der weitaus größte Teil der Christen glaubt - und zwar zu Recht - nicht oder nicht mehr an das was in der Bibel an Geschichten zusammengetragen wurde. Und genau diese Zahl ist stark abnehmend. Und natürlich gibt es gleichzeitig immer mehrere Götter auf der Erde. Die Zahl der Anhänger sagt nichts über den Wahrheitsgehalt einer Religion aus. Und Vater Gott, Sohn und heiliger Geist sind zusammengerechnet Drei. Oder ist das Drei in Einem?????
 
mikenull meinte:
Und Vater Gott, Sohn und heiliger Geist sind zusammengerechnet Drei. Oder ist das Drei in Einem?????

EIgentlich ist es so: Da uns Gott in seinem Abbild geschaffen hat, können wir folgenden Vergleich machen:
Der Mensch hat eine Existenz. Das ist sein Körper. Der Mensch ist aber quasi sinnlos wenn er sich nicht irgendwie ausdrücken könnte. Dieses Ausdrücken geschieht durch unser Wort. Jetzt fehlt aber noch ein Teil und zwar die Seele oder wenn man so will der Geist.

Das gilt auch für Gott: Gott hat eine Existenz. Er hat aber keinen Körper. Sein "Körper" ist überall zur gleichen Zeit. Sein Körper ist unendlich. Gott muss sich irgendwie ausdrücken. Das geschieht durch sein Wort (Das Wort ist Jesus Chrsitus). Auch hat Gott einen Geist. Das ist der heilige Geist.

Kann man etwa das Wort des Menschen oder die Seele des Menschen vom Körper trennen? Nein. Das geht nicht. Somit sind sowohl Gott eins und auch der Mensch.

Ich hoffe ich konnte die Missverständnisse beseitigen.

mikenull meinte:
Die Zahl der Anhänger sagt nichts über den Wahrheitsgehalt einer Religion aus.
Ich denke die Zahlen sind so ca ein Leitfaden. Wenn von 100 Menschen 80 die Grundig Kaffeemaschiene kaufen würde und nur 20 die Elta, dann werde ich mir ansehen warum und die Argumente auch. Die Zahlen spielen somit schon eine Rolle.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe keine Mißverständnisse. Mir ist vollkommen klar, daß es keinen "Schöpfer" der Erde ( oder gar der Welt ) gibt, sondern Leben entstanden ist, weil zwei oder drei Dinge zusammenkamen. Und alles was weiter geschah ( und geschieht! ) natürliche Selektion im Sinne der Evolution ist. Ich glaube an keine der tausend verschiedenen Götter, die die Erde bisher gesehen hat und deren Anhänger jeweils an den "Richtigen" glaubten. ( oder es noch teilweise tun ) Und da es - trotz des seitenlangen Gestammels - keinen Beweis für Götter gibt, sehe ich mich auch nicht in der Lage an sowas zu glauben. Glauben kann man nur, wenn man von etwas überzeugt ist. Aber dafür sind die Beweise zu gering bzw. erst gar nicht vorhanden. Und jetzt komm nicht mit dem lustigen Spruch, das man auch das Gegenteil nicht beweisen könne. Donald Duck als Schöpfer der Erde ist nicht deshalb wahr, weil man das Gegenteil nicht beweisen kann. Das aber nru am Rande, schreibe weiter von Deinen Phantasien - hier wird das teilweise gerne gelesen.
 
mikenull meinte:
Mir ist vollkommen klar, daß es keinen "Schöpfer" der Erde ( oder gar der Welt ) gibt, sondern Leben entstanden ist, weil zwei oder drei Dinge zusammenkamen.

Es ist vollkommen absurd zu sagen, dass du dir 100% sicher bist. Denn man kann sich nicht 100% sicher sein. Du müsstest zumindest sagen: Es besteht eine Wahrscheinlichkeit, dass dem so ist, jedoch sind die Beweise für mich persönlich zu wenig. Ich sag doch auch nicht ich bin 100% sicher. Ich bin aber 99.99% sicher. Das wäre ein vernünftigeres Argument, das vielleicht so mancher nachvollziehen kann.

Nocheinmal: Aus meiner Sicht schließt du Gott nur deshalb aus, weil du eben tun willst was du willst und dich in diese Welt verliebt hast. Du vergisst dabei, dass du auch einmal sterben wirst und danach etwas anderes kommt. Du glaubst Sicherheit beim menschen zu finden. Du glaubst dir deinen eigenen Sinn geben zu können. Ob das realistischer als ein Gott ist? Hmm.... diese Entscheidung hast du zwar schon getroffen. Es ist aber nie eine Sünde seine Entscheidungen einmal in Frage zu stellen. Habe ich auch sehr oft getan.


mikenull meinte:
Und alles was weiter geschah ( und geschieht! ) natürliche Selektion im Sinne der Evolution ist.
Bin ich auch dafür.

mikenull meinte:
Ich glaube an keine der tausend verschiedenen Götter, die die Erde bisher gesehen hat und deren Anhänger jeweils an den "Richtigen" glaubten.
Ich doch auch nicht ;-)

mikenull meinte:
Glauben kann man nur, wenn man von etwas überzeugt ist. Aber dafür sind die Beweise zu gering bzw. erst gar nicht vorhanden.
Das ist deine Meinung und diese ist auch zu akzeptieren. Man kann sie aber überhaupt nicht verallgemeinern.

mikenull meinte:
schreibe weiter von Deinen Phantasien - hier wird das teilweise gerne gelesen.
Für dich sind sie halt Phantasien. Das ist aber wieder deine persönliche Meinung. Für mich ist dein Glaube (und zwar an keinen Gott zu glauben) auch nicht ganz zielführend. Aber ich kann damit leben solange wir uns gegenseitig respektieren.
Dein gesamter Beitrag ist überhaupt nicht authentisch und vertrauenswürdig.
Ein Wissenschaftler würde niemals alles ausschließen. Nicht einmal der größte Atheist bestreitet die Möglichkeit, dass es Gott doch geben könnte.
 
Jeder ist eben anders. Einer glaubt an Gott, ein anderer schließt nicht aus, dass es ihn gibt, und für wieder andere scheint es undenkbar zu sein, das es Gott gibt.
Mir geht es nur so, das ich persönlich einfach nicht glauben kann, das jemand der sich Jahrelang mit der Frage beschäftigt," gibt es Gott, oder gibt es ihn nicht?", dass derjenige niemals zu der Erkenntnis kommt, das da vielleicht doch was sein muß, oder wenigstens das es doch einen Gott geben könnte.
Ich persönlich bin mir sogar sicher, das jeder der es wirklich wissen will, das sich dem Gott offenbart.
Es ist mir deshalb absolut rätselhaft, und ich habe da meine Zweifel ob das stimmt, oder ob es nicht viel mehr so ist,das mancher einfach zu stolz dazu ist seine Meinung zu ändern..... oder aber man will es einfach nicht wissen, und natürlich hat jeder ja seinen freien Willen.
 
lena meinte:
Es ist mir deshalb absolut rätselhaft, und ich habe da meine Zweifel ob das stimmt, oder ob es nicht viel mehr so ist,das mancher einfach zu stolz dazu ist seine Meinung zu ändern..... oder aber man will es einfach nicht wissen, und natürlich hat jeder ja seinen freien Willen.

Du triffst den Nagel auf den Kopf. Entweder es ist der Stolz, der einen blind macht nur darüber nachzudenken und Fragen zu stellen. Oder aber es ist die Angst des Menschen auf etwas zu stoßen, dass eventuell doch viel mehr Sinn ergibt als man vielleicht dachte.

Bei beiden Fällen tritt im Falle der wahren sinnhaftigkeit des gegenargumentes das selbe auf: ANgst vor Veränderung. Denn der Mensch mag keine Veränderung. Er möchte beim alten bleiben, auch wenn das alte schlecht ist. Wir kennen das nur allzugut aus dem Alltag. Ein Extrembeisspiel sind beispielsweise Muslime. Die Menschen die Bücher über den Islam schreiben und öffentluch auftreten und dann auch öffentlich von Christen oder Atheisten in frage gestellt werden, diese können doch unmöglich Dinge eingestehen die ihrem Werk widersprechen. Man muss doch zu seiner Meinung stehen nachdem das Buch millionenfach verkauft wurde.
Die Wahrheit ist aber: Nur ein Mensch, der aufrichtig ist, und auch in seinem Leben gelernt hat Fehler einsehen zu können, solche Menschen denken immer 3 mal nach bevor sie etwas ganz ausschließen bzw ob sie auch wirklich recht hatten.

Sehr gut auf den Punkt gebracht von dir finde ich!
 
ja, warum das so ist, das kann ich mir auch oft nicht erklären😕.
Meine eigene Schwester ist mir da auch immer so ein Rätsel. Wenn wir auf das Thema Glauben mal ganz am Rande zu sprechen kommen, dann sagt sie immer ."Du weißt ja,ich kann damit nichts anfangen". Ich habe mir schon oft das Hirn zermartert, wie das sein kann, weil ich seid über 30 Jahren für sie bete, und durch mich ist das ja nun kein Thema dem sie ganz aus dem Weg gehen kann.
Ich überlege mir dann oft, kann es Menschen geben, die nicht glauben können ?
Ich meine damit jetzt nicht,das ich es nicht akzeptiere, wenn jemand eben einen ganz anderen Weg geht, obwohl ich natürlich gestehen muß, das es mir bei Menschen die mir am Herzen liegen nicht ganz leicht fällt es immer zu akzeptieren......manchmal muß man es aber irgendwann...
Jedenfalls natürlich bete ich für sie ( also meine Schwester), und weil ich weiß, das die Gebet auch ankommen, ist es mir schlicht weg ein Rätsel.
Ich hatte aber vor wenigen Tagen das erste mal das ziemlich sichere Gefühl,das auch meine Schwester gebetet hat....als ich an sie gedacht habe....habe ich das ganz deutlich gespürt. ist ein bisschen privat, aber das muß gerade raus😉🙂
 
Du vergisst dabei, dass du auch einmal sterben wirst und danach etwas anderes kommt.

Woher willst du das wissen. Klingt irgendwie nicht nach 99,99%.

Es ist aber nie eine Sünde seine Entscheidungen einmal in Frage zu stellen. Habe ich auch sehr oft getan.
Jemand der so redet wie du und die Bibel wörtlich zu nehmen scheint kann mir nicht erzählen, dass du wirklich auch regelmäßig mal die Existenz von Gott in Frage stellst. Das wäre dann ja auch doch schon eine Sünde oder nicht?

Ein Wissenschaftler würde niemals alles ausschließen.

Aber er würde sagen, dass gewisse Dinge extrem unwahrscheinlich bzw. unlogisch sind. Und Geister und Zauberei gehören ganz sicher dazu. Und er glaubt auch nicht an etwas, dass eben nicht beweisbar ist.
Mal abgesehen davon, dass du wohl kaum für alle Wissenschaftler sprechen kannst.

Nicht einmal der größte Atheist bestreitet die Möglichkeit, dass es Gott doch geben könnte.

Ja aber genauso wenig die Existenz von unsichtbaren Einhörnern, Spaghettimonstern, Drachen oder jeder anderen unischtbaren, nicht messbaren Sache.

Die Menschen die Bücher über den Islam schreiben und öffentluch auftreten und dann auch öffentlich von Atheisten in frage gestellt werden, diese können doch unmöglich Dinge eingestehen die ihrem Werk widersprechen.

Inwiefern trifft das nicht auch auf die Christen und somit auch auf dich zu? Du glaubst doch auch, dass Gott unfehlbar ist also kannst du auch keine Dinge eingestehen die der Bibel widersprechen. Das würde ja sonst Gott widerlegen, was per Definition ja unmöglich ist bzw. nur wenn es keinen Gott gibt.
 
friek meinte:
Woher willst du das wissen. Klingt irgendwie nicht nach 99,99%.
Ich verstehe leider nicht was du damit sagen willst.

friek meinte:
Jemand der so redet wie du und die Bibel wörtlich zu nehmen scheint kann mir nicht erzählen, dass du wirklich auch regelmäßig mal die Existenz von Gott in Frage stellst. Das wäre dann ja auch doch schon eine Sünde oder nicht?
Ganz und gar nicht. Nein. Jeder der Gott nicht kennt, stellt die Existenz Gottes in Frage. Auch ich kannte ihn einst nicht. Lernst du ihn aber kennen, ist es sehr sehr schwierig sich gegen ihn zu stellen. Das bringt man nicht über sein Herz. Ganz gleich wie wenn die Beziehung zwischen Mann und Frau schon sehr gereift ist und man schon so viel miteinander erlebt hat, es auch schwierig ist sich voneinander zu trennen. Es ist ein Herzensschmerz.
Können? Ja natürlich. Wollen? Nein.

friek meinte:
Aber er würde sagen, dass gewisse Dinge extrem unwahrscheinlich bzw. unlogisch sind.
Wären da nur nicht diese Schriften die wir haben....
Wenn du das NT liest, wirst du feststellen, dass man darauf vertrauen kann. Die Menschen waren damals einfach so davon überzeugt. Es ist eher unwahrscheinlich, dass die Apostel lügen.

Und Geister und Zauberei gehören ganz sicher dazu. Und er glaubt auch nicht an etwas, dass eben nicht beweisbar ist.
Aufpassen. Was verstehst du unter Geister und Zauberei?
Ein Naturwissenschaftler arbeitet mit Naturwissenschaften. Da hast du recht. Der Naturwissenschaftler hat aber auch eine menschliche Seite. Und diese hat das Recht auf ihr Herz zu hören anstatt nur auf den Verstand (wobei auch der Verstand selbst alle Deutungen auf Gott bereits erkennen kann, jedoch nur nicht beweisen kann. Und wenn du da anderer Meinung bist, dann bin ich der Meinung, dass du dir einige Grundsätzliche Fragen unserer Existenz noch nicht gestellt hast).

Mal abgesehen davon, dass du wohl kaum für alle Wissenschaftler sprechen kannst.
Die Wissenschaftler von heute? Wahrscheinlich nicht. Aber ich kenne doch einige sehr populäre. Ein gutes Beispiel ist John Lennox. Ich kann aber für die meisten Naturwissenschaftler sprechen die in unserer Vergangenheit lebten und uns überhaupt so weit brachten. Meiner Meinung nach ist eine Naturwissenschaft (ohne das Wissen im Hintergedanken dass Gott existiert) nicht mehr so richtig spannend. Aber das ist nur meine Meinung.

Ja aber genauso wenig die Existenz von unsichtbaren Einhörnern, Spaghettimonstern, Drachen
Bin ich bei dir. Aber

oder jeder anderen unischtbaren, nicht messbaren Sache.
hier leider nicht. Es gibt viele Dinge die Physiker nicht direkt messen können, trotzdem können sie durch ableitungen der Größen auf andere Größen dann doch auf das Resultat schließen. Ich möchte jetzt lieber nicht ins Detail gehen, denn das kann recht schnell sehr kompliziert werden und das würde hier keinen erfreuen. Das ist aber ein sehr gutes Beispiel wenn man es auf Gott überträgt: Wir können Gott nicht mit den AUgen sehen. Wir können ihn aber finden durch unser Herz und unseren Verstand, wenn wir ihn auch nutzen und nach der Wahrheit suchen.

Inwiefern trifft das nicht auch auf die Christen und somit auch auf dich zu?
Leider geht das schon zu tiefer in die Materie um zu begründen wieso es gerade als Christ nicht auf mich zutreffen wird (in anderen Fällen im Alltag vielleicht schon, aber dann bin ich auch bereit einzugestehen und meine Fehler einzusehen).

dass Gott unfehlbar ist also kannst du auch keine Dinge eingestehen die der Bibel widersprechen.Das würde ja sonst Gott widerlegen, was per Definition ja unmöglich ist bzw. nur wenn es keinen Gott gibt.
Das mag wohl sein, jedoch kannst du mir keinen einzigen vers im NT liefern, der unmoralisch ist oder zur Tötung von Menschen motiviert. Wenn du mir jetzt mit dem AT kommst, so hast du das Christentum noch nicht ganz verstanden und ich empfehle dir einige Werke wenn du wünschst oder aber auch dich einfach weiterzubilden und die Bibel zu lesen. Muss aber nicht sein, wenn du nicht möchtest.

Ich wünschte du könntest mir ein einziges Beispiel liefern welches ich der falschheit eingestehen müsste (Bibel natürlich). Wenn du dieses Beispiel gefunden hast, so kannst du es mir vorlegen. Aber beachte bitte: Du sollst nicht einfach irgendwelche Verse rauspicken und vorlegen. Sondern lese auch was davor und was danach steht. Lese den Inhalt raus. Auch sollst du mir nicht Metaphern einfach so vorlegen und glauben dass es wörtlich gemeint ist. Denn Jesus redet viel in Metaphern.
 
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