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Der Sinn des Lebens

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kobaltblau meinte:
Markus 16,
15 Dann sagte er zu ihnen: Geht hinaus in die ganze Welt, und verkündet das Evangelium allen Geschöpfen! 16 Wer glaubt und sich taufen lässt, wird gerettet; wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden.

Ähhm?? Hallo? Wie steht das im Zusammenhang zu:

kobaltblau meinte:
a, aber da gibt es ein Problem. Tatsächlich wird in der Bibel nicht davon geredet die Ungläubigen ziehen zu lassen bis sie selber drauf kommen, sondern man solle sie lehren und "bearbeiten", also überzeugen, die Lehre verbreiten.

und

kobaltblau meinte:
Das bedeutet, dass die Bibel dazu aufruft die Ungläubigen nicht in Ruhe zu lassen, sondern sie zu lehren, denn sie müssen ja errettet werden.

??

Wenn du dich weiter erkundest was Jesus bezüglich ungläubiger sagt, dann wirst du bald feststellen, dass es heißt: Wenn sie das Evangelium nicht wollen, so zieht ab von ihnen und geht weiter. Jesus bekräftigt immer wieder nicht mit gewalt vorzugehen und bietet jedem die Gelegenheit.
In gewisser weise hat mich ja Nordreiner schon darauf aufmerksam gemacht. ich gehe zu weit. Das würde Jesus (der ja Gott ist) nicht wollen.

Was dann mit den "ungläubigen" passiert, das steht auch da: sie werden verdammt. Jedoch haben gläubige Menschen nicht im geringsten etwas damit zu tun. Das ist dann Gottes Sache wie er euch "verdammt". Wobei hier das Wort "verdammt" schon näher studiert werden soll und es ist auch sehr sinnvoll zu erkennen in welchen Zusammenhängen Gott das Wort verdammt verwendet...

Was du tust ist die Verse aus dem Internet rauszusuchen und den Christentum so zu schmücken wie es dir gefällt.
Damit kommst du aber nicht weit wie du gesehen hast...
 
A

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Re: Der Sinn des Lebens
Hallo _Tsunami_,

schau mal hier:
Der Sinn des Lebens. Hier findest du vielleicht was du suchst.
Wenn ich so von "Verdammnis" lese, dann bekomme ich immer ein bisschen Plaque. Mein Gott ist voll multikulti, liberal und so. So was wie Verdammnis hat der gar nicht nötig.
 
Ich muss dich leider enttäuschen. Abgesehen davon, dass es in der Bibel auch steht, wie wärs einmal damit: Hör doch in dein Herz hinein. Versuch zuzuhören. Kann dir die Welt wirklich Sicherheit verschaffen? Ich habe dir gezeigt, dass es nicht geht, denn alles an was man sich klammert, vergeht einmal. Denke bitte nocheinmal darüber nach und frag das Herz. Es steht dort auch geschrieben.

Du hast den Kontext falsch interpretiert, denn Du hattest Dich konkret auf Wort von mir bezogen, die ich nie schrieb.
Ich persönlich höre immer auf Herz und Verstand - mal überwiegt das Herz und mal der Verstand und wenn beide sich einig sind, dann ist es für mich perfekt.

Ok um auf deine zwei Beispiele konkret einzugehen: Wenn Geld wirklich deine SIcherheit ist und aus irgendeinem Grund das geld verloren geht (und das passiert auch in der realen Welt). Was ist dann die SIcherheit des Menschen? Sucht er sich einfach eine andere Sicherheit? Oder wie schafft er es weiter in Sicherheit zu überleben?
Zweites: Wenn dein Partner wirklich Sicherheit ist, und er einen Autounfall hat (und ich hoffe das passiert jetzt nicht, es ist nur ein Bsp), was ist dann? Suchst du dir dann einen anderen Partner um Sicherheit zu leben? Was aber wenn du keinen mehr findest? Und keiner wie der erste war? Ist es dann vorbei mit SIcherheit?
Bitte denk das doch selbst zu ende. Alle menschliche Sicherheiten (auch der Staat) sind "Schein-Sicherheiten". Sie funktionieren zwar, sind aber SEHR instabil und man kann sich nicht auf sie verlassen.

Die Menschen sind unterschiedlich und jeder sucht sich sein Brunnen aus dem er Sicherheit schöpft, wenn die Quelle versiegt, tut sich eine andere auf - aber eines bleibt immer - Selbstverantwortung und Selbstvertrauen, die unser sicheres Fundament ist, auf dem wir aufbauen.
Ich gebe dir ein einfaches Beispiel: Wenn du ab morgen alleine auf dieser Erde leben würdest, und alles zum Essen hättest und alles hättest um zu überleben (und das kann auch passieren, es ist nur das unwahrscheinlichste Phänomen), was wäre dann deine Sicherheit? Oder anderes Bsp: Wenn du dich im Wald verirrst und niewieder herausfindest, was wäre dann deine Sicherheit? Geld? Partner? Eins weiß ich: Der Löwe wird es nicht sein...
Er wird dich nämlich fressen wollen. Aber wer verschafft die SIcherheit? deine Höhle die du findest? Vielleicht momentan.... aber du weißt schon.

Ich mag reale Beispiel, alles andere ist Gedankenverschwendung, denn schließlich wird keiner von uns jemals allein auf der Welt leben und in Wäldern gibt es auch keine Löwen. 😉
Aber um auf Deine Waldversion einzugehen, die Natur gibt mir Sicherheit - und mein Urinstinkt wird ein aktiver Helfer sein. Ich bin nicht allein, ich habe die Bäume, die Tiere des Waldes, Nahrung und Wasser, Gespür, Gefühl, Herz und Verstand.......und im Zusammenspiel findet sich der Weg aus dem Wald.

Sicherheit suche ich ganz sicher nicht in einem fiktiven Wesen, sondern in erster Linie in mir selbst.
Kinder glauben an alles was man ihnen erzählt, bis zur eigenen Meinungsbildung die man nur in eine Richtung lenken sollte - alles zu hinterfragen und Antworten selbst suchen, denn es gibt immer ein "Warum" was es zu erforschen und entdecken gibt, denn letztendlich steckt der tiefste und beste Glauben in jedem selbst - wir sind unserer eigener Gott, der das Gute nährt und das schlechte besiegen kann.

Ich persönlich habe weder Geld noch einen Partner, aber ich habe das, was jeder haben sollte - Vertrauen in die eigene Person.

lieben Gruß
Petra
 
Nur ist es es überheblich von dir, zu meinen, dass dein Gott größer ist als meiner. Du kennst meinen Gott doch gar nicht.

Du hast selbst gesagt, dass du Gott nicht brauchst. Somit glaubst du nicht an Gott bzw einen Schöpfer.
Es ist also ein Widerspruch wenn du jetzt sagst dass du doch einen Gott hast.

Mein Gott, oder mein "Gott". Mein "Gott" ist für mich das Größte, dein Gott ist für dich das Größte. Insofern habe ich mich der besseren Verständlichkeit einfach deiner Wortverwendung angepasst. Was aber mein Gott wirklich ist, das hat gar keinen Namen oder unzählig viele. Mein Gott umfasst, dass alles alles ist. Nun kann man dieses "alles" als Gott bezeichnen, muss man aber nicht. Tatsächlich hatte ich gestern in einem anderen Faden einen kurzen Erklärungsversuch gewagt:

Zu überlegen auch Folgendes:

Positives Recht

Überpositives Recht

Prinzip

Das Schöne bzw. "Gefällige" an Natur, Naturgewalten und Naturprinzipien (inkl. der Naturgesetze) ist, dass sie unabhängig von Zeit und Ort nicht nur für alle Menschen gelten, sondern für jegliches Lebewesen, jegliches Leben und jegliche Existenz - ganz unabhängig davon, ob man jemals eine Bibel, den Koran, die Veden oder die Lebenseinstellung eines Buddhisten zu Gesicht bekommen hat.

Vielleicht wirst du diesen, meinen Gott einmal kennen lernen. Eine Veranlassung dazu besteht jedoch nicht.
 
Wenn du dich weiter erkundest was Jesus bezüglich ungläubiger sagt, dann wirst du bald feststellen, dass es heißt: Wenn sie das Evangelium nicht wollen, so zieht ab von ihnen und geht weiter. .

Dann tu das doch, anstatt hier ständig unterschwellig zu missionieren.
Gibt es keinen Bibelkreis in dem Du das tun kannst?

Jesus bekräftigt immer wieder nicht mit gewalt vorzugehen und bietet jedem die Gelegenheit..

Das bedeutet aber nicht , dass man jedem bei jeder Gelegenheit die Bibel anpreisen muss , wie Sauerbier. Ich denke nicht , dass das so gemeint ist.

In gewisser weise hat mich ja Nordreiner schon darauf aufmerksam gemacht. ich gehe zu weit. Das würde Jesus (der ja Gott ist) nicht wollen..

Nein , würde er nicht.

Was dann mit den "ungläubigen" passiert, das steht auch da: sie werden verdammt. .

Das ist dann immer noch die Universaldrohung als letztes Bekehrungsmitttel.

Jedoch haben gläubige Menschen nicht im geringsten etwas damit zu tun. Das ist dann Gottes Sache wie er euch "verdammt". Wobei hier das Wort "verdammt" schon näher studiert werden soll und es ist auch sehr sinnvoll zu erkennen in welchen Zusammenhängen Gott das Wort verdammt verwendet....

Das ist - wie bei jeder Schrift - dann wohl Interpretationssache.

Was du tust ist die Verse aus dem Internet rauszusuchen und den Christentum so zu schmücken wie es dir gefällt.
Damit kommst du aber nicht weit wie du gesehen hast...

Das tun viele missionarisch begabte Christen auch - allerdings mit den entsrpechenden Bibelstellen.
 
Warum wird hier Immer so geschrieben, als wäre der Glaube mit der Kirche, einer Bibel verbunden?

Wohl aus dem einfachen Grunde, weil die Hauptvertreter des konfessionellen Glaubens hier aus dem Lager des Christentums stammen. In einem anderen Land bzw. einem Forum eines anderen Landes wäre dem Kulturkreis entsprechend eine andere Konfession/Glauben mehr vertreten, wobei ich denke, dass sich ganz allgemein die typisch missionarischen Religionen wie Christentum und Islam mehr in den Vordergrund stellen, als es bei anderen Religionen/Glaubensrichtungen der Fall ist.

Ich selbst beispielsweise finde den Koran oder die Veden nicht weniger spannend als die Bibel, wobei ich alle Bücher/Schriften nur auszugsweise kenne, also in dem Maße wie sie mir die Vertreter der jeweiligen Religionen vorstellten.

Nett war auch die Meditation mit einem deutschen Guru hier in der Hindu-Gemeinde in Berlin. Im anschließenden Gespräch wurde der Guru von einer Teilnehmerin gefragt, was den Hinduismus denn besser mache als die anderen Religionen. Der Guru antwortete darauf hin, dass der Hinduismus nicht besser oder schlechter als andere Religionen sei. Man entscheide einfach, welche Religion zu einem passt. Eine andere Teilnehmerin meinte, dass sie keine Religion habe, nur die Religion ihres Herzens. Der Guru meinte darauf hin, dass dies dann genau die richtige Religion sei.
 
Warum wird hier Immer so geschrieben, als wäre der Glaube mit der Kirche, einer Bibel verbunden?

Weil ein individueller Glaube ziemlich bedeutungslos ist, nicht schriftlich festgelegt ist, unorganisiert und sehr variabel. Ein Glaube mit Kirche und Bibel ist da handfester, da hat man etwas um zu diskutieren, handfestes Material sozusagen.
 
Physiker

Ich finde deine Gedankentragweite und deine Formulierungen gar nicht schlecht. Was dich aber unfreundlich, unverständig und radikal erscheinen lässt, ist deine doch recht pänetrante Aussage, dass "dein Gott" das Nonplusultra sei und dieses für alle Menschen gelten müsse. Du hast bereits alles verstanden und alle anderen müssen es noch lernen. Befrage lieber nochmal deinen Gott.
 
Zuletzt bearbeitet:
tolle Diskussionsgrundlage, wenn es um den Sinn des Lebens geht und so zeitnah...echt.🙂

Alt oder neu, das ist relativ. Da das Konzept/Konstrukt "Gott" aber gleichfalls alles und nichts ist, ist es gewissermaßen zeitlos.

Wie ich schon sagte, "Gott" ist ein Bedeutungs-Container, in den man alles reinstopfen kann, was einem gerade in den Sinn kommt. So wurde es schon seit Anbeginn der Zeit gehandhabt - noch bevor es überhaupt Tinte, Papier, die Bibel, den Koran oder die Veden gab.

Und dann wiederum ist "Gott" so konstruiert, dass er das Größte, Wichtigste, usw. ist. Insofern kann es für einen Gottgläubigen keinen größeren Sinn als "Gott" geben, was auch immer das genau heißen soll.

Den meisten Gottgläubigen kommt es nur nicht in den Sinn, dass nicht ein Gott sie kreiert hat, sondern sie selbst einen Gott.
 
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