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Depressive Parterin verlassen oder nicht?

Wer hat denn hier Kalendersprüche geschrieben??
Niemand hier hat geschrieben, daß der TE auf jeden Fall bei ihr bleiben, und sich bis zum Ende für sie aufopfern sollte, oder hab ich etwas übersehen?
Ich empfinde Aussagen als plakativ die zb. lauten das man erst in schlechten Zeiten den Wert einer Beziehung bemessen könnte. Ich denke das eine solche Aussage nicht nur sinnbefreit ist, sondern völlig am Hilferuf des TE vorbeigeht. Dieser hat explizit geschildert was dieser Zustand längst mit ihm macht.
Geht es hier nicht um den TE?

Dann zweitklassige Durchhalteparolen verbreiten, die implizieren das man lediglich nur nicht genug dafür tut und hinter seinem Partner steht, sehe ich als Polemik an.
 
Supi, was man hier als Depressiver von einigen so lernen kann:
Man muss nix tun, um seine Situation zu verbessern, man muss den Partner nicht schätzen, ihm keine Liebe entgegenbringen, man muss gar nix machen, außer sich betüteln lassen.
Der Partner ist der Dumme, der jahrelang, bis dass der Tod einen scheide , machen und tun soll, und neben seinem Fulltime-Job (mit dem er die Depressive wahrscheinlich noch miternähren muss) noch den Therapeuten geben, und wenn er dann irgendwann selbst krank und ausgezehrt ist und nicht mehr kann, hey, dann hat er die Depressive einfach nicht genug geliebt, die treulose Tomate.
 
Supi, was man hier als Depressiver von einigen so lernen kann:
Man muss nix tun, um seine Situation zu verbessern, man muss den Partner nicht schätzen, ihm keine Liebe entgegenbringen, man muss gar nix machen, außer sich betüteln lassen.
Der Partner ist der Dumme, der jahrelang, bis dass der Tod einen scheide , machen und tun soll, und neben seinem Fulltime-Job (mit dem er die Depressive wahrscheinlich noch miternähren muss) noch den Therapeuten geben, und wenn er dann irgendwann selbst krank und ausgezehrt ist und nicht mehr kann, hey, dann hat er die Depressive einfach nicht genug geliebt, die treulose Tomate.
Das hat niemand gesagt.
 
Supi, was man hier als Depressiver von einigen so lernen kann:
Man muss nix tun, um seine Situation zu verbessern, man muss den Partner nicht schätzen, ihm keine Liebe entgegenbringen, man muss gar nix machen, außer sich betüteln lassen.
Der Partner ist der Dumme, der jahrelang, bis dass der Tod einen scheide , machen und tun soll, und neben seinem Fulltime-Job (mit dem er die Depressive wahrscheinlich noch miternähren muss) noch den Therapeuten geben, und wenn er dann irgendwann selbst krank und ausgezehrt ist und nicht mehr kann, hey, dann hat er die Depressive einfach nicht genug geliebt, die treulose Tomate.
,betüteln lassen‘

,Depressive noch miternähren muss‘

,den Therapeuten geben‘

Genau wegen solchen Plattitüden gibt es viele depressive Menschen, die sich keine Hilfe holen. Antriebslosigkeit ist ein starkes Merkmal bei Depressionen. Aber diese Menschen als faul und uneinsichtig abzustempeln hat noch nie jemandem geholfen.

Ich lese in den Beträgen nirgendwo raus, dass der TE glaubt, seine Freundin würde ihm absichtlich schaden wollen. Warum nimmst du dir also das Recht heraus, so über Menschen zu urteilen, die du gar nicht kennst?
 
Nun, völlig abgesehen von der Wortwahl geht es vor allem um eine bestimmte Einstellung, bei psychischen wie auch physischen Erkrankungen. Die einen arbeiten aktiv an ihrer Genesung mit bzw. bemühen sich wenigstens darum, die anderen lassen sich völlig gehen und lassen ihre Umwelt buchstäblich tanzen.

Im letzten Fall sind auch bei körperlichen Erkrankungen die Partner weg oder haben innerlich gekündigt. Wozu sind wir hier in einem Selbsthilfeportal? Um Ideen und Angebote zu machen, sich selbst zu helfen. Und auch die engagiertesten Ärzte streichen irgendwann die Segel, wenn Patienten keinerlei Anstalten machen, wieder auf die buchstäblichen Beine zu kommen. Das kann man so oder so formulieren,- inhaltlich bleibt es gleich.
 
Nun, völlig abgesehen von der Wortwahl geht es vor allem um eine bestimmte Einstellung, bei psychischen wie auch physischen Erkrankungen. Die einen arbeiten aktiv an ihrer Genesung mit bzw. bemühen sich wenigstens darum, die anderen lassen sich völlig gehen und lassen ihre Umwelt buchstäblich tanzen.

Im letzten Fall sind auch bei körperlichen Erkrankungen die Partner weg oder haben innerlich gekündigt. Wozu sind wir hier in einem Selbsthilfeportal? Um Ideen und Angebote zu machen, sich selbst zu helfen. Und auch die engagiertesten Ärzte streichen irgendwann die Segel, wenn Patienten keinerlei Anstalten machen, wieder auf die buchstäblichen Beine zu kommen. Das kann man so oder so formulieren,- inhaltlich bleibt es gleich.
Es gibt Zeiten in einer Depression,so wie ich sie kenne,da ist man zu nichts fähig,bei mir war das so...es ging nicht.

Gott sei Dank war es mit Hilfe von Psychopharmaka nach einem Jahr weg.

Jede Depression ist anders ,dass einzige was hilft ist zu hören und Mut zu sprechen.
 
Nun, völlig abgesehen von der Wortwahl geht es vor allem um eine bestimmte Einstellung, bei psychischen wie auch physischen Erkrankungen. Die einen arbeiten aktiv an ihrer Genesung mit bzw. bemühen sich wenigstens darum, die anderen lassen sich völlig gehen und lassen ihre Umwelt buchstäblich tanzen.

Im letzten Fall sind auch bei körperlichen Erkrankungen die Partner weg oder haben innerlich gekündigt. Wozu sind wir hier in einem Selbsthilfeportal? Um Ideen und Angebote zu machen, sich selbst zu helfen. Und auch die engagiertesten Ärzte streichen irgendwann die Segel, wenn Patienten keinerlei Anstalten machen, wieder auf die buchstäblichen Beine zu kommen. Das kann man so oder so formulieren,- inhaltlich bleibt es gleich.

Worte können aber eine immense Kraft haben - Stichwort Scham.

Und genau die baut man auf, wenn man wie Kylar die Ansicht äußert, dass Depressive sich von ihrem Partner durchfüttern lassen und prinzipiell nichts tun, um ihren Gesundheitszustand zu verbessern.

Schwere Depressionen brauchen Zeit und Geduld und auch viel Hoffnung. Ich kann jeden Partner verstehen, dem irgendwann die Pust ausgeht und sagt, dass er geht. Gleichzeitig finde ich es schwierig, depressiven Menschen noch mehr Druck zu machen, weil Druck in der Situation nicht hilft.
 
Und genau die baut man auf, wenn man wie Kylar die Ansicht äußert, dass Depressive sich von ihrem Partner durchfüttern lassen und prinzipiell nichts tun, um seinen Gesundheitszustand zu verbessern.
Genau das hat aber Kylar gar nicht geschrieben, sondern die durchwegs einseitigen Meinungsäusserungen kritisiert. Da gibt es doch noch einen ganz kleinen Unterschied...
 

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