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Depression - innere Angespanntheit - endloses Grübeln

LunasVater

Mitglied
Menschen mit Depressionen kennen es:
extreme Grübelattacken, allgemeines Unwohlsein, Appetitlosigkeit, extreme innere Angespanntheit, Panik- und Angstattacken etc.

Was machen Bedroffene dagegen?
Was hilft Euch, um die Gedanken in andere Bahnen zu lenken?
Was macht ihr gegen diesen inneren Druck und die Angespanntheit, gegen Schlaflosigkeit und Angstattacken?
Und wie gut helfen Euch Eure Strategien?
 

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Katrin1964

Aktives Mitglied
Was betroffene machen? Gute Frage. Ich weis eben was mir gut tun würde, aber ich hänge im Loch und muss mich zu alles zwingen. Nachher muss ich zum Venenspezialisten. Wenn ich nicht so lang auf einen Termin warten müsste, würde ich verschieben. Der nebel erdrückt mich fast. Möchte am liebsten im bett liegen, aber ich bin ständig Ruhelos. Renne von A nach B und bekomme nichts auf die reihe. Wollte einen Rehaantrag stellen , aber meine Ärztin sieht es nicht als dramatisch an. Mir gehts sehr schlecht und sie will es nicht glauben. Tabletten, da ist ihre einzigste Lösung, für mich aber nicht. Ich glaube ich sollte den Arzt wechseln, habe aber keine Kraft dazu.
 

LunasVater

Mitglied
Ich denke, dass Tabletten gar nicht so schlecht sind. Habe es selbst lange Zeit immer wieder boykottiert, doch merke ich, dass es mit den Dingern besser geht.
Ich versuche z.B. immer wieder zu lesen und zu schreiben. Das funktioniert mal gut, manchmal jedoch überhaupt nicht. Außerdem läuft zu Hause den ganzen Tag die das TV-Gerät (obwohl ich eigentlich gar kein TV glotze), einfach nur zur Ablenkung und gegen das Gefühl allein zu sein. Naja... und außerdem schrubbe ich jetzt jeden Tag fleissig Überstunden.
 
Zuletzt bearbeitet:

Katrin1964

Aktives Mitglied
Die tabletten sind ja ok, aber allein ist es keine Lösung. Ich habe 3 harte jahre hinter mir und da bräuchte ich mal eine Auszeit. Ich weis das mir die reha wieder auf die füsse helfen würde, aber das liegt ja nicht in meiner macht ob ich diese bekomme.
 
G

Gast

Gast
Hallo,

ich bin im Moment auch auf der Suche was mir aus meiner Depression helfen könnte. Tabletten nehme ich schon und es ist dadurch auch schon besser geworden. Liege nicht mehr nur im Bett und das Arbeiten geht eigenlich auch ganz gut. Am Donnerstag habe ich meinen ersten Termin bei einer Psychologin. Ich hoffe die Therapie bringt mir was. Würde am liebsten auch weg. Das das meine Probleme zu Hause auch nicht lösen kann weiß ich, aber vielleicht sind die einfacher zu bewältigen wenn man innerlich ausgeglichen ist und nicht in einem tiefen Brunnen sitzt und nur im Kreis läuft.

Kraft, Mut und Hoffnung
Miriam
 
D

Dr. Rock

Gast
Hi,

ich kann aus eigener Erfahrung bzw. eigener Anwendung das Antidepressivum Citalopram empfehlen, es ist ein sog. Stimmungsaufheller, der NICHT abhängig macht (so hat man es mir zumindest gesagt, ich nehme es ja schließlich selbst noch).
Steigert den Seratoninspiegel im Gehirn und wirkt nach ca. 10-14 Tagen.

Nehme das Zeug seit ca. 8 Monaten und kann es bedenkenlos empfehlen!

Ist übrigens Rezeptpflichtig.

Ansonsten, wenn es mir trotzdem mal mies geht (auch Citalopram ist nicht der Gallische Zaubertrank...), gehe ich ins Forum und tausche mich mi den anderen Usern und Freunden hier aus.
Halt nach dem Motto: Geteiltes Leid ist halbes Leid!

Und wenn ich dazu auch keinen Bock habe, hilft mir immer etwas gute Musik oder Sport!

Euch alles Gute !
Loner
 
Zuletzt bearbeitet:

LunasVater

Mitglied
Hallo Loner,

ich nehme Zoloft. Auch ein AD. Vor einigen Jahren nahm ich auch Citalopram, brauchte dann aber was Stärkeres ;)

So insgesamt liest sich Deine Strategie als erfolgreich. Es ist eben nur eine Frage der Zeit, bis die eine oder andere Sache den erwünschten Effekt erziehlt.

Naja... dann geb ich mir mal mehr Zeit. :rolleyes:
 

mikem

Neues Mitglied
Mit einem Psychologen lassen sich gut Strategien gegen all diese Probleme trainieren. Und die sind unterscheidlich von Mensch zu Mensch. Alleine kommt man da nur sehr selten weiter. Ein Profi kann da echt Wunder zaubern.
 
D

Dr. Rock

Gast
Hallo Loner,

ich nehme Zoloft. Auch ein AD. Vor einigen Jahren nahm ich auch Citalopram, brauchte dann aber was Stärkeres ;)

So insgesamt liest sich Deine Strategie als erfolgreich. Es ist eben nur eine Frage der Zeit, bis die eine oder andere Sache den erwünschten Effekt erziehlt.

Naja... dann geb ich mir mal mehr Zeit. :rolleyes:
Hey LunasVater !

mit Zoloft habe ich keine Erfahrung, aber so wie du es beschreibst, ist es ein stärkeres Med. als Citalopram...könnte mir hin und wieder auch nicht schaden...erst gestern... ;)

Erfolgreiche Strategie...mhmmm.....leide selbst unter einer Angsterkrankung und versuche mich, auch mit einer Therapeutin, so gut es geht zu therapieren.
Die Krankheit ist ein Teil von mir und wenn ich mal wieder hypernervös werde, versuche ich ruhig zu bleiben, bis es vorbei geht.

Letzendlich reduziert sich meine Strategie auf ein ganz naives Statement:

Das Leben ist zu kurz für Trübsaal blasen und trauern.
Das hab ich wirklich lang genug gemacht.

Und da du offenbar ein Rocker bist, fällt es dir ja wohl auch nicht schwör, die passende Platte aufzulegen, damit die depris schnellstmöglich wieder verschwinden, oder....?? ;):)

Go on !
Loner
 

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