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dem Glück/Unglück endlich nahe.....

Hallo Jette

Es wäre schön, wenn Du über diese unschöne Erfahrung in deinem Leben detailierter eingehen könntest, nur wenn Du es kannst...keinen Zwang.
Oh, die Erfahrung ist mein Leben selbst, naja, vielleicht 25 Jahre davon. Etwa so lange hatte ich Sehnsucht nach einer Partnerin, oder hatte eine Partnerin, oder hatte Probleme, einen Menschen emotional gehen zu lassen.

Parallelen zwischen uns sehe ich darin, dass ich sehr lange brauchen konnte, mich von einem Menschen emotional zu lösen. Das Leben ohne diesen Menschen kam mir schrecklich vor, farblos, leer, ziellos. Ich war sehr, oder eigentlich sogar ganz auf das Leben in einer Partnerschaft ausgerichtet.

Glauben bedeutet nocht gleich Wissen, Du magst sicherlich ansatzweise Recht haben....denn ICH bin noch hier!, aber wenn man...wie Du schon erkanntest...seit geraumer Zeit immer wieder gegen die "Dämonen" ankämpfen muss, eine Tür und dahinter einen geradlinigen Weg ohne Abzweig, das Ziel also nicht erkennt, finden möchte und diesen bis her noch nicht erreicht hat, kann es schon passieren, das der Geist irgenwann einmal aufgibt. Ich habe vor diesen Moment Angst, das gebe ich offen zu.
Das Bild mit der Tür und dem Weg verstehe ich nicht. Wobei ich glaube, dass Dir auch der Satzbau etwas durcheinander geraten ist. 😉

Hm. Verstehe ich richtig, dass Du die Tür mit dem geradlinigen Weg dahinter suchst? Oder siehst Du die Tür, und dahinter befindet sich nur ein geradliniger Weg ohne Abzweigung, und Du suchst nach einer Abzweigung?

Normal würde ich diese Art der Fixierung vieleicht nicht nennen, da jeder Mensch eigentlich doch eine eigene Denkweise hat oder irre ich mich? Eine große Rolle gespielt...Er spielt Sie immer noch!
Es ist eine Rolle ohne Besetzung geworden...

Und weil das so schmerzhaft ist, fast so schmerzhaft, als wäre er gerade erst gestorben, spielst Du mit dem Gedanken, selbst zu sterben, vielleicht auch mit der kleinen Hoffnung, dann wieder so mit ihm vereint werden zu können, wie Du es einmal warst.
Vollkomende Zustimmung! Ohne diesen Gedanken...dieser Aussicht... würde ich hier nicht mehr sein!
Das sehe ich etwas anders. Ich glaube, die Hoffnung, dem Labyrinth entkommen zu können, hält Dich hier. Aber diese Aussicht macht Dir das bisher unerträgliche Hier erträglicher.

Wobei - vielleicht meinen wir dasselbe...

Wenn ich die Realität so offen vor Augen betrachten würde, würde ich meine eigene Unfähigkeit als Mensch erkennen.
Magst Du diese Unfähigkeit genauer beschreiben?

Wer hat sie denn nicht? Sicherlich, meine Kindheit und auch meine Jugendzeit und Eintritt dann in das Erwachsenealter trägt eine grosse Rolle zu meiner Unsicherheit bei, aber das würde ich jetzt nicht auschlaggebend sagen für meine "Scheiterung am Leben"!
Da habe ich von mir auf Dich geschlossen. Mein Scheitern am Leben hing stark mit der großen Rolle zusammen, die ich einer Partnerin beimaß - besonder in Zeiten, in denen sie nicht vorhanden war.

Was ist denn ausschlaggebend für Dein Scheitern am Leben?

Nicht seit meiner Kindheit, aber mit dem Aufrechterhalten meines bisherigen Werdeganges hast Du schon Recht....ich sagte es schon weiter oben...erkennen bedeutet seine Unfähigkeit dann zu sehen, da bin ich mal einfach Faktor Mensch, die Wahrheit schön im Hintergrund zu setzen und eine Fassade aufzubauen die in unserer heutigen Gesellschaft nur all zu gern akzeptiert wird!
Hängt Deine "Unfähigkeit" mit Deiner Fassade in der Gesellschaft zusammen, oder sind das zwei verschiedene Dinge?

Ich meine, ich habe auch eine Fassade. Aber die behindert mich eigentlich nicht besonders - zumindest heute nicht mehr. Das war einmal anders.

Nicht nach jemanden, sondern nur nach dem Einen....der in die gleiche Richtung schaut!
Ist eine schöne Beschreibung für einen Partner.

Und Dir dafür auch Hilfe zu suchen. Und damit meine ich nicht nur zwei Therapiestunden, die vielleicht noch dadurch sehr eingeschränkt waren, dass Du Deine Situation gar nicht verlassen willst.
Genau, denn dazu muss man auch bereit sein!
Ich würde mich freuen, wenn es Dir gelingen würde, diese Bereitschaft zu finden.

Weisst...eigentlich möchte ich den "A****" in der Hose haben wie mein Partner. Entschuldige meinen Ausdruck, aber ich denke schon das man dazu sehr viel Selbstbeherrschung braucht, um solch eine Tat umzusetzen.
Selbstmord hat für mich nichts mit Mut oder Selbstbeherrschung zu tun. Genausowenig mit Feigheit. Ich glaube, man muss dafür keinen anderen Weg mehr sehen können. Alleine die Ahnung, dass es einen anderen Weg geben könnte, kann ausreichen, diesen Weg nicht zu gehen.

Um zu erkennen was das Leben zu bieten hast muss man doch erst einmal vorsichtig über die Bettdecke schauen können...das ist mir bisher nicht gelungen bzw. bin noch nicht bereit dazu.
Es braucht Schritte, viele kleine Schritte. Und Zeit.

Mir hat es beim letzten Mal sehr geholfen, mich gegen meine Gefühle zu lehnen. Mir zu sagen, "Ihr Scheißgefühle, ich will Euch nicht mehr haben, Ihr steht mir im Weg". Und dann habe ich monatelang alles gemacht, um die Gefühle nicht mehr zu haben.

Ich glaube, wichtig sind die Schritte, und dass man sie geht. Auch wenn man 1000 Schritte gegangen ist, und sich kaum fortbewegt hat, lernt man dabei das Gehen.

Zu erkennen, das der Rest des Lebens der Dir noch bleiben sollte eben so ist, ist einfach z.Z. zu schwer für mich. Ich bin schließlich keine 20 Jahre jung mehr. Es braucht Zeit...bei dem einen in Wochen/Monate/Jahre gerechnet...bei dem anderen sein ganzes Leben.
Das Alter war für mich dabei kein Nachteil. Ich habe nicht mehr den Schwung, den ich einmal hatte. Aber dafür hat meine Sehnsucht nachgelassen. Ich bin heute gelassener, kann eher alleine leben, als es mir vor 10 oder 20 Jahren möglich gewesen wäre. Damals graute es mir vor dem Gedanken, Single zu bleiben, es war unvorstellbar für mich.

Günter
 
Kennst Du dieses Gefühl?
Jette, ich lebe die vergangenen 15 Jahre alleine, und bin seitdem - bis auf Phasen, wo ich mich verliebt, oder emotional an einen Menschen gebunden hatte - Single.

Es waren schwere Jahre für mich dabei, und auch Jahre, in denen ich der Einsamkeit, der Ziellosigkeit und Leere mit Alkohol entflohen bin. Es waren aber auch Jahre, in denen ich gelernt habe.

Gefangen durch die Fesseln meines Lebens.
Gefangen durch die Kette meines Egoismus!!!!
Gefangen in einem für und wieder.
Gefangen von meinen Gedanken.
Gefangen im eigenen Leben.
Gefangen bin ich in meinen eigenen Fesseln.

Wer wird mich befreien aus meinem gefangen sein?
Wer wird in Stunden von Ängsten zu mir stehen?
Wer wird meine Tränen stillen, wenn mein Leben sich langsam auflöst?
Wer wird mir Hoffnung geben in der Dunkelheit?
Wer wird mein Herz zusammensetzen, wenn es zerbricht ?
Ich werde versuchen, meine Fesseln zu erkennen, mir jede einzeln anschauen, mich fragen, woher sie kommt, und wofür sie gut ist, mich fragen, ob ich sie brauche, ob ich ohne sie leben kann, und entscheiden, ob sie sie ablegen will.

Auch wenn ich das Gedicht zuerstückelt habe, war es schön, und ich werde mir bei Gelegenheit auch mal die anderen Gedichte von Coreana durchlesen.

Liebe Grüße

Günter
 
Liebe Jette, möchte dir nur mal hallo sagen..

Wie gerne würde ich dich ein bißchen aufheitern, du bist so sehr gefangen in deiner unendlichen Trauer,
aber ich will nicht daran glauben, daß es keinen Weg da heraus gibt.

Nicht mal wenigstens für ein paar Stunden, so wie ich das inzwischen schaffe und was meine Hoffnung am Leben erhält.

Jette, mich hat es so gefreut, als du angefangen hast, dich mal an anderen Threads zu beteiligen. Das war auch ein guter Weg für mich. Man ist abgelenkt von sich selber, das Interesse am Leben erwacht nach und nach, wenn auch "nur" im Internet.

Aber so sehe ich das nicht, sondern als Schritt zurück in die Kommunikation mit Menschen, ein erster Schritt ins Leben zurück.
Und die Menschen hier sind real, mit dem Vorteil, sich immer zurückziehen zu können, wie man es will.
Ich freue mich auch darüber, ja, bin dankbar dafür, DICH hier kennengelernt zu haben.

Jette, ich hab mich auch inzwischen damit abgefunden, daß diese Trauer noch sehr lange andauern wird, manchmal kaum mehr aushaltbar, aber bitte laß uns nicht aufhören, daran zu glauben, daß das Leben irgendwann noch was Schönes mit uns vor hat.

Und versuche vielleicht, so wie ich es tue, einmal, jedes noch so kleine positive Ereignis als ein Zeichen von deinem Freund zu sehen, in dem er dir mitteilen möchte, den "A**** in der Hose" zu haben, um alles zu tun, dein Leben endlich wieder lebenswert zu machen, nicht umgekehrt..

Liebe Jette, ich denke an dich,
sei herzlich gegrüßt
Claudia
 
Liebe Jette, ich sende dir einfach heute nur wieder einmal einen ganz lieben Gruß und wünsche dir, dass du einigermaßen durch den Tag kommst - nur dieser eine muss erstmal bewältigt werden, mehr nicht.

Sei umarmt - Shalom! Christa


Für Jette
 
Das Lieber Günter ist genau die Frage, die ich mir stelle...immer wieder...jeden Tag aufs neue. Um zu erkennen was das Leben zu bieten hast muss man doch erst einmal vorsichtig über die Bettdecke schauen können...das ist mir bisher nicht gelungen bzw. bin noch nicht bereit dazu. Weisst...eigentlich möchte ich den "A****" in der Hose haben wie mein Partner. Entschuldige meinen Ausdruck, aber ich denke schon das man dazu sehr viel Selbstbeherrschung braucht, um solch eine Tat umzusetzen. Ich muss wieder einmal lernen, wie ein Kind, selbständig durchs Leben zu gehen...ich will nicht sagen bei Ihm war ich nicht Ich...im Gegenteil...aber zu zweit ist eben alles anders. Zu erkennen, das der Rest des Lebens der Dir noch bleiben sollte eben so ist, ist einfach z.Z. zu schwer für mich. Ich bin schließlich keine 20 Jahre jung mehr. Es braucht Zeit...bei dem einen in Wochen/Monate/Jahre gerechnet...bei dem anderen sein ganzes Leben.

Liebe Jette,

die Zeit bestimmst du, du kannst es im Moment nur nicht sehen. Da sind zu viele Wolken, die den strahlend blauen Himmel bedecken - und diese Wolken die produzieren wir selbst - so fremd sich das im Moment für dich anhören mag - es stimmt! Das ist die Wahrheit, an der kein Mensch vorbeikommt! Wer das erkennt, hat schon den ersten Schritt gemacht, die Wolken bei Seite zu schieben. Wer das nicht erkennt lebt weiter unter dicht behangenem Wolkenhimmel. Du HAST die Wahl, liebe Jette!

Die Liebe ist da - sie steckt in uns allen. Niemand braucht in die Schule, um lieben zu lernen. Das ist uns angeboren! Was wir in unserem Leben lernen sollten, ist diese Liebe nicht am Leben zu hindern. Und wie hindern wir sie daran, in uns zu leben? Durch unerfüllte Sehnsüchte, durch unerfüllte Bedürfnisse, durch unermüdliches Verlangen nach der Liebe anderer Menschen. Das hindert die eigene Liebe in deinem Herzen spürbar zu werden, uzw. so, dass sie erst einmal für dich selber ausreicht. Du bindest dich durch solche Sehnsüchte und solche unerfüllten Wünsche. Du bindest dich mit ganz schweren Eisenketten an dein Leid. Befrei dich von diesen Ketten! Befrei dich von dieser Sehnsucht und komm bei DIR an! Es ist wichtig, dass du bei DIR ankommst! Du selbst bist die Quelle deines Lebens!

Lieben Gruß
Truth
 
Hallo Lieber Günter, Liebe Quasi, Claudia und Truth,

ich danke Euch, mehr kann ich z.Z. nicht geben....bin in ein ziehmlich tiefes Loch gefallen und muss zusehen dort herauszukommen (wieder einmal). Wollte bloß noch mit den Worten, die ich z.Z. noch gedanklich aufbringen kann, Euch wenigstens meinen Dank sagen. Ich habe "Gott sei Dank" soviel arbeitsmäßig zu tun, das mir die "Einkocherei meiner Grübeleien" in meinem Gehirn am Tag erspart wird, in der Nacht kommen diese doppelt an.

Hass oder Liebe,
Kopf oder Zahl.
Die Münze entscheidet.
Es gibt keine Wahl.

Wo die Liebe dich blendet, ist der Hass nicht sehr weit.
Doch bemerkst du ihn nicht, eh du spürst all das Leid.

Das Leid, das dich auffrisst; den Schmerz, der dir bleibt,
der dir statt roter Rosen in die Venen dir treibt
den Zorn den du fürchtest, doch lächelnd begrüßt,
der die Schmerzen vertreibt und die Gedanken versüßt.

In all ihrer Reinheit empfängst du die Wut.
In deinem Herzen brennt heiß ihre Glut.
Dein Geist sinnt nach Rache, das Herz ist aus Stein:
Kein Platz ist für Liebe, der Hass herrscht allein.

Was du heute verehrst, wirst du morgen verachten.
Wer dich heute noch liebt, nach dem Leben dir trachten.
Die Zeit heilt die Wunden, so lautet das Wort,
doch es bleiben die Narben - nur der Hass lebt noch fort.

Ewig ist nichts, nur der Tod ist gewiss.
Ein Leben lang warten wir auf den tödlichen Biss,
der uns erlöst von Gefühlen, die wir nicht kontrollieren,
der befreit unseren Geist, bevor wir verlieren

die Liebe zum Leben und das Streben nach Glück,
denn der Blick geht nach vorne und es gibt kein zurück.
Hör auf dein Herz und nutze die Zeit.
Fang an zu laufen, der Weg ist noch weit.

Bleib nicht hier stehen, lass die Vergangenheit ruhn.
Was zählt ist die Zukunft. Es gibt viel zu tun.
Und spürst du die Wut, dann lass sie herein,
denn ohne den Hass kann die Liebe nicht sein.

Leb deinen Hass, fühl die Reinheit darin,
denn er befreit deinen Geist und reinigt den Sinn.
Das Gefühl zu begreifen, darauf kommt's an.
Nicht es zu töten, zu entfliehen dem Bann.

Hast du schließlich erkannt, was wirklich zählt,
bist du befreit von den Schmerzen und dem Leid, das dich quält.
Dann öffne dein Herz und tritt der Sonne entgegen.
Mit den Schatten im Rücken wird die Liebe zum Segen.

Doch die Sonne am Himmel zieht ihre Bahn
und kaum ist sie verschwunden lachen Schatten dich an.
Du bewegst dich im Kreis. War's gestern? War's heut?
Kaum ist es zu Ende, beginnt es erneut:

Das Spiel deines Lebens. Es gewinnt nur, wer wagt.
Deshalb triff die Entscheidung, wenn das Schicksal dich fragt:

Hass oder Liebe,
Kopf oder Zahl.
Die Münze entscheidet.
Triff deine Wahl…

Bitte frag mich nicht was loß mit mir ist, wenn das alles was übrig ist , nehm ich den Abschiedsbrief.....Danach wird alles wieder gut....trotz deiner Trauer und Wut! (Xavier Naidoo)
 
Gestern....Heute....Morgen sitzt der Schmerz so verdammt tief.
Warum hast Du mir das angetan....Was habe ich bloß falsch gemacht?
WAS hätte ich besser machen können, um dies alles verhindern zu können...nun sag es mir doch endlich oder zeige es mir!!! Zeig mir (wie Du es ja auch bis zum Schluss konntest) wie man den seelischen Schmerz gaaanz weit weg schieben kann so das es doch wenigstens bis morgen erträglicher wird....nur bis morgen...mehr will ich ja nicht verlangen!

Quasi, vielen Dank für deine Karte...Hoffnend, aber auch Suchend hat mich dieser Gruß gebracht.

Jette
 
Du huschst hier herein wie ein kleiner Schatten, lautlos, fast unbemerkt.....
Und bevor man dich erreicht, bist du wieder fort.....😱
Und so lasse ich dir wieder nur einen Gruß da - in der Hoffnung, dass bald einmal das Licht überwiegt, wo jetzt nur Schatten zu sein scheinen...


Für Jette


Sei umarmt! Christa
 
Liebe Quasi,


ich hoffe meine Rechtschreibung ist nicht all zu schwer zu verstehen....aber was soll ich sagen außer dies:

Tränen rinnen mir übers Gesicht,
ich merke es nur nicht...

sammeln sich zu einem See aus Schmerz,
großer Kummer umgibt mein Herz...

ich versuche zu sprechen,
doch kommen keine Laute über meine Lippen...

kann nicht mehr Denken,
mich nicht mal mehr Ablenken...

träume von einem eigenen Glück,
ohne ein ich will wieder zurück...

versuche zu finden was mir wichtig,
doch ist alles zu nichtig...

stehe am Fenster und betrachte die Natur,
von schönen Gefühlen nie mehr ne Spur...

die Lösung wäre so nah,
und birgt doch die größte Gefahr...

mir ist so bitterkalt,
ich zittere vor Angst...

Ich suche nach Glauben,
und finde ihn nicht...

möchte einfach nur sein,
nicht groß.. nicht klein..

und kann doch nicht,
ich bin allein...

Tränen rinnen mir übers Gesicht,
und verschleiern meinen Blick...

so tief erscheint mir der See...
so frei fühl ich mich im Anblick...

ich bekomme angst...
denke an Dinge, die ich nicht will..

fühle den Schmerz,
es zerbricht mir das Herz...

würd mich gern fallen lassen...
auch wenn mich dann alle hassen..

würd wer mit mir um mich weinen..
Fragen ohne Antworten..

Antworten ohne Fragen..
ich schliesse die Augen..

will den Kummer nicht sehen..
warum kann ich nicht einfach gehen????

in mir eine große Verzweiflung..
über mir der Himmel..
unter mir der See aus meinen geweinten Tränen..

niemanden will ich unglücklich machen,
ich schwebe..

in der Vergangenheit such ich die schönen Sachen,
ich sehe nur Schmerz...

in der Gegenwart such ich den Schmerz,
ich sehe nur Kummer,

in der Zukunft sehe ich Kummer..
was vermag ich wohl irgendwann zu sehen?

will ich noch sehen..
oder einfach gehen??

vergessen was ist.. weglaufen vor dem Kummer..
nicht mehr denken müssen, nicht mehr fühlen brauchen..

kein Gott und keine andere Macht,
stand mir bei in der letzten Nacht..

niemand trocknete die Tränen,
niemand hörte mein rufen...

Keiner konnte es hören,
denn ich war lautlos...
Großer Schmerz schreit immer ohne Ton
(Nihalejh)
 

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