Sori
Sehr aktives Mitglied
ertmal zu Dir liebe Anna
meine Frage war:
was macht er ?
ich frage Dich ganz konkret :
Wozu gibt es Kriege ?
Warum läßt Gott Abtreibungen zu?
Warum ist der Kerl nie da , wenn man ihn braucht?
Warum , warum warum
das Argument, wir haben die Erde nur gemietet ,
zählt hier für mich nicht .
Ich habe mir nicht ausgesucht , in dieser Form mißhandelt (sexuelll)zu werden. Ich habe es dank eines nicht Mitspracherechtes des Kindesvaters und dank der Gesetzte aussuchen dürfen, das mein Kindie leben darf .
Wo ist der Kerl, wen man ihn braucht?
Wo ist er , wenn Ehen auseinander gehen , wo wo?
Also Anna wo ist der Bursche aktiv?
Warum soll ich an etwas glauben, wo mir noch nie bei geholfen wurde?
Hallo Oceanne,
ich habe mir diese Fragen auch total oft gestellt. Wieso hat Gott meine Gebete nicht erhört, als ich ein Kind war? Als ich gefleht hat, dass das endlich aufhört? Warum hat er mich da in meinem kindlichen Glauben im Stich gelassen?
Das stand total lange zwischen mir und dem Glauben. Und meistens habe ich, wenn ich diese Frage gestellt habe, irgendwelche tollen Antworten in Richung Erbsünde, etc. bekommen. Das hat mir nicht weitergeholfen.
Letztes Jahr habe ich mit einem Pastor drübergesprochen. Und er hat einfach gesagt "Ich verstehe das auch nicht, aber ich bin mir sicher, dass Gott/Jesus mit Dir gelitten hat und mit Dir leidet, auch wenn Du es nicht spürst". Das war für mich eine Antwort, die mir geholfen hat.
Ich kann und ich muss nicht alles verstehen. Und ich darf zornig und wütend und traurig sein über das, was mir passiert ist.
Ich darf aber auch darauf vertrauen, dass ich nicht allein bin und es eben nicht irgendwo im Sande verläuft, sondern dass ein Zeitpunkt kommt, an dem es Gerechtigkeit gibt. Dieser Zeitpunkt erscheint mir jetzt sehr fern, manchmal auch viel zu fern.
Ich habe im letzten Jahr auch gelernt und gesehen und erlebt, dass Gott doch da ist. Dass er Gebete erhört, dass er Heilung schenken kann, dass er in Lebenskrisen neue Wege aufzeigt (ja, ich weiß, jeder Skeptiker kann jetzt mit Zufall und Schicksal argumentieren). Aber eben nicht immer in dem Tempo und in der Art, in der wir uns das wünschen und vorstellen.
Ich weiß nicht, ob Du Dir jetzt wirklich die theologische Begründung wünscht, warum Gott Leid zulässt. Wenn Du da so ähnlich empfindest, wie ich empfunden habe, wird dir die Antwort nicht weiterhelfen, wenn ich dir jetzt was von Teufel, etc. erkläre...