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Dauerhafte Spannungen mit Eltern

1. War ich damals Student und hatte dementsprechend wenig Geld
2. Durfte ich mir immer anhören, dass ich unterstützt werde und immer Bescheid geben soll
3. War es erst 21 Uhr
4. Mein Bruder wird immer hin und her gefahren, das war das erste und letzte Mal, dass ich abgeholt werden wollte

Aber ja, war mein Fehler, habe ich auch eingesehen.
 
1. War ich damals Student und hatte dementsprechend wenig Geld
Dann ist das viele Jahre her...(?)
Warum beschäftigt dich das immer noch?

Ich lass dir noch einen persönlichen Gedanken hier - ob es eine Parallele zu dir gibt oder nicht, magst du selbst beurteilen:

Ich war lange in Psychotherapie. Meine Eltern waren u. a. auch Thema. Im Zeitraum, als das Thema therapeutisch behandelt wurde und einige Zeit danach, war die Problematik mit meinen Eltern vorübergehend "gefühlt" stark gewachsen....einfach präsenter. Erinnerungen können sich im übrigen auch verändern, grundsätzlich und eben auch durch Therapie( keine Unterstellung an dich).

Ich habe durch die Psychotherapie sehr profitiert, trotzdem gibt es "Nebenwirkungen".
 
Therapie. Dort habe ich gelernt, meine Gefühle vor meinen Eltern nicht mehr zu verstecken und Dinge anzusprechen. Seitdem ich das offen mache (Therapie ist inzwischen beendet), gibt es jedoch deutlich mehr Konflikte.
Das geht ganz vielen Menschen , die in Therapie waren/sind so in Bezug auf ihr Umfeld.

Ich denke, es kommt auch noch hinzu, dass jede Generation(*) anders "tickt". Deine Eltern haben möglicherweise nie gelernt, so über Gefühle zu kommunizieren, wie du das in der Therapie erfahren/besprochen hast.

* Ich selbst bin Mitte fünfzig. Ich merke, dass Gleichaltrige oft ähnliche Probleme haben, wie ich mit meinen Eltern. Andererseits merke ich, dass meine erwachsenen Kinder, Stiefsohn ihre Partner etc. wiederum ihre eigenen ...hm...."Generations-Themen" etc. haben.

Dieser Blick löst die Probleme zwar nicht unmittelbar, aber ich selbst kann sie dann etwas weniger durch die "verstärkende persönliche Brille" betrachten.
 
Diese ganzen Kleinigkeiten bzw. "Firlefanz" haben mich zu der damaligen Zeit nicht gestört, heute stören mich diese Sachen auch nicht, aber ich wollte es trotzdem bei meinen Eltern ansprechen, wieso ich manchmal allergisch reagiere.

Ich habe die ganzen Jahre alles geschluckt und für meine Eltern funktioniert. Sie haben Hilfe beim Aufbau neuer Möbel gebraucht? Kein Problem, ich bin hingefahren, obwohl ich ausgezogen bin, obwohl mein Bruder noch bei den Eltern lebt und über 20 ist.

Ich soll meinem Vater im Garten helfen und storniere sogar deshalb ein Konzert, das ich geschenkt bekommen habe von meiner Freundin und heute meine Frau, nur um dann zu erfahren, dass es heute meinem Vater doch nicht passt. Obwohl mein Bruder auch daheim gewesen wäre. Es ging ihm damals nur darum, dass ich mich zwischen ihm und meiner Freundin entscheiden soll.

Einmal habe ich meinem Vater nicht zugesagt, als er sein Aquarium transportieren wollte, weil ich eben was vor hatte. Er war stinksauer und enttäuscht. Als ich sagte, mein Bruder sei doch daheim war die Antwort: Ich habe aber DICH nach Hilfe gefragt und benötige DEINE Hilfe.

In der Firma soll ausgeholfen werden, kein Problem ich mache das, weil mein Bruder zu "schwach" sei um 10kg Kartons zu heben mit seinen 24 Jahren. Die Einkaufstüten sollen getragen werden und ich bin zufällig da? Ich bekomme die schweren Sachen, gebe ich diese meinem mittlerweile 26 Jahren Bruder darf ich mir anhören wie frech ich bin und die schweren Sachen meinem kleinen Bruder gebe. Betonung lag auf klein.

Klar klingt das vielleicht jetzt hier so, als sei ich neidisch. Meine Eltern sagen mir das auch und ja ich bin etwas neidisch.

Ich habe auch schwere Zeiten in der Firma durchgemacht, viele schlaflose Nächte und mein Vater sollte es nur allzu gut kennen, da er die Firma aufgebaut hat und viel mehr schlaflose Nächte hatte als ich. Ich reiße mir täglich den A**** auf, muss vier Familien in der Firma "ernähren" und dann darf ich mir von meiner Mutter anhören, ich sei undankbar und von meinem Vater ich sei frech, weil ich meinem Bruder gesagt habe, er soll das Geld vom Minijob (550€) auf ein Tagesgeldkonto einzahlen, damit wir Urlaub machen können, obwohl er nicht mal eine Stunde gearbeitet hat in der Firma.

Nebenbei bekommt er von der anderen Firma vom Vater weitere 550€. Für das reine gar nichts tun.

Ich hole mir ein günstiges 300€ No-Name Handy und es heißt: Na mal wieder was gegönnt über die Firma. Mein Bruder bekommt ein iPhone über die Firma, völlig in Ordnung. Er braucht das für sein "Studium".

Jetzt geht es mir besser, weil ich mich distanziert habe aber wird das akzeptiert? Nein. Verständnis? Auch nein. Weil die mich nur als funktionierenden Sohn kennen, der immer ja gesagt hat.
 
Diese ganzen Kleinigkeiten bzw. "Firlefanz" haben mich zu der damaligen Zeit nicht gestört, heute stören mich diese Sachen auch nicht, aber ich wollte es trotzdem bei meinen Eltern ansprechen, wieso ich manchmal allergisch reagiere.

Ich habe die ganzen Jahre alles geschluckt und für meine Eltern funktioniert. Sie haben Hilfe beim Aufbau neuer Möbel gebraucht? Kein Problem, ich bin hingefahren, obwohl ich ausgezogen bin, obwohl mein Bruder noch bei den Eltern lebt und über 20 ist.

Ich soll meinem Vater im Garten helfen und storniere sogar deshalb ein Konzert, das ich geschenkt bekommen habe von meiner Freundin und heute meine Frau, nur um dann zu erfahren, dass es heute meinem Vater doch nicht passt. Obwohl mein Bruder auch daheim gewesen wäre. Es ging ihm damals nur darum, dass ich mich zwischen ihm und meiner Freundin entscheiden soll.

Einmal habe ich meinem Vater nicht zugesagt, als er sein Aquarium transportieren wollte, weil ich eben was vor hatte. Er war stinksauer und enttäuscht. Als ich sagte, mein Bruder sei doch daheim war die Antwort: Ich habe aber DICH nach Hilfe gefragt und benötige DEINE Hilfe.

In der Firma soll ausgeholfen werden, kein Problem ich mache das, weil mein Bruder zu "schwach" sei um 10kg Kartons zu heben mit seinen 24 Jahren. Die Einkaufstüten sollen getragen werden und ich bin zufällig da? Ich bekomme die schweren Sachen, gebe ich diese meinem mittlerweile 26 Jahren Bruder darf ich mir anhören wie frech ich bin und die schweren Sachen meinem kleinen Bruder gebe. Betonung lag auf klein.

Klar klingt das vielleicht jetzt hier so, als sei ich neidisch. Meine Eltern sagen mir das auch und ja ich bin etwas neidisch.

Ich habe auch schwere Zeiten in der Firma durchgemacht, viele schlaflose Nächte und mein Vater sollte es nur allzu gut kennen, da er die Firma aufgebaut hat und viel mehr schlaflose Nächte hatte als ich. Ich reiße mir täglich den A**** auf, muss vier Familien in der Firma "ernähren" und dann darf ich mir von meiner Mutter anhören, ich sei undankbar und von meinem Vater ich sei frech, weil ich meinem Bruder gesagt habe, er soll das Geld vom Minijob (550€) auf ein Tagesgeldkonto einzahlen, damit wir Urlaub machen können, obwohl er nicht mal eine Stunde gearbeitet hat in der Firma.

Nebenbei bekommt er von der anderen Firma vom Vater weitere 550€. Für das reine gar nichts tun.

Ich hole mir ein günstiges 300€ No-Name Handy und es heißt: Na mal wieder was gegönnt über die Firma. Mein Bruder bekommt ein iPhone über die Firma, völlig in Ordnung. Er braucht das für sein "Studium".

Jetzt geht es mir besser, weil ich mich distanziert habe aber wird das akzeptiert? Nein. Verständnis? Auch nein. Weil die mich nur als funktionierenden Sohn kennen, der immer ja gesagt hat.
Du lässt dir das doch alles gefallen.
Dann spring halt nicht jeden mal, wenn man Dir ruft.
 
Ich soll meinem Vater im Garten helfen und storniere sogar deshalb ein Konzert, das ich geschenkt bekommen habe von meiner Freundin und heute meine Frau, nur um dann zu erfahren, dass es heute meinem Vater doch nicht passt.

Sorry, aber das ist lächerlich.

Es ging ihm damals nur darum, dass ich mich zwischen ihm und meiner Freundin entscheiden soll.

Da wäre es echt mal an der Zeit gewesen, Nein zu sagen.

Ich reiße mir täglich den A**** auf, muss vier Familien in der Firma "ernähren" und dann darf ich mir von meiner Mutter anhören, ich sei undankbar und von meinem Vater ich sei frech

Deine Entscheidung. Ich würde endlich mal Klartext reden, dass es so nicht weitergehen wird.

Dann suchst du dir halt einen Job und kümmerst dich nur noch um deine eigene Familie.
 

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