Übergewicht aus psychischen Gründen entsteht oft, wenn Essen unbewusst als Trost, Schutz oder zur Bewältigung von Gefühlen genutzt wird. Die wichtigsten Auslöser hierfür sind
emotionales Essen (Frustessen),
Stress sowie
Depressionen oder Angststörungen. [
1,
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3]
Psychische Ursachen für Gewichtszunahme
- Emotionales Essen: Nahrung dient als schneller Ersatz für Liebe, Anerkennung oder Trost. Gefühle wie Einsamkeit, Wut oder Langeweile werden mit Essen "betäubt". [1]
- Chronischer Stress: Dauerhafter Stress schüttet das Hormon Cortisol aus. Cortisol sorgt dafür, dass der Körper Fett speichert und verstärkt den Appetit auf süße oder fettige Lebensmittel.
- Depressionen und Antriebslosigkeit: Bei einer Depression fehlt oft die Kraft für Bewegung und eine gesunde Küche. Manchmal führt Frust zu Essanfällen (Binge Eating).
- Medikamente: Viele Psychopharmaka (wie manche Antidepressiva) haben als Nebenwirkung eine gesteigerten Appetit oder verändern den Stoffwechsel. [1, 2, 3, 4, 5]
- Unbewusster Schutz: Manchmal fungiert das Körpergewicht als eine Art Panzer oder Schutzschild gegen negative Erfahrungen oder Grenzverletzungen aus der Vergangenheit.
Wege aus dem Teufelskreis
- Verhaltenstherapie: Eine Psychotherapie hilft dabei, die wahren Auslöser für das Essverhalten zu erkennen und neue, gesunde Bewältigungsstrategien zu erlernen.