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Das Schlechte in dieser Welt

  • Starter*in Starter*in Gödel
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Bei mir sind es ebenfalls weit weniger als 100%.

Und das ist es worauf ich hinaus will. Verschiedene Menschen haben verschiedene Bedürfnisse, Erfahrungen und Ziele.

Damit wird eine neutrale Handlung von einem ersten evtl. positiv aber von einem zweiten als negativ bewertet. Das führt in der Summe vieler Ereignisse dazu, dass man in die ein oder anderen soziale Nische begibt.

Was mir fehlt, ist das die Menschen bereitwillig zuhören und Verständnis für das Gegenüber entwickeln. Sowas muss man sich immer wieder erkämpfen, da Einige stur sind, es Anderen an Taktgefühl fehlt und wieder Andere nur profilieren wollen, ohne an etwas gemeinsamen interessiert zu sein.

Das sind subjektive Wahrnehmungen, die sich an Gutem wie an Schlechtem festmachen lassen. Doch die Abwesenheit der Fähigkeit, selbst durch aktives Denken dahin zukommen, stellt einen Malus in meinen Augen dar. Denn so kann schwerlich eine humanistische Annäherung stattfinden, selbst wenn man sich zeitweilig auf einer Wellenlänge befindet.
 
Was mir fehlt, ist das die Menschen bereitwillig zuhören und Verständnis für das Gegenüber entwickeln.
Vielleicht ist das etwas viel verlangt. Wenn es gewünschte Verhaltensnorm ist, dass man sich so geben muss bereitwillig zuzuhören, dann wird es zum Zwang und das ist eine Form von Gewalt. Und Verständnis kann man nicht immer verlangen, weil die Menschen ganz andere Hintergründe haben und die Situationen von anderen ihnen womöglich völlig fremd sind.

Was ich mir wünschen würde wäre Toleranz und Respekt. Damit wäre schon sehr viel gewonnen.

Das sind subjektive Wahrnehmungen, die sich an Gutem wie an Schlechtem festmachen lassen. Doch die Abwesenheit der Fähigkeit, selbst durch aktives Denken dahin zukommen, stellt einen Malus in meinen Augen dar. Denn so kann schwerlich eine humanistische Annäherung stattfinden, selbst wenn man sich zeitweilig auf einer Wellenlänge befindet.
Menschen sind leider extem vom Außen beeinflusst. Krisenzeiten beeinflussen daher leider auch das Denken und Handeln der Menschen negativ.
 
Vielleicht ist das etwas viel verlangt. Wenn es gewünschte Verhaltensnorm ist, dass man sich so geben muss bereitwillig zuzuhören, dann wird es zum Zwang und das ist eine Form von Gewalt. Und Verständnis kann man nicht immer verlangen, weil die Menschen ganz andere Hintergründe haben und die Situationen von anderen ihnen womöglich völlig fremd sind.

So wie du es umschreibst, ist jede Kultur automatisch Zwang. Damit würden wir einer gewalttätigen Welt leben, egal wie individuelle Randbedingungen aussehen.

Es gilt doch die Fähigkeit zu Entwickeln, Verständnis haben zu können. Das kann aber nur durch ein Bildungsangebot geschehen, dass gegenwärtig wenn überhaupt nur durch einige wenige "gute" Erzieher und Lehrer geboten wird. Man muss den Menschen eine Wahl bieten.

Das ist ein Aspekt der Bildung, wie ich sie mir wünschen würde.
 
So wie du es umschreibst, ist jede Kultur automatisch Zwang. Damit würden wir einer gewalttätigen Welt leben, egal wie individuelle Randbedingungen aussehen.

Es gilt doch die Fähigkeit zu Entwickeln, Verständnis haben zu können. Das kann aber nur durch ein Bildungsangebot geschehen, dass gegenwärtig wenn überhaupt nur durch einige wenige "gute" Erzieher und Lehrer geboten wird. Man muss den Menschen eine Wahl bieten.

Das ist ein Aspekt der Bildung, wie ich sie mir wünschen würde.

Man sollte bereitwillig zuhören, weil man ein Interesse daran hat. Nicht weil man sich sonst unbeliebt macht oder gar schämen soll.

Wir leben in einer hochgradig gewalttätigen Welt, das ist doch Fakt...

Das Bildungsangebot, wie es jetzt besteht, hat vor allem zum Zweck ein Verständnis für naturwissenschaftliche Zusammenhänge zu vermitteln, so dass man für den Arbeitsmarkt qualifiziert wird. Eine Verständnisvermittlung für menschliche Zusammenhänge und dem Gegenüber zu entwickeln, also des anderen Wesen, Bedürfnisse sehen, Taktgefühl haben, bzw. Humanismus fördern, gehört da nicht dazu. Da kommt man von selber drauf oder gar nicht.

Dass man die Bildung um diesen Aspekt erweitert, würde ich mir auch sehr wünschen. Vor allem in der Schule würde das noch Sinn machen, wenn sich die Kinder und Jugendlichen im Gehirn noch verdrahten. Wenn mal der rücksichtslose Egoismus richtig eingebrannt ist, wirds schwierig.
 
Zuletzt bearbeitet:
"Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geist der Brüderlichkeit begegnen." ...Ich wünsche mir Gerechtigkeit! Ich wünsche mit den vollkommenen Ausschluss inhumaner Solipsisten aus der Gesellschaft!
Auszüge aus Deinem EP: der erste und der letzte Absatz. Siehst Du den Widerspruch? - "alle Menschen" "Soliphisten". Verstößt Du mit Deinem Wunsch nicht selbst gegen die Werte, die Du einforderst? -- Zu Deiner Beruhigung: der Mensch ist nun mal so: unempatisch, egoistisch, gierig. Einige werden vlt. aufschreien: "ich doch nicht!" Doch wenn sie alle in sich gehen und ihr Wirken selbstkritisch betrachten, kommt am Ende das Tages das Ergebnis heraus, daß ich doch Recht habe. -- Viele Grüße
 
Auszüge aus Deinem EP: der erste und der letzte Absatz. Siehst Du den Widerspruch? - "alle Menschen" "Soliphisten". Verstößt Du mit Deinem Wunsch nicht selbst gegen die Werte, die Du einforderst? -- Zu Deiner Beruhigung: der Mensch ist nun mal so: unempatisch, egoistisch, gierig. Einige werden vlt. aufschreien: "ich doch nicht!" Doch wenn sie alle in sich gehen und ihr Wirken selbstkritisch betrachten, kommt am Ende das Tages das Ergebnis heraus, daß ich doch Recht habe. -- Viele Grüße

Wo siehst du den Widerspruch? Du erkennst einen abstrakter Rechtstext, der vorbei an der Wirklichkeit ist, und siehst ihn im Widerspruch zu meiner Forderung. Genau das ist doch der Knackpunkt, ohne den ich mir das hier alles hätte sparen können.
 
Wir leben in einer hochgradig gewalttätigen Welt, das ist doch Fakt...


Wie viel hast du denn von der Welt so mitbekommen, dass du sie als "hochgradig gewaltätig" bezeichnen kannst? Und inwiefern warst du konkret in einer solchen Gefahr?

Das Bildungsangebot, wie es jetzt besteht, hat vor allem zum Zweck ein Verständnis für naturwissenschaftliche Zusammenhänge zu vermitteln, so dass man für den Arbeitsmarkt qualifiziert wird. Eine Verständnisvermittlung für menschliche Zusammenhänge und dem Gegenüber zu entwickeln, also des anderen Wesen, Bedürfnisse sehen, Taktgefühl haben, bzw. Humanismus fördern, gehört da nicht dazu. Da kommt man von selber drauf oder gar nicht.

Es gibt aber auch sowas, das nennt sich "Erziehung". Sei es durch Eltern, Bekannte, Freunde, Umwelt.
Lebenserfahrung kann auch weiterbilden. Schule ist nur theoretisch.

Dass man die Bildung um diesen Aspekt erweitert, würde ich mir auch sehr wünschen. Vor allem in der Schule würde das noch Sinn machen, wenn sich die Kinder und Jugendlichen im Gehirn noch verdrahten. Wenn mal der rücksichtslose Egoismus richtig eingebrannt ist, wirds schwierig.

Was hast du denn immer mit deinem rücksichtslosen Egoismus? Menschen sind von Natur aus egoistisch; da können Bildungsangebote auch nicht viel machen. Außerdem hängt das immer von Einzelfällen ab.

Wo genau hast du rücksichtslosen Egoismus erfahren?

Jetzt komm mir bitte nicht mit irgendwelchen Managern von Weltkonzernen daher...
 
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