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Das neue schwedische Sexualstrafrecht

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Nur mal 2 Beispiele von vielen:

Mutmaßlicher V*** freigesprochen„Er wusste ja nicht, dass sie das gar nicht wollte“



Weil eine 15-Jährige sich nicht genug wehrte, hat ein Gericht in Essen einen 31-Jährigen vom Vorwurf der Vergewaltigung freigesprochen. Die Schülerin hätte ja weglaufen können, sagte die Richterin zur Begründung.

https://www.focus.de/panorama/welt/...ich-nicht-genug-gewehrt-hatte_aid_819375.html


[h=1]Sex mit Gewalt, aber keine Vergewaltigung[/h] Eine junge Frau lehnt es ab, mit einem Brandenburger Sex zu haben. Er wirft sie trotzdem aufs Bett, schiebt ihren Kopf zwischen zwei Metallstreben. Sie schreit, er soll aufhören, kratzt ihn. Der Akt ist gewalttätig, die Frau vier Stunden lang sein Opfer. Das zweifelt auch das Gericht nicht an – spricht aber den 23-Jährigen wegen des Vorwurfs der Vergewaltigung frei.

Freispruch im Amtsgericht - Sex mit Gewalt, aber keine Vergewaltigung – MAZ - Märkische Allgemeine
 
Bald wird eh die Menschheit aussterben, weil sich kein Mann mehr trauen wird eine Frau auch nur anzufassen, da er um sein gesellschaftliches Leben fürchten muss, wenn "Madame" danach nicht ehrlich zugibt, dass sie einverstanden gewesen ist. Männer werdet am besten schwul oder kauft euch eine aufblasbare Frau, die wird euch nichts anhängen können, bin selber eine Frau und gegen dieses Gesetz, die Missbrauchsmöglichkeit ist einfach zu hoch.
Selbst die Blickrichtung sollte man👎 sich schon genau überlegen, damit es nicht als sex. Belästigung ausgelegt wird. Ja, die Gesellschaft gleitet langsam aber sicher ab von der Paranoia zur Hysterie...
 
Ich erinnerne euch: #38 und #40

Schön und nun? Nur weil du "zufällig" auch dieser Meinung bist, macht es dies nicht richtiger. Falls es tatsächlich ein starkes Problem im Gericht gibt, dass Aussagen von Opfern wie sie sich gewehrt haben nicht ernst genommen werden, dann ist das ein Problem was angegangen werden muss, aber sicherlich nicht so, dass Frau/Mann alle Verantwortung von sich schieben kann, in dem man sagt ich habe nicht "Ja" gesagt...

Beispiel... Mann und Frauen lernen sich kennen, mögen sich etc... nach einer Woche ist es soweit... romantischer Abend, es wird geschmust und geküsst. Es geht fließend über zu Sex. Einen Monat später, mittlerweile sind die beiden doch nicht zusammen, weswegen auch immer, er bekommt Post von der Staatsanwaltschaft. Anklage wegen Verdacht auf Vergewaltigung. Ihm fallen die Augen raus und er weiß nicht was los ist. Was ist passiert? Stellt sich heraus, die Frau mit der er jetzt nicht zusammen ist, wollte damals keinen Sex... küssen und berühren war ok, aber Sex ging ihr zu weit, weil sie ihn aber mochte und nicht enttäuschen wollte, hat sie nicht "Nein" gesagt, oder sich gewehrt. Mehr noch der Sex war eher passiv von ihrer Seite, aber er kannte sie noch nicht lange und wusste nicht wie sie sich normalerweise im Bett verhält und hat ihr Verhalten fehlinterpretiert.

Laut dem Gesetz ist er nun ein V***, weil sie hat nicht Ja gesagt und wollte keinen Sex. Ist das jetzt tatsächlich richtig? Sein Verhalten ist moralisch vielleicht fragwürdig, aber vielleicht hat der Gute auch einfach die Zeichen falsch gedeutet. Hätte sie ihren Einwand verbal vorgebracht, hätte er, sofern er nicht wirklich ein V*** ist, von ihr abgelassen. Nun darf er sich jedoch vor Gericht damit rumschlagen...

Das ist nur ein Fallbeispiel von einigen.

Edit:

Zu deine Links... Es ist Schlimm, das Problem liegt doch aber darin, das trotz Glaubhaftigkeit einfach auf Unschuldig plädiert wurde. Gerade im zweiten Fall ist der Urteilsspruch unverständlich.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich finde es immer lustig , wenn Menschen Fälle konstruieren oder Verhaltensweisen zu ergründen versuchen.

Liegt keine einvernehmliche Übereinkunft zum Sex vor , besagt das Gesetz , das eine Vergewaltigung stattfindet, wo ist also das Problem ?

Der V*** scheert sich wahrscheinlich eh nicht drum.

Die vernünftigen Menschen treffen eine einvernehmliche Regelung.

Die Lügner und Betrüger, die Blender und Vorteilsnahmeoppotunismusverkehrswilligen weren letztendlich eingedämmt.

Sicherlich ein Schritt in die richtige Richtung um auf den Mißstand aufmerksam zu amchen, das die gesetzlichen Strafen für Vergewaltigung mit 10 und 6 Jahren noch viel zu gering sind.

Das Pornobusiness macht auch hier Schule , da unterschreiben die Darsteller und Darstellerinnen schon seit Jahren Verträge.

Die Anonymisierung wird abnehmen, da die untergeordnete Opferstellung der Frau durch die eindeutige Einvernehmlichkeits erklärung gestärkt wird .
Wer das nicht erkennt, ist sozusagen blind oder will es nicht erkennen, auch ein Grund , weshalb das Gesetz verabschiedet wurde, die Mehrheit war nicht ohne Grund dafür.

Ich kann nur hoffen, das es Schule macht.

Wer sich also über ne casual Dating Seite zum Sextreffen verabredet , darf sich nicht wundern, wenn Sex stattfindet.

Wer während einer Freizeitaktivität sexuell belästigt, darf sich nicht wundern , wenn er angezeigt wird .

Wer mitten im Akt sagt, stopp - was sein gutes Recht ist, darf sich nicht wundern, wenn dann aufgehört wird.

Und die Umgarnermasche, mit den Waffen einer Frau, den Mann zu überzeugen, das "nein" ein klares Ja ist, wird mit der Zeit in Vergessenheit geraten.

Das ist sicherlich der richtige Weg, da ja Sex in der Ehe auch keine Pflicht der Frau mehr ist, nur wer sich darüber mal im klaren ist, das dieses Gesetz erst in den 70zigern gekippt wurde , der wird sich genauso wie ich darüber freuen, das andere Dinge , wie Kinderarbeit und Leibeigenschaft, Frohndienst und Sklaverei, schon etwas eher eingestellt wurden, aber wird sich im gegenzug darüber wundern, warum die Leute , wo es klar bewiesen ist, das sie jemanden zum Sex gegen seinen Willen zwingen, nicht für 20 Jahre hinter Gitter gehen und Wiederholungstäter weggeschlossen werden.

Solange aber das Sex sells Argument von den Medien weiterhin bedient wird und Frauen als willige Sexpüppchen dahingestelt werden , die aufgrund der Hirnlosigkeit, nur wenn sie "richtig rangenommen" glücklich werden, was zur Folge hat, das der ziegenliebende Bauer aus dem hintersten Bumsdistan sich denkt , na das ist wohl so, weil ihm auf dem Weg zum Asylheim reihenweise 16 jährige Balzgören begegnen, die genau diesem Ideal folgen, weil die dumbem Ganstabmwundcl600 Rapperverschnitte genau das suchen, solange wird nicht wirklich was geändert, außert , es wird eine werteverfallende und dekadente Gesellschaft geschaffen, wo sich der , mit den richtigen Anwälten irgendwann die Freiheit erkaufen kann, da ist das Gesetz der Schweden schon beachtlich richtig, wenn man mal beobachtet, was sonst so abgeht, in der ach so schönen Welt.

Glücklicherweise gibt es aber auch noch ne Minderheit normaler Menschen, aber die sind nicht so erwünscht, weil die werfen ihr Geld nicht für jeden Scheiß zum Fenster raus.


Der Moloch Habgier und Profitgeilheit um jeden Preis greift auch hier Brot und Spiele für das Volk , dieses Prinzip macht sich seit 2000 Jahren bezahlt.

So langsam, denke ich mir, wird es mal wieder Zeit zum Lachen, denn für voll nehmen, kann man das doch alles garnicht mehr.
 
...warum die Leute , wo es klar bewiesen ist...
Und wer will was wie beweisen? Der Aussage des Opfers (m/w) wird Glauben geschenkt, der des Täters (m/w) nicht vs. Art. 3 GG, Art. 6 EMRK. Nachdenken, nicht nachplappern. Also doch die notarielle Aufsicht - bis zum Schluß... 😀 Der Staatsanwalt vertritt - den Staat, nicht das Opfer. Und ein Täter hat i. d. R. einen Strafverteidiger, der ihn vertritt. Beide - ebenso wie der/die Richter - sind an das Gesetz gebunden. Und ALLE sind an die Wahrheitspflicht vor Gericht gebunden. Halten sich alle daran? Ein wirklicher Täter wird genauso leugnen wie ein vermeintliches Opfer. Wer schaut solchen Menschen hinter die Stirn um die Wahrheit heraus zu finden? Lügendetektoren sind hierzulande nicht beweiskräftig, also was tun, um Fehlurteile - in beide Richtungen - zu vermeiden? Da helfen doch nur schriftliche Vorabsprachen - oder aber eben Zeugen. Für eine sachliche Debatte ist es auch wenig sinnvoll permanent auf dem tats. Leid wirklicher Opfer herum zu reiten. Das wissen m. E. alle - und es bestreitet niemand. Der ständig mahnend erhobene Zeigefinger bewirkt da gar nichts.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich finde es immer lustig , wenn Menschen Fälle konstruieren oder Verhaltensweisen zu ergründen versuchen.

Liegt keine einvernehmliche Übereinkunft zum Sex vor , besagt das Gesetz , das eine Vergewaltigung stattfindet, wo ist also das Problem ?

Das Problem ist, dass es oft Grauzonen gibt was Einverständnis ist und was nicht und persönlich würde ich mich weigern eine andere Person als V*** zu bezeichnen oder zu verurteilen, weil der Geschlechtspartner es nicht für nötig hält widerspruch zu leisten, wenn er/sie etwas nicht möchte. Wenn dies passiert und man hört nicht auf, dann ja, ist es eine Vergewaltigung, ansonsten eher nicht.

Das Pornobusiness macht auch hier Schule , da unterschreiben die Darsteller und Darstellerinnen schon seit Jahren Verträge.

Ich hoffe doch allen ernstes, dass ich dich hier einfach falsch verstanden haben. Ansonsten kann ich nur mit dem Kopf schütteln.

Die Anonymisierung wird abnehmen, da die untergeordnete Opferstellung der Frau durch die eindeutige Einvernehmlichkeits erklärung gestärkt wird .
Wer das nicht erkennt, ist sozusagen blind oder will es nicht erkennen, auch ein Grund , weshalb das Gesetz verabschiedet wurde, die Mehrheit war nicht ohne Grund dafür.

Ich glaube der Blinde bist in diesem Fall du/ihr... Die Menschen werden sich nicht derart ändern und die Mehrheit, zumindestens in Deutschland ist nicht dafür in den Umfragen die ich finden konnte.

Wer sich also über ne casual Dating Seite zum Sextreffen verabredet , darf sich nicht wundern, wenn Sex stattfindet.

Wer während einer Freizeitaktivität sexuell belästigt, darf sich nicht wundern , wenn er angezeigt wird .

Wer mitten im Akt sagt, stopp - was sein gutes Recht ist, darf sich nicht wundern, wenn dann aufgehört wird.

Ich mache an dem Punkt Schluss... Hat dein Post überhaupt einen grünen Faden oder etwas mit dem Thema zu tun? Und was von dem aufgezählten ist neu? ...
 
@ Kvothe89 Das Du den Faden nicht findest, mag daran liegen, daß Du ihn garnicht suchst.

@ einhorn Es geht nicht um die Rechtssicherheit , die hast Du bei keinem Gesetz und es wäre vermessen zu denken, es gibt sie, denn lügen kann jeder und Beweise fälschen genauso....deshalb geht es ja auch nicht um die Rechtssicherheit, sondern um das Gesetz als solches und da ist für mich klar ersichtlich ....

wenn die Einvernehmlichkeit nicht eindeutig vorliegt, geht es um Vergewaltigung und da geht es um zwei Strafmaße einmal 10 Jahre bei minderjährigen und 6 Jahre bei erwachsenen, vielleicht birgt das Gesetz das Potential, die Strafmaße zu erhöhen, auf 20 und 10 Jahre oder auf 25 und 15 Jahre , wäre doch sinnvoll.

Die Zeit ist einfach reif, damit sich was ändert die weltweite Unterdrückung der Frau ist nicht mehr Zeitgemäß, denn man merke, Frauen sind nicht weniger wert oder dümmer oder sonstwie 2.te Klassemenschen.

Indien stellt die Vergewaltingung von Kindern unter 10 unter die Todestrafe, warum , weil es dort sehr viele Fälle gibt, lebenslang reichte da wohl nicht als Abschreckung !!!

Die deutschen haben den Paragraphen 177 auch schon geändert 2016 , die Schweden begegnen dem Übel eben mit diesem Gesetz, was ich besser finde als das deutsche, für mich ein klares Zeichen, das sich etwas ändert , ich finde das gut.

Ich bin generell gegen die Todesstrafe, aber dafür, das man solche Menschen wegsperrt, je länger desto besser.

Dubai fördert die Machtstellung der Frau, weil es dort nun möglich ist, für Frauen, zu studieren und sehr hohe Posten zu besetzen, alles Anzeichen dafür , das sich glücklicherweise etwas ändert.

Betrachtet man den Gesamtzusammenhang könnte man die Hoffnung gewinnen, das es irgendwann mal eine Gleichberechtigung gibt, was ich im übrigen sehr begrüße, Szenarien wie die Beschneidung der Frau als Baby oder die Witwenverbrennung gehören dann vielleicht nicht mehr zum Alltag dieser Welt um dem ganzen noch einen draufzusetzen, wenn es ein gesetz gäbe, das es gefilmt werden muß mit Ton , wenn man Sex hat, würde mich das auch nicht stören, denn wenn einer stumm daliegt erschließt sich mir nicht, warum der andere nicht fragt, was los ist.

Es wäre vielleicht sogar ein probates Mittel um beweisen zu können, da hatten zwei Spaß, weil der eine Ja schreit und der andere Juchu, an die Dashcams in Autos brauch ich wohl niemanden zu erinnern, da war vor 20 Jahren auch nicht dran zu denken, gut finde ich, das sie als Beweismittel zugelassen sind, weil es sicherlich nicht nur einen Fall von Willkür verhindert, trotzdem schreckt das massenhaft Russen nicht ab, sich sturzbetrunken in Autos zu setzen und Unfälle der herbsten Sorte zu verursachen.

Aber wenn der(die) eine den(die) andere👎 nötigt, die Cam auszulassen dann kann man doch schon mit den Fingern dran fühlen das da was nicht stimmig ist, es nicht um sex geht, sondern im grunde darum, Machspielchen und Positionen auszuleben um den eigenen Egoismus zu bedienen.

Man sollte vielleicht mit der Zeit denken, wer sich nichts vorzuwerfen hat, weil er richtig und korrekt handelt, der hat sicher auch kein Problem mit Einverständnis und wer damit ein Problem hat und psychisch so desolat ist, das er nicht weiß, was er will oder das nicht entscheiden kann oder will oder nicht in der Lage ist, etwas zu entscheiden, der kann sich doch der ganzen Hilfsangebote bedienen bis er in der Lage ist, für seine Sexualität die Verantwortung zu übernehmen. Für mich gehört die Sexualität raus aus der Tabuzone, weil durch die Tabuzone wird übehaupt der falsche Umgang damit erst erschaffen.
Da ändert aber auch kein Gesetz was dran , was aber das Gesetz ändert ist die Tatsache, das es die Einvernehmlichkeit fordert,
und das ist sicherlich ein Schritt in die richtige Richtung.
 
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