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Das neue schwedische Sexualstrafrecht

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 66896
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@ Ab...

Ich dichte hier nicht, ganz im Gegensatz zu Dir , da Du ja behauptest die meisten Vergewaltigungen werden durch Flüchtlinge begangen.
Die Zahlen des BKA sagen etwas anderes aus.

https://www.bka.de/DE/AktuelleInfor...igung/04_VergewaltigungSexNoetigung_node.html

Aber mal ganz davon abgesehen, wer die Taten verübt, ist das schwedische Gesetz sicherlich ein Schritt in die richtige Richtung, Rechtssicherheit wird man nie erlangen , wenn man keine unfehlbare Methode erfindet, den Menschen ihre Lügen zu beweisen.

Deshalb kann man es nur auf diesem Wege versuchen, Strafmaße erhöhen, Opfersicherheit bzw. Prävention ins Gespräch bringen.

Da die Dunkelziffer immer noch sehr hoch ist und viele Opfer sich nicht trauen, die Täter anzuzeigen, ist das Gesetz schon alleine ein Schritt in die richtige Richtung.

Auch das wir hier darüber diskutieren ist ein Schritt in die richtige Richtung.

Nehmen wir doch mal ein anderes Thema, Beispielsweise Ladendiebstahl , ich bin mir sicher, wenn man das hier diskutiert finden sich auch Leute , die behaupten so schlimm ist das nicht und wenn das Strafmaß erhöht wird , klauen trotzdem viele weiter und es werden sich auch welche finden, die fälschlicherweise behaupten, die meisten Ladendiebstähle werden von Flüchtlingen begangen und unter Hitler wurde weniger geklaut...

Was mir nicht passt sind diese unterschwelligen politischen Rechtsattacken dafür ist so ein Thema , wie sexuelle Nötigung viel zu sensibel in meinen Augen, ich sehe in dem Gesetz der Schweden sehr viel mehr positive Folgen, als negative.

Deshalb ist das gesetz zwar nicht unfehlbar, darum geht es auch nicht, sondern ein Schritt in die richtige Richtung, um auf den Mißstand der sexuellen Nötigung aufmerksam zu machen.

Genauso wie die "Mee too" - Bewegung - den Opfern versucht Mut zu vermitteln genauso tut es das Gesetz auch,
genau das ist der richtige Weg, raus aus der Anonymisierung und letztendlich eklatantere Strafmaße für bewiesenes Unrecht.

😉
 
Das zweifle ich halt an. Ich befürchte, dass sich Opfer dadurch Hoffnungen machen und diese nicht erfüllt werden, was sich dann langfristig sogar negativ auswirken kann - was die Anzeigebereitschaft anbelangt. Daher sollten Gesetze auch tatsächlich mehr Rechtssicherheit schaffen und nicht im Schnellschuss abgefeuert werden, um nur "irgendwas" tun zu wollen, in der wagen Hoffnung auf mehr Rechtssicherheit.

Und wegen irgendeiner Hätte-Könnte-Sollte-Theorie soll alles so bleiben wie es ist und das Opfer weiter drangsaliert werden? Besser gar kein Gesetz und weiterhin Urteile wie jene eine Seite vorher, als dieses?
Und dann noch erklären wollen, es ginge einem ja um den Schutz der Opfer?

Ziemlich unglaubwürdig.

Eher geht es darum, dass man seinen sexuellen Anspruch auf Frauen gefährdet sieht, den man im Grunde eh schon nie hatte. Nur wäre man als Täter damit eher durchgekommen vor Gericht als das Opfer und das wird durch dieses Gesetz jetzt massiv erschwert. Wenn man sich also darüber aufregt, dann liegt die Ursache sicherlich nicht darin, dass man ja "nur an die Opfer denkt, denen irgendwo im Kleingedruckten falsche Sicherheit gegeben wird". Dazu hat die Argumentationskette schon von Anfang an einen viel zu starken Hautgout.
 
Und wegen irgendeiner Hätte-Könnte-Sollte-Theorie soll alles so bleiben wie es ist und das Opfer weiter drangsaliert werden? Besser gar kein Gesetz und weiterhin Urteile wie jene eine Seite vorher, als dieses?
Und dann noch erklären wollen, es ginge einem ja um den Schutz der Opfer?

Ziemlich unglaubwürdig.

Eher geht es darum, dass man seinen sexuellen Anspruch auf Frauen gefährdet sieht, den man im Grunde eh schon nie hatte. Nur wäre man als Täter damit eher durchgekommen vor Gericht als das Opfer und das wird durch dieses Gesetz jetzt massiv erschwert. Wenn man sich also darüber aufregt, dann liegt die Ursache sicherlich nicht darin, dass man ja "nur an die Opfer denkt, denen irgendwo im Kleingedruckten falsche Sicherheit gegeben wird". Dazu hat die Argumentationskette schon von Anfang an einen viel zu starken Hautgout.

Genau so ist es!!!!!!
 
Wegen des "Ja"-Paragraphen - es ist wohl im schwedischen Gesetz nicht genau festgelegt, auf welche Weise ein Einverständnis zu erfolgen hat. Es kann auch nonverbal sein ... soweit ich das verstanden habe. Und schon sind wir wieder bei "Interpretationen", die ja individuell sein können. DAS ist keine Rechtssicherheit.

Ich entnehme deinem Post, dass Du das Einverständnis ausschließlich verbal umgesetzt sehen würdest? Was ist dann mit stummen Leuten oder mit Leuten, die krankheitsbedingt nicht reden können? Ist eine praktische Frage. Meine Bekannte hatte letzte Woche eine OP im Hals und kann/darf diese Woche nicht sprechen. Was würde das jetzt bedeuten?
Ich denke auch die, die nicht sprechen können, können verständigen, dass sie wollen, z.B. durch nicken. Es sollten einfach eindeutige Gesten sein, die ebenso festgehalten werden sollten, damit ganz klar unterschieden werden kann. Rechtssicherheit ist dennoch wichtig. Ich sage nicht, dass dieses Gesetz keine Schwächen hat. Das perfekte Gesetz gibt es nicht und wird es auch nie geben. Aber ein klares Gesetz, das deklariert was als Einverständnis gilt und, dass der Rest als Vergewaltigung gilt, kann ich nur befürworten.
 
Auch das wir hier darüber diskutieren ist ein Schritt in die richtige Richtung.

Ja das stimmt, allein schon wegen der Aufklärung.
Ich hab z.B. vor der "Nein heißt Nein" Debatte schlichtweg nicht gewußt, dass Busengrappschen keinerlei rechtliche Konsequenzen hat. Ich bin immer davon ausgegangen, dass dies schon sexuelle Belästigung sei ... weil es moralisch ja auch so ist.

Wegen der Flüchtlinge ... also erstmal ist der Bericht aus 2016, in der Zwischenzeit ist es sehr viel schlimmer geworden.

Und zum Anderen hat die BKA-Statistik ein Problem, es wird nicht der Migrationshintergrund erfasst und wird auch in Zukunft nicht erfasst, der entsprechende Antrag wurde abgelehnt. Das ist nicht okay, wie ich finde, man sollte diese Daten erfassen, um wirksame Maßnahmen treffen zu können. Die "Political Correctness" sollte dabei sekundär sein, da es sich um Verbrechen der widerlichsten Sorte handelt. Aber das ist nur meine Meinung.

Es ist also so, dass sobald ein Migrant einen deutschen Pass erhält, dieser in der Statistik als "Deutscher" geführt wird. Nun kann man das trotzdem rausfinden und das hat man auch gemacht, das wurde breit in den Medien und auch im Bundestag diskutiert. Dazu findet man zig Artikel und auch Interviews mit Beamte.

Ich kann Dir dabei wirklich nur ans Herz legen, lieber internationale oder Schweizer Nachrichten bei diesem Thema zu konsumieren ... diese berichten objektiver darüber.
Hier in Deutschland findest Du sehr verschiedene statistische Auswertungen, die alle auf den selben Zahlen basieren, aber völlig verschiedene Aussagen treffen ... sogar Gegenteilige, je nach politischer Ausrichtung. Bei uns wird ziemlich viel gelogen, verschleiert und beschönigt. Schon allein der Seehofer ... der besaß doch tatsächlich die Dreistigkeit und behauptete dieses Jahr "Deutschland sei sicherer als jemals zuvor" und stützte sich auf eine zurechtgeschnittene Kriminalstatistik ... das konnte leicht widerlegt werden.

Schweden und Deutschland zeigen die exakt gleiche Entwicklung bei den Sexualstraftaten, wobei Schweden zeitlich etwas voraus ist (sie haben früher mit der Aufnahme von jungen männlichen Migranten begonnen)
Je mehr Migranten kamen, desto schlimmer wurde es ... in Schweden und bei uns. Hatte ich Dir nicht was verlinkt? Glaub da stand bissl was dazu und es wurden die Zuwächse pro Jahr aufgeschlüsselt.

Lies da ruhig weiter ... nicht nur die Pro-Artikel, auch die Kontra-Artikel. Musst Dir selbst ein Bild machen. Ich will Dich nicht überzeugen oder so ^^
 
Ich glaube, Du könntest auch einen Beitrag über blaue Wühlmäuse schrieben - nach dem dritten Satz wärst Du da auch bei Flüchtlingen.🙂
 
Ich glaube, Du könntest auch einen Beitrag über blaue Wühlmäuse schrieben - nach dem dritten Satz wärst Du da auch bei Flüchtlingen.🙂

Blaue Wühlmäuse gibt's ja auch erst, seitdem die Flüchtlinge hier sind 😉

Es ist halt ein aktuelles und schwieriges Thema, das sehr viele Bereiche in der Gesellschaft berührt. Wenn das ausgeblendet und eine Diskussion darüber vermieden wird, verschwindet das ja nicht plötzlich und alles ist gut.

Das Ganze wird unser Land verändern, ob zum Guten oder Schlechten, liegt zum Teil an uns selbst ... es sei denn man steckt aus Gründen von Angst oder political correctness den Kopf in den Sand.
 
Na um die Sache mal abzukürzen, wenn ein Flüchtling einen deutschen Pass erhält, ist er deutscher Staatsbürger, das ist Dir vielleicht entgangen, mir nicht.
 
Na um die Sache mal abzukürzen, wenn ein Flüchtling einen deutschen Pass erhält, ist er deutscher Staatsbürger, das ist Dir vielleicht entgangen, mir nicht.

Da gerade Pässe in einer Geschwindigkeit ausgegeben werden, wie Kinokarten, ist das nur formal so. Dazu hätte ich eine differenziertere Meinung, wäre aber OT. Nur soviel: deutscher Staatsbürger mit Migrationshintergrund. Ein Pass sagt nichts über den Grad an Integration in ein neues Heimatland aus. Es gehört schon noch bissl mehr dazu ein echter Staatsbürger irgendeines Landes zu sein. Z.B. dass man seine neuen Landleute nicht hasst und die Lebensweise und Werte nicht nur toleriert, sondern 100% akzeptiert ... Oder dass man etwas für den Erhalt der Gesellschaft beiträgt.

Außerdem gibt es genug Deutsche V***, Kinderf*cker, Grabscher usw.

Ja, das ist leider so.
 
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