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Das Modell Familie am Ende?

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Okay, Schaden vermeiden, da gehen wir d'accord.

Was aber genau ist die vornehmliche Aufgabe des Menschen? Eine Familie zu gründen?

Die Aufgabe eine Familie zu gründen hat nicht jeder Mensch. Aber wenn Menschen eine Familie gründen,
dann ist das bis zum Eintritt der Kinder in das Leben als Erwachsene die wichtigste Aufgabe. Jedenfalls empfinde ich so. Auch empfinde ich meine Aufgabe Vater zu sein als ehrenvoll. Ich fühle mich unverdient bevorzugt. Viele Menschen können keine Familie gründen. Dazu kommen die Menschen, die eine Familie gründen und sie nicht pflegen und zusammenhalten können. Verschuldet oder nicht. Wer es geschafft hat, seine Kinder gesund groß zu ziehen verdient meinen Respekt.
 
Gerade eben auf ZDF was gelernt. "Mingle".

Das Leben als Mingle: Sind wir zusammen? Oder was? - DIE WELT

Der Artikel ist nicht besonders..ist der erste gewesen den google ausgespuckt hat.

Ich habe den Begriff "mingle" vorher nicht gekannt.

Aber genau dieser ach so tolle Trend und "Lifestyle" zerstört das Modell Familie.
Aber klar, wir sind ja soo "modern" und "tolerant". Hauptsache man gibt sich souverän modern und tolerant. Und vor allem auch "frei" muss man heutzutage ja sein. "Freedom". Das Jahrhundert-Wort kurz vor "Democracy". Ob da irgendeine Einstellung, eine Idee oder ein Ziel dahinter stecken, spielt keine Rolle. Haupsache von sich selbst behaupten können wie frei man doch ist.

Spass und Selbstverwirklichung.

Wo das alles hinführen wird ist mittlerweile absehbar.
 
Zuletzt bearbeitet:
Gerade eben auf ZDF was gelernt. "Mingle".

Das Leben als Mingle: Sind wir zusammen? Oder was? - DIE WELT

Der Artikel ist nicht besonders..ist der erste gewesen den google ausgespuckt hat.

Ich habe den Begriff "mingle" vorher nicht gekannt.

Haupsache von sich selbst behaupten können wie frei man doch ist.

Spass und Selbstverwirklichung.Gerade eben auf ZDF was gelernt. "Mingle".

[URL="http://www.welt.de/icon/article123501933/

Danke für den Artikelhinweis. Die mir wichtigen Passagen habe ich mal rauskopiert.
"Der Partnermarkt funktioniert zunehmend nach dem kapitalistischen Gedanken der Gesellschaft"
Die große Freiheit, das Gefühl, das auch das scheinbar unendliche Angebot des Online-Datings vermittelt, dass immer nur einen Klick weiter doch jemand sein könnte, wird so zum Gefängnis. Zum Gefängnis aus Angst, etwas oder jemanden zu verpassen.
Wer sich nicht binden mag, dabei aber widersprüchliche Signale sendet, weil er eben doch ganz gerne mal ein Wochenende auf dem Sofa kuschelt und in Kauf nimmt, dass der andere sich Ernstes erhofft, wo nichts Ernstes sein soll, fügt dem Partner (der ja keiner sein soll) echten Schaden zu.
Klassischerweise sind es meist Frauen, die in solche Situationen geraten, die "hoffen", in einer Beziehung zu sein. Es aber nicht wissen. Die Soziologin Eva Illouz, die in diesen Zusammenhängen so gerne zitiert wird, konstatiert, dass generell eher Männer sich lieber gar nicht fest binden, als dies mit dem Gefühl zu tun, nicht die Allerbeste an ihrer Seite zu haben.
Auch, weil sie ihr Selbstwertgefühl nicht aus Partnerschaft und Ehe gewinnen – im Gegensatz zu Frauen, die sich nach wie vor über Familie definieren.
So berichtet mehr als jede dritte Singlefrau zwischen 20 und 39, bei der Partnersuche "stets nur bindungsunwilligen Männern" zu begegnen. Natürlich sorgt auch der Kinderwunsch der Frauen ab dreißig dafür, dass sie dann eher bereit sind, sich festzulegen als Männer."

Guter Artikel. Danke, Eduardo.
 
Freiheit, Spaß und Selbstverwirklichung. Wer so etwas als negativ anführt kann einem wirklich nur noch Leid tun.

Niemand sieht in Freiheit, Spass und Selbstverwirklichung etwas Negatives. Jedoch beschreiben diese Begriffe nur eine Seite der Medaille. Wer für sich Spaß, Freiheit und Selbstverwirklichung als höchste Ziele definiert, dabei die Wichtigkeit von Verantwortung und fester Bindung nicht erkennt, lebt offensichtlich in der Angst, etwas zu verpassen.
 
Niemand sieht in Freiheit, Spass und Selbstverwirklichung etwas Negatives. Jedoch beschreiben diese Begriffe nur eine Seite der Medaille. Wer für sich Spaß, Freiheit und Selbstverwirklichung als höchste Ziele definiert, dabei die Wichtigkeit von Verantwortung und fester Bindung nicht erkennt, lebt offensichtlich in der Angst, etwas zu verpassen.

Eduardo offensichtlich schon. Wer bestimmt überhaupt wie wichtig etwas ist? Doch jeder für sich selbst. Du stellst deine Ansichten aber wieder mal als etwas allgemein gültiges dar.
Und das mit der Angst etwas zu verpassen kann ich auch direkt zurückgeben. Was meinst du wie viele Leute heiraten und Kinder bekommen weil sie Angst haben etwas zu verpassen wenn sie es nicht tun? Eine Menge!
Du bist doch genauso der Überzeugung, dass du etwas verpasst hättest wenn du nicht geheiratet und Kinder bekommen hättest bzw. wenn du nicht genauso leben würdest wie du es jetzt tust.

Ich lebe jedenfalls nicht in der Angst etwas zu verpassen, sondern wenn ich überhaupt vor etwas Angst habe, dann davor mein Leben mit etwas zu verbringen worauf ich absolut keinen Bock habe.
 
Zuletzt bearbeitet:
Gerade eben auf ZDF was gelernt. "Mingle".

Das Leben als Mingle: Sind wir zusammen? Oder was? - DIE WELT

Der Artikel ist nicht besonders..ist der erste gewesen den google ausgespuckt hat.

Ich habe den Begriff "mingle" vorher nicht gekannt.

Aber genau dieser ach so tolle Trend und "Lifestyle" zerstört das Modell Familie.
Aber klar, wir sind ja soo "modern" und "tolerant". Hauptsache man gibt sich souverän modern und tolerant. Und vor allem auch "frei" muss man heutzutage ja sein. "Freedom". Das Jahrhundert-Wort kurz vor "Democracy". Ob da irgendeine Einstellung, eine Idee oder ein Ziel dahinter stecken, spielt keine Rolle. Haupsache von sich selbst behaupten können wie frei man doch ist.

Spass und Selbstverwirklichung.

Wo das alles hinführen wird ist mittlerweile absehbar.

Jetzt muss ich doch mal ganz blöd fragen, was du mit deinem Beitrag eigentlich aussagen möchtest.
Ich meine, wenn Freiheit und Selbstverwirklichung kritisch betrachtet werden, braucht es doch auch ein klares Argument, einen Vorteil, dem Modell "Familie" zu fröhnen.

Um was geht es dir also hierbei? Bist du in der Position für jeden einzelnen innerhalb unserer Gesellschaft festzulegen, dass man eine Familie gründen solle? Und da du dies ja vorgeben möchtest wäre noch eine Antwort darauf interessant zu erfahren, weshalb die Familiengründung besser ist. Was versprichst du dir davon? Ich meine außer der Tatsache alle Menschen in ein Modell zu zwängen, ganz gleich ob ihnen das passt oder nicht.

Geht es dir rein um den Selbsterhaltungstrieb, das überleben unserer Spezies? Komm, so billig alleine, wird deine Argumentation hoffentlich nicht ausfallen.

Also, was genau steckt dahinter? Ich meine, auf 204 Seiten wird das unverbindliche Single Leben nun schlecht gemacht. Allmählich wäre es doch auch mal wissenswert zu erfahren, weshalb eigentlich. 😉
 
Jetzt muss ich doch mal ganz blöd fragen, was du mit deinem Beitrag eigentlich aussagen möchtest.
Ich meine, wenn Freiheit und Selbstverwirklichung kritisch betrachtet werden, braucht es doch auch ein klares Argument, einen Vorteil, dem Modell "Familie" zu fröhnen.

Um was geht es dir also hierbei? Bist du in der Position für jeden einzelnen innerhalb unserer Gesellschaft festzulegen, dass man eine Familie gründen solle? Und da du dies ja vorgeben möchtest wäre noch eine Antwort darauf interessant zu erfahren, weshalb die Familiengründung besser ist. Was versprichst du dir davon? Ich meine außer der Tatsache alle Menschen in ein Modell zu zwängen, ganz gleich ob ihnen das passt oder nicht.

Geht es dir rein um den Selbsterhaltungstrieb, das überleben unserer Spezies? Komm, so billig alleine, wird deine Argumentation hoffentlich nicht ausfallen.

Also, was genau steckt dahinter? Ich meine, auf 204 Seiten wird das unverbindliche Single Leben nun schlecht gemacht. Allmählich wäre es doch auch mal wissenswert zu erfahren, weshalb eigentlich. 😉

Ich kenne die Antwort von Eduardo nicht. Meine Antwort ist folgende:
Single's gab es schon immer. An Menschen, die nicht in einer festen Lebensgemeinschaft leben wollen, ist aus meiner Sicht auch grundsätzlich nichts zu kritisieren. Aber was ist - wenn Du möchtest, aber nicht mehr kannst? Der von Eduardo zitierte Artikel zeigt auf, dass das der Trend ist. Partnerschaft wollen - aber möglichst unverbindlich und daher auch folglich kurz. Und der Artikel zeigt auch auf:

"So berichtet mehr als jede dritte Singlefrau zwischen 20 und 39, bei der Partnersuche "stets nur bindungsunwilligen Männern" zu begegnen. Natürlich sorgt auch der Kinderwunsch der Frauen ab dreißig dafür, dass sie dann eher bereit sind, sich festzulegen als Männer." Und mit den bindungsunwilligen Menschen gehören bindungsunfähige Menschen in die Single-Gruppe.

Was sich im Gegensatz zu früher geändert hat, ist das Verhältnis von bindungsunfähigen/bindungsunwilligen Menschen zu bindungsfähigen und bindungswilligen Menschen. Und daraus ergeben sich zwei gravierende Probleme:
Heiraten bindungswillige aber bindungsunfähige (bindungsgestörte) Menschen, Mann/Frau, setzen sie i.d.R. Kinder in die Welt, so dreht sich bei diesen Eltern das Leben um diese ihre Kinder. Und wenn ihre Kinder als Erwachsene heiraten und ebenfalls Kinder haben, so dreht sich das Leben der Großeltern zumindest zum erheblichen Teil auch um die Enkel. Anders ausgedrückt: Eine lebenswerte Welt von morgen ist ebenfalls wichtig. Natürlicherweise ist die Welt von morgen für Single's nicht wichtig. Für einen Single ist die Einstellung "was morgen ist, ist mir egal" verständlich.

Und wenn bindungsunwillige, bindungsgestörte, bindungsunfähige Menschen wider aller Erwartungen doch heiraten bzw. Kinder in die Welt setzen, vergrößern sie damit ihr Problem. Ich behaupte, dass Bindungsgestörte sowie bindungsunfähige Menschen schlechte Ehepartner sind - und daher zu hohen Scheidungsraten den Löwenanteil liefern. Und Scheidung ist keine natürliche Basis, um Kindern eine intakte Familie zu bieten - im Gegenteil. Und wenn Familien auseinanderbrechen, ist der Boden für Persönlichkeitsstörungen bei Kindern aller Art gelegt.

Ich sehe also zwei Hauptprobleme: Gleichgültigkeit gegenüber der Zukunft sowie Persönlichkeitsstörungen.
Und jetzt könnte ich noch die beiden Hauptprobleme ausführen, aber ich denke, die Folgen dieser Hauptprobleme sind Dir u.U. auch deutlich, oder?
 
Ich kenne die Antwort von Eduardo nicht.

Schön, dann warte ich auch nochmal auf seine. 😉

Single's gab es schon immer. An Menschen, die nicht in einer festen Lebensgemeinschaft leben wollen, ist aus meiner Sicht auch grundsätzlich nichts zu kritisieren.

Du kritisierst fortwährend. Merkst du das schon nicht mehr? 😕
Wäre es dir egal, hättest du andere Gesprächsthemen. Des weiteren bekommt jede noch so abwertende oder überzogene Meinung ein "Danke" von dir. Wie kannst du demnach bitte behaupten, es gäbe für dich nichts zu kritisieren?

Aber was ist - wenn Du möchtest, aber nicht mehr kannst? Der von Eduardo zitierte Artikel zeigt auf, dass das der Trend ist. Partnerschaft wollen - aber möglichst unverbindlich und daher auch folglich kurz. Und der Artikel zeigt auch auf: "So berichtet mehr als jede dritte Singlefrau zwischen 20 und 39, bei der Partnersuche "stets nur bindungsunwilligen Männern" zu begegnen.

Ja, und? Bekommt jeder im Leben was er möchte? Ich würde mir auch gerne eine Beziehung samt Partnerin backen - besitze aber nicht den richtigen Ofen.
Wenn jemand keine feste Partnerschaft möchte, passt es eben nicht. Das ist ein Kriterium wie es viele gibt. Schaue mal wie viele Raucher es gibt. Demgegenüber stehen auch Nichtraucher, welche sich keinen qualmenden Partner vorstellen können. Willst du nun als Fürsprecher für Raucher ebenso rumheulen? 😕

Ich bitte dich, dass ist doch jetzt kein stichhaltiges Argument. Kann es sein das du nicht wirklich eins hast und alles was du beschreibst, lediglich deine persönliche Wunschvorstellung ist?

Natürlich sorgt auch der Kinderwunsch der Frauen ab dreißig dafür, dass sie dann eher bereit sind, sich festzulegen als Männer." Und mit den bindungsunwilligen Menschen gehören bindungsunfähige Menschen in die Single-Gruppe.

Wahrscheinlich sorgt auch die miserable Familienpolitik und Gesetzeslage dafür, dass viele Männer keinen Bock mehr haben, ihren angeblichen Fortpflanzungsauftrag zu erfüllen. Ich kann diesbezüglich also auch keinem Verweigerer einen Vorwurf machen. Im Gegenteil: Zu dieser weisen und vorausschauenden Entscheidung eher beglückwünschen.

Natürlicherweise ist die Welt von morgen für Single's nicht wichtig. Für einen Single ist die Einstellung "was morgen ist, ist mir egal" verständlich.

Wenn das für dich nachvollziehbar ist, müssten wir ja bereits einen Schritt weiter sein. Oder 2 oder 3 Schritte. Sehe ich ansonsten komischerweise an deinen restlichen Aussagen aber kaum. Du jabbelst hier die ganze Zeit rum. Stellt man dir mal eine konkrete Frage, welches Problem du eigentlich hast, relativierst du schnell und hast ja mit all dem gar keine Schwierigkeiten. Wird der thread aber dann fortgeführt, gehen deine Abwertungen wieder von vorne los. Was möchtest du eigentlich?

Und wenn bindungsunwillige, bindungsgestörte, bindungsunfähige Menschen wider aller Erwartungen doch heiraten bzw. Kinder in die Welt setzen, vergrößern sie damit ihr Problem.

Und deshalb sollten wir das Modell "Familie" auch gar nicht erwarten und fördern. Wir haben das begriffen, du leider nicht.


Ich behaupte, dass Bindungsgestörte sowie bindungsunfähige Menschen schlechte Ehepartner sind - und daher zu hohen Scheidungsraten den Löwenanteil liefern.

Und Dr. Nordrheiner legt mal schnell per Ferndiagnose fest, wer bindungsfähig ist, und wer nicht?

Ich sehe also zwei Hauptprobleme: Gleichgültigkeit gegenüber der Zukunft sowie Persönlichkeitsstörungen.

Also doch das Überleben unserer Spezies? Wie schrecklich...schnell Kinder machen...!

Weiter oben schreibst du das du mit Single´s kein Problem hättest. Das hast du doch gerade wieder relativiert. Wer mit dir diskutiert, dreht sich lediglich die ganze Zeit im Kreis.
 
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Ich denke das die Gesellschaft auch Familienfeindlich ist. Denn in der Kapital und Konsumgesellschaft geht es darum das jeder viel arbeitet. Dafür keine Zeit für die Kinder.
 
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