Ja, und? Bekommt jeder im Leben was er möchte? Ich würde mir auch gerne eine Beziehung samt Partnerin backen - besitze aber nicht den richtigen Ofen.
Das bedauere ich für Dich. Aber das spricht ja nicht gegen Familie .... Autos sind auch nicht deswegen schlecht, weil "ich" keinen Führerschein oder kein Geld für ein Auto habe.
Wenn jemand keine feste Partnerschaft möchte, passt es eben nicht. Das ist ein Kriterium wie es viele gibt. Schaue mal wie viele Raucher es gibt. Demgegenüber stehen auch Nichtraucher, welche sich keinen qualmenden Partner vorstellen können. Willst du nun als Fürsprecher für Raucher ebenso rumheulen?
Ich bitte dich, dass ist doch jetzt kein stichhaltiges Argument. Kann es sein das du nicht wirklich eins hast und alles was du beschreibst, lediglich deine persönliche Wunschvorstellung ist?
Natürlich sorgt auch der Kinderwunsch der Frauen ab dreißig dafür, dass sie dann eher bereit sind, sich festzulegen als Männer." Und mit den bindungsunwilligen Menschen gehören bindungsunfähige Menschen in die Single-Gruppe.
Wahrscheinlich sorgt auch die miserable Familienpolitik und Gesetzeslage dafür, dass viele Männer keinen Bock mehr haben, ihren angeblichen Fortpflanzungsauftrag zu erfüllen. Ich kann diesbezüglich also auch keinem Verweigerer einen Vorwurf machen. Im Gegenteil: Zu dieser weisen und vorausschauenden Entscheidung eher beglückwünschen. Insofern - für diesen Teilpunkt stimme ich zu.
Natürlicherweise ist die Welt von morgen für Single's nicht wichtig. Für einen Single ist die Einstellung "was morgen ist, ist mir egal" verständlich.
Wenn das für dich nachvollziehbar ist, müssten wir ja bereits einen Schritt weiter sein. Oder 2 oder 3 Schritte. Sehe ich ansonsten komischerweise an deinen restlichen Aussagen aber kaum. Du jabbelst hier die ganze Zeit rum. Stellt man dir mal eine konkrete Frage, welches Problem du eigentlich hast, relativierst du schnell und hast ja mit all dem gar keine Schwierigkeiten. Wird der thread aber dann fortgeführt, gehen deine Abwertungen wieder von vorne los. Was möchtest du eigentlich?
Ich möchte die Akzeptanz der Familie als gesunde Basis einer gesunden Gesellschaft.
Und wenn bindungsunwillige, bindungsgestörte, bindungsunfähige Menschen wider aller Erwartungen doch heiraten bzw. Kinder in die Welt setzen, vergrößern sie damit ihr Problem.
Und deshalb sollten wir das Modell "Familie" auch gar nicht erwarten und fördern. Wir haben das begriffen, du leider nicht.
Was Du leider nicht verstehst, ist, dass die intakte Familie die Basis für eine intakte Gesellschaft ist.
Ich behaupte, dass Bindungsgestörte sowie bindungsunfähige Menschen schlechte Ehepartner sind - und daher zu hohen Scheidungsraten den Löwenanteil liefern.
Und Dr. Nordrheiner legt mal schnell per Ferndiagnose fest, wer bindungsfähig ist, und wer nicht?
Wo tue ich das?
Ich sehe also zwei Hauptprobleme: Gleichgültigkeit gegenüber der Zukunft sowie Persönlichkeitsstörungen.
Also doch das Überleben unserer Spezies? Wie schrecklich...schnell Kinder machen...!
Nein, das weniger. Eher auch morgen noch eine Welt zu haben, in der sich das Leben lohnt, weil lebenswert....
Weiter oben schreibst du das du mit Single´s kein Problem hättest. Das hast du doch gerade wieder relativiert. Wer mit dir diskutiert, dreht sich lediglich die ganze Zeit im Kreis.
Die Schwierigkeit sehe ich in einer fehlenden Differenzierung.