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Das Modell Familie am Ende?

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Vielleicht spricht ja auch einfach der Neid aus solchen Beiträgen? Neid auf andere, die eine andere Konstellation wählen ( oder müssen ) und vielleicht auch Neid auf die eigene Unfähigkeit bzw. "Verantwortungsgefühl"??? Es ist noch was zu finden: Nämlich die Aussage "was machst Du später, wenn Du niemand hast, der dich versorgt" oder so ähnlich? Ist das nicht der pure Egosismus?Eine Art "parasitäres Verhalten"?
 
Vielleicht spricht ja auch einfach der Neid aus solchen Beiträgen? Neid auf andere, die eine andere Konstellation wählen ( oder müssen ) und vielleicht auch Neid auf die eigene Unfähigkeit bzw. "Verantwortungsgefühl"??? Es ist noch was zu finden: Nämlich die Aussage "was machst Du später, wenn Du niemand hast, der dich versorgt" oder so ähnlich? Ist das nicht der pure Egosismus?Eine Art "parasitäres Verhalten"?


Natürlich ist das Egoismus, wenn man den Partner ausnutzt, aber es geht ja auch um die Versorgung der gesamten Familie. Deswegen ist es nicht Ausnutzen. Wenn jemand statdessen Zuhause bleibt und sich um den Haushalt kümmert.
 
@ kareena

auf was hast du denn jetzt geantwortet? Mikenull hat richtigerweise vom Nachwuchs geschrieben. Nicht vom Partner. Obwohl, auch da gibt es genügend Schmarotzer.
 
Ja, und? Bekommt jeder im Leben was er möchte? Ich würde mir auch gerne eine Beziehung samt Partnerin backen - besitze aber nicht den richtigen Ofen.
Das bedauere ich für Dich. Aber das spricht ja nicht gegen Familie .... Autos sind auch nicht deswegen schlecht, weil "ich" keinen Führerschein oder kein Geld für ein Auto habe.

Wenn jemand keine feste Partnerschaft möchte, passt es eben nicht. Das ist ein Kriterium wie es viele gibt. Schaue mal wie viele Raucher es gibt. Demgegenüber stehen auch Nichtraucher, welche sich keinen qualmenden Partner vorstellen können. Willst du nun als Fürsprecher für Raucher ebenso rumheulen?

Ich bitte dich, dass ist doch jetzt kein stichhaltiges Argument. Kann es sein das du nicht wirklich eins hast und alles was du beschreibst, lediglich deine persönliche Wunschvorstellung ist?

Natürlich sorgt auch der Kinderwunsch der Frauen ab dreißig dafür, dass sie dann eher bereit sind, sich festzulegen als Männer." Und mit den bindungsunwilligen Menschen gehören bindungsunfähige Menschen in die Single-Gruppe.
Wahrscheinlich sorgt auch die miserable Familienpolitik und Gesetzeslage dafür, dass viele Männer keinen Bock mehr haben, ihren angeblichen Fortpflanzungsauftrag zu erfüllen. Ich kann diesbezüglich also auch keinem Verweigerer einen Vorwurf machen. Im Gegenteil: Zu dieser weisen und vorausschauenden Entscheidung eher beglückwünschen. Insofern - für diesen Teilpunkt stimme ich zu.

Natürlicherweise ist die Welt von morgen für Single's nicht wichtig. Für einen Single ist die Einstellung "was morgen ist, ist mir egal" verständlich.
Wenn das für dich nachvollziehbar ist, müssten wir ja bereits einen Schritt weiter sein. Oder 2 oder 3 Schritte. Sehe ich ansonsten komischerweise an deinen restlichen Aussagen aber kaum. Du jabbelst hier die ganze Zeit rum. Stellt man dir mal eine konkrete Frage, welches Problem du eigentlich hast, relativierst du schnell und hast ja mit all dem gar keine Schwierigkeiten. Wird der thread aber dann fortgeführt, gehen deine Abwertungen wieder von vorne los. Was möchtest du eigentlich?
Ich möchte die Akzeptanz der Familie als gesunde Basis einer gesunden Gesellschaft.

Und wenn bindungsunwillige, bindungsgestörte, bindungsunfähige Menschen wider aller Erwartungen doch heiraten bzw. Kinder in die Welt setzen, vergrößern sie damit ihr Problem.
Und deshalb sollten wir das Modell "Familie" auch gar nicht erwarten und fördern. Wir haben das begriffen, du leider nicht.
Was Du leider nicht verstehst, ist, dass die intakte Familie die Basis für eine intakte Gesellschaft ist.

Ich behaupte, dass Bindungsgestörte sowie bindungsunfähige Menschen schlechte Ehepartner sind - und daher zu hohen Scheidungsraten den Löwenanteil liefern.
Und Dr. Nordrheiner legt mal schnell per Ferndiagnose fest, wer bindungsfähig ist, und wer nicht?
Wo tue ich das?

Ich sehe also zwei Hauptprobleme: Gleichgültigkeit gegenüber der Zukunft sowie Persönlichkeitsstörungen.
Also doch das Überleben unserer Spezies? Wie schrecklich...schnell Kinder machen...!
Nein, das weniger. Eher auch morgen noch eine Welt zu haben, in der sich das Leben lohnt, weil lebenswert....
Weiter oben schreibst du das du mit Single´s kein Problem hättest. Das hast du doch gerade wieder relativiert. Wer mit dir diskutiert, dreht sich lediglich die ganze Zeit im Kreis.
Die Schwierigkeit sehe ich in einer fehlenden Differenzierung.

Man kann Single sein und trotzdem die Familie schätzen, auch wenn man diese Lebensform für sich nicht wählt. Und Du stehst anscheinend vor dem Problem, dass Du gerne würdest ... aber nicht kannst, warum auch immer.
(siehe unterstrichenen Satz

Ich unterscheide schon sehr stark, ob sich jemand für das Leben als Single entscheidet bzw. so leben muß ob er will oder nicht - oder ob er darüber hinaus gegen Familie eingestellt ist. Ich bin (für mich) für Familie und habe kein Problem damit, dass es Single's gibt. Ich sehe aber ein Problem gesellschaftlicher Art, wenn die intakte Familie zur Randerscheinung wird und ich habe hinsichtlich meiner Kinder und Enkel ein Problem damit, dass die Welt von morgen weniger Lebenswert bietet, als heute. Verstehst Du das?
 
Vielleicht spricht ja auch einfach der Neid aus solchen Beiträgen? Neid auf andere, die eine andere Konstellation wählen ( oder müssen ) und vielleicht auch Neid auf die eigene Unfähigkeit bzw. "Verantwortungsgefühl"??? Es ist noch was zu finden: Nämlich die Aussage "was machst Du später, wenn Du niemand hast, der dich versorgt" oder so ähnlich? Ist das nicht der pure Egosismus?Eine Art "parasitäres Verhalten"?

Es mag sein, dass eine verheiratete Person neidisch ist auf "Freiheit" der Single's. Das will ich nicht grundsätzlich ausschliessen. Sowas mag es geben. Jedoch für mich u. für Burbacher kann ich das ausschließen. Dieser Neid, den Du vermutest, trifft eher auf verheiratete Menschen zu, die sich in die Rolle "Ehepartner" drängen liessen.
 
Jetzt muss ich doch mal ganz blöd fragen, was du mit deinem Beitrag eigentlich aussagen möchtest.
Ich meine, wenn Freiheit und Selbstverwirklichung kritisch betrachtet werden, braucht es doch auch ein klares Argument, einen Vorteil, dem Modell "Familie" zu fröhnen.

Um was geht es dir also hierbei? Bist du in der Position für jeden einzelnen innerhalb unserer Gesellschaft festzulegen, dass man eine Familie gründen solle? Und da du dies ja vorgeben möchtest wäre noch eine Antwort darauf interessant zu erfahren, weshalb die Familiengründung besser ist. Was versprichst du dir davon? Ich meine außer der Tatsache alle Menschen in ein Modell zu zwängen, ganz gleich ob ihnen das passt oder nicht.

Geht es dir rein um den Selbsterhaltungstrieb, das überleben unserer Spezies? Komm, so billig alleine, wird deine Argumentation hoffentlich nicht ausfallen.

Also, was genau steckt dahinter? Ich meine, auf 204 Seiten wird das unverbindliche Single Leben nun schlecht gemacht. Allmählich wäre es doch auch mal wissenswert zu erfahren, weshalb eigentlich. 😉

Was ich damit aussagen wollte? Zuerst mal habe ich diesen Ausdruck nicht gekannt. Und dass es für sowas mittlerweile sogar schon einen Ausdruck gibt, zeigt meiner Meinung nach wohin der Trend geht. Ich bin selbst Single seit fast 10 Jahren. Es gibt einen Unterschied zwischen "Selbstverwirklichung" und "Selbstverwirklichung". Für mich jedenfalls. Ich möchte überhaupt nichts vorgeben und bin auch nicht in der Position irgendjemandem etwas vorzugeben. Ich kann es jedenfalls nicht mehr hören, dieser ganze (vor allem auch durch die Medien) aufgezwungene "moderne Lifestyle" Mist..wer nicht mitmacht ist verstaubt und konservativ.. "wir leben ja nicht mehr im 19ten Jahrhundert" usw usf. Diese ganzen Begriffe wie "Freiheit" und "Toleranz" sind in diesem Fall für mich nur noch ein Deckmantel für Egoismus und Narzissmus und . Hauptsache nur an sich selbst denken, Karriere machen, sich selbst verwirklichen usw usf. Das ist modern, das ist trendy. Und was dabei rauskommt sieht man ja. Da werden kleine selbstverliebte "asoziale" Narzissten hochgezogen die null Bezug zu Zusammenhalt und Famillie mehr haben. Hauptsache Karriere machen, gut aussehen (das vor allem!), sich den neusten modernsten Blödsinn zulegen, alle 6 Monate das neueste modernste Handy kaufen, ****en mit wem man will wann man will, DSDS usw usf. Und möglichst alles auf Facebook "teilen", damit man "likes" bekommt und damit das eigene kleine Ego aufpoliert bekommt. Tja nennt mich halt "verstaubt" oder "konservativ", aber mir wird nur übel wenn ich sehe was aus der Jugend wird bzw geworden ist und für was für Werte diese mittlerweile einsteht. Nach mir die Sintflut. Aber ja, man ist ja "frei" und "modern".
 
Zuletzt bearbeitet:
Was soll daran denn "neidisch" sein, wenn ein Mensch glücklich leben will? Ich halte mich da an den Kabarett-Giganten V.Pispers, der unlängst mal wieder festgestellt hat, daß die Dänen ( und die ihnen folgenden Schweden und Norweger ) die glücklichsten Menschen auf dem Planeten sind. Und das seit vielen Jahren. Und das sind gewiß keine Völker, die krampfhaft lebenslang an Partnerschaften festhalten.
 
Man kann Single sein und trotzdem die Familie schätzen, auch wenn man diese Lebensform für sich nicht wählt.

Das tue ich doch. Und zwar in der gleichen Form wie du das verlotterte Single Leben schätzt. 😀

Und Du stehst anscheinend vor dem Problem, dass Du gerne würdest ... aber nicht kannst, warum auch immer.

Bitte? 😱
Ich lebe seit 5 Jahren in einer Patchworkfamilie. Partnerin mit 2 Kindern, 2 Häuser, 3 Autos, 3 Katzen, 2 Kaninchen, 3 Aquarien mit Fischen, Axolotl, etc., und ab nächsten Freitag mit Microschwein!^^ Ich denke, dass ist genug Familie. 😉

Ich sehe aber ein Problem gesellschaftlicher Art, wenn die intakte Familie zur Randerscheinung wird und ich habe hinsichtlich meiner Kinder und Enkel ein Problem damit, dass die Welt von morgen weniger Lebenswert bietet, als heute. Verstehst Du das?

Ja, und deshalb möchtest du das es dir andere gleich tun? Lässt zwar nach außen den Single, single sein - aber aufgrund der gesellschaftspolitischen Problematik darf er ja eigentlich gar nicht. Sondern sollte sich zum Wohler "aller", fügen?
 
Hauptsache Karriere machen, gut aussehen (das vor allem!), sich den neusten modernsten Blödsinn zulegen, alle 6 Monate das neueste modernste Handy kaufen, ****en mit wem man will wann man will, DSDS usw usf. Und möglichst alles auf Facebook "teilen", damit man "likes" bekommt und damit das eigene kleine Ego aufpoliert bekommt. Tja nennt mich halt "verstaubt" oder "konservativ", aber mir wird nur übel wenn ich sehe was aus der Jugend wird bzw geworden ist und für was für Werte diese mittlerweile einsteht. Nach mir die Sintflut. Aber ja, man ist ja "frei" und "modern".

Also noch mehr pauschalisieren geht ja gar nicht mehr. Diese Dinge sind jedenfalls sicherlich nicht daran schuld, dass du 10 Jahre Single bist.
 
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