Gelinda
Sehr aktives Mitglied
Ich habe die paar nächsten Beiräge nach meinem langen Beitrag gelesen.
Leider sprichst Du von austicken der anderen diskutierenden User, was ich leider nicht so empfinde.
Ich selber habe total ruhig geschrieben, was ich bei den anderen auch so empfinde.
Meine zutiefst sachlichen, umfassenden Argumente, die auch auf den Zeitgeist eingehen und den teils auch begründen, tust Du leider ab. Aus der Art, wie ich begründe kann man auch erkennen, wie ich dazu stehe.
Es gab schon immer Fremdgänger, weiblich und männlich. [Die Gesellschaft hat es Männern eher zugestanden als Frauen, wie wahr. In bestimmten Regionen ist es heute noch so, daß wenn eine Frau vergewaltigt wird, sie sich wehrt und das eventuell noch anzeigt, muß sie vier männliche Zeugen bringen, die das bestätige, sonst kann sie mit dem Tod rechnen und so wieter und so fort.. ich will das nicht weiter ausbreiten. In dieser Region ist die Ehe absolut kein Auslaufmodell. Heute ist ja alles so wunderbar global. Solche Menschen mit dieser Kultur/Weltanschauung werden in unserem Lande beheimatet, also müssen wir da schon sehr genau die Fakten auseinanderhalten und kann unmöglich alles über eine Kamm scheeren.]
Zeitgeist wird durch Erziehung bewirkt... ich will mich nicht wiederholen, aber zwei Generationen veränderter Umgangsformen sind doch nicht ausschlagebend für ein Naturmodell des Zusammenlebens.
Die Ehe als Institution soll ja erst so im Mittelalter eingeführt worden sein, als die Männer was zu vererben hatten. Vorher war ein Kind ja eher der Frau zuzuordnen.
Es konnte auch nicht jeder Kinder haben, nur die, die ihre Kinder großziehen konnten. Das war denen vorbehalten. Als dann die Pest zuschlug änderte sich so manches europaweit, im Umgang mit Schwangerschaften und der Ehe, vor allem auch mit dem Einfluß der Kirche.
Es kam in dieser Zeit auch dazu, daß die weisen Frauen als Hexen verbrannt wurden. Das waren die "Gefäße des Wissens" um die Schwangerschaftsverhütung, was der Kirche und den Mächtigen für das Volk nicht recht war, denn sie brauchten neue Soldaten und Bauern in ihrem Herrschaftsbereich, was auch wiederum mit der Ausbreitung des christlichen Glaubens einherging. Zuvor war es üblich nur soviele Kinder in die Welt zu setzen, wie ernährt werden konnten.
Alles hängt miteinander zusammen, eine Vereinzelung, wie es heute in der Gesellschaft üblich ist und wie Du es gar in Deinem Thema praktizieren willst, kommt weder dem wundervollen Thema zugute noch diesem Thema als Hilferufstrang.
Noch mal: es wäre sehr schade, wenn Du das Thema kaputt machst, weil Du so aufgeregt schreibst, jedenfalls mir so erscheinst. Wir wollen uns doch hier gegenseitig helfen die Welt aus einer gewissen Entfernung als Ganzes zu sehen und auf bestimmte Sachen aufmerksam machen, uns gegenseitig helfen und eventuell auf einen Nenner kommen, statt immer wieder an der gleichen Stelle die Diskussion zu beginnen, als wäre noch nichts dazu gesagt worden.
Natürlich können wir Dich nicht behindern, bei Deiner persönlichen Ansicht zu bleiben und so zu leben. Aber damit verbaust Du Dir eventuell einen möglichen Weg.
-.-.-
Nun noch mal zu mir persönlich. Mir war auch nicht vergönnt mein Leben mit meinem ersten Ehemann zu verbringen bis die Kinder selbständig waren, ich will auch nicht behaupten, nur einen Sex-Partner gehabt zu haben. Aber ich konnte meinen Kindern doch so viel Rückgrad mitgeben, daß sie selber mit ihren Partnern schon x-Jahre verbunden sind, halt solange es ihnen überhaupt als Erwachsene möglich ist. Also, kann ich ja nicht alles falsch gemacht haben bzw. grundsätzlich falsch sein, wenn man sich aus bestimmten Gründen trennt.
Ich denke, das behauptet auch keiner hier von den Schreibern.
Aber im Prinzip wollte ich schon mit meinem Ehemann zusammen bleiben und er hat ebenfalls die mir folgende Frau als Partnerin behalten. Ich kenne überwiegend Paare, die schon sehr lange zusammen sind.
Es ist auch überhaupt nicht gesagt, daß alle langjährig verheirateten Paare sich tatsächlich immer sexuell treu waren. Nein, ich kenne auch Paare, die sich sexuelle Freiheit eingeräumt haben, die sich trotzdem nicht missen wollen und noch immer und auch weiterhin "treu" als Gatten bleiben werden. Sexuelle Treue ist nicht unbedingt ausschließlich die Treue, die ein Paar einigen kann, also nicht der ausschlaggebende Punkt einer Ehe und Familie.
Kannst mir glauben, es gibt alles auf dieser Welt, darauf kommt man gar nicht, was es alles geben kann.
FG
Gelinda
Leider sprichst Du von austicken der anderen diskutierenden User, was ich leider nicht so empfinde.
Ich selber habe total ruhig geschrieben, was ich bei den anderen auch so empfinde.
Meine zutiefst sachlichen, umfassenden Argumente, die auch auf den Zeitgeist eingehen und den teils auch begründen, tust Du leider ab. Aus der Art, wie ich begründe kann man auch erkennen, wie ich dazu stehe.
Es gab schon immer Fremdgänger, weiblich und männlich. [Die Gesellschaft hat es Männern eher zugestanden als Frauen, wie wahr. In bestimmten Regionen ist es heute noch so, daß wenn eine Frau vergewaltigt wird, sie sich wehrt und das eventuell noch anzeigt, muß sie vier männliche Zeugen bringen, die das bestätige, sonst kann sie mit dem Tod rechnen und so wieter und so fort.. ich will das nicht weiter ausbreiten. In dieser Region ist die Ehe absolut kein Auslaufmodell. Heute ist ja alles so wunderbar global. Solche Menschen mit dieser Kultur/Weltanschauung werden in unserem Lande beheimatet, also müssen wir da schon sehr genau die Fakten auseinanderhalten und kann unmöglich alles über eine Kamm scheeren.]
Zeitgeist wird durch Erziehung bewirkt... ich will mich nicht wiederholen, aber zwei Generationen veränderter Umgangsformen sind doch nicht ausschlagebend für ein Naturmodell des Zusammenlebens.
Die Ehe als Institution soll ja erst so im Mittelalter eingeführt worden sein, als die Männer was zu vererben hatten. Vorher war ein Kind ja eher der Frau zuzuordnen.
Es konnte auch nicht jeder Kinder haben, nur die, die ihre Kinder großziehen konnten. Das war denen vorbehalten. Als dann die Pest zuschlug änderte sich so manches europaweit, im Umgang mit Schwangerschaften und der Ehe, vor allem auch mit dem Einfluß der Kirche.
Es kam in dieser Zeit auch dazu, daß die weisen Frauen als Hexen verbrannt wurden. Das waren die "Gefäße des Wissens" um die Schwangerschaftsverhütung, was der Kirche und den Mächtigen für das Volk nicht recht war, denn sie brauchten neue Soldaten und Bauern in ihrem Herrschaftsbereich, was auch wiederum mit der Ausbreitung des christlichen Glaubens einherging. Zuvor war es üblich nur soviele Kinder in die Welt zu setzen, wie ernährt werden konnten.
Alles hängt miteinander zusammen, eine Vereinzelung, wie es heute in der Gesellschaft üblich ist und wie Du es gar in Deinem Thema praktizieren willst, kommt weder dem wundervollen Thema zugute noch diesem Thema als Hilferufstrang.
Noch mal: es wäre sehr schade, wenn Du das Thema kaputt machst, weil Du so aufgeregt schreibst, jedenfalls mir so erscheinst. Wir wollen uns doch hier gegenseitig helfen die Welt aus einer gewissen Entfernung als Ganzes zu sehen und auf bestimmte Sachen aufmerksam machen, uns gegenseitig helfen und eventuell auf einen Nenner kommen, statt immer wieder an der gleichen Stelle die Diskussion zu beginnen, als wäre noch nichts dazu gesagt worden.
Natürlich können wir Dich nicht behindern, bei Deiner persönlichen Ansicht zu bleiben und so zu leben. Aber damit verbaust Du Dir eventuell einen möglichen Weg.
-.-.-
Nun noch mal zu mir persönlich. Mir war auch nicht vergönnt mein Leben mit meinem ersten Ehemann zu verbringen bis die Kinder selbständig waren, ich will auch nicht behaupten, nur einen Sex-Partner gehabt zu haben. Aber ich konnte meinen Kindern doch so viel Rückgrad mitgeben, daß sie selber mit ihren Partnern schon x-Jahre verbunden sind, halt solange es ihnen überhaupt als Erwachsene möglich ist. Also, kann ich ja nicht alles falsch gemacht haben bzw. grundsätzlich falsch sein, wenn man sich aus bestimmten Gründen trennt.
Ich denke, das behauptet auch keiner hier von den Schreibern.
Aber im Prinzip wollte ich schon mit meinem Ehemann zusammen bleiben und er hat ebenfalls die mir folgende Frau als Partnerin behalten. Ich kenne überwiegend Paare, die schon sehr lange zusammen sind.
Es ist auch überhaupt nicht gesagt, daß alle langjährig verheirateten Paare sich tatsächlich immer sexuell treu waren. Nein, ich kenne auch Paare, die sich sexuelle Freiheit eingeräumt haben, die sich trotzdem nicht missen wollen und noch immer und auch weiterhin "treu" als Gatten bleiben werden. Sexuelle Treue ist nicht unbedingt ausschließlich die Treue, die ein Paar einigen kann, also nicht der ausschlaggebende Punkt einer Ehe und Familie.
Kannst mir glauben, es gibt alles auf dieser Welt, darauf kommt man gar nicht, was es alles geben kann.
FG
Gelinda