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Das Modell Familie am Ende?

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Nee, Familie hat für dich nur einen Wert, weil deine Eltern offensichtlich cool sind und alles super läuft. Es gibt aber auch genug Familien, wo das nicht so ist. Zu sagen Familie hätte generell einen Wert ignoriert alle Menschen, die unter ihrer Familie leiden. Auf welche Art auch immer.
Ich kann Dein Anliegen schon verstehen, aber generell hat Familie einen Wert, es ist ein Naturmodell sozusagen. Das Wie ist ein Tei der Kultur der jeweiligen Region, des jeweiligen Volkes. Aber es haben nicht generell alle Familien den gleichen hohen Wert. Generell die Familie als Keimzelle des gesamten Volkes=der Gesellschaft abschaffen zu wollen .. ja es gibt da Vorstellungen in der weltweiten Machtelite.. . Nein, wir sollten generell unser Mensch-sein bewahren und uns nicht zu Maschinen/Automaten degradieren lassen. Wir sollten uns selbst bewußt und unsere Mitmenschen anders erziehen.
Die Erziehung ist eine Frage des Umgangs miteindander.
Wenn wir uns alle im Staate als Familie sehen, würden sicherlich auch solche bedauerlichen Gegebenheiten des Betrugs und Kriminalität abnehmen. Wenn wir uns dessen bewußt wären, daß sowas unsere Gemeinschaft schwächt, daß sowas prinzipiell auf uns zurückschlägt, würde das nicht derart überhand nehmen. Der fragwürdige Umgang ist räumlich gesehen in Döfern und Städten unterschiedlich, auch weil sich die Menschen unterschiedlich nahe stehen.
Die Keimzelle einer ordentlichen Gesellschaft ist die glückliche Famlie und eben die Beeinflussung d.h. Erziehung in diesen Keimzellen.
Um das zu wissen, braucht man kein Pastor, Prediger oder sonst wie kirchliche Ziele haben, sondern kann, wie ich, ein armes Waisenkind sein. Nagut 😉 Kind bin ich nicht mehr, aber ich war es, immerhin.
Es gibt außerdem auch genug Mütter, die ihr Kind nicht lieben, es wird nur nicht darüber geredet, weil es eines der größten Tabus darstellt.
Es ist kein Tabu - es wird haarklein darüber in den Medien berichtet. Es ist normal, sein Kind zu lieben, was nicht bedeutet, daß Erziehung bei seinen geliebten Kindern problemlos geht. Im Gegenteil, das kann schwierig sein, weil gesunde Kinder i m m e r ihr Grenzen testen, worauf die Reaktion schwierig ist, ob angemessen. Erziehungsmittel sind unterscheidlich einzusetzen, nicht alle Kinder sind gleich, zu erziehen, weil sie mit den angeborenen Charakteren verschieden stark sind.
Und Blut ist dicker als Wasser, naja die ganzen Familien, die sich wegen Geld gegenseitig verklagen oder einfach nur wegen Banalitäten bis aufs Blut 😉 bekriegen, sprechen da eine ganz andere Sprache. Es ist lediglich eine alte (meist leere) Phrase.
Es gibt Nestbeschmutzer - wie wahr. Aber ich habe immer wieder erlebt, daß sich streitende Brüder oder auch Paare gegenüber äußeren "Gefahren" schnell einten, um sich danach wieder weiterzustreiten.
Kommt immer drauf an, was man unter intakt versteht. Zudem ist mir schon klar, dass es auch glückliche Ehen gibt. Sicherlich.
Schön, daß Du das erkennst und auch anerkennst. Aber was soll das "sicherlich"? Du zweifelst doch?
Aber wenn die Hälfte geschieden werden und die, die sich nicht scheiden lassen, definitiv auch nicht alle happy bzw. intakt sind, wirft es schon die Frage auf, ob dies nicht ein Modell ist, was eben offensichtlich für einen Großteil der Bevölkerung nicht funktioniert.
Es ist wie ich schrieb eine Frage der Erziehung, heutzutage auch eine Frage der Beeinflussung durch die Medien. Schon alleine die Auswahl an Themen nach Einschaltquote ist nicht so, daß es die Erziehung günstig gestaltet. Früher hatte man den Pastor in der Kirche, wo sich die Menschen die gewünschte Ausrichtung jede Woche abholten. Das war auch nicht unbedingt immer das Wahre, es mußte und muß halt jeder seinen eigenen Kopf zum Denken benutzen.
Jahrhunderte lang waren die Leute gezwungen, so zu leben und bei der ersten (??) gesellschaftlichen Veränderung, die einen Ausweg ermöglicht, springt die Hälfte von Board.
Spricht ne deutliche Sprache finde ich.
Es ist nicht die erste!! Würde jederman immer alle Entscheidungen im großen Ganzen sehen, kämen sicherlich vernünftigere Ergebnisse raus. Aber leider wird es uns ja selbst von unserem Bundesgaukler vorgemacht, wie man es nicht machen sollte.

Es hat sich in der Natur als Überlegenheitsstrategie erwiesen, daß, wenn Paare zusammenhalten, die Nachkommen eine bessere Überlebenschance haben. Ja, Du hast insofern Recht, da es zu viele Menschen gibt, also brauchen "wir" - als Menschheit - dieses Modell Familie nur noch für die, die überleben sollten. Logisch. So wird das die Elite auch sehen. Für den Rest - der Vasallen - ist es unwichtig. Als das brauchen sie uns kleinen Leue doch nur.

Du persönlich solltest Dir überlegen, für welche Seite Du sprechen willst.
 
Also sorry aber so gut wie nichts von dem, was du da geschrieben hast hat wirklich was mit dem zu tun was ich geschrieben habe.
Nur als Beispiel:
Es ist kein Tabu - es wird haarklein darüber in den Medien berichtet. Es ist normal, sein Kind zu lieben, was nicht bedeutet, daß Erziehung bei seinen geliebten Kindern problemlos geht.

Dass Tabu, dass Mütter ihre Kinder nicht lieben hat herzlich wenig damit zu tun, dass Erziehung manchmal unangenehm ist. Du schreibst ja selbst es wäre "normal" sein Kind zu lieben. Genau deswegen ist es ja ein Tabu wenn das nicht der Fall ist. Und wo wird bitte haarklein in den Medien darüber berichtet?

Es ist nicht die erste!!

Es gab also schon andere gesellschaftliche Veränderungen, die es der breiten Masse ermöglichten einfach jede Ehe aufzulösen ohne Kampf und gesellschaftliches Stigma? Wann denn in den letzten 2000 Jahren?
 
Moin friek,

lass uns doch mal den Ball flach halten.

Du bist der Meinung, dass Familie ein Auslaufmodell ist, Trennung und Neubeginn in Ordnung sind und dem Wohlbefinden des Einzelnen dienen. Ok, Deine Meinung und Du lebst danach..

Aber das bringt mich nicht davon ob, Familie und Ehe für etwas sinnvolles zu halten und danach zu leben.

Also bleib bei Deiner Lebenseinstellung und ich bleibe bei meiner, ganz einfach und kein Grund zu grösserer Diskussion.
 
Sehe ich genauso. Jeder wie er mag - solange keine Kinder im Spiel sind. Für diese ist eine Trennung stets traumatisch, wenn auch manchmal notwendig.
Meine Herkunftsfamilie hatte ihre Fehler (sie bestand schließlich aus Menschen), dennoch bin ich meinen Eltern dankbar dass sie sich nicht wegen Pillepalle getrennt haben und in 55 Ehejahren 3 Kinder groß gezogen haben.
Ich habe mit meinen Mann zwei wunderbare Kinder und finde das Modell Familie großartig. Das mag aber jeder halten wie er mag.
 
Moin friek,

lass uns doch mal den Ball flach halten.

Du bist der Meinung, dass Familie ein Auslaufmodell ist, Trennung und Neubeginn in Ordnung sind und dem Wohlbefinden des Einzelnen dienen. Ok, Deine Meinung und Du lebst danach..

Aber das bringt mich nicht davon ob, Familie und Ehe für etwas sinnvolles zu halten und danach zu leben.

Also bleib bei Deiner Lebenseinstellung und ich bleibe bei meiner, ganz einfach und kein Grund zu grösserer Diskussion.

Was hab ich denn bitte geschrieben was nicht den Ball flach hält?
Und dass das Modell der Familie ein Auslaufmodell ist habe ich sicher nicht geschrieben. Lediglich die alt hergebrachte Vorstellung bzw. Definition von Familie ist ein Auslaufmodell.
Es geht nicht um meine persönliche Vorliebe sondern um gesellschaftliche Veränderungen und ob diese gut oder schlecht sind. Von daher ist es völlig unerheblich ob DU für DICH Familie als etwas sinnvolles erachtest.
Außerdem habe ich nie gesagt, dass ich es generell nicht als sinnvoll erachte! Lediglich, dass offensichtlich oftmals dieses Modell nicht dauerhaft aufrecht erhalten werden kann von einem großen Teil der Bevölkerung und somit für viele nicht funktioniert.
Und eine nicht intakte Familie aufrecht zu erhalten ist definitiv nicht sinnvoll.

Darum geht es hier doch oder? Du musst endlich mal begreifen, dass deine persönlichen Lebensumstände und die daraus resultierenden Präferenzen oft einfach nichts zur Sache tun.
 
Was hab ich denn bitte geschrieben was nicht den Ball flach hält? Lies Dir alleine mal Deinen letzten Satz durch, dann fällt Dir evt. auf, was gemeint ist.

Und dass das Modell der Familie ein Auslaufmodell ist habe ich sicher nicht geschrieben. Lediglich die alt hergebrachte Vorstellung bzw. Definition von Familie ist ein Auslaufmodell.
Was nennst Du „alt hergebrachte Definition von Familie“ ??

Es geht nicht um meine persönliche Vorliebe sondern um gesellschaftliche Veränderungen und ob diese gut oder schlecht sind. Von daher ist es völlig unerheblich ob DU für DICH Familie als etwas sinnvolles erachtest.
Falsch! Im Sinne einer freien Meinungsäusserung sind auch Beispiele aus dem privaten Bereich sinnvoll und daher erheblich.

Außerdem habe ich nie gesagt, dass ich es generell nicht als sinnvoll erachte! Lediglich, dass offensichtlich oftmals dieses Modell nicht dauerhaft aufrecht erhalten werden kann von einem großen Teil der Bevölkerung und somit für viele nicht funktioniert.
Und eine nicht intakte Familie aufrecht zu erhalten ist definitiv nicht sinnvoll.

Darum geht es hier doch oder? Du musst endlich mal begreifen, dass deine persönlichen Lebensumstände und die daraus resultierenden Präferenzen oft einfach nichts zur Sache tun.
Wenn Dich die Beispiele aus dem privaten Leben nicht interessieren, muss daher der Andere nicht „endlich mal begreifen“.

LG, Nordrheiner
 
Lies Dir alleine mal Deinen letzten Satz durch, dann fällt Dir evt. auf, was gemeint ist.
Das Ball flach halten bezog sich aber offensichtlich auf den oder die Beiträge davor. Von daher.🙄

Was nennst Du „alt hergebrachte Definition von Familie“ ??
Vater(leiblich), Mutter(leiblich), Kind(er), Ehe.

Falsch! Im Sinne einer freien Meinungsäusserung sind auch Beispiele aus dem privaten Bereich sinnvoll und daher erheblich.

Nicht falsch. es geht hier wie gesagt um eine gesamtgesellschaftliche Entwicklung, nicht um die persönliche Lage und Vorliebe Einzelner. Wenn man darüber diskutieren will wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist in Deutschland überfallen zu werden ist es ja auch unbedeutend ob jetzt einzelne Leute betonen, dass sie noch nie überfallen wurden. Wenn sie daraus dann auch noch ableiten, dass Deutschland super sicher ist ist das einfach unsachlich und faktisch falsch.

Wenn Dich die Beispiele aus dem privaten Leben nicht interessieren, muss daher der Andere nicht „endlich mal begreifen“.

Wenn diese Person hier behauptet, dass es "keinen Grund zur größeren Diskussion gibt" nur weil sie nicht in der Lage ist zu begreifen worum es hier eigentlich geht. Zudem mischt sie sich ständig in jedes Thema ein und bringt nichts weiter als ihre ausschließlich persönliche Meinung, kombiniert mit den immer gleichen Auszügen aus ihrem ganz eigenen Leben, die nix zum eigentlichen Thema beitragen. Ist ja auch alles ganz toll für sie, nur wenn es eben um ein gesamtgesellschaftliches Thema geht ist es absolut nicht wichtig bzw. hat keinerlei Gewicht ob ihre Familie supi ist.

Das ist so nicht richtig. Was sinnvoll ist, wenn eine Familie nicht intakt ist, lässt sich erst beurteilen,
wenn man alle Personen der Familie sowie die Beziehungen und Hintergründe kennt.

In welchem Szenario ist denn für ein Kind besser eine nicht intakte Familie aufrecht zu erhalten? Nenn mal ein Beispiel.

Ich verstehe aber echt nicht warum hier alle so austicken nur weil ich sage, dass das klassische Modell der Familie nicht pauschal gut und Scheidung bzw. Trennung nicht pauschal schlecht sind??? Nur weil Jemand sagt, dass eure Idealvorstellungen vom leben eben für viele Menschen nicht funktionieren müsst ihr euch nicht gleich persönlich beleidigt fühlen.
Wenn ihr eure Familie toll findet, super. Niemand zwingt euch euch scheiden zu lassen aber lasst bitte andere Leute selbst entscheiden wann und warum sie dies tun wollen bzw, ob es falsch ist oder nicht.
Lernt lieber mal mit der Realität klar zu kommen und verabschiedet euch von euren Märchenillusionen von flächendeckender glücklicher Familieneintracht, die so niemals existiert hat völlig egal wie hoch die Scheidungsrate ist oder war.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Ball flach halten bezog sich aber offensichtlich auf den oder die Beiträge davor. Von daher.🙄
Deine vorherigen Beiträge enthielten z.T. auch nicht nur friedliebende Äusserungen. Dieses Thema ist eigentlich schon recht interessant – von daher wäre es sehr schade, wenn es von den Moderatoren gesperrt würde, weil Diskussionen ausarten.


Vater(leiblich), Mutter(leiblich), Kind(er), Ehe.



Nicht falsch. es geht hier wie gesagt um eine gesamtgesellschaftliche Entwicklung, nicht um die persönliche Lage und Vorliebe Einzelner. Wenn man darüber diskutieren will wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist in Deutschland überfallen zu werden ist es ja auch unbedeutend ob jetzt einzelne Leute betonen, dass sie noch nie überfallen wurden. Wenn sie daraus dann auch noch ableiten, dass Deutschland super sicher ist ist das einfach unsachlich und faktisch falsch.
Das sehe ich anders. Ein Einzelbeispiel ist sicher noch kein Hinweis, dass es so insgesamt zutreffend ist. Aber es ist ein Hinweis, der in die Allgemeinbetrachtung einfliesst.



Wenn diese Person hier behauptet, dass es "keinen Grund zur größeren Diskussion gibt" nur weil sie nicht in der Lage ist zu begreifen worum es hier eigentlich geht. Zudem mischt sie sich ständig in jedes Thema ein und bringt nichts weiter als ihre ausschließlich persönliche Meinung, kombiniert mit den immer gleichen Auszügen aus ihrem ganz eigenen Leben, die nix zum eigentlichen Thema beitragen. Ist ja auch alles ganz toll für sie, nur wenn es eben um ein gesamtgesellschaftliches Thema geht ist es absolut nicht wichtig bzw. hat keinerlei Gewicht ob ihre Familie supi ist.
Na ja, wenn Du eine Meinungsäusserung als nicht hilfreich empfindest, brauchst Du ja auch nicht – und vor allem nicht so heftig – reagieren.



In welchem Szenario ist denn für ein Kind besser eine nicht intakte Familie aufrecht zu erhalten? Nenn mal ein Beispiel.
Eigentlich ganz einfach: Ich denke, in etlichen Familien gerät das harmonische Zusammenleben aus dem Takt, wenn ein Ehepartner z.B. durch Arbeitslosigkeit zusätzliche Probleme generiert, wie Alkohol. Auch verändern sich Ehepartner. Die Veränderungen sind oft „von einander weg“. In allen diesen Situationen stellen sich Fragen wie: Erkennt der Alkoholkranke Partner, dass sein Problem die Familie übermäßig belastet und letztendlich kaputt macht und will sich helfen lassen? Erkennen die Partner, dass die Veränderungen sie auseinanderdividieren, als ein Problem, welches einer Lösung bedarf, um trotz Veränderungen einen gemeinsamen Weg zu finden und zu gehen?

In so ziemlich allen Ehen werden sich früher oder später Probleme einstellen, die einer Lösung bedürfen. Jedesmal stellt sich die Frage: Will der Hilfsbedürftige sich helfen lassen? Wollen die Partner einen gemeinsam begehbaren Weg aus der Krise finden?

So mancher Lösungsversuch mag scheitern. Aber in allen Fällen, in denen eine Krise überwunden wird, geht die Familie gestärkt hervor. Und auch Kinder lernen daraus, welchen Wert ein Lösung orientiertes Verhalten hat. Ich denke, dass Kinder doppelten Lerneffekt haben. 1) sie werden sensibel für die Probleme, die sie in der Ehe ihrer Eltern beobachteten. 2) sie werden lösungssensibel.

Ich verstehe aber echt nicht warum hier alle so austicken nur weil ich sage, dass das klassische Modell der Familie nicht pauschal gut und Scheidung bzw. Trennung nicht pauschal schlecht sind??? Nur weil Jemand sagt, dass eure Idealvorstellungen vom leben eben für viele Menschen nicht funktionieren müsst ihr euch nicht gleich persönlich beleidigt fühlen.
Also austicken sollte man nicht, wenn Du durchaus zu Recht meinst, dass das klassische Modell Familie pauschal nicht immer gut ist und Trennung/Scheidung pauschal nicht immer schlecht ist.
Nur möchte ich anmerken, dass das klassische Modell Familie generell das werthaltigste tragende Modell für soziale Beziehungen und Kinder ist. Das ist es auch dann, wenn statistisch belegt würde, dass dieses Modell in der Anzahl aller sozialen Beziehungen die Minderheit darstellt. Es gibt z.B. viele Mütter und Väter, die alleinerziehend sind und es gut meistern. Respekt! Trotzdem behaupte ich: Jedes funktionierende Beziehungs- oder Erziehungsmodell ist gegenüber dem klassischen Familienmodell ganz klar im Nachteil, sofern die klassische Familie auch intakt ist.

Wenn ihr eure Familie toll findet, super. Niemand zwingt euch euch scheiden zu lassen aber lasst bitte andere Leute selbst entscheiden wann und warum sie dies tun wollen bzw, ob es falsch ist oder nicht.
Die Leute entscheiden eh selbst. Jedoch sollte man den Menschen Mut machen, dass auch Familienkrisen gemeistert werden können. Beide Partner können nicht deutlich genug darauf hingewiesen werden, dass Einsicht in Fehlverhalten mit Verzeihen gepaart der wichtige Anfang ist, um gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Ob dann ggf. noch Therapeuten hinzugezogen werden müssen, ist situationsbedingt zu entscheiden. Ich bin immer für Mut machen, kämpfen, Lösungen suchen – und erst wenn „alle Stricke reißen“, kann ich situationsbedingt einsehen, dass Trennung der einzige Ausweg ist. Aber auch wenn der Ehepartner, der die Krise auslöste, nicht „sofort“ einsichtig ist, muß nicht sofort nach Trennung oder Scheidung gesucht werden. Es gibt Krisen, in denen das Aushalten und Mittragen das sinnvolle Verhalten ist, welches ich einer schnellstmöglichen Trennung vorziehen würde. Generalisieren lässt sich kein Vorschlag für eine Lösung, alles ist situationsbedingt zu entscheiden.

Lernt lieber mal mit der Realität klar zu kommen und verabschiedet euch von euren Märchenillusionen von flächendeckender glücklicher Familieneintracht, die so niemals existiert hat völlig egal wie hoch die Scheidungsrate ist oder war.

Mit der Realität klar kommen bedeutet für mich immer, in einer unerwünschten Situation nach Lösungen zu suchen und nicht schnell zu wechseln bzw. wegzulaufen. Oft können wir die Realität zu Gunsten der Menschen in ihr verändern, wenn wir nicht immer sofort vor der Realität und ihren Problemen weglaufen.


LG , Nordrheiner
 
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