• Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Das Leben.....

  • Starter*in Starter*in Nihilist
  • Datum Start Datum Start
  • Stichworte (tags) Stichworte (tags)
    leben

Hallo Internetcafe,

schau mal hier: Das Leben...... Hier findest du vielleicht was du suchst.

Gute Frage für mich ja weil es jedem Menschen erlaubt sein darf aufgrund mangels Kenntnisse und geringer Lebenserfahrung Fehler machen zu dürfen ohne an den Pranger gestellt zu werden. Damit wollt ich dir klar machen dass jeder mal eine Situation nicht richtig erfasste nicht merkte dass da eine Gelegenheit gewesen wäre. Wir sind am Leben um zu lernen begangene Fehler zu erkennen. Denn dann werden wir aufmerksamer und sie haben nicht mehr so oft die Chance dass sie uns unterlaufen. Den endgültigen Punkt hast nicht du gesetzt sondern letztendlich er selbst. Du hast ihn nicht getötet.
Konzentriere dich darauf dass du aus deiner Erinnerung eine Erfahrung machtest und wende diese Erfahrung in deinem Leben an. Das bringt dich weiter und läßt dich nicht ständig an einer Stelle treten. Geh vorwärts und bleib nicht stehen in deinem Leben. Steh deinem Fortschritt nicht selbst im Weg.
 
Ich sagte schon letztendlich entscheidet jeder selbst. Nicht du hast ihn getötet. ER hat sich selbst getötet. Findest du mit 33 hat man schon perfekt zu sein? Begrabe deine Frage! Kann es sein dass dich deine Selbstvorwürfe so sehr runterziehen dass du dich ebenso mit dem Tod strafen möchtest?
 
@internetcafe

Es ist so, dass ich oft sehr depressiv bin und oft an einem Sinn zweifle.
Das Verschwinden des Lebens sprengt das Maß aller Vorstellungen, ohne dass dem skeptischen Menschen die Tür zum Jenseits offen stünde. Im Hintergrund beunruhigt vielmehr der Gedanke einer katastrophalen Bilanz: So viel Anstrengung und Leid für das "Nichts".
Ich denke, dass wir in dem Meer der Ungewissheit in dem wir schwimmen, in dem Chaos, in dem wir leben, die Gelassenheit und eine gewisse stoische Ruhe nicht verlieren dürfen. Leidenschaften und der verzweifelte Versuch, Ordnung und Sinn in diesem Leben und dieser Existenz zu suchen ist oft nur verbunden mit Leid....
Ich persönlich glaube nicht an Leben danach, aber ich halte mir diese Option offen, denn alles was um uns herum ist, ist ein Rätsel, dessen Lösung zu erraten dem Menschen nicht gegeben ist.

Epikur:
"Ferner gewöhne Dich an den Gedanken, dass der Tod ein NICHTS ist. Beruht doch alles Gute und alles Üble nur auf Empfindung, der Tod aber ist die Aufhebung der Empfindung. Darum macht die Erkenntnis, dass der Tod ein NICHTS ist, uns das vergängliche Leben erst köstlich."

Lg,
Peter
 
@sonnschein........Mitschuld? Bei was bist du mitschuldig? Hast du ihm geraten sich zu töten? hast du ihm dabei geholfen? NEIN! du warst lediglich im ungeeigneten Augenblick nicht hellhörig genug um die Situation zu erkennen. Vielleicht selbst mit Gedanken beschäftigt. Du bist ein Mensch und kein Roboter. Wenn der der sich tötete von deinen Gedankengängen wüßte würde er dir sicher bestätigen dass du dich da täuschst. Denn mir wirst du diese Behauptung nicht glauben. Daher bitt ich dich vergib und verzeih dir wie du es jedem anderen auch gewähren würdest. Jeder hat doch eine Chance verdient. Gib sie auch dir damit du unbesastet weiterleben kannst.
 
@Peter.....Was hat dir bisher Sinn in deinem Leben gegeben?
Ist dieser Zustand neu bei dir oder war da schon immer diese Leere?
 
@Internetcafe

Der Sinn war für mich immer schon das Leben selbst, das Lachen, die Menschen, die man gerne hat, die manchmal auch faszinierende Natur, denn wir können eben nicht wissen, ob es einen Gott gibt und ein Leben danach.
Ich hatte immer schon ein melancholisches Grundgefühl in mir und habe immer schon Fragen gestellt, auf die man keine Antwort bekommen kann, aber die man sich stellen muss, um zu verstehen, wie man leben sollte.
 
Ob es einen Gott und ein Leben danach gibt? Davon bin ich überzeugt! Aber diese Überzeugung muss sich jeder selbst erarbeiten. Indem er nach den Antworten sucht. Diese Antworten wirst du aber sicher nicht in Büchern finden die Menschengedanken beinhalten.
Ob es einen Gott und ein Leben danach gibt? Wie lebt es sich denn wenn man diese Frage verneint, besser auf keinen Fall. Alles würde seinen Sinn verlieren. Ohne wirkliche Freude würde man Arbeiten, Essen, Trinken, schlafen......70 höchstens 100 Jahr davon die letzten 30 Jahre wo jeder darauf wartet dass du endlich abdankst. Welch ein trostloses hoffnungsloses Leben!
So wie du sagtest: soviel Anstrengung und Leid für Nichts.
 
"Sinn ist eine menschliche Konstruktion, etwas, was wir in die Welt hineininterpretieren. Da viele Menschen gerne so etwas wie einen "objektiven Sinn" hätten, der sich auf subjektiver Interpretation beruht, projizieren sie diese Sinngebung auf Gott und verschleiern damit, dass Gott der Welt genau den Sinn gegeben haben soll, den sie gerne selber hätten, der daher ihrer eigenen Interpretation entspricht.

Wenn Sinn etwas ist, was nur quasi "von außen" gegeben werden kann, dann hat die Existenz Gottes selbst keinen Sinn. Woher sollte dann der Sinn kommen, den er selbst uns gibt? Dadurch, dass wir selbst Gott einen Sinn geben - und schon bewegen wir uns im Kreis, wir geben Gott einen Sinn, den dieser uns "zurückgibt". Damit ist Gottes Sinn nichts weiter als unser eigener Sinn ... den Umweg über Gott hätte man sich also auch sparen können."
 
Der Sinn im Leben besteht doch darin dass das Leben ausgefüllt, glücklich und allem voran dass man nicht umsonst gelebt hat. Wir selbst haben nicht die Macht uns den Beweis zu geben nicht umsonst gelebt zu haben. Weil (man höre und staune) wir uns selbst nicht vom Tod erlösen können weil wir wenn der Mensch auf sich allein gestellt ist es nie schaffen werden dass es keine Kriege gibt und der Mensch bisher egal mit welcher Regierungsform auch immer zum Schaden für die Menschen herrschte. Da das Leben mir bewiesen hat dass das menschliche Leben nichts ist und ohne Gott der Mensch sich eines Tages selbst und den Planeten vernichten würde bin ich so eingebildet und glaube daran dass das Leben erst durch die Existenz Gottes Sinn gibt. Nur ER ist in der Lage uns von allem Übel zu befreien. Es läßt mich z.B. leichter den Tod ertragen weil ER den Menschen die Auferstehungshoffnung zusichert. Er läßt mich Ungerechtigkeit, Kriege, Krankheiten ertragen weil ER diese Dinge aufhören läßt. Für mich zu wissen dass Gott nicht lügt und für mich auch nicht nur ein erfundener Gedanke sondern Realität ist läßt mich wissen dass das Leid nicht die Oberhand über die Menschen behalten wird. Aber wie gesagt meine Überzeugung basiert nur aufgrund Antworten die für mich Wahrheit sind und bedeuten. Das muss jeder für sich rausfinden ob er diese Antworten auch akzeptieren kann und will.
 

Anzeige (6)

Autor Ähnliche Themen Forum Antworten Datum
Bitterschokolade Die kleine Sara wollte nicht mehr leben Trauer 15

Ähnliche Themen

Thema gelesen (Total: 0) Details

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.
      Oben