Ey Leute ihr seid echt zu schnell mit dem Antworten (ist ja eigentlich gut so
😀), ich komm echt nicht mehr hinterher
😀
Das ist ja ein seltsames Argument. Das Nichts ist nicht vorstellbar und daher nicht möglich? Es spielt keine Rolle, ob man es sich vorstellen kann, viel wichtiger ist doch, dass man es erleben kann.
Das habe ich ja eben
nicht gesagt. Das "Nichts" können wir uns nicht vorstellen, jedoch kann es natürlich Dinge geben die jenseits unserer Vorstellungskraft existieren. Nur weil etwas für uns als Menschen mit beschränkter Vorstellungskraft nicht geistig greifbar ist muss es ja nicht gleich unmöglich sein/nicht existieren können.
Inwiefern würde die Tatsache, dass ohne Gehirn kein Bewusstsein möglich ist zu der Annahme passen, dass ohne Gehirn Bewusstsein möglich ist?
Da kommt wieder die exakte Definition von Bewusstsein ins Spiel. Ich weiss ja nicht für mich ist es irgendwie nicht vollständig logisch und absolut bewiesen, dass ein Bewusstsein/eine Existenz ohne Körper unmöglich ist.
Damit wollte ich eigentlich auf unser "Leben" vor der Geburt hinaus. Unsere Entwicklung hin zum Menschen.
Und weil wir nicht alles verstehen ist es zulässig, einfach willkürlich irgendwelche Hypothesen in den Raum zu werfen und sie als glaubwürdig zu bezeichnen?
Jaein. Wenn wir etwas nicht verstehen ist der erste Schritt Theorien aufzustellen und diese dann zu belegen. Im Endeffekt machen ja beide "Parteien" (Leute die eine Existenz nach dem Tod für unsinnig halten und Leute die es für möglich halten) nichts anderes als irgendwelche Hypothesen in den Raum zu werfen.
Die simpelste Antwort ist die plausibelste.
So einfach ist das nicht. Das Leben, Universum, Alles ist zu komplex als so eine Regel für alles aufzustellen und ihr zu folgen.
Der Fehler im Gedankengang beginnt schon bei der Annahme der Körper sei ein Gefäß, sozusagen eine Maschine wo sich jemand reinsetzt zum steuern. Wir sind aber einfach ne Maschine mit der Fähigkeit zur Eigenwahrnehmung. Viele lehnen diese Sichtweise ab ohne plausiblen Grund. Ihre Ablehnung besteht aber lediglich aus emotionalen subjektiven Bewertungen.
Ich finde dass das viel weniger ein Fehler im Gedankengang ist sondern eben nur ein anderer Ansatz. Ein Fehler ist etwas widerlegbar falsches.
Weil unser Körper unsere Wahrnehmung ermöglicht und begrenzt. Alles was du denkst, fühlst, erfährst, usw. ist ohne diesen Körper bedeutungslos, nicht existent.
Auch hier wieder der Fehler im Gedanken den Tod als Etwas zu betrachten. Der Körper der dir ermöglicht darüber nachzudenken ist für das Leben geschaffen. Alle Gedanken, Hoffnungen und Spekulationen sind ohne diesen Körper bedeutungslos. Wenn jemand sagt aber danach muss was kommen, ist das so als wenn jemand von Zukunft spricht in Abwesenheit von Zeit.
Das unsere jetzigen Gedanken und Handlungen eine übermäßige Bedeutung haben muss tatsächlich nicht unbedingt so sein. Es kann gut sein, dass mit Verlust des Körpers jegliche Erinnerungen, also alles was uns als Person ausmacht verloren geht. Ist das ein Beweis dafür, dass danach einfach überhaupt nichts mehr ist? Ich finde nicht unbedingt, da
eventuell ich als Person (die ich jetzt hier auf diesem Planeten geworden bin) aufhöre zu existieren, aber vieleicht etwas völlig anderes werde.
Also das du das nur auf Lebewesen beschränkst, wundert mich. Lebewesen sind auch nur ein System in bestimmter Weise angeordneter Teilchen. Die Bezeichnung Lebewesen erhält es nur weil es Selbsterhaltungs- und Reproduktionseigenschaften hat. Darüber hinaus lebender Materie etwas zuzusprechen bzw. toter Materie abzusprechen was man nur vermutet und noch nichtmal beschreiben kann, erschließt sich mir nicht. Man könnte auch den Mensch selber nicht als Lebewesen bezeichnen, sondern als Biotop von vielen Milliarden in Symbiose lebender Lebewesen, denen kurioserweise ein jenseitiges Leben abgesprochen werden. Da fehlt die völlige konsistenz in den Schlussfolgerungen. Das sind für mich eher subjektive emotionale Bewertungen.
Das kann ich gut nachvollziehen, das habe ich auch nicht direkt getan nur durch meine Aussage indirekt angedeutet dass ich das so meinen könnte. Ich habe mich deshalb nicht zu toter Materie geäußert weil diese eben nicht den Tod als Ende vor sich hat und demnach in irgendeiner Form stets weiterexistiert.
Dass wir selbst auch "nur" aus Materie bestehen ist klar.
Über die Beziehung zwischen Gehirn und Bewusstsein und dem Ende des eigenen Bewusstseins muss ich mich nochmal näher beschäftigen.