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Das "Leben" nach dem Tod - Was ich nicht verstehe!

  • Starter*in Starter*in Matschgesicht
  • Datum Start Datum Start
Überzeugender sind für mich eindeutig die Rationalisten wie Darklands oder mikenull.
Glauben möchte ich aber lieber an das andere. 😉
 
Ob ihr es glaubt oder nicht : Wissenschaft ist von einigen hier ihre eigene Religion der sie blind folgen. Das schöne an der Wissenschaft ist, dass sie sich weiterentwickelt und dass unterschiedlichste Meinungen berücksichtigt werden sollten und man dann mit der Zeit gemeinsam herausfindet wer "Recht" hatte. Es geht nicht darum was man subjektiv für toller hält; das macht es nicht wahrscheinlicher oder wichtiger zu verfolgen. Aber exakt das wird hier getan
 
Dämlich? Wohl kaum.

Auch wenn es OT ist:
Wo kommt denn die Freiheit her, die Du jetzt hast und genießen kannst?
Spartakus.... Zwangsarbeit, KZ's die sich selber befreiten und befreit wurden, der Fall der Mauer.... usw............ durch den Tot.
Extremismus. Ist das etwa kein zwanghaftes etwas, was sich auch in den Religionen findet, welche andere Knechten will?


Frei war ich, als ich mich freiwillig zum Glauben bekannte, damals war ich echter Atheist - und kein Guter (!) Disco, Drogen, Diebstahl, etc..., Jesus war für mich ein neutrales Wort. Es wäre ein negativtraumatisches Erlebnis gewesen, wenn mich Jemand dazu gezwungen hätte.

Heute bin ich unfrei, ich bin Christ (Anhänger Jesu), seine Erwartungen sind hoch, doch er hat viel Geduld und Verständnis. Sollte ich versagen, hat er mich vorsichtshalber schon mal gerettet, was mich echt einschüchtert...

Aber witzig, wie es von Dir klingt, wie Du Dir glauben vorstellst.

Sage mir bitte was OT bedeutet.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich meine, was tut ihr Gläubigen der Wissenschaft hier in dieser Diskussion derzeit?

Ein Thema das kaum erforscht ist.

Wir sprechen über ein Thema bei dem nichts bewiesen ist.

Ein Thema zu dem es unterschiedlichste Meinungen gibt.

Ein Thema bei dem es hier und da vereinzelt Hinweise auf die Richtigkeit einiger Theorien gibt.

Hier überwiegt die Annahme, dass das Leben und Bewusstsein mit dem Tod endet denn es hängt alles mit dem Gehirn zusammen, weil es darauf mehr Hinweise gibt. Das ist korrekt soweit.

Aber: Ist es logisch sofort das Erstbeste anzunehmen in einem Gebiet das kaum erforscht ist und alle anderen Forschungen die eventuell die Gegenseite stärken zu diskriminieren? Nein natürlich nicht. Insbesondere wenn Wissenschaftler selbst sagen "Wir wissen es einfach nicht".
 
Naja, an der Wissenschaft zweifeln oder aber alle Wissenschaftler als engstirnig zu betiteln, ich seh da schon ein gravierender Unterschied.

Ich mag optimistisch sein, habe aber das Gefühl, dass du selbst in deiner Sicht, was du da so glaubst etwas engstirnig bist.😉

Ja die Verallgemeinerung war da nicht sehr angebracht dem stimme ich zu. Mich würde nur interessieren in welcher Hinsicht ich engstirnig sein sollte?
 
Ich bin mir nicht sicher, ob es das wirklich ist. Was ist Bewusstsein denn mehr als das in Relation setzen von Vergangenem und Gegenwärtigem? Und beides ist im Gehirn repräsentiert. Kannst du dir vielleicht ein Bewusstsein ohne Gegenwart und Vergangenheit vorstellen?

Bewusstsein ist weitaus mehr als das. Selbst Wissenschaftler sagen das Bewusstsein ist etwas, was wir als Menschen kaum begreifen können.
 
Der Glaube fängt da an, wo die Wissenschaft nichts mehr sagen kann.

Insofern verhalten sich Glaube und Wissenschaft nicht gegensätzlich. Vielmehr sind es zwei Bereiche, die miteinander nichts zu tun haben. Weder über Gott noch über das Leben nach dem Tod wird man irgendwas Wissenschaftliches sagen können. Dies dürfte auch der Denkfehler dieses Threads sein.

Man kann ja durchaus versuchen, mit wissenschaftlichen Methoden an dem "Rätsel" des Todes zu kratzen. Herauskommen wird dabei aber nichts. Angemessener ist es, mit philosophischen Methoden angesichts der wissenschaftlichen Unkenntniss im Hinblick auf metaphysische Sachverhalte Antworten zu geben. Diese Antworten erklären aber auch nicht, was nach dem Leben kommt. Sie erklären vielmehr, wie man mit der Unkenntnis im Hinblick auf den Tod umgehen kann etc.

Weil menschliche Erkenntnis nur unzureichende Aussagen über das Leben nach dem Tod machen kann, kommt es darauf an, sich zu fragen, wie man sich angesichts dieser Unkenntnis verhalten soll. Die Vernunft gibt trotz einer begrenzten menschlichen Erkenntnis Antworten.

 

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