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Das "Leben" nach dem Tod - Was ich nicht verstehe!

  • Starter*in Starter*in Matschgesicht
  • Datum Start Datum Start
Indem du das alles, das uns unbekannt ist aber trotzdem existieren kann auf ein Wunschdenken reduzierst, stellst du dich auf die gleiche Stufe wie diejenigen, die alles verneinen, das sie nicht mit bloßem Auge sehen können und stellst gleichzeitig (wenn auch höflich🙂) alle Menschen, die an ein Fortbestehen der Seele glauben, alle Menschen mit Nahtoderfahrungen.. als Spinner dar.

Claudia, bei euch Gläubigen fehlt die Selbsterkenntnis das ihr über diffuse Dinge sprecht von denen ihr nichtmal sagen könnt was das ist. Was ist beispielsweise die Seele? Was soll das sein?
 
Man darf aber auch nicht isoliert das Thema betrachten und alle Erkenntnisse und Überlegungen auf anderen Gebieten außer acht lassen. Da geht es bei einfachen Sachen wie die Wörter die wir benutzen schon los. Es gehört auch dazu über die Grenzen unseres Erkenntnisvermögens nachzudenken. Wir Menschen sind Ergebnis eines evolutionären Prozesses. Die Natur hat uns so ausgestattet das wir in ihr in erster Linie weiter bestehen können und nicht um die Welt zu verstehen. Der Mensch kann weder Naturgesetze brechen noch seine eigenen von Natur gegebenen Fähigkeit übersteigen. Man sollte so demütig sein und zur Kenntnis nehmen das man geistig garnicht in der Lage ist außerhalb dieser Bereiche zu agieren. Über etwas was außerhalb dieser Bereiche liegen soll kann man deshalb nicht reden.

Dem Stimme ich zu. Dem letzten Satz nur zu 50% ^^
 
Zwei Sachen werden immer durcheinander geschmissen: Die Frage, ob es Unsterblichkeit gibt oder nicht und die Frage, ob ein Glaube an die Unsterblichkeit sinnvoll ist oder nicht. Weil in Sachen Unsterblichkeit nichts bewiesen werden kann, sind wir darauf angewiesen, die zweite Frage zu beantworten.

Und da kann ich nur sagen: ich halte es für sinnvoll und vernünftig, die Möglichkeit der persönlichen Unsterblichkeit in Erwägung zu ziehen. Etwas zu leugnen, über dessen Existenz ich nichts sicheres sagen kann, zeugt dagegen weder von Verstand noch von Vernunft.
 
Man darf aber auch nicht isoliert das Thema betrachten und alle Erkenntnisse und Überlegungen auf anderen Gebieten außer acht lassen.

Kommentar:
Vollkommen richtig! Deshalb sollte man die ganze Sache auch unemotional betrachten, aber trotzdem einen Blick haben, der über den Stand der "jetzigen Kenntnisse" hinausreicht und kein "Wunschdenken" produzieren.
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Da geht es bei einfachen Sachen wie die Wörter die wir benutzen schon los. Es gehört auch dazu über die Grenzen unseres Erkenntnisvermögens nachzudenken. Wir Menschen sind Ergebnis eines evolutionären Prozesses.

Kommentar:
Das ist auch richtig. Allerdings kann man hier schon ins Grübeln kommen, wenn sich nach den Zielen des evolutionären Prozesses fragt. Ja ich weiß - der Zufall. Aber gerade, da uns Grenzen des Erkenntnis auferlegt sind haben wir vielleicht vom Zufall auch falsche Vorstellungen?

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Die Natur hat uns so ausgestattet das wir in ihr in erster Linie weiter bestehen können und nicht um die Welt zu verstehen.

Kommentar:
Die Wissenschaft und Kunst hat uns zumindest damit ausgestattet über die reine Existenz hinaus zu agieren. Und für die Quantifizierung der Ziele der Natur (Universum) da brauchts wohl noch ein bißchen. Wer weiß schon, wie die Entwicklung in 200 Jahren aussieht. Vorausgesetzt der Mensch schlurft hier noch rum.
[/FONT]
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Der Mensch kann weder Naturgesetze brechen noch seine eigenen von Natur gegebenen Fähigkeit übersteigen.

Kommentar:
Kann er, durch künstliche Hilfsmittel - seine Werkezeuge.


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Man sollte so demütig sein und zur Kenntnis nehmen das man geistig garnicht in der Lage ist außerhalb dieser Bereiche zu agieren.
[
Kommentar:
FONT="Century Gothic"]Die Demut sehe ich darin, zu akzeptieren, dass es keine Antwort auf die Beantwortung "Leben nach dem Tod" eben derzeit geben kann und sich eben diese Unzulänglichkeit auch einzugestehen. Gelassenheit gegenüber dem Tod wäre auch eine Tugend. Wie das Wunschdenken bei Religionen wird das Wort Tod mit "Negativem" belegt. Er ist ein nicht verschiebbarer Moment des Lebens. Und die anschließende Realität (Dünger für den Rasen) oder etwas Anderem (außerhalb von Religionsvorstellungen und Wundschgedanken) kann man sowieso nicht ändern. Vielleicht schwingen wir uns ja selber noch dahin, Leben nach dem Tod zu produzieren? [/FONT]

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Über etwas was außerhalb dieser Bereiche liegen soll kann man deshalb nicht reden. Wenn beispielsweise jemand an Gott glaubt, dann glaubt er an etwas was sich den Naturgesetzen und dem menschlichen Denken unterworfen hat, sprich er glaubt an einen Gott der nicht Gott ist.
Kommentar:
Guter Satz. Das Problem ist das Wort Gott. Aber wenn ich mich so recht erinnere, sollte dieser Thread ja auch nicht religiöse Tendenzen annehmen.

Man muss sich ja nicht selber auf eine biologische Einheit reduzieren. Wie sagte Albert Einstein: "Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt."

🙄 Sorry für die Formatierung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zwei Sachen werden immer durcheinander geschmissen: Die Frage, ob es Unsterblichkeit gibt oder nicht und die Frage, ob ein Glaube an die Unsterblichkeit sinnvoll ist oder nicht. Weil in Sachen Unsterblichkeit nichts bewiesen werden kann, sind wir darauf angewiesen, die zweite Frage zu beantworten.

Und da kann ich nur sagen: ich halte es für sinnvoll und vernünftig, die Möglichkeit der persönlichen Unsterblichkeit in Erwägung zu ziehen. Etwas zu leugnen, über dessen Existenz ich nichts sicheres sagen kann, zeugt dagegen weder von Verstand noch von Vernunft.

Deine Worte sind einfach nur subjektiv, wollen 'wir' das mal festhalten. ;-)
Und ich empfinde Deinen Text als unlogisch, ich könnte auch schreiben, er IST unlogisch. ;-)
Was DU für sinnvoll und vernünftig hälst, ist ganz alleine Deine Sache. Andere Menschen empfinden das nunmal anders und ein Teil davon wie Du.
Ich finde es übrigens un-vernünftig, es in Erwägung zu ziehen, ziemlich blauäugig und naiv. ;-)
 
Claudia, bei euch Gläubigen fehlt die Selbsterkenntnis das ihr über diffuse Dinge sprecht von denen ihr nichtmal sagen könnt was das ist. Was ist beispielsweise die Seele? Was soll das sein?

Hallo, Black-Jack.😉
Inzwischen beschäftigen sich übrigens sogar die Wissenschaftler mit der Seele.
(Die Seele ist das, was du bist, deine Persönlichkeit, dein Ich, kurz gesagt)

Es gibt auch enge Bindungen der Seelen.
Meine Mutter ist z.B. nachts aufgewacht und hat gewußt, daß ihre Mutter gestorben war, obwohl dies absolut nicht zu erwarten war (nur ein kleines Beispiel).

Ist mir zu platt, alles auf Zufall oder Einbildung zu schieben,
ich empfinde es nicht als Einbildung sondern als eine andere Realität, die ich erfassen und spüren kann, auch wenn ich sie nicht beweisen kann.
Was ich auch nicht muß. Mir langt es, daß ich das so empfinde und mir diese empfundene Gewißheit gut tut.
 
Etwas zu leugnen, über dessen Existenz ich nichts sicheres sagen kann, zeugt dagegen weder von Verstand noch von Vernunft.

Es zeugt aber weder von Verstand und Vernunft wenn Überlegungen nicht auf ein Fundament bereits vorhandener Erkenntnisse und Überlegungen gestellt werden. Wenn man das nicht macht kann jeder alles behaupten und Scifi-Autor werden.
 
Wie stellen sich die Gläubigen das denn eigentlich genau vor? Haben Ameisen auch ein Leben nach dem Tod? Oder Affen? Geistig Behinderte? Vielleicht haben sogar Bäume und Steine ein Dasein in der.. anderen Welt?
 
Hallo, Black-Jack.😉
Inzwischen beschäftigen sich übrigens sogar die Wissenschaftler mit der Seele.
(Die Seele ist das, was du bist, deine Persönlichkeit, dein Ich, kurz gesagt)

Erstmal vorweg. Warum bekommen es die Gläubigen nicht hin meinen Namen richtig zu schreiben.:mad:

Welche Wissenschaftler beschäftigen sich denn mit der Seele? Pseudowissenschaftler mit Kreuzkettchen um den Hals? Wenn ich danach Frage was die Seele ist, dann sprech ich davon was das sein soll ohne den Dingen die unser Körper ermöglicht. Wenn du von Persönlichkeit sprichst, dann vergiss nicht Alzheimerpatienten die ihre Persönlichkeit verlieren. Oder wenn Leute davon sprechen das sie bei der Nahtoderfahrung ihre liebsten gesehen haben. Was ist dann mit den Leuten die keine Liebsten haben oder Babys die bei der Geburt sterben oder Leute die einen Gedächtnisverlust erlitten haben und ihnen einst vertraute Menschen völlig Fremd sind.

Ich empfehl dir mal einen Drogenrausch mit Salvia Divinorum. Wenn du den hinter dir hast merkst du schnell das so wie du die Welt in nüchternem Zustand erlebst nicht absolut ist und unabhängig von deinem Körper keine Bedeutung hat.

Es gibt auch enge Bindungen der Seelen.
Meine Mutter ist z.B. nachts aufgewacht und hat gewußt, daß ihre Mutter gestorben war, obwohl dies absolut nicht zu erwarten war (nur ein kleines Beispiel).

Ich könnte wetten sie hatte auch solche Geistesblitze die nicht zutrafen. Gläubige überhöhen solche Ereignisse. Bestes Beispiel, wenn jemand unheilbar erkrankt aufeinmal unerklärlich gesund wird, spricht man von einem göttlichen Wunder. Wenn aber jemand unerklärlich tot umfällt ist es kein Wunder dann nimmt man das so hin.

Ist mir zu platt, alles auf Zufall oder Einbildung zu schieben,
ich empfinde es nicht als Einbildung sondern als eine andere Realität, die ich erfassen und spüren kann, auch wenn ich sie nicht beweisen kann.
Was ich auch nicht muß. Mir langt es, daß ich das so empfinde und mir diese empfundene Gewißheit gut tut.

Wenn dir das gut tut in deinem Leben ist dagegen nichts einzuwenden. Nur das was du empfindest oder intuitiv annimmst ist nicht automatisch der richtige Weg der Erkenntnis über die Beschaffenheit der Welt. Nehmen wir mal die Liebe. Wissenschaft kann erklären wie sie funktioniert und wenn du diese wissenschaftliche Erkenntnis dir erliest wird es absolut nichts daran ändern wie du Liebe erlebst. Es wird im Erleben dieser Liebe genauso unlogisch bleiben, trotz dieser Erkenntnisse über den Zweck und die Funktionsweise der Liebe.

Übrigens wenn du Wörter wie Zufall benutzt, dann sei dir darüber im Klaren das dies nichts über den Vorgang aussagt, sondern über die vorhandene Unkenntnis über diesen Vorgang.
 

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