Man darf aber auch nicht isoliert das Thema betrachten und alle Erkenntnisse und Überlegungen auf anderen Gebieten außer acht lassen.
Kommentar:
Vollkommen richtig! Deshalb sollte man die ganze Sache auch unemotional betrachten, aber trotzdem einen Blick haben, der über den Stand der "jetzigen Kenntnisse" hinausreicht und kein "Wunschdenken" produzieren.
---------------------------
Da geht es bei einfachen Sachen wie die Wörter die wir benutzen schon los. Es gehört auch dazu über die Grenzen unseres Erkenntnisvermögens nachzudenken. Wir Menschen sind Ergebnis eines evolutionären Prozesses.
Kommentar:
Das ist auch richtig. Allerdings kann man hier schon ins Grübeln kommen, wenn sich nach den Zielen des evolutionären Prozesses fragt. Ja ich weiß - der Zufall. Aber gerade, da uns Grenzen des Erkenntnis auferlegt sind haben wir vielleicht vom Zufall auch falsche Vorstellungen?
--------------------------------
Die Natur hat uns so ausgestattet das wir in ihr in erster Linie weiter bestehen können und nicht um die Welt zu verstehen.
Kommentar:
Die Wissenschaft und Kunst hat uns zumindest damit ausgestattet über die reine Existenz hinaus zu agieren. Und für die Quantifizierung der Ziele der Natur (Universum) da brauchts wohl noch ein bißchen. Wer weiß schon, wie die Entwicklung in 200 Jahren aussieht. Vorausgesetzt der Mensch schlurft hier noch rum.
[/FONT]
---------------------------------------
Der Mensch kann weder Naturgesetze brechen noch seine eigenen von Natur gegebenen Fähigkeit übersteigen.
Kommentar:
Kann er, durch künstliche Hilfsmittel - seine Werkezeuge.
------------------------------------------
Man sollte so demütig sein und zur Kenntnis nehmen das man geistig garnicht in der Lage ist außerhalb dieser Bereiche zu agieren.
[
Kommentar:
FONT="Century Gothic"]Die Demut sehe ich darin, zu akzeptieren, dass es keine Antwort auf die Beantwortung "Leben nach dem Tod" eben derzeit geben kann und sich eben diese Unzulänglichkeit auch einzugestehen. Gelassenheit gegenüber dem Tod wäre auch eine Tugend. Wie das Wunschdenken bei Religionen wird das Wort Tod mit "Negativem" belegt. Er ist ein nicht verschiebbarer Moment des Lebens. Und die anschließende Realität (Dünger für den Rasen) oder etwas Anderem (außerhalb von Religionsvorstellungen und Wundschgedanken) kann man sowieso nicht ändern. Vielleicht schwingen wir uns ja selber noch dahin, Leben nach dem Tod zu produzieren? [/FONT]
--------------------------------
Über etwas was außerhalb dieser Bereiche liegen soll kann man deshalb nicht reden. Wenn beispielsweise jemand an Gott glaubt, dann glaubt er an etwas was sich den Naturgesetzen und dem menschlichen Denken unterworfen hat, sprich er glaubt an einen Gott der nicht Gott ist.
Kommentar:
Guter Satz. Das Problem ist das Wort Gott. Aber wenn ich mich so recht erinnere, sollte dieser Thread ja auch nicht religiöse Tendenzen annehmen.