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Das "Leben" nach dem Tod - Was ich nicht verstehe!

  • Starter*in Starter*in Matschgesicht
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Der Gedanke an Unsterblichkeit überlebt und verbreitet sich, weil er Wunschdenken bedient. Und Wunschdenken ist wichtig, weil es in der menschlichen Psychologie eine nahezu umfassende Neigung gibt, Überzeugungen durch Wünsche zu färben. ( "Dein Wunsch war des Gedanken Vaters, Heinrich", wie Heinrich IV in Teil zwei von Shakespeares Historiendrama zu seinem Sohn sagt )

aus "der Gotteswahn" von Richard Dawkins
 
@Rhenus zum Thema Überheblichkeit:

Ich finde es Überheblich zu glauben, dass wir wissenschaftlich gesehen alles wissen. Das Tun wir nicht und die Themen Gehirn, Bewusstsein und Tod sind eben solche Bereiche von denen wir Menschen noch sehr wenig Ahnung haben
Dein subjektives Empfinden vermag ich nicht zu beeinflussen, ohne mich dumm zu stellen. 🙂

Die größte Fähigkeit des menschlichen Denkens beinhaltet abstraktes Denken und zu simulieren. Obwohl wir meiner Meinung nach, in der Tat nicht viel wissen, haben wir gelernt gute Werkzeuge zu entwickeln Hypothesen (Theorien) zu durchdenken.
Gehirne sind sehr gut erforscht und in wenigen Jahren wird man Maschinen haben, die unsere Gefühlswelt auf den Kopf stellen wird.

Ich würde dir dringend raten dich einmal in Kybernetik ein wenig einzulesen. Denn nach deiner Definition müsste ein Leben nach dem Tod auch einer Maschine zuteil werden, wenn nur genügend Sensoren vorhanden wären, um ein "Gefühl" zu entwickeln.

Wir sind in der Lage Unbekanntes rechnerisch und logisch anzunehmen und sogar damit praktische Aufgaben zu lösen. Warum sollte es nicht längst erfolgt sein, wenn auch nur den kleinsten Beweis für ein Leben nach dem Tod zu liefern, wenn es dieses gäbe.
Interessant ist, dass ernstzunehmende Wissenschaftler, die das für möglich halten, alle Gläubig sind, doch auch sie sagen nicht: Es ist so!
 
Der Gedanke an Unsterblichkeit überlebt und verbreitet sich, weil er Wunschdenken bedient. Und Wunschdenken ist wichtig, weil es in der menschlichen Psychologie eine nahezu umfassende Neigung gibt, Überzeugungen durch Wünsche zu färben. ( "Dein Wunsch war des Gedanken Vaters, Heinrich", wie Heinrich IV in Teil zwei von Shakespeares Historiendrama zu seinem Sohn sagt )

aus "der Gotteswahn" von Richard Dawkins

Das stimmt wohl. Es ist einfach "schöner" zu denken danach kommt noch irgendwas. Deshalb darf man auch nicht zu emotional an das Thema rangehen.
 
Ich würde dir dringend raten dich einmal in Kybernetik ein wenig einzulesen. Denn nach deiner Definition müsste ein Leben nach dem Tod auch einer Maschine zuteil werden, wenn nur genügend Sensoren vorhanden wären, um ein "Gefühl" zu entwickeln.

Das ist ein guter Hinweis! Danke dafür.

Interessant ist, dass ernstzunehmende Wissenschaftler, die das für möglich halten, alle Gläubig sind, doch auch sie sagen nicht: Es ist so!

Interessant, dass du so gut über die religiösen Ansichten ALLER Wissenschaftler die eine Weiterexistenz (jeglicher Form) nach dem Tod für möglich halten bescheid weisst.

Zu sagen "Es ist so!" finde ich bei dem Thema einfach nicht klug. Egal auf welcher Seite man steht. Denn ohne Beweis keine Gewissheit
 
Das ist ein guter Hinweis! Danke dafür.



Interessant, dass du so gut über die religiösen Ansichten ALLER Wissenschaftler die eine Weiterexistenz (jeglicher Form) nach dem Tod für möglich halten bescheid weisst.

Zu sagen "Es ist so!" finde ich bei dem Thema einfach nicht klug. Egal auf welcher Seite man steht. Denn ohne Beweis keine Gewissheit
Eben!
Nach dem Grundsatz, dass man nichts beweisen kann, was nicht vorhanden ist!
Während man sehr einfach den Zerfall der Gehirnzellen beobachten kann.
Oder stellen wir jetzt infrage, dass der Geist (Seele), wenn vorhanden, im Gehirn sitzt?

Merke ich aufkommenen Zynismus?
So kündigen sich immer fehlende Argumente an.🙂

Ich habe nicht alle Wissenschaftler gesagt, ich habe es eingeschränkt.
 
Das stimmt wohl. Es ist einfach "schöner" zu denken danach kommt noch irgendwas. Deshalb darf man auch nicht zu emotional an das Thema rangehen.

Indem du das alles, das uns unbekannt ist aber trotzdem existieren kann auf ein Wunschdenken reduzierst, stellst du dich auf die gleiche Stufe wie diejenigen, die alles verneinen, das sie nicht mit bloßem Auge sehen können und stellst gleichzeitig (wenn auch höflich🙂) alle Menschen, die an ein Fortbestehen der Seele glauben, alle Menschen mit Nahtoderfahrungen.. als Spinner dar.

Dann seid ihr ja hier zu einem Schluß gekommen, daß es nichts gibt außer eurer eigenen kleinen Realität.

Somit kannst den Thread ja zumachen, Frage beantwortet.
(falls du Mike, BJ & Co als Maßstab nimmst😉)
 
Ich habe nicht alle Wissenschaftler gesagt, ich habe es eingeschränkt.

Doch hast du. Du hast "alle" geschrieben, eingeschränkt hast du nur mit "ernstzunehmende" und darauf habe ich entsprechend geantwortet. Du stellst eine Behauptung in den Raum ohne Beweise, du sagst einfach so dass sie alle gläubig sind 😉

Nach dem Grundsatz, dass man nichts beweisen kann, was nicht vorhanden ist!
Während man sehr einfach den Zerfall der Gehirnzellen beobachten kann.
Das Gehirnzellen zerfallen ist bewiesen und hat hier niemand in Frage gestellt.

Oder stellen wir jetzt infrage, dass der Geist (Seele), wenn vorhanden, im Gehirn sitzt?

Zum Teil schon ja. Denn ob das Bewusstsein tatsächlich im Gehirn "produziert" wird ist nicht klar. Das Bewusstsein/Geist/Seele wie man es hier auch immer nennen mag ist der Wissenschaft ein Rätsel.
 

Indem du das alles, das uns unbekannt ist aber trotzdem existieren kann auf ein Wunschdenken reduzierst
, stellst du dich auf die gleiche Stufe wie diejenigen, die alles verneinen, das sie nicht mit bloßem Auge sehen können und stellst gleichzeitig (wenn auch höflich🙂) alle Menschen, die an ein Fortbestehen der Seele glauben, alle Menschen mit Nahtoderfahrungen.. als Spinner dar.

Stimmt! Ich hoffe nicht, dass ich damit gemeint war 😀 Weil das ist ja gar nicht meine Sichtweise. Ich reduziere es nicht auf Wunschdenken ich sage nur, dass es nachvollziehbar ist, dass Menschen lieber hätten wenn etwas nach dem Tode kommt. Wenn man sich also emotional daran bindet und NUR aufgrund seiner Gefühle, Angst vor dem Tod (was auch immer) glaubt ein Leben nach dem Tod MUSS existieren, dann denkt man einseitig.

Dann seid ihr ja hier zu einem Schluß gekommen, daß es nichts gibt außer eurer eigenen kleinen Realität.

Somit kannst den Thread ja zumachen, Frage beantwortet.
(falls du Mike, BJ & Co als Maßstab nimmst😉)

Tue ich ja nicht 😀 Die Frage nach dem Leben nach dem Tod kann man hier in diesem Thema nicht beantworten. Sonst wären wir alle Helden 😀
Ich wollte lediglich mehr über dieses Thema erfahren (durch Empfehlungen von Artikeln, Dokus etc und anderen dazu passenden Themenbereichen) und Meinungen von Anderen hören.

Ich habe keine Seite. Es ist vermessen zu behaupten "Diese Seite hat Recht!" bei einem Thema von dem wir so wenig wissen
 
Das stimmt wohl. Es ist einfach "schöner" zu denken danach kommt noch irgendwas. Deshalb darf man auch nicht zu emotional an das Thema rangehen.

Man darf aber auch nicht isoliert das Thema betrachten und alle Erkenntnisse und Überlegungen auf anderen Gebieten außer acht lassen. Da geht es bei einfachen Sachen wie die Wörter die wir benutzen schon los. Es gehört auch dazu über die Grenzen unseres Erkenntnisvermögens nachzudenken. Wir Menschen sind Ergebnis eines evolutionären Prozesses. Die Natur hat uns so ausgestattet das wir in ihr in erster Linie weiter bestehen können und nicht um die Welt zu verstehen. Der Mensch kann weder Naturgesetze brechen noch seine eigenen von Natur gegebenen Fähigkeit übersteigen. Man sollte so demütig sein und zur Kenntnis nehmen das man geistig garnicht in der Lage ist außerhalb dieser Bereiche zu agieren. Über etwas was außerhalb dieser Bereiche liegen soll kann man deshalb nicht reden. Wenn beispielsweise jemand an Gott glaubt, dann glaubt er an etwas was sich den Naturgesetzen und dem menschlichen Denken unterworfen hat, sprich er glaubt an einen Gott der nicht Gott ist.
 

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