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Das Leben ist nicht fair

Naja, Bildung ist nicht gleich Intelligenz. Bildung bedeutet du kannst gut auswendig lernen und bist diszipiliert. Was natürlich auch gute Eigenschaften sind. Ob die wirklich klüger sind als du? Sei dir da nicht so sicher 😉
jeder, der gebildet ist, ist auch intelligent. Zur Bildung gehört auswendig lernen und schnelle Auffassungsgabe, beides geht nicht ohne eine Mindestmaß an Intelligenz, d.h., die Synapsen etc.. müssen passend (eng) verdrahtet sein.
Intelligenz wird vererbt wie die Größe der Nase.

Aber nicht jeder, der intelligent ist, ist auch gebildet.

Als "Klugheit" bezeichnet man eine Kombi aus Wissen und Intelligenz und die dann passende Anwendung des Gelernten.
 
Stephen Hawking hatte extrem viel körperliches Leid erfahren, trotzdem hatte er einen unbändigen Lebenswillen, trotzdem hat er seinen Job genial ausgefüllt. Gerade von ihm hätte ich erwartet, dass er sich darüber beklagen würde, wie unfair das Leben doch ist. Dergleichen habe ich aber nie mit bekommen.
Ich habe auch eine heftige Kindheit gehabt und es wird nun im Erwachsenenalter nur bedingt besser, Kind eines prügelnden Alkoholikers, Halbwaise, ADS, durch sämtliche Schulen geflogen, Suizide in der Familie, Depressionen,
Kinder, die in der Psychiatrie waren, Kinder, die ihr Geschlecht umwandeln.....
partner mit schwerer Erkrankung...

aber
muss man sich daran ständig erinnern/klammern?
Du willst nen anderen Job, einen anderen Schulabschluss?
Dann mach´ . Du hast gesundheitliche Probleme? Dann ab zu einem anderen Arzt.... Ziele nicht zu hoch stecken, damit sie auch erreichbar sind. Kopf in den Wolken - bringt doch nichts.
Hawking wäre auch depressiv geworden hätte er sich vorgenommen, Sportler zu werden.
Am wichtigsten ist es die Entscheidungen so zu treffen, dass man nichts bereut. Und dazu gehört auch, mal was zu wagen.
am schlimmsten ist es zu denken:
"hätte ich doch." Das gilt es zu vermeiden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich würde als Intelligent beschreiben wenn jemand in der Lage ist komplexe Zusammenhänge zu verstehen, Situationen und Gegebenheiten abschätzen kann und in die Zukunft extrapolieren kann was geschehen wird. und auch bei einem IQ Test nicht schlecht abschneidet. Da werden kognitive Fähigkeiten gut erprobt.
Auswendig zu lernen halte ich persönlich nicht für Intelligenz.
Und wer lernen kann, muss nicht zwangsläufig eine schnelle Auffassungsgabe haben.

Aber du bist definitiv nicht auf den Kopf gefallen. Ist mir schon häufig aufgefallen mein lieber 🙂
 
Ich verstehe deinen Post so sehr. Auch wenn meine Probleme womöglich nicht so groß sein mögen wie die deinen, aber als vor wenigen Monaten mein Schwiegervater in schwerer Depression verfallen ist und quasi das ganze Gerüst innerhalb der Familie zerbrochen ist und mittlerweile sogar meine Schwägerin in der Klinik sitzt, weiß ich wie hart so etwas sein kann.

Es sind noch viele andere Krisen dieses Jahr passiert und ich war oft am Boden. War wütend, hab geweint und war verzweifelt, aber irgendwie... ich weiß nicht wie... hab ich es wieder geschafft aufzustehen. Weil es irgendwie immer weiter geht. Auch wenn es schwer ist.

Und ich hab auch jetzt noch zu knabbern, aber ich versuche mir vor Augen zu halten was ich so habe (das ist natürlich individuell bei jedem) und ehrlich... das hilft mir. Und seien es nur meine Haustiere und mein Partner. Oder die Spatzen, die sich das Futter an der Stelle holen. Man muss gerade in schweren Zeiten aus kleinen Dingen schöpfen.

Ich weiß, dass das kein richtiger Rat ist, aber ich kann dir sagen: Ich verstehe dich. Mein Kampf ist auch noch nicht vorbei und dieses Jahr gehört für mich bisher auch zu einer der Belastetsten überhaupt, aber irgendwann ist auch das vorbei. Ich glaube die Kunst ist es mit solchen Krisen fertig zu werden und diese zu überstehen. Auch wenn das nur ein schwacher Trost ist.
 
Auswendig zu lernen halte ich persönlich nicht für Intelligenz.
Und wer lernen kann, muss nicht zwangsläufig eine schnelle Auffassungsgabe haben.
tja, da kommst du aber um die Neurpsychologie nicht herum,
egal, was Du denkst 🙂
ich kann nur auswendig lernen, wenn meine Synapsen weiter leiten und halten können.
Manche können das schneller und mehr, (Synapsen enger),
manche bruachen für 10 Vokabeln einen ganzen Nachmittag.
Das "auswendig lernen" an sich kann natürlich jeder - es geht um die Menge und Qualität.
und ja:
enge Synapsen bedeutet: "schnelle Auffassungsgabe"
Die Frage ist aber, was man daraus macht, das stimmt schon.
 
Das Leben ist nicht fair - glücklicherweise hat man mich wohl schon in der Wiege darüber aufgeklärt.
Deshalb war mit 10 bei nem Aufsatz klar , das Leben ist nicht fair.

Aber warum immer ich ...ist das nicht etwas Ich fixiert ??? Andere haben doch genauso Pech.
 

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