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Das Leben ist nicht fair

Wenn ich mit studierenden und studierten Freunden unterwegs bin schließt mir manchmal der Gedanke durch den Kopf, dass die denken „Wir sind eigentlich zu klug und zu gebildet für den. Warum geben wir uns mit dem ab?“.
Naja, Bildung ist nicht gleich Intelligenz. Bildung bedeutet du kannst gut auswendig lernen und bist diszipiliert. Was natürlich auch gute Eigenschaften sind. Ob die wirklich klüger sind als du? Sei dir da nicht so sicher 😉
Stephen Hawking hatte extrem viel körperliches Leid erfahren, trotzdem hatte er einen unbändigen Lebenswillen, trotzdem hat er seinen Job genial ausgefüllt. Gerade von ihm hätte ich erwartet, dass er sich darüber beklagen würde, wie unfair das Leben doch ist. Dergleichen habe ich aber nie mit bekommen.
Ja, der kannte das Leben sehr genau, ein großer Mann, aber leider ziemlich gehandycapt. Trotzdem hat er 40 Jahre länger gelebt als es die Ärzte früher prognostiziert hatten.
 
Naja, Bildung ist nicht gleich Intelligenz. Bildung bedeutet du kannst gut auswendig lernen und bist diszipiliert. Was natürlich auch gute Eigenschaften sind. Ob die wirklich klüger sind als du? Sei dir da nicht so sicher 😉
Studierte Leute sind in meiner Erfahrung letztlich meistens "weniger intelligent". Aber das ist natürlich meine subjektive Wahrnehmung. Was zählt ist "gelebte Intelligenz", also Lebenserfahrung, finde ich. Und Mitgefühl.
 
Ich könnte viel mehr beitragen, hätte ich weniger Leid erfahren.
Hätte ich zum Beispiel weniger gesundheitliche Probleme, würde ich meinen Job besser ausfüllen können.
Hätte ich als Kind keine Probleme gehabt, hätte ich vielleicht studiert und würde tatsächlich Autos, Häuser oder Supermärkte verbessern.

Hätte, hätte Fahradkette hast du aber nun mal nicht, die allermeisten die hier sind haben mehr oder minder grosse Probleme. Aber sie geben nie auf, sie resignieren nicht.
 
Ja das Leben ist nicht fair und ja ich kenne das Gefühl "warum immer ich".

Mir hilft es dann immer meinen Blick ein wenig von mir und meinen Sorgen wegzunehmen. Es gibt so viele Menschen, denen es schlechter geht als einen selbst. Da habt man doch noch "Glück" nur im Mittelfeld des unfairen Lebens zu spielen.
 
Ich bin auf die Realschule gegangen. Mir hat ein Lehrer geraten, meine Schullaufbahn mit der gymnasialen Oberstufe fortzusetzen, aber ich hatte zu wenig Selbstbewusstsein für diesen Schritt.

Ich habe eine Ausbildung gemacht. Es passt schon so aber ich glaube nicht, dass Schicksalsschläg und Schwierigkeiten zu etwas gut sind.

So sehr ich mich auch davon zu überzeugen versuche und mir einzureden versuche, dass man daran wächst, muss ich doch feststellen, dass es eher Wachstum verhindert.

Darf ich fragen, warum du dich so verhalten hast?


Alles ist für irgendetwas gut auch das vermeintlich schlechte, ich weiß wovon ich rede das kannst du mir glauben.
 
Ich kenne doch die Lebensgeschichten meiner Freunde. Manche sind darunter, die auch viel Pech hatten, manche aber auch nicht.

So ist das Leben den einen läuft das Glück hinterher, andere werden vom Pech verfolgt.
Manchmal oder auch ziemlich oft ist man aber auch selber schuld wenn dies und das nicht geklappt hat wie erhoffe weil man zu wenig getan hat um ans Ziel zu gelangen.

Andere zu beneiden und selber in Lethargie verfallen ist aber gerade zu der Garant für Misserfolg.
 
Wenn ich mein Leben heute betrachte, ist kaum etwas so, wie ich es mir vor 20 oder 25 Jahren vorgestellt, geplant oder gewünscht hätte.

Aus dem Haus im Grünen wurde eine Wohnung, aus der Familie wurde ein Leben als Single usw.
Der Bekannten-/Freundeskreis ist mehr oder weniger weg und aus regelmäßigen Party, Feiern und Unternehmungen wurde stille.
Seit Corona dezimiert sich die Familie immer mehr und man sieht sich quasi jährlich bei Beerdigungen….

Aber das ist halt das Leben und man macht das beste daraus. Fährt allein in den Urlaub oder unternimmt was anderes und freut sich, wenn man alle paar Wochen doch mal eine Nachricht oder alle paar Monate einen Anruf auf dem Handy bekommt.

Und wenn man sich auf der Arbeit mal umschaut stellt man fest, dass es irgendwie bei so gut wie niemandem wie geplant gelaufen ist.
 
Es nützt nichts in der Vergangenheit zu leben. Was war, das war. Das Jetzt ist anders und neu.

Vielleicht ist das auch der Unterschied, warum Menschen, die genauso viel Mist erlebt haben wie du, sich mit ihrer Situation besser arrangieren können?

Ich bin gerade auch am Limit, aber ich bereue die wenigsten Entscheidungen, die ich in der Vergangenheit getroffen habe. Auch wenn die Entscheidung nicht immer glücklich war. Aber ich kann es heute nicht mehr rückgängig machen, also muss ich damit leben und versuchen, das Beste draus zu machen bzw. in meinem Fall die Karre wieder aus dem Dreck zu ziehen.
 

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