Findefuchs
Sehr aktives Mitglied
Auch wenn ich jetzt vermutlich Schelte kassiere: für mich ist das mit dem Kiffen wie mit dem Alkohol. Es gibt Leute, die rauchen ab und zu einen Joint. Die haben ihr Leben im Griff. Die haben gute Jobs und ein Sozialleben. Und dann gibt es die Dauerkonsumenten, die an Cannabis zerbrechen. So ist es aber auch mit dem Alkohol: der eine gönnt sich ab und zu ein Glas Wein oder lässt es auf einer Geburtstagsfeier mal krachen, der andere hat das nicht so gut im Griff und stürzt mehrmals die Woche ab oder kann gar nicht mehr klarkommen ohne seinen Alkohol.
Übrigens ist Alkohol die wesentlich schädlichere und gefährlichere Droge und Spitzenreiter bei allen möglichen berauschenden Mitteln, was Risiken angeht.
Allerdings gilt für mich immer: "Die Dosis macht das Gift". Das ist doch auch mit allem so. Alles mögliche kann zur Sucht werden. Und da ist auch die Frage, ob jemand einen allgemein labilen Suchtcharakter hat. Wenn so jemand nicht abhängig von Cannabis wird, dann eben von was anderen. Das sind Probleme, die oft in der Psyche begründet sind, die dann zur Abhängigkeiten führen.
Das Problem bei einem kollektiven Verbot von allem (Alkohol, Zigarretten, Koffein, alle weiteren Drogen) ist für mich, dass die Grenzen verschwimmen. Was kommt dann als nächstes? Ein Verbot von Zucker? Weil der ungesund ist? Oder dass staatlich vorgeschrieben wird, wie viel wir von was zu uns nehmen? Ich weiß, das ist jetzt etwas überspitzt dargestellt, doch für mich geht das teilweise in so eine Richtung, wenn ich sage "Alles, was irgendwie berauscht, gehört verboten". Und ich bin ehrlich, ich möchte nicht in einer Welt leben, wo sogar das Gläschen Wein zu einem guten Essen in geselliger Runde verboten ist oder die Tasse Kaffee am Morgen. Kann ja jeder selbst für sich entscheiden, wie er das hält oder eben nicht.
Man sollte auch nicht ignorieren, dass es sehr interessante Studien und medizinische Erfahrungsberichte gibt, wie Cannabis sich auf Schmerz- oder Krebspatienten auswirkt. Oder bei Depressionen und Angstzuständen. Es ist in diesen Fällen eine bessere Alternative zu vielen Chemiekeulen, die oft noch eine größere Abhängigkeit verursachen.
Ich persönlich denke, solange man Drogen dermaßen stigmatisiert und mit der Moralkeule kommt, dass man die Hemmschwelle für Abhängige oder Leute, die merken, dass mit ihnen was schief läuft, ungut erhöht. Dem entsprechend suchen sie sich lange keine Hilfe oder es fällt ihnen schwer, wieder normal in die Gesellschaft einzusteigen und in ein normales Leben zurückzufinden, ohne härtere Drogen.
Es gibt auch Studien und Langzeitberichte zu den Ländern, wo Cannabis legal ist. Da gibt es nicht wesentlich mehr Drogenproblematiken wegen Cannabis oder Unfälle, die dadurch passieren. Du kannst dich ja nicht mal mit Cannabis töten. Für eine tödliche Überdosis müsste man eine Menge konsumieren, die einfach nicht möglich ist, egal was man tut. Das haben sogar Wissenschaftler erforscht.
Ich muss auch sagen, dass ich viele Leute kenne, die ab und zu kiffen. Aber die haben alle keine wirklichen Probleme. Die gehen sehr bedacht damit um, soweit ich das beurteilen kann. Zumindest kommen sie aus dem Bett, sie haben Jobs und noch andere Interessen, als Cannabis. Ich muss also aufgrund dieser Erfahrungen in meinem Umfeld ehrlich sagen, dass ich den Thread ein wenig zu pauschalisierend empfinde. 😉
Abgesehen davon: solange Kiffer mich nicht persönlich angreifen oder direkt belästigen, ist mir das echt Schnuppe, was die machen. Was geht mich ihr Leben oder Konsumverhalten an, solange sie mich nicht persönlich damit betreffen?
Übrigens ist Alkohol die wesentlich schädlichere und gefährlichere Droge und Spitzenreiter bei allen möglichen berauschenden Mitteln, was Risiken angeht.
Allerdings gilt für mich immer: "Die Dosis macht das Gift". Das ist doch auch mit allem so. Alles mögliche kann zur Sucht werden. Und da ist auch die Frage, ob jemand einen allgemein labilen Suchtcharakter hat. Wenn so jemand nicht abhängig von Cannabis wird, dann eben von was anderen. Das sind Probleme, die oft in der Psyche begründet sind, die dann zur Abhängigkeiten führen.
Das Problem bei einem kollektiven Verbot von allem (Alkohol, Zigarretten, Koffein, alle weiteren Drogen) ist für mich, dass die Grenzen verschwimmen. Was kommt dann als nächstes? Ein Verbot von Zucker? Weil der ungesund ist? Oder dass staatlich vorgeschrieben wird, wie viel wir von was zu uns nehmen? Ich weiß, das ist jetzt etwas überspitzt dargestellt, doch für mich geht das teilweise in so eine Richtung, wenn ich sage "Alles, was irgendwie berauscht, gehört verboten". Und ich bin ehrlich, ich möchte nicht in einer Welt leben, wo sogar das Gläschen Wein zu einem guten Essen in geselliger Runde verboten ist oder die Tasse Kaffee am Morgen. Kann ja jeder selbst für sich entscheiden, wie er das hält oder eben nicht.
Man sollte auch nicht ignorieren, dass es sehr interessante Studien und medizinische Erfahrungsberichte gibt, wie Cannabis sich auf Schmerz- oder Krebspatienten auswirkt. Oder bei Depressionen und Angstzuständen. Es ist in diesen Fällen eine bessere Alternative zu vielen Chemiekeulen, die oft noch eine größere Abhängigkeit verursachen.
Ich persönlich denke, solange man Drogen dermaßen stigmatisiert und mit der Moralkeule kommt, dass man die Hemmschwelle für Abhängige oder Leute, die merken, dass mit ihnen was schief läuft, ungut erhöht. Dem entsprechend suchen sie sich lange keine Hilfe oder es fällt ihnen schwer, wieder normal in die Gesellschaft einzusteigen und in ein normales Leben zurückzufinden, ohne härtere Drogen.
Es gibt auch Studien und Langzeitberichte zu den Ländern, wo Cannabis legal ist. Da gibt es nicht wesentlich mehr Drogenproblematiken wegen Cannabis oder Unfälle, die dadurch passieren. Du kannst dich ja nicht mal mit Cannabis töten. Für eine tödliche Überdosis müsste man eine Menge konsumieren, die einfach nicht möglich ist, egal was man tut. Das haben sogar Wissenschaftler erforscht.
Ich muss auch sagen, dass ich viele Leute kenne, die ab und zu kiffen. Aber die haben alle keine wirklichen Probleme. Die gehen sehr bedacht damit um, soweit ich das beurteilen kann. Zumindest kommen sie aus dem Bett, sie haben Jobs und noch andere Interessen, als Cannabis. Ich muss also aufgrund dieser Erfahrungen in meinem Umfeld ehrlich sagen, dass ich den Thread ein wenig zu pauschalisierend empfinde. 😉
Abgesehen davon: solange Kiffer mich nicht persönlich angreifen oder direkt belästigen, ist mir das echt Schnuppe, was die machen. Was geht mich ihr Leben oder Konsumverhalten an, solange sie mich nicht persönlich damit betreffen?