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Das Grundeinkommen seit ihr dafür oder dagegen

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Die 3.8 Brutto sind ganz locker finanzierbar. Das Geld landet zu 100 % in der Wirtschaft und wird zum Wachstumsmotor. Ich geb nämlich alles aus.

Ob wieder 80.000.000.000 MRD. In Griechenland verballert werden oder hier, dann besser hier.

Immer alles an Leistung festmachen ist Unfug und das Argument derer, die anderen kein unbeschwertes Leben gönnen.

Was ist mit denen, die keine Leistung bringen können, unfreiwillig ohne Arbeit sind? Grundeinkommen muss für alle ohne Bedingungen kommen. Die Jobcenter könnte man komplett einsparen. Kosten den Staat viel Geld und bringen kaum jemand in Arbeit.

Ein Leben ohne Arbeit ist langweilig, kaum jemand wird das nutzen.

Es landet in der Wirtschaft in der keiner mehr arbeitet. Was willst Du denn kaufen wenn wir Alle in der Hängematte liegen.

Prinzipiell finde ich das BGE aber auch super. 3.8 brutto wären top. Eher noch mehr.

Ich habe nur die Befürchtung dass ich nicht genug Dumme finde, die schuften, während ich in der Sonne liege und mich selbst verwirkliche.
 
Sag das mal den ganzen Renter die ein Lebenslang gearbeitet haben und jetzt pfandflaschen suchen weil ihre Rente nicht reicht.
Wenn du es nicht mit bekommen hast es wird bald keine Rente mehr geben dann heißt es bis man tod umfällt arbeiten gehen.

Man kann sicher sehr viel kritisieren und diskutieren, aber die Aussage "jemand hat sein Leben lang gearbeitet und muss im Alter jetzt Pfandflaschen sammeln" ist zumindest irreführend.

Das trifft i.d.R. ausschließlich Menschen, die eben nicht lebenslang gearbeitet haben oder ausschließlich im Mindestlohnsektor tätig waren.

Verdient man beispielsweise 40 Jahre lang im Durchschnitt 3.000 € brutto (das ist bereits unter dem Durchschnittseinkommen), erhält man eine Regelaltersrente von netto 1.640 €

https://www.smart-rechner.de/altersrente/rechner.php

Ich finde das unfaire an der Rente ist, dass sie bei Sozialleistungen wie Hartz 4 voll angerechnet wird. Dass ich bei 1.000 € netto Arbeitslohn am Ende keine ausreichende Rente kriege (egal ob 40,60 oder 70%) ist doch klar. Dass ich aber genauso viel kriege wie jemand der NIE gearbeitet und eingezahlt hat, erscheint unfair.

DAS ist für mich das einzige wirklich faire bei einem BGE. Es wird mit nichts verrechnet. Du bekommst meinetwegen 1.000 € BGE und bei geringen Einkommen zwar nur eine Minirente von vielleicht 600 €, aber im Ergebnis trotzdem reicht es. UND du hast mehr als jemand, der nie gearbeitet hat.

Wobei das Problem auch ohne BGE gelöst werden könnte, indem man heutige Sozialleistungen und Renten so gestaltet, dass weniger angerechnet wird.
- Grundrente auf Hartz 4 Höhe für jeden PLUS seine persönliche erarbeitete Rente
- Vereinheitlichung und Entbürokratisierung von Hartz 4 mit Erhöhung auf eine bedingungslose Pauschalleistung von 1.000 € und der Möglichkeit nicht 100 €+20%, sondern pauschal 50% jedes Arbeitseinkommens zu behalten, meinetwegen mit einer Deckelung bis 1.500 €.

Dann kannst du dir überlegen:
Nichtstun für 1.000 €
Teilzeit/Mindestlohnejob für im Ergebnis 1.500 €
Vollzeitjob für über 1.500 €

Es wäre sehr viel denkbar, um das heutige System einfacher und gerechter zu machen.
 
Ganz ehrlich, mich wird es nicht mehr betreffen mit meinen 57 Jahren. Mir tut die Jugend leid, die zahlen kräftig für uns Alte (klar - die Alten haben auch bezahlt, aber wir bekommen es wieder zurück) Dank Generationsvertrag und werden später in die Röhre schauen.

Diese ganzen politischen Diskussionen mit dem Grundeinkommen ist meines Erachtens Schwachsinn - woher soll das Geld kommen? Ich kann nur das verteilen, was ich habe.
Schon jetzt sind die Renten nur bis 2025 ( so um den Dreh) garantiert - weiter konnte sich die Regierung nicht einlassen und dann wird über ein Grundeinkommen diskutiert? Für mich volle Verarschung..

Schon lange will unsere Regierung, dass die Menschen sich privat zusätzlich absichern, weil es ersichtlich ist, dass die gesetzliche Rente nicht ausreicht.
Riester Rente und wie sie alle heißen - die Flops schlechthin.
Wenn das Einkommen grad so reicht, wie sollen sich die Menschen noch privat absichern? Gebe mal einer Alleinerziehenden Mutter/Vater den gut gemeinten Ratschlag an das Alter zu denken und vorzusorgen.

Unser ganzes System liegt im Argen und wird zusammenbrechen. Die Dummen dabei sind, die gearbeitet haben und das ist in meinen Augen die Riesensauerei.
Die, die im Niedrigsektor arbeiten, sind die Deppen. Die werden von denen ausgelacht, die im Bett liegen bleiben und den Staat abkassieren. Staatlich genehmigte Schmarotzerei.
Was geben wir für all unsere Asylanten aus, die den ganzen Tag nichts tun dürfen (selbst wenn sie wollten) und Leistungen erhalten.
Auch hier würde für mich gelten: Leistungen ja, aber Straße fegen, Parks sauber machen usw. Für Nichts gibt es Nichts.

Bedanken dürfen wir uns bei den Politikern. Gut, dass sich die jungen Menschen heute noch nicht mit ihrer Rente befassen. Sonst würden sie Herzrasen bekommen und auf die Straße gehen.

Für mich ist aber nicht nachvollziehbar, wenn Rentner baff erstaunt sind, dass sie ein Leben lang in die Arbeit gingen und nun so wenig Rente bekommen. Hallo, jedes Jahr bekommt man eine Mitteilung über die zu erwartende Rentenhöhe. Es geht doch nicht nur um eingezahlte Jahre, sondern um eingezahlte Beiträge.
 
Die Roboter von denen ständig phantasiert wird, sollten erst mal da sein, bevor man über weiteres nachdenkt. 🙄
Das sind sie noch nicht und werden in vielen Bereichen auch so bald nicht flächendeckend verbreitet sein, um deutliche Auswirkungen zu erzeugen. Ich bezweifle sehr, daß ich die totale Robotisierung unserer Welt noch erleben werde, also zu unser aller Lebzeiten wird es kaum kommen. Damit ist auch der Bereich BGE per Roboter gegessen. Wenn BGE, dann aus Richtung Hartz-Reform, mit entsprechender Betragshöhe, zum Leben zu wenig, zum Sterben zu viel.

Die sind bereits da. In der Callcenterbranche werden seit einem Jahr massiv Stellen abgebaut, weil die Spracherkennung mittlerweile gut genug ist um die Kundenbetreuung in 95% der Fälle zu automatisieren. Ich habe bekannte bei verschiedenen Versicherern und einem Mobilfunkanbieter die sich zurzeit eine neue Branche suchen müssen. Und bei den Sparkassen ist der Niedergang seit 10 Jahren schleichend eingetreten. Onlinebanking hat dafür gesorgt dass Banken im Grunde nur noch bei Vertragsabschluss einen Menschen vor sich sitzen haben.

Auf der anderen Seite wird die Leistung ja immer noch erbracht, sogar besser und schneller als vorher. Wo ist also die Differenz an Leistung von Bankangestelltem und Bankautomat hingegangen? Genau in die Differenz von Kosten eines Bankautomaten und Lohn eines Bankangestellten.
 
Die sind bereits da. In der Callcenterbranche werden seit einem Jahr massiv Stellen abgebaut, weil die Spracherkennung mittlerweile gut genug ist um die Kundenbetreuung in 95% der Fälle zu automatisieren. Ich habe bekannte bei verschiedenen Versicherern und einem Mobilfunkanbieter die sich zurzeit eine neue Branche suchen müssen. Und bei den Sparkassen ist der Niedergang seit 10 Jahren schleichend eingetreten. Onlinebanking hat dafür gesorgt dass Banken im Grunde nur noch bei Vertragsabschluss einen Menschen vor sich sitzen haben.

Auf der anderen Seite wird die Leistung ja immer noch erbracht, sogar besser und schneller als vorher. Wo ist also die Differenz an Leistung von Bankangestelltem und Bankautomat hingegangen? Genau in die Differenz von Kosten eines Bankautomaten und Lohn eines Bankangestellten.

Und die nächste Branche die es treffen wird wird mit Sicherheit der Nahverkehr sein.
Sobald die Autos die alleine fahren können keine fehler mehr machen.
Werden viele Bus und Taxi Unternehmen sich die neue Teschnik kaufen.
Und dann werden viele Bus und Taxi Fahrer ihren Beruf verlieren.
Und bei den Beruf der Kassierer sieht es auch nicht anderes aus.
Wenn diese Selbstbedienungs kassen sich durchsetzen ist auch der Beruf bald weg.
 
Das glaube ich eher nicht. Autonomes fahren (also das richtige, nicht dieser Spurhalteassistent von Tesla) wird erst in die Luxusklassen eingebaut und muss sich dann weiter zur Mittel und Unterklasse vorarbeiten. Und dann dauert es noch mindestens 10 Jahre bis die Buslinien tatsächlich auf den Busfahrer verzichten weil die alten Busse ja noch getauscht werden müssen. Ich sage mal wenn 2040 die ersten Buslinien im Stadtverkehr autonom OHNE Führer fahren ist das schon optimistisch... wenn überhaupt. Ich kann mir nämlich nicht vorstellen, dass eine Buslinie tatsächlich tausende Busse komplett ohne menschliche Aufsicht herumfahren lässt. Wenn etwas passiert muss ja zwangsweise wieder jemand vorort sein.
 
Das glaube ich eher nicht. Autonomes fahren (also das richtige, nicht dieser Spurhalteassistent von Tesla) wird erst in die Luxusklassen eingebaut und muss sich dann weiter zur Mittel und Unterklasse vorarbeiten. Und dann dauert es noch mindestens 10 Jahre bis die Buslinien tatsächlich auf den Busfahrer verzichten weil die alten Busse ja noch getauscht werden müssen. Ich sage mal wenn 2040 die ersten Buslinien im Stadtverkehr autonom OHNE Führer fahren ist das schon optimistisch... wenn überhaupt. Ich kann mir nämlich nicht vorstellen, dass eine Buslinie tatsächlich tausende Busse komplett ohne menschliche Aufsicht herumfahren lässt. Wenn etwas passiert muss ja zwangsweise wieder jemand vorort sein.

Es werden andauert alte Busse ausgetauscht also können die Firmen die alten Busse nach und nach mit den Autonomen Busse austauschen.
Am Anfang wird der Busfahrer sicher noch da sein um alles zu Kontrollieren aber irgendwann wird es voll automatisch gehen.
 
Das Computersystem möchte ich sehen, das in engen und zugeparkten Altstädten Busse sicher manövrieren kann. 🙄 Ich wundere mich jedesmal, wenn ich mit dem Bus unterwegs bin, daß die Fahrer mit ihren Riesenkarren nicht ständig irgendwo hängenbleiben. Sind eben Profis, ziehe meinen (nichtexistenten) Hut vor ihnen. 🙂 Autonomes Fahren ist was für Autobahnen und überall, wo sehr breite Straßen vorhanden sind und lediglich andere Fahrzeuge (leichter erkennbar als Personen, wie der tödliche Unfall in USA bewies) als Verkehrsrisiken zu beachten sind, aber unsere engwinkligen, von allen Arten von Kreuzverkehr bevölkerten deutschen Dörfer, Kleinstädte und Städte ... vergeßt es. Dafür bräuchte man Computer mit einem Denk- und Reaktionsvermögen, das einem menschlichen entspricht, und so weit ist man vielleicht in 100 Jahren, oder später.
 
Ich glaube man sollte Menschen nicht unterschätzen.

Zwar kann eine künstliche Intelligenz vieles besser und schneller, aber je variabler ein Verhalten sein muss, desto schwerer ist es, dies einer KI beizubringen. So ist es ein meilenweiter Sprung von heutigen Spurhalteassistenzen zu wirklich autonom fahrenden Autos. Eine KI ist sofort überfordert wenn eine nicht einprogrammierte Unwägbarkeit eintritt.

Selbst Tesla rudert derzeit zurück. Angeboten wurde ein "Full Self-Driving" seit 2016. Damals kündigte Musk an, dass seine Autos Ende 2017 bereits komplett autonom fahren können. Ein Versprechen, das er nicht einhalten konnte.

Auch werden sich noch viele Fragen stellen, etwa nach der Haftung für Unfälle mit KI Fahrzeugen. Haftet der Halter? Der Hersteller der KI? Die Versicherung?
Insofern möchte ich Mustang zustimmen, 2040 ist schon optimistisch, da alleine die Technik 10 Jahre dauern könnt und nochmal 10 bis sie im Normalsegment in der Breite angekommen ist. Und geh mal davon aus, dass selbst 2040 nicht jede Oma ein KI Taxi bestellen WILL.

Und dann reden wir von vielleicht 60.000-80.000 Taxi- und Busfahrer, die schrittweise ersetzt werden könnten. Das wären 0,15% der Erwerbstätigen, die innerhalb der nächsten 20-30 Jahren (!) vielleicht (!) wegfallen.
 
Es werden andauert alte Busse ausgetauscht also können die Firmen die alten Busse nach und nach mit den Autonomen Busse austauschen.
Am Anfang wird der Busfahrer sicher noch da sein um alles zu kontrollieren aber irgendwann wird es voll automatisch gehen.
Das ist mir klar aber JETZT gibt es noch keine autonomen Busse. Und wenn es sie in 5-10 Jahren dann gibt, dann dauert es nochmal 15 Jahre bis alle ausgetauscht sind (manchmal auch 30, wenn ich mir die Busse hier im Ort so anschaue). Und das auch nur unter der Vorraussetzung, dass die Busse von den Mitfahrern auch direkt von Firmen, Kommunen und Kunden akzeptiert werden. Und schon ist das ein Thema für 2040.
 
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