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Darf ich einen "Universal"-gott haben?

A

Andersson

Gast
Hey Leute,

es ist so, dass ich in Lebenskrisen, bei persönlichen Problemen und in Druck- und Angstsituationen zum Himmel aufschaue und einfach sage: "Gott, hilf mir bitte das hier durchzustehen, bitte hilf mir einfach nur!"
Natürlich bedanke ich mich auch bei "Gott", wenn ich etwas heil und unbeschadet überstehe!

Aber jetzt frag ich mich natürlich, ob ich das darf oder ob das schon an Götzenanbetung grenzt, , da ich eigentlich keiner Konfession angehöre!
Ich hab mich teilweise mich mit dem christentum oder dem Islam beschäftigt, aber beide Religionen schränken dich teilweise in deinen Begierden und Gelüsten einschränkt und deshalb hab ich beschlossen mich auf meinen universellen Gott zu konzentrieren

Was haltet ihr davon?
Du darst, weil es hier die Religionsfreiheit gilt. Ein Grund- und Menschenrecht. Und so wie Du Dir deinen Gott vorstellst tun es ja andere auch.
 

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Sigi

Sehr aktives Mitglied
Hey Leute,

es ist so, dass ich in Lebenskrisen, bei persönlichen Problemen und in Druck- und Angstsituationen zum Himmel aufschaue und einfach sage: "Gott, hilf mir bitte das hier durchzustehen, bitte hilf mir einfach nur!"
Natürlich bedanke ich mich auch bei "Gott", wenn ich etwas heil und unbeschadet überstehe!

Aber jetzt frag ich mich natürlich, ob ich das darf oder ob das schon an Götzenanbetung grenzt, , da ich eigentlich keiner Konfession angehöre!
Ich hab mich teilweise mich mit dem christentum oder dem Islam beschäftigt, aber beide Religionen schränken dich teilweise in deinen Begierden und Gelüsten einschränkt und deshalb hab ich beschlossen mich auf meinen universellen Gott zu konzentrieren

Was haltet ihr davon?

Du darfst

glaub so heißt eine Margarinemarke :)

Nein, du darfst, und musst verstehen, was du damit bewirkst:

1.) du gibst psychologisch gesehen ein Stück Verantwortung ab, das tut dir gut, und du empfindest es als Hilfe, ein wenig loslassen zu können

2.) es bringt dich mit dem Titel Gott in Berührung und lässt dich vielleicht mal drüber nachdenken, ob es denn wirklich einen gibt und wie und warum und wann er bei was zu helfen verheißen hat (ansonsten ist Lenas Kommentar auch ganz ordentlich)

3.) Zu den Einschränkungen, die du nicht magst: ich sehe das wie ein äußeres Gebäude, ein dickes Mathebuch. Manchen fällt das leicht, manche pauken darin gern, manche würde es erschlagen. Es bringt einen aber schon weiter, wenn man verstehen lernt, dass Gott in der Bibel z. B. (vom Islam möchte ich jetzt nicht sprechen) darlegen ließ, was der Optimalzustand wäre. Nun sind wir aber nicht optimal, wir sind vielen Dingen ausgesetzt und müssen manche Rechnung aus dem Mathewälzer raussuchen, die uns persönlich weiterbringt und andere links liegen lassen, die uns erschlagen. Dann, wenn man weiß, nicht alles gilt für einen in der jetzigen Situation, kann man sich dem "Mathebuch" ganz ruhig annähern und wird mit der Zeit mitbekommen, für was das alles gut sein kann, ganz ohne Stress und Zwang . . .

Dieses Ziel könnte etwas was sein, was dein Gottesanrufen später mit mehr Inhalt füllen könnte, und mancher hat mit der Zeit herausgefunden, warum er da oder da wohl nicht hilft, oder wo er trotz allem Unglauben der Welt doch verheißen hat, zu helfen.

Na ja, obs dir hilft, ist so meine Zurechtlegung.

Sigi
 

mikenull

Urgestein
Man kann übrigens auch noch in anderer Weise verfahren. Ich kenne zahlreiche Gläubige die sich bei ihrem Gott nicht bedanken, sondern ihn kritisieren. Also die scheinbar gut verlaufenen Dinge im Leben als naturgegeben hinnehmen, sich aber bei den "Reinfällen" bitterlich beklagen.
Und die Statistik gibt Ihnen auch Recht: Gute und schlechte Dinge halten sich die Waage.
Aber schimpfen ist allemal leichter wie loben.
 
L

Lena7

Gast
Wow manchmal können einem auch Menschen die nicht an Gott glauben eine tolle Predigt halten.


Loben zieht nach oben, danken schützt vor Wanken

Freuet Euch allezeit.betet ohne Unterlass,in allen Dingen saget Dank;das ist der Wille Gottes in Christus Jesus für euch 1 Tessalonicher 5 V.16-18



LG
Lena
 
A

Andersson

Gast
Wie schon gesagt darfst du natürlich. Und Magerine ist wesentlich besser als angebotene fetthaltige Butter, die in dicken Schwarten daherkommt und natürlich auch indoktriniert, dich also von deinem eigentlichen "Gefühl" entfernt und in etwas völlig Anderem enden kann.
Dein Gefühl kannst Du ja entwickeln, aber schön darauf achten, dass es auch Dein Gefühl bleibt, denn sonst hast Du ein paar unnötige Kilo auf der Waage und es entspricht nicht mehr deinem natürlichem, phantasievollen Spüren, das ja auch eine positive Suche sein kann. Dein Gott oder überirdische Macht ist universal und wird deshalb sicher verschiedenen Quellen offenstehen, die Dich irgendwann zu einem Ergebnis führen.
 
Zuletzt bearbeitet:

WolfsSong

Aktives Mitglied
Lieber TE,
natürlich darfst du das! Jeder sollte fühlen und glauben dürfen was er will...

Wichtig finde ich nur, dass man anderen seinen Glauben nicht aufdrückt oder gar belästigt...
 

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