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Darf Chef mir kündigen, wenn ich seine privaten Dinge weitererzähle?

Die Vogel Strauß Taktik geht in den meisten Fällen nicht auf. Die Magenschmerzen hast Du Dir selbst eingebrockt. Jetzt hat Dein Arbeitgeber dafür auch noch zahlen müssen. Verständnis darf man dann wirklich nicht mehr erwarten. Klug wäre es gewesen, im Zweifel hier direkt nach Tipps zu fragen. Mein Rat hätte bspw. gelautet, dass Du weiterhin knechten gehst, Dich noch einmal in einem persönlichen Gespräch dafür entschuldigst und erklärst, dass Du den Schuss vor den Bug verstanden hast. Vielleicht hätte es auch alternative geeignete Vorschläge anderer User gegeben.

Tja, dann lass Dich mal überraschen, wie sich Dein erster Arbeitstag nach dem Urlaub gestalten wird. Ich würde mich nicht zu viel rechtfertigen/entschuldigen, sondern, wie o.g. geschrieben, offen und ehrlich sagen (wenn es denn dann auch von Dir so verstanden ist), dass der Schuss vor den Bug angekommen und verstanden ist und es mir/Dir sehr unangenehm ist, dass ich den Vorgesetzten, seine Frau und mich/Du Dich in eine solche blöde Situation gebracht hast. Alles weitere liegt dann nicht mehr in Deinem Einflussbereich.
 
Noch bist Du ja nicht gekündigt. Vielleicht kann ja doch Gras über die Sache wachsen, auch aufgrund der besonderen Konstellation.
Zeige Deine ernstgemeinte Reue und Einsicht. Arbeite an Deine Integrität. Vielleicht kommst Du nochmal davon. Aber Frage Dich auch warum Du diesen Verhalten an den Tag gelegt hast. Arbeite auch an Deiner Persönlichkeit sonst passiert das wieder.
 
Hallo liebe TE,

also sehe ich das richtig, die Ehefrau deines Chefs hat dir erzählt das er Affairen hat und so und du hast es weitererzählt. Und irgendwie ist es bei deinem Chef gelandet.

Ich sehe es anders als die anderen hier. Das ist doch kein Kündigungsgrund. Hätte es geheim bleiben sollen dann hätte die Frau des Chefs es dir nicht sagen dürfen.

Geh zurück zur Arbeit, sage dem Chef das seine Frau es halt nicht hätte rumplappern sollen wenn es gehim bleiben soll. Und arbeite weiter. So würde ich es machen.

Und vor allem, bevor du dich von uns Laien beraten lässt, von denen auch alle ein unterschiedliches Rechtsempfinden haben, nimm die 150 EUR in die Hand und gehe zu einem Anwalt.

Der kann dir da besser weiterhelfen, denn der weiss wie es rein rechtlich zu bewerten ist, ohne jede Moral.

Und wenn dein Chef den Anschein erhalten will, das er Integer ist, dann soll er sich auch so verhalten. Denn du hast ja keine Lügen erzählt sondern Tatsachen, oder?
Rascas
 
absolute grauzone.

du hast ja nicht goldene löffel geklaut, einen kunden vergrault, geld aus der kasse genommen oder ein "frikadellenvergehen" begangen.

allerdings gehört zum tagesbetrieb auch ein betriebsvertrauen. das hast du deinem chef gegenüber empfindlich gestört.

er hat da mehrere legale und illegale möglichkeiten:
- mündliche ermahnung
- schriftliche ermahnung
- abmahnung

man bietet dir einen aufhebungsvertrag an.
sie kündigen zum 30.06.2015, sie sind freigestellt und suchen sich einen anderen job.

das wäre dann das blaue auge.

- im keller kartoffeln schälen (mobbing)

er kann damit nicht zum betriebsrat gehen (ist bei 180 mitarbeitern vorhanden) und deine kündigung erzwingen. dann kämen details an's licht und es käme zu mehr getratsche.

alternativen:
eine entschuldigung / versetzung in eine andere abteilung / in zukunft einfach die klappe halten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich kann mir eine Kündigung auch nicht vorstellen. Genau aus den Gründen meiner beiden Vorredner. Aber trotzdem ist Dein Image angekratzt und Du wirst zukünftig keine gute Stellung dort haben. Hälst Du den Druck aus?
 
Was Du gemacht hat nennt sich Störung des Betriebsfriedens. Sei froh, wenn das bloß eine Abmahnung wird, dann hast Du Glück gehabt. Bei mir würde so eine Tratschsusi ohne wenn und aber fliegen. Mal abgesehen davon, dass Du eine denkbar schlechte Freundin bist. Mir ist ein Rätsel, dass Leute Dich hier noch verteidigen.
 
Hast schon Recht, die Frau vom Chef hätte auch nicht so viel reden sollen, der TE auch nicht so zuhören.

Ich hatte mal einen Chef der schickte beide in die Wüste. Zwei Kolleginnen vertrugen sich nicht und eine war aber auch seine Partnerin.

Aus Gründen der Fairness müsste er auch beiden nahelegen, sich etwas anderes zu suchen, sofern er überhaupt vorhat die Themenstarterin ab zu schiessen.

Ansonsten würde ich dann auch zum Arbeitsgericht wandern. Und da würde sie auf jeden Fall noch eine Abfindung heraus holen.
 
Hallo Phelia,

ganz erhlich, wenn der hef sich selbst nicht unmoralisch verhalten hätte, dann hätte die TE nichts erzählen können.

Was hat der private Krempel des Chefs, der nichtmal der Besitzer der Firma ist, denn mit dem Betreibsfrieden zu tun.

Ich sehe das gar nicht so. Würde der Chef der Abteilung, wahrscheinlich nicht der ganzen Firma, die TE schassen wollen, dann würde er sich selbst ein Bein stellen, da das Ganze erst durch ihn und seine Frau is Rollen kam.
Hätte die Frau nicht geplappert, er selbst nicht seltsames Verhalten an den Tag gelegt, dann hätte die TE auch nichts erzählen können.

Wie peinlich ist es für den Vorgesetzen das seine Affairen die Runde gemacht haben.
Angriff ist die Beste Verteidigung und das macht der Chef hier.

Deshalb liebe TE, ab zum Anwalt und lass dir helfen.

Ggf in dem dein Anwalt den obersten Chef der Firma anschreibt und das offenlegt. Und du versetzt werden kannst.

Rascas
 

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