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Crans-Montana, Folgen für den Brandschutz

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Auszug Wikki
Beim Brand eines Zuges der Gletscherbahn Kaprun 2 in einem Tunnel starben am 11. November 2000 155 Menschen. Es war die größte Katastrophe, die sich in Österreich nach dem Zweiten Weltkrieg ereignete. Im brennenden, bergauf fahrenden Zug kamen 150 der 162 Passagiere durch Rauchgasvergiftung zu Tode, ebenso in der Bergstation drei Personen und in der entgegenkommenden Bahn zwei Personen.

Nur zwölf Personen, zwei Österreicher und zehn Deutsche – konnten sich in der Frühphase des Brandes durch Einschlagen einer Scheibe aus dem hinteren Teil des Zuges retten, weil sie im Tunnel entgegen der Kaminwirkung nach unten liefen.
 
Was ist, weiß man nicht und kann nur hoffen, dass hierzulande besser kontrolliert wird als dort in der Schweiz.
Aber das ist es dann auch schon.
Sinn des Fadens ist nicht, Brandschutzvorschriften zu verbessern sondern darauf aufmerksam zu machen, dass solche erst mal eingehalten werden.
Wer darauf hofft, dass andere prüfen und die Sicherheit bescheinigen unterfällt demselben Fehler wie die Leute, die unter der brennenden Decke standen aber hofften, dass der Brand woanders brennt.
 
Sinn des Fadens ist nicht, Brandschutzvorschriften zu verbessern sondern darauf aufmerksam zu machen, dass solche erst mal eingehalten werden.
Wer darauf hofft, dass andere prüfen und die Sicherheit bescheinigen unterfällt demselben Fehler wie die Leute, die unter der brennenden Decke standen aber hofften, dass der Brand woanders brennt.
Da hier wohl eher weniger Leute sind, die für Brandschutz verantwortlich sind, wäre es vielleicht sinnvoller darauf aufmerksam zu machen, dass man sich bei einem Feuer sofort nach draußen begeben muss.
 
Auch ein Laie kann sich zb schlau machen, wo die Notausgänge sind und ob diese auch zugänglich sind.
Sowas in der Art habe ich aber doch auch ausgesagt. Der Laie kann daraus lernen, wie er in so einem Fall hoffentlich sein Leben rettet.

Aber hier geht es um Einhaltung von Brandschutz und nicht darum, wie man sich im Brandfall verhält, was aber von viel mehr Menschen zu beachten wäre als der Brandschutz, für den im Verhältnis dazu nur einige wenige verantwortlich sind.
 
Sinn des Fadens ist nicht, Brandschutzvorschriften zu verbessern sondern darauf aufmerksam zu machen, dass solche erst mal eingehalten werden.
Das wird hoffentlich gemacht.
Aber niemand kann das als normaler Gaststättenbesucher beurteilen.
Ganz einfach.
Wer darauf hofft, dass andere prüfen und die Sicherheit bescheinigen unterfällt demselben Fehler wie die Leute, die unter der brennenden Decke standen aber hofften, dass der Brand woanders brennt.
Was bleibt einem anderes übrig?
Man kann sich ja nicht jedes mal wenn man eine Gaststätte besucht, die Papiere vom Betreiber zeigen lassen.
 
Frage.

Hat sich nun - als Konsequenz des Geschehens dort - noch jemand mit Brandschutz beschäftigt und nimmt nun gefährliche Situationen wahr, bemängelt sie gar?
Was überhaupt bemerkt ihr, wenn ihr locations besucht - also was darf da keinesfalls sein?
Also mich hat dieser Vorfall auf alle Fälle nachdenklich gemacht. Ich war früher öfter bei Live-Konzerten in einem Kellerlokal, zu dem auch eine eher schmale und steile Treppe führte... und ob es einen weiteren Fluchtweg gab, weiß ich nicht. Damals habe ich überhaupt nicht darauf geachtet. Das wäre heutzutage definitiv anders! Und nach anderen mir bedenklich erscheinenden Details wie z.B. niedrige Decken und viel brennbares Material würde ich ebenfalls schauen - und mich im Zweifelsfall lieber woanders hinbegeben. Gerade bei einem Event wie einer Silvesterfeier, bei dem viele ausgelassene Menschen zugegen sind, eine Menge Alkohol fließt und man fast damit rechnen kann, dass mit Feuerwerk herumgespielt wird...

Ich habe versucht in der KI zu recherchieren, wieso echt keiner auf die Idee gekommen ist, den Raum zu verlassen, als die Decke schon brannte.

Die KI nannte Dein Argument als Grund "geht mich nix an" aber dazu auch, dass die filmenden jungen Leute Kameramänner waren.
Das heisst,: sie filmte eine Szene , die sich vor ihren Augen abspielte, die aber keinen Bezug zu ihnen hatte. Dass sie selbst mitten im Feuer standen wurde ignoriert.
Solche Filme sind zu heutigen Social-Media-Zeiten ja auch echt was wert. Ich glaube, deshalb gehen viele Leute für Aufnahmen von aufsehenerregenden Ereignissen auch durchaus recht hohe Risiken ein.
 
Die Leute waren alle sehr jung und stark alkoholisiert. Auch deshalb haben sie die Gefahr wohl nicht richtig erkennen und nicht angemessen reagieren können. Alkohol schränkt diese Fähigkeiten eben enorm ein.

Und als es an der Decke brannte, haben einige Leute das vielleicht zunächst für einen besonderen Showeffekt gehalten. Das hätte mir in jungen Jahren vielleicht auch passieren können.

Und wenn man sich in einer Gruppe befindet und niemand flieht, fühlt man sich auch selber instinktiv sicher und verhält sich wie die anderen. Das alles könnte dazu geführt haben, dass man nicht sofort die Flucht ergriff.
 
Auch ein Laie kann sich zb schlau machen, wo die Notausgänge sind und ob diese auch zugänglich sind.
Wenn die Gaststätte sich nicht grade im Keller oder ganz oben befindet, dann dürfte es kein Problem sein einen Ausgang zu finden.
Die meisten Gaststätten, die ich besuche, sind ebenerdig oder befinden sich im ersten Stock.
Da ist es überhaupt kein Problem rauszukommen.
 
Nicht nur der Brandschutz ist wichtig, sondern auch die Schulung eines jeden einzelnen in Bezug auf Brände.

Jeder muss wissen, wie schnell sich ein Feuer ausbreiten kann, wo konkret die Gefahren lauern und wie man sich im Brandfall zu verhalten hat.

Dass das winzigste Feuerchen zum Riesengroßbrand werden kann, wenn die entsprechenden Bedingungen vorliegen, scheint tatsächlich nicht jedem klar zu sein.

Das muss alles gelernt werden. Was ein Flashover ist, wusste ich bislang auch noch nicht, habe es aber jetzt verinnerlicht. Sowas muss alles ins öffentliche Bewusstsein dringen.

Meiner Ansicht nach ist es auch nützlich, Fotos von schwerstverbrannten Personen zu betrachten - das lehrt einen ganz schnell einen immensen Respekt vor dem Feuer!
 

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