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Crans-Montana, Folgen für den Brandschutz

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 124470
  • Datum Start Datum Start
Zu Deinem Beitrag hab ich mal ein paar Fragen. Du schreibst:
Ich achte nicht auf Brandschutz. Kann ich auch gar nicht, denn ich bin weder Ingenieur, noch Feuerwehrmann, noch Brandschutzexperte oder sonst etwas aus dem Bereich.
In der Hinsicht gebe ich Dir Recht.
Ok.

Brandschutz -Experten sind teilweise so etwas wie ehemalige Pfadfinder.
Diese haben erlebt, dass man ein Streichholz an Zunder hält - und daraus wird ein Lagerfeuer.
Man sitzt um das Feuer herum und schaut glühenden Resten zu, die durch die Thermik im Abendhimmel verglühen.

Die Erfahrung setzen sie um und betrachten Gegenstände auf einem Tisch in einer location, welche anfangen können zu brennen. Dann schauen sie nach oben, und über dem Tisch hängt ein großer Strauss aus Trockenblumen --- und so weiter.
Wenn man das zu Ende denkt, entstehen daraus Vorschriften.

es gibt aber auch Leute die nicht bei den Pfadfindern waren.
Die können sich all diese kleinen Sünden am Lagerfeuer einfach nicht vor stellen:
Stöckchen rein gehalten, brennt, angefasst : ist HEISS!
für diese Mensachen bleubt also nur, sich die Brandschutz Vorschriften durch zu lesen und diese mit den Orten zu vergleichen.

Wie in Crans Montana gibt es nämlich noch etlicher weiter locations, die von Leuten gebaut wirden, die eben nicht bei den Pfadfindern waren, ud die auch nicht auf die Idee kommen, sich erstzweise die Vorschriften an zu schauen.
Das Ing ist nämlich, dass es bei Gebäuden anders herum ist.
Was eine ich damit?
Da mietet jeamnd einen Wagen und begeht damit eien Unfall. Der vermieter konnte dies nicht beeinflussen und ist raus.
Bei Gebäuden ist es aber anders. Der Inhaber hat sicher zu stellen, dass der Mieter damit ekeinen Unfug bauen kann - und wenn er vermietet, hat er dies zu kontrollieren. Er kann die Kontrolle aber an den Mieter delegieren.
Im Bereich locations heisst dies, dass eine Zählkontrolle am Einlass statt zu finden hat.
Es heist ausserdem, dass ein Bestuhlugsplan Grundlage der Genehmigung ist.
Die Stühle haben da zu stehen wo sie eingezeichnet sind.
Stehen sie woanders, ist eine neue Genehmigung fällig.
Fand die Bestuhlung anders als genehmigt statt, war die Feier nicht genehmigt.

Dies interessiert besonders Versicherungen, weil sie Gründe finden möchten um nicht bezahlen zu müssen.

Aber nicht der Inhaber ist das Opfer sondern die, die Schaden genommen haben.
Also geht eine Warnung auf jeden Fall an potentielle Opfer. Stimmt das so?









Ich fände es sogar grob fahrlässig wenn jetzt selbsternannte Experten irgendetwas verschlimmbessern, nur weil sie meinen Ahnung von der Materie zu haben.
Es gibt reichlich Informationen, die man sich " anlesen kann" und für die man kein Experte zu sein braucht.
Kommen über 200 Personen in Betracht, so unterliegt das event der Versammlungsverordnung.
Mit all ihren verstärkten Vorschriften. Man kann Türen messen, ob sie mindestens 1,20m breit sind.
Und wenn man die Brille vergessen hat und dem Veranstalter traut -wie in der Schweiz übrigens auch - so kann man den Veranstalter zumindest auf seine Beobachtung hinweisen - um sodann unverzüglich das event zu verlassen.
So kann man extrem sicher davon ausgehen, kein Opfer falscher Annahmen zu werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Meine Augen wandern automatisch meist nach oben (Sprinkler), wenn ich irgendwo bin.

Liegt daran, dass ich mehrere Jahre in der Branche gearbeitet hatte.
Auch hier - allerdings nur meine Recherche:
Wenn einer Holzwände einbaut, die von der Klassifizierung nicht über leicht brennbar hinaus kommen und ggf sogar mit einem Kunstharz Lack als Brandbeschleuniger gespritzt wurden, so gelangen mögliche Funken in Zwischenräume, die durch Schwund beim trocknen entstehen.
Ungeschliffenes Holz hat Häärchen, das wie Zunder wirkt, und darin sammeln sich Staubfäden, die dies noch verstärken.
Die Kaminwirkung führt zu einem Brand oben , und herrscht sofort Sauerstoff Mangel, so entwickelt sich CO. Dies hat bekannterweise die Eigenschaft^, sich eher an Blutkörper zu klammen als Sauerstoff, und drum fühlen sich Leute schwindlig, schlecht etc und führen sie's auf Alk zurück etc.
Tatsächlich sind sie aber hochgradig gefährdet, weil sie einfach keinen Sauerstoff mehr auf zu nehmen vermögen. Dann geht es darum sie zu retten - falls das noch klappt.

Sprinkler reagieren auf Hitze, nicht auf CO.
Drum bleiben die an der Decke noch trocken, wenn die Leute unten schon husten.
 
Feuer in den Innenräumen hätte komplett verboten werden müssen.
sagt zB das Nichtraucherschutzgesetz - wenngleich wegen anderer Grundlagen:

Leute die sich bewusst umsehen, erkennen aber weit mehr als nur offenes Feuer.

Ich frag mich warum dieses Wissen keinen interessiert?

Da stehen papierverkleidete Teelichter auf einem Holztisch.
Da hängen Vorhänge, zu denen der Eigentümer "schwer entflammbar" angibt.
Entweder hat er mit bekommen dass sie dreckig sind und hat sie gewaschen - und das Flammschutzmittel mit raus gewaschen.
Oder er wusste es und hat sie hängen und verstauben lassen.
Dass Staubfäden wie Brandbeschleuniger wirken dürfte bekannt sein.
 
Ich bin kein Brandschutzexperte und würde das den Fachleuten überlassen.
Ich habe versucht in der KI zu recherchieren, wieso echt keiner auf die Idee gekommen ist, den Raum zu verlassen, als die Decke schon brannte.

Die KI nannte Dein Argument als Grund "geht mich nix an" aber dazu auch, dass die filmenden jungen Leute Kameramänner waren.
Das heisst,: sie filmte eine Szene , die sich vor ihren Augen abspielte, die aber keinen Bezug zu ihnen hatte. Dass sie selbst mitten im Feuer standen wurde ignoriert.

Daher vermute ich, dass Du problemlos demselben Irrtum erliegen wirst, wenn Du in eine Situation kommst.
Du fährst in einem Bus in Indonesien über eine Bergstrasse, der Bus kippt schon über den Rand aber Du sagts: "der Fahrer ist Experte, ich springe nicht ab."
 
Wie ihr vielleicht mitbekommen habt, gab es bei dem Brand in der Schweiz etliche junge Tote und noch mehr schwerst Verletzte, die mal eben ihr restliches Leben mit den Beeinträchtigungen zu verbringen haben.
Crans-Montana war natürlich DIE Ausnahme schlechthin, weil so was niemals passiert und das Geschehen dort die absolute Ausnahme war.
Oder war es absehbar??

Nun kann man sich leicht ausrechnen, dass Crans-Montana die Ausnahme.... von der Ausnahme..... hätte sein können, wenn man dort die Brandschutz Vorschriften beachtet hätte.

Heisst: Unter Beachtung der Vorschriften wäre es nicht passiert,.

Frage.

Hat sich nun - als Konsequenz des Geschehens dort - noch jemand mit Brandschutz beschäftigt und nimmt nun gefährliche Situationen wahr, bemängelt sie gar?
Was überhaupt bemerkt ihr, wenn ihr locations besucht - also was darf da keinesfalls sein?

Warum soll ein Gast einer Location sich gedanken über den bransschutz machen? Die meisten Brandschutzmaßnahmen sind für das Auge unsichtbar schon alleine der Lichtverhältnisse wegen.
Und bemängeln kannst du garnichts weil du weder den Grundriss, verbaute Materialien kennst und eine Sprinkleranlage sehr dezent vernbaut ist, sofern vorhanden.

Als Gast komme ich um zu feiern Spaß zu haben und nicht um mich als Brandschutzexperte aufzuspielen.

Crans- Montana war eine fürchterliche Sache aber leider nicht mehnr Rückgängig zu machen.
Man kann jetzt debattieren über den fehlenden Brandschutz über Umbau ohne Genehmigung, über Geldgier. das alles aber bringt keines der Opfer zurück und nimmt keinem der Hinterbliebenen den Schmerz und die Trauer.
 
Ich habe versucht in der KI zu recherchieren, wieso echt keiner auf die Idee gekommen ist, den Raum zu verlassen, als die Decke schon brannte.

Die KI nannte Dein Argument als Grund "geht mich nix an" aber dazu auch, dass die filmenden jungen Leute Kameramänner waren.
Das heisst,: sie filmte eine Szene , die sich vor ihren Augen abspielte, die aber keinen Bezug zu ihnen hatte. Dass sie selbst mitten im Feuer standen wurde ignoriert.

Daher vermute ich, dass Du problemlos demselben Irrtum erliegen wirst, wenn Du in eine Situation kommst.
Du fährst in einem Bus in Indonesien über eine Bergstrasse, der Bus kippt schon über den Rand aber Du sagts: "der Fahrer ist Experte, ich springe nicht ab."

Das ist reine Spekulatius. Ich denke das sie dachten das jeden Moment eine Sprikleranlage das Feuer löschen würde. Das dem nicht so war und sich das Feuer so rasens schnell ausbreiten würde könnte kein Gast ahnen.

Ach ja und noch was. Sagt dir Flash Over etwas?
 
Ich denke, die meisten unterschätzen die Gefahr eines Feuers. Das erscheint alles noch lange kontrollierbar, bis der Punkt kommt, an dem es nicht mehr kontrollierbar ist und dann mit einer wahnsinnigen Geschwindigkeit entgleist, die keine Möglichkeit mehr lässt. Auch, wie heiß und gefährlich Rauch sein kann, wird den wenigsten Menschen klar sein. Das Fluchtverhalten im Panikfall wird auch viele Menschen überraschen.

Die, die da noch weiterfilmten, gingen wahrscheinlich nicht davon aus, dass das eine riesige Katastrophe werden würde, sondern nur ein wenig Unruhe stiften wird. Sie hätten dann ein Video von Leuten, die ein Feuerchen ausmachten und alles wäre lustig gewesen, irgendwie.

Ich fände es nicht schlecht, wenn, zumindest in weiterführenden Schulen mal ernsthaft das Thema behandelt werden würde. Da wird so viel nutzloser Kram vermittelt, da wäre das mal wirklich hilfreiches und potentiell Leben rettendes Wissen - nicht nur für die Schüler und späteren Erwachsenen selbst.
 
Warum soll ein Gast einer Location sich gedanken über den bransschutz machen? Die meisten Brandschutzmaßnahmen sind für das Auge unsichtbar schon alleine der Lichtverhältnisse wegen.
Und bemängeln kannst du garnichts weil du weder den Grundriss, verbaute Materialien kennst und eine Sprinkleranlage sehr dezent vernbaut ist, sofern vorhanden.

Als Gast komme ich um zu feiern Spaß zu haben und nicht um mich als Brandschutzexperte aufzuspielen.

Crans- Montana war eine fürchterliche Sache aber leider nicht mehnr Rückgängig zu machen.
Man kann jetzt debattieren über den fehlenden Brandschutz über Umbau ohne Genehmigung, über Geldgier. das alles aber bringt keines der Opfer zurück und nimmt keinem der Hinterbliebenen den Schmerz und die Trauer.
Shorn, der Titel heisst:
Folgen für den Brandschutz.

Anstatt des Textes hättest Du besser geschrieben:
"Das Unglück hat keine Folgen für den Brandschutz! Ich selber habe daraus nichts gelernt."

Meine Intention ist aber nicht Deine, drum habe ich den thread auf gemacht.

Ich kenn nämlich hier vor Ort noch ein paar locations, in denen die Gastwirte sagen:
"Interessiert mich nicht, mir geht's darum, billig umzubauen und Kohle ein zu fahren! Wer teuer baut und Vorschriften beachtet ist selbst schuld und verdient nichts, ist aber nicht mein Problem".

Also, shorn, warum hast Du denn damals auf den Zapfwellenschutz geachtet, wenn Dich dies doch bloß unnötiges Geld kostet??
Es geht ja billiger: Der Jupp in der Nähe hatte den nicht und hat sich eine schöne Rente erwirtschaftet, weil die BG ihm den halb abgerissenen Arm vergoldet hat.

Als ehemaliger Betriebsleiter von zwei Betrieben hätte ich von Dir erwartet, dass Du wegen der ständigen Weiterbildungspflicht hochgradig sensibilisiert reagierst!!


Und dich FÜR Belange des Brandschutzes ein setzt, aber nicht dagegen!
 
Zuletzt bearbeitet:
Shorn, der Titel heisst:
Folgen für den Brandschutz.

Anstatt des Textes hättest Du besser geschrieben:
"Das Unglück hat keine Folgen für den Brandschutz! Ich selber habe daraus nichts gelernt."

Meine Intention ist aber nicht Deine, drum habe ich den thread auf gemacht.

Ich kenn nämlich hier vor Ort noch ein paar locations, in denen die Gastwirte sagen:
"Interessiert mich nicht, mir geht's darum, billig umzubauen und Kohle ein zu fahren! Wer teuer baut und Vorschriften beachtet ist selbst schuld und verdient nichts, ist aber nicht mein Problem".

Also, shorn, warum hast Du denn damals auf den Zapfwellenschutz geachtet, wenn Dich dies doch bloß unnötiges Geld kostet??
Es geht ja billiger: Der Jupp in der Nähe hatte den nicht und hat sich eine schöne Rente erwirtschaftet, weil die BG ihm den halb abgerissenen Arm vergoldet hat.

Als ehemaliger Betriebsleiter von zwei Betrieben hätte ich von Dir erwartet, dass Du wegen der ständigen Weiterbildungspflich hochgradig sensibilisiert reagierst!!


Du kannst einen Zapfwellenschutz nicht mit einer Brandkatastrophe vergleichen.
Mein Mschinenpark war hochmodern und über eine Million wert, alle Schutzeinrichtungen Verkleidungen Notaussysteme funktionierten Einwandfrei.

Ich bin gelernter Landwirte und sollte wissen wovon ich reden.
Was die Weiterbildung anbelangt habe ich alles mitgenommen welches angeboten wurde und ich für meine Betriebe als Hilfreich empfand. Auf den technischen Stand der Maschinen hat der Landwirt keinen Einfluss.

Zudem hatte ich eine Zusammenarbeit mit der TH Aachen, war Mitglied im Lohnuternhmerverband, Mitglied bei der REKA Zuckerrübenanbauerverband, Bauernverband usw.

Vesuche nicht mich als Landwirt und Lohnunternehmer in Frage zustellen, du kannst nur verlieren, da reagiere ich allergisch.

Es geht sich hier auch nicht um mich oder meinem Dasein als Agrarservicedienstleister oder Landwirt.

Vor allem aber hat meine Rente hier nichts zu suchen, oder bist du neidisch wenn ja hast du aber etwas sehr wichtiges vergessen.
 
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