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Cousin mit ADHS & Autismus fehlt Förderung

Das ist das Problem hier in diesem Forum, es gibt immer irgendwelche wüsten Unterstellungen.
Ich habe nach Hilfe gefragt und Meinungen was ich konkret tun kann. Da gibt es verschiedene Sichtweisen.
Ich lehne mich nirgendwo hin, ich habe vorher hier gefragt bevor ich was anderes tu als mit meiner Mutter die Situation zu diskutieren.
Wenn du meine Beiträge lesen würdest, Schroti, wüsstest du, dass ich alles andere als verwegen agiere 🙄
 
Für eine Verwandte, die das Kind nicht kennt und 500 km entfernt wohnt, hängt sie sich sehr weit aus dem Fenster.
Ich wette, sie hat noch keinen Satz mit dem Onkel über die Angelegenheit gesprochen, trägt sich aber tatsächlich mit dem absurden Gedanken, ihn beim JA zu denunzieren.
Das nenne ich...verwegen!
😉

Das JA ist dafür da, die Interessen von Kindern zu vertreten, auch gegen die der eigenen Eltern wenn nötig, wenn die den Hintern nicht hochbekommen oder wie hier, den Kopf in den Sand stecken und auf Realitätsverweigerer machen.
Wenn es aber nicht mal auf die Mißstände aufmerksam gemacht wird - wo soll das Kind dann die nötige Hilfe herkriegen?
Vom Weihnachtsmann oder wie? :mad:
 
hallo Ostergesetz,
ich an deiner Stelle würde mich mit dem JA in Verbindung setzen. Und ganz ehrlich, wenn du anonym bleiben möchtest geh einfach auf einen Bahnhof in eine Telefonzelle (die gibts an größeren Bahnhöfen oft noch) und ruf da unter einem anderen Namen an. Letztendlich ists doch egal ob du oder Heinz Kunz jemanden auf die Situation aufmerksam machst. Wenn der Junge immer noch nicht beschult wird (wo er immerhin auch ein RECHT drauf hat) kann ihm dann geholfen werden.
 
Du kannst ihm ja nochmal schreiben. Du kannst Deine Gedanken mitteilen, auch, dass es ein Fall fürs Jugendamt ist (dann wissen sie vermutlich, wer es war, wenn Du es meldest) oder Du das Jugendamt informieren wirst, wenn sich in einer bestimmten Zeit nichts ändert. Das ist die direkte Variante, die ich wählen würde. Deiner Familie würde diese Direktheit und Offenheit sehr gut tun (auch, wenn es nicht alle begrüßen). Die andere Variante ist die anonyme (wenn sie wirklich nicht drauf kommen, wer es war und es auch jemand anders hätte sein können). Beide Wege schließen sich aus. Eine andere Möglichkeit gibt es nicht.

LG

Edit: Das Jugendamt muss jeder Meldung nachgehen.
 
Also ich bin wirklich die letzte, die zu einem vorschnellen Ganz zum JA rät, weil ich genau weiß, dass das vieles verschlimmbessern kann: Jedoch: der Junge muss in die Schule. Dass er offenbar nicht geht ist ja ein fakt, den man sehr leicht nachprüfen kann und offenbar weiß die TE durch ihre Mutter sehr genau, dass der Junge nicht zur Schule geht. (da gibt es ja kein: Vielleicht oder nur ein bißchen: Er ist ja offenbar an keiner Schule)

Trotzdem verstehe ich es total. Ich würde es vermutlich auch nicht über mich bringen, einfach so das JA einzuschalten.
Erstmal würde ich noch andere Wege probieren. Was sagt denn Deine Mutter? Wie stellt sie sich ihr zukünftiges Handeln vor?
 
Hallo hier ein Update:

Ich habe die Beteiligten heute alle getroffen auf einer Familienfeier. Der Junge geht weiterhin nicht zur Schule und wird wohl jetzt von der Mutter zu Hause unterrichtet (er ist also jetzt vom Vater zur Mutter zurückgezogen). Sie ist keine Lehrerin, hat aber jahrelang Nachhilfe gegeben. Trotzdem ist es in Deutschland natürlich nicht erlaubt. Sie steht aber auf dem Standpunkt, dass Freilernen eh besser für ihn ist und bis das Jugendamt etwas unternimmt Jahre ins Land gehen werden. Ich hab nochmals dort gesagt, dass ich das nicht richtig finde usw, aber sie steht auf dem Standpunkt, dass sie das besser kann als eine Schule und es würde eben eh nicht auffallen. Außerdem sei Schule nicht so wichtig fürs Leben.😕

Meine Mutter kann nichts tun. Sie ist wie gesagt selbst krank usw, wir haben genug Probleme, da wird sie sich nicht auch noch dieser Sache annehmen können. Es wird, wie üblich, von allen Seiten in unserer Familie totgeschwiegen. Wie so vieles. Ich verstehe ja, dass dieses Label "Förderschule" schwierig ist für Eltern, aber ob es dem Jungen besser geht so? Ich weiß es nicht. Er ist weiterhin sehr aufbrausend, aggressiv, schlägt z.B. grundlos mich oder meinen anderen Cousin, seine Schwestern sowieso. Gleichzeitig ist er extrem anhänglich, insbesondere auch seinen Schwestern gegenüber. Ich hab noch nie erlebt, dass ein 10-Jähriger mit seiner 12-Jährigen Schwester kuscheln will. Sonst hassen sich die meisten in dem Alter. Aber das kann natürlich auch einfach Zufall sein.

Es ist sicher schwierig für ihn eine geeignete Lösung zu finden, aber Freilernen ist in Deutschland ja nunmal nicht erlaubt und wie gesagt, seine Mutter ist keine Lehrerin...
 
Was hindert dich daran, dem zuständigen Schulamt mal eben Bescheid zu geben, dass da ein Junge ist der nicht zur Schule geht?

Im gleichen Atemzug kannst du das Jugendamt ebenfalls darüber informieren, dass die Eltern offensichtlich nicht in der Lage oder nicht Willens sind, die Realität anzuerkennen.

Zum einen würde dann die Mutter lernen, spätestens wenn die Bußgeldbescheide eintreffen, dass Sie das so nicht machen kann und das Jugendamt könnte darauf hinwirken, dass zum einen eine Therapie gemacht und auch finanziert und eventuell eine Integrationsfachkraft dem Kind zur Seite gestellt wird.
 

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