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Chronische Suizidgedanken, keine Therapie hilft...

momo_lonely

Mitglied
Hallo Zusammen,

Ich weiß nicht mehr weiter.
Seit ich denken kann, will ich mich umbringen. Hab mich schon immer so gefühlt, als würde ich einfach nicht auf diese Welt gehören und als wäre das Leben nichts für mich. Ich hasse einfach alles an meinem Leben und würde es am liebsten jemanden geben, der es mehr schätzt als ich. Jeden Tag, wenn ich morgens aufwache, bin ich direkt am weinen, weil ich so gehofft hatte, einfach nicht mehr aufzuwachen.
Ich hatte auch schon mehrere Suizidversuche, aber ich habe noch nicht die richtige Methode gefunden und bin immer zu feige. Dafür hasse ich mich, dass ich zu feige und dumm bin, mich umzubringen.
Nach außen hin ist alles perfekt. 1er Abi, 1er Studium, leistungsfähig bis zum geht nicht mehr. Niemand würde auf die Idee kommen, dass ich schon lange nicht mehr hier sein will.

Wenn ich das Problem anspreche, heißt es immer nur "mach eine Therapie". Jedoch bin ich seit 7 Jahren in Therapie, habe verschiedene Therapeuten und Therapieformen ausprobiert, habe meine Jugend in diversen Kliniken verbracht und nichts hat sich geändert. Tausend Medikamente ausprobiert, 40 Kilo zugenommen davon und nicht der geringste Unterschied. Niemand kann mir helfen. Wenn ich Suizidgedanken habe und das anspreche, werde ich von meiner Therapeutin zur Geschlossenen geschickt, dort hocke ich dann zwei, drei Tage und komme zurück. Therapieren können wir gar nichts mehr, weil schon alles zig mal durchgesprochen wurde. Ich kooperiere auch brav und mache meine Skills und Übungen und alles, aber es hilft mir nicht. Immer wieder dasselbe Spiel. Ich habe auch das Gefühl, solange ich ein braver, leistungsfähiger Mensch bin, der gute Noten schreibt und einen tollen Job hat, interessiert es auch keinen, wie es mir geht.

Hat jemand eine Idee, was man da noch machen kann?
 

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SFX

Aktives Mitglied
Hallo,

tja, da weiß ich auch keine direkte Patentlösung. Wie sollen wir dir hier helfen, wenn es verschiedenste Therapeuten in mehreren Jahren nicht geschafft haben?

Dennoch will ich es versuchen. Ich habe eine Vermutung, was dir fehlen könnte. Fehlen dir vielleicht Ziele im Leben? Wofür stehtst du morgens auf? Was treibt dich an? Wo möchtest du hin im Leben? Wofür brennst du, nach was sehnt sich dein Herz? Das sind die Fragen, die du in erster Linie dir selbst beantworten musst.

Hast du keine Ziele, treibst du im Leben umher wie ein Schiff auf dem offenen Meer. Kein Hafen in Sicht. Wie die Segel setzen? Wonach den Kompass ausrichten?

Mache dir eine Liste mit Dingen, die du im Leben erreichen willst. Dann mache dir einen Plan, wie du konkret vorgehen kannst.

Vielleicht musst du auch einfach raus, ab in eine andere Stadt, dir etwas Neues aufbauen. Weg mit den alten Gewohnheiten, den alten Mustern. Einfach alles neu beginnen?

Liebe Grüße und alles Gute, berichte uns!
SFX
 

momo_lonely

Mitglied
Hallo,

tja, da weiß ich auch keine direkte Patentlösung. Wie sollen wir dir hier helfen, wenn es verschiedenste Therapeuten in mehreren Jahren nicht geschafft haben?

Dennoch will ich es versuchen. Ich habe eine Vermutung, was dir fehlen könnte. Fehlen dir vielleicht Ziele im Leben? Wofür stehtst du morgens auf? Was treibt dich an? Wo möchtest du hin im Leben? Wofür brennst du, nach was sehnt sich dein Herz? Das sind die Fragen, die du in erster Linie dir selbst beantworten musst.

Hast du keine Ziele, treibst du im Leben umher wie ein Schiff auf dem offenen Meer. Kein Hafen in Sicht. Wie die Segel setzen? Wonach den Kompass ausrichten?

Mache dir eine Liste mit Dingen, die du im Leben erreichen willst. Dann mache dir einen Plan, wie du konkret vorgehen kannst.

Vielleicht musst du auch einfach raus, ab in eine andere Stadt, dir etwas Neues aufbauen. Weg mit den alten Gewohnheiten, den alten Mustern. Einfach alles neu beginnen?

Liebe Grüße und alles Gute, berichte uns!
SFX
Danke für Deine Antwort.

Ja es stimmt, ich habe keine Ziele im Leben. Aber es geht nun mal v.a. in einer kapitalistischen Gesellschaft nur ums Fressen, Schei*en, Konsumieren und Arbeiten. Darauf habe ich keine Lust, aber ich kanns halt auch nicht ändern. Zudem habe ich keine Interessen. Ich sitze 5 Tage die Woche von 8-20 Uhr auf der Arbeit/Uni (20 h Job + Vollzeitstudium + Ehrenamt), fahre 1 1/2 Stunden hin und zurück und mache somit nichts anderes außer aufstehen - fahren - arbeiten - fahren - essen - schlafen. Am Wochenende schlafe ich fast nur, weil ich so fertig bin und keinen Antrieb habe, etwas zu machen. Und wenn ich nicht schlafe, lerne ich für die Uni. Manchmal gehe ich Abends in ne Kneip, auf nen Spieleabend oder so, aber das ist dann eher aus Zwang als aus Vergnügen. Man will ja nicht als komischer sozial isolierter creep gelten. Es bleibt halt gar kein Platz für Interessen. Zumal ziehe ich Dinge nie durch. Ich fange jedes Hobby (Gitarre, Lesen, Malen, Sport etc.) an und höre nach spätestens 4 Wochen auf, weil ich es dann einfach schon hasse. Mir macht nichts Spaß.

Neuanfänge hatte ich schon oft in meinem Leben (bin 8 mal an ganz verschiedene Orte umgezogen), aber viel gebracht hat es nichts. Im Gegenteil, ich fühle mich deshalb einfach ohne Heimat und Wurzeln und weiß nicht, wo ich hingehöre. Noch einen Neuanfang kann ich mir in meiner finanziellen Situation (noch) nicht leisten.
 

tarastina

Mitglied
Hallo Zusammen,

Ich weiß nicht mehr weiter.
Seit ich denken kann, will ich mich umbringen. Hab mich schon immer so gefühlt, als würde ich einfach nicht auf diese Welt gehören und als wäre das Leben nichts für mich. Ich hasse einfach alles an meinem Leben und würde es am liebsten jemanden geben, der es mehr schätzt als ich. Jeden Tag, wenn ich morgens aufwache, bin ich direkt am weinen, weil ich so gehofft hatte, einfach nicht mehr aufzuwachen.
Ich hatte auch schon mehrere Suizidversuche, aber ich habe noch nicht die richtige Methode gefunden und bin immer zu feige. Dafür hasse ich mich, dass ich zu feige und dumm bin, mich umzubringen.
Nach außen hin ist alles perfekt. 1er Abi, 1er Studium, leistungsfähig bis zum geht nicht mehr. Niemand würde auf die Idee kommen, dass ich schon lange nicht mehr hier sein will.

Wenn ich das Problem anspreche, heißt es immer nur "mach eine Therapie". Jedoch bin ich seit 7 Jahren in Therapie, habe verschiedene Therapeuten und Therapieformen ausprobiert, habe meine Jugend in diversen Kliniken verbracht und nichts hat sich geändert. Tausend Medikamente ausprobiert, 40 Kilo zugenommen davon und nicht der geringste Unterschied. Niemand kann mir helfen. Wenn ich Suizidgedanken habe und das anspreche, werde ich von meiner Therapeutin zur Geschlossenen geschickt, dort hocke ich dann zwei, drei Tage und komme zurück. Therapieren können wir gar nichts mehr, weil schon alles zig mal durchgesprochen wurde. Ich kooperiere auch brav und mache meine Skills und Übungen und alles, aber es hilft mir nicht. Immer wieder dasselbe Spiel. Ich habe auch das Gefühl, solange ich ein braver, leistungsfähiger Mensch bin, der gute Noten schreibt und einen tollen Job hat, interessiert es auch keinen, wie es mir geht.

Hat jemand eine Idee, was man da noch machen kann?
Meine idee wären, geh mal nach afrika oder nepal in ein Hilfsprojekt als volunteer arbeiten. Du brauchst einen tapetenwechsel und eventuell kriegst du da mehr erfüllung. Therapeuten , die übrigens alle selber völlig weltfremd sind,können einem nicht helfen, sondern nur du selbst. War auch mal in therapie und wurde nur deprimierter
 

momo_lonely

Mitglied
Meine idee wären, geh mal nach afrika oder nepal in ein Hilfsprojekt als volunteer arbeiten. Du brauchst einen tapetenwechsel und eventuell kriegst du da mehr erfüllung. Therapeuten , die übrigens alle selber völlig weltfremd sind,können einem nicht helfen, sondern nur du selbst. War auch mal in therapie und wurde nur deprimierter
Bin angehende Sozialarbeiterin und habe genug mit den Problemen anderer Menschen zu tun, was mir psychisch auch zusetzt. Dachte auch immer, anderen Menschen zu helfen wird mich erfüllen, mich hats aber nur noch mehr zum psychischen Wrack gemacht. Zumal ich solchen Volunteer-Programmen sehr kritisch gegenüber stehe. Das ist nicht die Lösung.

Habe mich selbst sowieso aber schon aufgegeben eigentlich.
 

momo_lonely

Mitglied
was genau hasst du denn an deinem leben? wie müsste dein leben sein, damit du es liebst? was müsste sich konkret ändern? was sind deine erwartungen? hilfe ist eine, dass meine ich herauszulesen.
woran mangelt es in dir, deiner meinung nach?

lg
Ich hasse alles. Zuerst mal mein Aussehen, ich sehe einfach ultra hässlich aus und würde gerne alles an mir umoperieren lassen. Dann meine Dummheit. Laut Therapeutin sei ich ja ach so intelligent, aber anscheinend bin ich trotzdem noch so dämlich, dass ich mir einen Beruf ausgesucht habe, in welchem ich mich psychisch kaputtmache für einen Hungerlohn. Ich hasse es, dass ich nichts zuende kriege und dass mich nichts interessiert. Ich hasse meine Stimmungsschwankungen und dass ich mit Menschen so gar nicht zurechtkomme, ich manipuliere, betrüge, lüge und verletze alle in meinem Umfeld. Zudem gehe ich chronisch fremd in Beziehungen und fi**e eigentlich mit jedem, der nicht bei 3 auf den Bäumen ist.

Ich bin einfach der schlimmste Mensch, der auf dieser Erde existiert. Ich weiß nicht einmal wer ich bin und was ich will und trotzdem gebe ich mich so arrogant. Ich kann nichts und bin strunzdämlich. Mir mangelt es an allem: Intelligenz, soziale Kompetenz, praktische Fähigkeiten, Interessen, angemessene Gefühle, Optimismus...die Liste geht endlos weiter. Eigentlich wäre ich gerne jemand anderes und würde gerne noch mal von vorne anfangen. Da das nicht geht und alle Therapieversuche mir nichts gebracht haben in jeglicher Hinsicht, ist der einzige Ausweg halt das Ende meines Lebens. Ich habe so viel versucht um mich zu ändern, aber ich kriege meine blöde Persönlichkeit nicht weg, weil ich auch dafür zu unfähig bin.
 

momo_lonely

Mitglied
Schon mal verliebt gewesen?
Ja, war immer wieder eine Enttäuschung, da ich meine Partner allesamt manipuliere und erpresse. Das ist wie ein Zwang, sobald ich jemanden mag, drohe ich ihm damit, mich umzubringen, damit er mich nicht verlässt (Borderline, wer kennt es nicht...). Zudem gehe ich immer fremd. Es ist wie ein Zwang, dass ich alles zerstören muss.
 

momo_lonely

Mitglied
Schade.
Dann schenke deine Liebe erstmal Tieren.
Du musst mit deiner Liebe arbeiten.
Das fehlt.
Mir ist das sehr unangenehm zu sagen, aber ich schaffe mir keine Tiere an, weil ich meine Aggressionen an ihnen auslasse. Mittlerweile ist es so schlimm, dass ich schon richtige Aggressionen kriege, wenn ich z.B. Hunde auf der Straße sehe, am liebsten würde ich manchmal Giftköder auslegen, auch wenn ich weiß, dass die Menschen die das tun, furchtbare A********* sind, die alle im Gefängnis sitzen sollten. In mir ist nur purer Hass. Habe versucht das in Griff zu kriegen durch Sport usw., aber es hilft einfach nicht, der Drang es an Lebewesen auszuleben ist größer.
 

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