M
Mo44
Gast
Hi dice01,
deine Sicht auf das männliche Geschlecht ist kein Angriff, sondern ein Erfahrungsbericht aus deinem Leben, dem ich weitere Erfahrungen zur Seite stellen möchte.😉
In meiner Ehe sah das anders aus. Meine Frau war nicht in der Lage in "kritischen" Situationen Gefühle zu zeigen, während ich ihre Probleme damals - angesichts unserer Eheprobleme - als nebensächlich abgetan habe. Wir haben nie richtig kommunizieren können - immer hat einer abgeblockt. Bei ihr hat Angst dominiert. Männer haben auch Angst und reagieren unwirsch, wenn sie sich nicht ernst genommen fühlen.
Die eigenen Freunde als Motivationsgrund? Ich lach mich schlapp. Wie man vor den anderen dasteht, ist nur in ganz jungen hormongesteuerten Rüpeljahren oder bei nicht ausgereiften oder bei eher ausgewachsenen unterbeleuchteten Exemplaren der männlichen Gattung von Bedeutung. Dein Mann scheint da nicht dazu zu gehören.
Viele Männer sind es aber nicht gewohnt über alles zu sprechen. Kleinigkeiten stauen sich auf, sammeln sich an und plötzlich läuft das Fass über und der Gegenüber weiß gar nicht woher das Gewitter kommt. (Das gibt es auch bei Frauen.)
Wenn aber viele Männer an den Punkt gekommen sind, an dem sie meinen, dass es keinen Sinn mehr macht, ziehen sie die Sache (Trennung, Auszeit, Urlaub alleine etc.) gnadenlos durch. Das wird ja von ihnen stets erwartet. Entscheidungen fällen und diese dann durchziehen. Darauf sind Männer lange Zeit getrimmt worden. Erfolgreiche Männer im Beruf sowieso.
Vielen Männern dieser Art kann man dann nicht emotional, sondern eher rational kommen, wenn sich tatsächlich aus ihrer Sicht die Lage beruhigt hat. Auch wenn sie es nicht zeigen, sie könnten sich insgeheim mühsam beherrschen und hochgradig unter Druck in diesen Momenten stehen.
Hoffend, dass meine Zeilen dir etwas zur Spezieserforschung dienen können, wünsche ich dir Glück, dass du eine für dich richtige Lösung findest.
LG
mo44
deine Sicht auf das männliche Geschlecht ist kein Angriff, sondern ein Erfahrungsbericht aus deinem Leben, dem ich weitere Erfahrungen zur Seite stellen möchte.😉
In meiner Ehe sah das anders aus. Meine Frau war nicht in der Lage in "kritischen" Situationen Gefühle zu zeigen, während ich ihre Probleme damals - angesichts unserer Eheprobleme - als nebensächlich abgetan habe. Wir haben nie richtig kommunizieren können - immer hat einer abgeblockt. Bei ihr hat Angst dominiert. Männer haben auch Angst und reagieren unwirsch, wenn sie sich nicht ernst genommen fühlen.
Die eigenen Freunde als Motivationsgrund? Ich lach mich schlapp. Wie man vor den anderen dasteht, ist nur in ganz jungen hormongesteuerten Rüpeljahren oder bei nicht ausgereiften oder bei eher ausgewachsenen unterbeleuchteten Exemplaren der männlichen Gattung von Bedeutung. Dein Mann scheint da nicht dazu zu gehören.
Viele Männer sind es aber nicht gewohnt über alles zu sprechen. Kleinigkeiten stauen sich auf, sammeln sich an und plötzlich läuft das Fass über und der Gegenüber weiß gar nicht woher das Gewitter kommt. (Das gibt es auch bei Frauen.)
Wenn aber viele Männer an den Punkt gekommen sind, an dem sie meinen, dass es keinen Sinn mehr macht, ziehen sie die Sache (Trennung, Auszeit, Urlaub alleine etc.) gnadenlos durch. Das wird ja von ihnen stets erwartet. Entscheidungen fällen und diese dann durchziehen. Darauf sind Männer lange Zeit getrimmt worden. Erfolgreiche Männer im Beruf sowieso.
Vielen Männern dieser Art kann man dann nicht emotional, sondern eher rational kommen, wenn sich tatsächlich aus ihrer Sicht die Lage beruhigt hat. Auch wenn sie es nicht zeigen, sie könnten sich insgeheim mühsam beherrschen und hochgradig unter Druck in diesen Momenten stehen.
Hoffend, dass meine Zeilen dir etwas zur Spezieserforschung dienen können, wünsche ich dir Glück, dass du eine für dich richtige Lösung findest.
LG
mo44
Zuletzt bearbeitet: