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Bürokauffrau - immer nur ausgenutzt und für Hilfsarbeiten abgestellt

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Die Idee mit der Hotelrezeption fand ich gut....schade dass Du darauf nicht eingegangen bist.

Fortbildung zur Buchhaltung finde ich auch gut.
Das Augenmerk auf die Dinge werfen, was man möchte und dann gucken, wie man zum Ziel kommt durch Fortbildungen sie ist ratsamer als zu gucken, was man nicht möchte.


Was möchtest Du konkret? Anspruchsvolle Arbeit oder ich wäre schön froh, wenn....ist zu wenig. Konkrete Vorstellungen über Deinen berufliche Tätigkeiten und sich gezielt auf den Weg machen, hört sich nach einem Plan an....

Du bist zu u genau und wartest bist jmd kommt und Dir "was anspruchsvolles" anbietet....

Aber wenn Du keine Vorstellung von Dir hast, wie soll ein Fremder Vorstellung haben

K.
 
Dass solche Aufgaben dazugehören, okay, damit könnte ich leben. Jetzt kommt das große "Aber": Jede andere Bürokauffrau / Bürokraft in den jeweiligen Unternehmen hatte diese Aufgabengebiete NICHT zu erledigen.
Da hatte jede ihren eigenen Arbeitsplatz mit PC und hat auch den ganzen Arbeitstag an selbigem verbracht - daher habe ich geschrieben, mir wären stupide PC-Arbeiten immer noch weitaus lieber, als dauernd körperlich zu arbeiten.

Besonders auffällig war das in dem Notariat. Außer mir waren dort noch zwei Branchenfremde eingestellt, eine weitere Bürokauffrau sowie eine Industriekauffrau. Beide waren für das Schreiben und den Vollzug notarieller Urkunden verantwortlich, während ich Aktendeckel radieren durfte, von Anfang an. Man hat gar nicht erst versucht, mich in anspruchsvollere Gebiete einzulernen, obwohl es im Vorstellungsgespräch noch hieß, dass ich ebenfalls für die Urkunden zuständig sei, Weiterbildungen bekommen würde etc.pp.

Nix davon hat sich bewahrheitet und so ist es leider immer. Es kann demnach auch nicht an meinem Können (oder Nicht-Können) liegen, da ich ja von Tag 1 an immer nur für solche Hilfsjobs abgestellt werde und man gar nicht erst versucht, mir was Anspruchsvolleres zu geben.

Eine Bekannte von mir z.B. ist gelernte Einzelhandelskauffrau, hat sich irgendwann mal bei einem Verlag als Bürokraft beworben und sitzt dort nun schon 10 Jahre im Kundensupport. Ebenfalls ohne jegliche körperliche Ertüchtigung und ohne 10 mal am Tag Spülmaschine ein- und ausräumen.

Das bestätigt meine Vermutung, dass Du nicht genug darauf bestehst , auch andere Aufgaben zu übernehmen und Dir zu viel gefallen lässt.
 
Was möchtest Du konkret?

Ehrlich gesagt frage ich mich das immer, wenn ich höre das jemand Bürokauffrau ist.
Im Prinzip ist das die Hilfskraft im Büro, wie der Hilfsarbeiter auf dem Bau. Und fragt mal was der alles für einen Mist machen muss...da ist man im Büro hingegen wahrscheinlich noch super aufgehoben.

Ich bin der Meinung man sollte sich immer in eine bestimmte Richtung qualifizieren. Einkauf, Vertrieb, Buchhaltung oder ähnliches. Deshalb sollte man auch wenigstens Industriekauffrau lernen, anstatt Bürokommunikation.

Aber mit deinen 31 Jahren ist noch alles drin. Hotel wäre auch ne gute Idee. Gerade weil überall Fachkräfte, auch für den Quereinstieg, gesucht werden.
 
Ehrlich gesagt frage ich mich das immer, wenn ich höre das jemand Bürokauffrau ist.
Ähnlich wie bei der Einzelhandelskauffrau sollte es mit jeder Ausbildung auch dahingehend eine Spezifizierung geben, da bin ich bei dir.

Eine Bekannte von mir z.B. ist gelernte Einzelhandelskauffrau, hat sich irgendwann mal bei einem Verlag als Bürokraft beworben und sitzt dort nun schon 10 Jahre im Kundensupport. Ebenfalls ohne jegliche körperliche Ertüchtigung und ohne 10 mal am Tag Spülmaschine ein- und ausräumen.

Man muss auch einfordern, zu zeigen was man kann. Deine Bekannte hat das offenbar.
 
Ja, das genau meinte ich ja. Ich habe diesen Beruf auch gelernt, nach dem Abitur. Okay, in 1,5 Jahren war ich fertig, da ich im 2ten Lehrjahr angefangen bin und die Prüfung vorgezogen habe.

Danach habe ich mit dem Studium begonnen.

Ich wusste ja auch nicht, ob es mit dem Studium klappt. Ich hätte mich allerdings Richtung Buchhaltung weiterqualifiziert. Es gibt da doch Möglichkeiten.

Mit 31 Jahren ist es nicht zu spät. Gucke, was Dir liegt, wo Du Deine Schwerpunkte setzen möchtest, gucke nach Fortbildungen. Eine Kollegin ist Bürokauffrau und macht auch gerade eine Fortbildung. Sie hat hier wirklich qualifizierte Aufgabenbereiche.

Es kommt keiner und sagt, so jetzt darfst Du was spannendes machen.

Du schaffst das. Es heisst natürlich, aufbrechen und manchmal hat man keine Lust zu lernen....


Hotel finde ich immer noch toll. Reisebüro? Oder sogar Reiseleiter in? Wobei das oft Freelancer sind.

Aber es gibt bestimmt Möglichkeiten.

LG

Toni
 
Wie lange warst du denn bei den einzelnen AG?

Zum Teil liegen Aufgben eben einfach bei anderen Kollegen und werden erst abgegeben wenn es einen Grund gibt z.b. wegen Schwangerschaft, KRankheit, wechsel in TZ oder weil es zu viel wird.
Dann muss man auch einfach mal warten können.

Zum Teil wollen sich AG erst nen Bild machen um zu wissen ob sie jemandem bestimmte Aufgaben geben wollen.
 
Wie lange warst du denn bei den einzelnen AG?

Zum Teil liegen Aufgben eben einfach bei anderen Kollegen und werden erst abgegeben wenn es einen Grund gibt z.b. wegen Schwangerschaft, KRankheit, wechsel in TZ oder weil es zu viel wird.
Dann muss man auch einfach mal warten können.

Zum Teil wollen sich AG erst nen Bild machen um zu wissen ob sie jemandem bestimmte Aufgaben geben wollen.

Also Hotellerie habe ich lustigerweise schon probiert. Ist aber offensichtlich unmöglich da reinzukommen, weil alle Erfahrung am Empfang eines Hotels erwarten und bestenfalls noch Gastronomieerfahrung vorweisen müssen, damit man flexibel einsetzbar ist. Auch bei Arztpraxen hab ich es versucht, wenn da jemand für den Empfang gesucht wurde. Wenn du keine MFA bist, hast du da leider auch schon verloren.

Bei den einzelnen Arbeitgebern war ich unterschiedlich lang. Meist so 1,5 - 2 Jahre. Wenn ich gemerkt habe, da kommt nix mehr, die Aufgaben werden nicht besser / anders und ich es angesprochen habe, dass ich unzufrieden bin und mich geistig null gefordert fühle, kamen meist nur leere Versprechungen. Auch wenn ich sagte, ich würde mich gern innerbetrieblich weiterbilden, damit ich z.B. im Einkauf oder Vertriebsinnendienst arbeiten kann, hieß es immer nur "Sprechen Sie mich darauf doch in 3 Monaten nochmal an und dann sehen wir weiter!" Also immer nur Hinhalterei und tolle Erzählungen, die sich nicht bewahrheitet haben.

Dann habe ich mir jedesmal was anderes gesucht und kam quasi vom Regen in die Traufe. Lustigerweise sind ja im Arbeitsvertrag immer andere Tätigkeiten festgehalten worden, aber es steht eben auch immer die Klausel dabei, dass der AN auch jegliche andere zumutbare Aufgaben übernehmen müsse. Und damit war das Unternehmen dann fein raus.

Ich hatte mir auch schon überlegt, was komplett anderes zu machen, aber ohne Abitur ist das nicht so easy. Und so Sachen wie Altenpflege o.ä. wo ja immer Leute gesucht werden, ist leider gar nix für mich. Problem ist auch, ich kann alles so ein bisschen, aber nix davon gut genug, um z.B. sagen zu können, ich mach mich selbstständig. 🙄
 
Also Hotellerie habe ich lustigerweise schon probiert. Ist aber offensichtlich unmöglich da reinzukommen, weil alle Erfahrung am Empfang eines Hotels erwarten und bestenfalls noch Gastronomieerfahrung vorweisen müssen, damit man flexibel einsetzbar ist

Ich weiß nicht wann du das versucht hast, aber mittlerweile nehmen die jeden der halbwegs den aufrechten Gang beherrscht und Sprachniveau A1 in Deutsch vorweisen kann.
 
Also Hotellerie habe ich lustigerweise schon probiert. Ist aber offensichtlich unmöglich da reinzukommen, weil alle Erfahrung am Empfang eines Hotels erwarten und bestenfalls noch Gastronomieerfahrung vorweisen müssen, damit man flexibel einsetzbar ist. Auch bei Arztpraxen hab ich es versucht, wenn da jemand für den Empfang gesucht wurde. Wenn du keine MFA bist, hast du da leider auch schon verloren.

Dann probiere es halt immer wieder.

Bei den einzelnen Arbeitgebern war ich unterschiedlich lang. Meist so 1,5 - 2 Jahre. Wenn ich gemerkt habe, da kommt nix mehr, die Aufgaben werden nicht besser / anders und ich es angesprochen habe, dass ich unzufrieden bin und mich geistig null gefordert fühle, kamen meist nur leere Versprechungen. Auch wenn ich sagte, ich würde mich gern innerbetrieblich weiterbilden, damit ich z.B. im Einkauf oder Vertriebsinnendienst arbeiten kann, hieß es immer nur "Sprechen Sie mich darauf doch in 3 Monaten nochmal an und dann sehen wir weiter!" Also immer nur Hinhalterei und tolle Erzählungen, die sich nicht bewahrheitet haben.

Warum hast Du Dich nicht mal selber eingemischt und Dir neue Aufgaben an Land gezogen?

Mit Abwarten kommst Du nicht weit. Ich habe mir immer, schon aus Interesse, wenn ich Zeit hatte, mir die Dinge näher angesehen, die auch nicht zu meinen direkten Aufgaben gehören und erklären lassen. So kommt man auch zu neuen Aufgaben. Wenn man das will.

Dann habe ich mir jedesmal was anderes gesucht und kam quasi vom Regen in die Traufe. Lustigerweise sind ja im Arbeitsvertrag immer andere Tätigkeiten festgehalten worden, aber es steht eben auch immer die Klausel dabei, dass der AN auch jegliche andere zumutbare Aufgaben übernehmen müsse. Und damit war das Unternehmen dann fein raus.

Dann achte künftig darauf, dass diese Klausel gestrichen wird und nicht mehr drin steht. Das ist reine Verhandlungssache im Vorstellungsgespräch und vor der Vertragsunterzeichnung.

Ich hatte mir auch schon überlegt, was komplett anderes zu machen, aber ohne Abitur ist das nicht so easy. Und so Sachen wie Altenpflege o.ä. wo ja immer Leute gesucht werden, ist leider gar nix für mich. Problem ist auch, ich kann alles so ein bisschen, aber nix davon gut genug, um z.B. sagen zu können, ich mach mich selbstständig. 🙄

Und warum machst Du keine Fortbildung oder Weiterbildung, beispielsweise in Sachen Buchhaltung.

Dir fehlt irgendwie auch ein bisschen die Eigeninitiative.
 
Bei den einzelnen Arbeitgebern war ich unterschiedlich lang. Meist so 1,5 - 2 Jahre.

Gut möglich das sich das Rächt.
1.5 bis 2 Jahre sind keine Zeit. Warum sollte der AG jemandem was anspruchsvolles geben wenn der Lebensauf sagt das die Person eh bald wieder geht.
Wenn ich jemanden erst in Themen einarbeite will ich ja das die bleiben.
Teufelskreis ....
 

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