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Bürgschaft bei Wohnung??? ist doch übertrieben???

Darum vermieten halt viele einfach nicht mehr oder machen Ferienwohnungen aus ihren leerstehenden Wohnungen.

Vielleicht ist es auch einfach lukrativer an Feriengäste zu vermieten?

Wie man jemanden aus seiner Wohnung herausekelt, da sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Mein Ex-Vermieter hat es z.B. mit der Psychonummer versucht. Ist jeden Tag bei uns aufgetaucht und hat vor unserer Wohnung herumgelungert (Er wollte die Immobilie verkaufen und uns deshalb raus haben.)
Oder man stellt die Immobilie schon zum Verkauf (wie bei einer Freundin geschehen) und kommt dann regelmässig (jedes Wochenende) mit Interessenten zur Besichtigung vorbei. Das macht mürbe.
Oder dringend notwendige Reparaturen werden nur zögerlich bis gar nicht durchgeführt.
Wobei ich glaube, dass die Spezie "Mietnomade" ohnehin ein dickes Fell hat, und sich von Psychospielchen nicht aus dem Konzept bringen lässt.

Ich verstehe ja schon, dass man als Vermieter Angst vor Mietnomaden hat. Es ist nur so, dass ich nur Fälle von Mietern, die von ihren Vermietern terrorisiert werden, kenne. Fälle von Vermietern, die auf Mietnomaden reingefallen sind, hingegen keine.

Mich stört einfach nur, dass man sich als Mieter, dadurch, dass man all diese Dokumente vorlegen muss, wie ein Bittsteller vorkommt. Obwohl beide Seiten von dem "Geschäft" profitieren.
 
Hallo Patti28, ich bin 2007 arbeitslos geworden, habe dann Hartz 4 beantragt. Um eine Wohnung zu mieten musste ich auch einen Bürgen nennen. Obwohl ja die Miete durch Hartz 4 gesichert ist. Meine Schwester hat sich bereit erklärt, eine Bürgschaft zu unterschreiben. Monatelang musste ich mir dann aber anhören, welche Sorgen sie sich machte, ist das Kellerfenster zu? Hast Du alle Stecker rausgezogen? Pass bloß auf, dass kein Wasserschaden entsteht und und und. Dabei bin ich auch Drei mal Sieben alt. (ich heute 67 und sie 68 Jahre alt) nachdem wir uns 2007 verkracht hatten, wollte sie aus der Bürgschaft gestrichen werden, was die Wohnungsverwaltung natürlich nicht akzeptiert. Ich bin zu Hause sehr vorsichtig und zahle auch meine Miete pünktlich, aber es gibt ja auch solche und solche. Man hört oft, dass Hartz4 Empfänger die Miete nicht bezahlen und lieber in die Spielhalle oder Kneipe gehen. Oder die Mietnomaden, sind bei Nacht und Nebel weg. Dagegen muss sich ein Vermieter natürlich absichern. Andererseits, wie soll ein Normalbürger eine Wohnung mieten, wenn sich kein Bürge findet?
Liebe Grüße und viel Glück Walli We.
 
Vielleicht ist es auch einfach lukrativer an Feriengäste zu vermieten?

Und wenn schon. Das mag der eine Grund sein, der andere ist tatsächlich, dass man weiß wann die Mieter wieder gehen.

Man muss doch auch mal ganz klar festhalten, dass eine Wohnung das Eigentum des Wohnungseigentümers ist und der das Recht hat damit zu tun was er will, solange es gesetzlich erlaubt ist und niemandem darüber Rechenschaft ablegen muss.


Wie man jemanden aus seiner Wohnung herausekelt, da sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Mein Ex-Vermieter hat es z.B. mit der Psychonummer versucht. Ist jeden Tag bei uns aufgetaucht und hat vor unserer Wohnung herumgelungert (Er wollte die Immobilie verkaufen und uns deshalb raus haben.)
Oder man stellt die Immobilie schon zum Verkauf (wie bei einer Freundin geschehen) und kommt dann regelmässig (jedes Wochenende) mit Interessenten zur Besichtigung vorbei. Das macht mürbe.
Oder dringend notwendige Reparaturen werden nur zögerlich bis gar nicht durchgeführt.
Wobei ich glaube, dass die Spezie "Mietnomade" ohnehin ein dickes Fell hat, und sich von Psychospielchen nicht aus dem Konzept bringen lässt.

In den von Dir geschilderten Fällen wollte der Wohnungseigentümer ja verkaufen. Was aber , wenn man nur vermieten will und dann einfach die Miete nicht bezahlt wird oder die Wohnung beschädigt wird? Oder noch schlimmer - beides.

Für eine Wohnungsbaugesellschaft mag das ja noch verkraftbar sein, aber bei jemandem , der nur diese eine Wohnung zu vermieten hat sieht es schon ganz anders aus.

Aber selbst wenn der Wohnungseigentümer verkaufen will, ist das ja auch seine Sache, denn es ist sein Eigentum.

Ich verstehe ja schon, dass man als Vermieter Angst vor Mietnomaden hat. Es ist nur so, dass ich nur Fälle von Mietern, die von ihren Vermietern terrorisiert werden, kenne. Fälle von Vermietern, die auf Mietnomaden reingefallen sind, hingegen keine.

Ich kenne jetzt mindestens 2 Fälle bei denen der Vermieter nicht nur keine Miete bekommen hat und ewig klagen musste bis die Mieter ausgezogen sind und dazu noch Schäden in Höhe von mehreren Tausend Euro hatte und die Wohnung grundsanieren musste.

Mich stört einfach nur, dass man sich als Mieter, dadurch, dass man all diese Dokumente vorlegen muss, wie ein Bittsteller vorkommt. Obwohl beide Seiten von dem "Geschäft" profitieren.

Nochmal, niemand muss dort einziehen, wo diese Dokumente verlangt werden, wenn es ihm nicht gefällt, aber andererseits ist es nunmal das Eigentum des Vermieters und seine Entscheidung an wen er vermietet und unter welchen Bedingungen.

Es ist nunmal sein Eigentum, mit dem er tun kann , was er will, solange er gegen keine Gesetze verstößt.

Er kann es alternativ auch ganz leer stehen lassen. Auch das ist seine Entscheidung.
 
Nochmal, niemand muss dort einziehen, wo diese Dokumente verlangt werden, wenn es ihm nicht gefällt, aber andererseits ist es nunmal das Eigentum des Vermieters und seine Entscheidung an wen er vermietet und unter welchen Bedingungen.

Es ist nunmal sein Eigentum, mit dem er tun kann , was er will, solange er gegen keine Gesetze verstößt.

Er kann es alternativ auch ganz leer stehen lassen. Auch das ist seine Entscheidung.

Stimmt. Man muss da nicht einziehen, riskiert aber am Ende gar keine Wohnung mehr zu finden, wenn man sich nicht vor seinem potentiellen Vermieter "auszieht", weil es mittlerweile Gang und Gäbe ist, dass man einen Stapel Unterlagen vorlegen und zig Sicherheiten liefern muss.
 
Stimmt. Man muss da nicht einziehen, riskiert aber am Ende gar keine Wohnung mehr zu finden, wenn man sich nicht vor seinem potentiellen Vermieter "auszieht", weil es mittlerweile Gang und Gäbe ist, dass man einen Stapel Unterlagen vorlegen und zig Sicherheiten liefern muss.

Ja. Aber es ist nunmal das Eigentum des Vermieters und der kann eben entscheiden an wen und unter welchen Bedingungen er vermieten will.

Wer damit nicht einverstanden ist, der kann ja dann selber Eigentum erwerben, dann muss man sich aber gegenüber der Bank "ausziehen". Die will ja auch alles mögliche wissen.
 
Zitat:

Der Vermieter muss die Kaution so anlegen, dass es insolvenzfest ist, also auf einem Sonderkonto oder einem Sparbuch.
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Wußte ich nciht. Wahrscheinlich so geregelt worden, weil sich viele Vermieter bedient haben.

Wohl eher nicht....erstens bringt diese regelung dem mieter ja nur dann vorteile, wenn der vermieter insolvent geht. Das passiert statistisch eher selten bei menschen mit immobilieneigentum. Von allen menschen, die in 2015 einen antrag auf privatinsolvenz gestellt haben, hatten nur 4% immobilieneigentum, in der bevölkerung haben dagegen 36% immobilieneigentum, siehe statistica.

Die regelung hatte zudem mit der einführung der zinsbesteuerung zu tun und mit den regelungen der 153 und 154 AO, da zur kontenklarheit auch eine eindeutige zuordnung des kautionskontoinhabers gehört. Genau so steht es in der gesetzesbegründung im bundesgesetzblatt.

Und zu dem thema noch eine kleine geschichte: freunde meiner eltern haben nun nach 13 jahren und drei komplizierten mietern endgültig aufgehört ihre wohnung zu vermieten, da sie nie schufa und bürgschaften verlangt haben und fast immer auf die nase gefallen sind. Am ende hat kein einziger mieter die wohnung ohne offene forderungen verlassen! Wer heute bei unter 2500 netto ohne bürgschaft vermietet, dem fehlen einfach die entsprechenden erfahrungen.
 

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