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Brexit - und dann?

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Gut das auch die Ahnungslosen so viel Würde besitzen dürfen, ihr politisches Schicksal selbst zu wählen. Anscheinend würdest du sie gerne entmündigen?
 
Gut das auch die Ahnungslosen so viel Würde besitzen dürfen, ihr politisches Schicksal selbst zu wählen. Anscheinend würdest du sie gerne entmündigen?

Das ist doch gar nicht der Punkt.

Natürlich soll jeder Mensch seine Fähigkeit und Zugang zu Demokratie haben, wenn es denn überhaupt möglich ist.

Worauf es aber tatsächlich ankommt, ist, wofür Demokratie dienen soll, ob nationale oder globale.

Du kennst das "Dilemma der Gefängnisinsassen"?
 
Zuletzt bearbeitet:
Schau', es gibt verschiedene Einstellungen im Leben.

Eine christliche Einstellung mag besagen, dass wir alle im selben Boot sitzen und niemand untergehen wird.

Und die andere Einstellung mag sagen, dass wir in einem Zerstörer sitzen und alle anderen untergehen werden.

~~~

Du verstehst, was ich meine?
 
Man muss das alles kennen was du aufzählst um es okay zu finden, dass ein Land die EU verlässt wenn es nicht mehr dabei sein möchte?! 😕

Worum geht es dir denn?

Du scheinst einen sehr kleinen Betrachtungshorizont zu haben.

~~~

Eine demokratische Entscheidung ist natürlich grundsätzlich zu respektieren/akzeptieren. Sehr fraglich aber ist, ob die Folgen der Entscheidung so positiv sind. Und dann ist da noch die Frage, in welchem Ausmaß die Entscheidung manipuliert wurde. Stichwort: Cambridge Analytica.

Siehe nachfolgend:

TED - Carole Cadwalladr (deutsche Untertitel aktivierbar)

The Great Hack
 
Zuletzt bearbeitet:
Man muss das alles kennen was du aufzählst um es okay zu finden, dass ein Land die EU verlässt wenn es nicht mehr dabei sein möchte?! 😕
Mir stellt sich da die Frage, wie der Wille eines Landes eigentlich definiert wird. Wann hat ein Land einen bestimmten Willen (z.B. den, die EU verlassen zu wollen)? Meinem Eindruck nach bestehen die Einwohner eines Landes aus vielen Individuen mit ganz unterschiedlichen Lebensgeschichten, Wünschen, Bedürfnissen, politischen Ansichten etc. Und reicht es schon aus, den Willen eines Landes anhand eines 51%-Abstimmungsergebnisses vor drei Jahren erkennen zu wollen?

Im übrigen scheint sich doch bislang die UK-Regierung ständig selbst ein Bein zu stellen, was meiner Ansicht nach auch nicht unmittelbar auf einen einheitlichen Willen hindeutet.
 
Wenn man dann aber überlegt, daß viele von den 51 % damals eigentlich nur der als fremd empfundenen EU ans Bein pi**en wollten, weil sie eh nicht glaubten, es hätte einen Effekt, weil zu wenige mitmachen - was sich bekanntlich als Irrtum erwies -
und heute, wo das Land erkennbar schneller den Bach runtergeht als es sonst, ohne Brexit, getan hätte (denn so gut steht es um die Wirtschaft dort seit langem nicht mehr, der Brexit hat alles nur verschärft), würden viele von ihnen gern die Zeit zurückdrehen und eine vernünftigere, verantwortlichere Wahl treffen. Aber zu spät.

Same wie bei Trump, den auch jeder nur als Pausenclown gesehen hat, und dann war er plötzlich Präsident, weil dummerweise jeder dem Clown seine Stimme gab, nur um den anderen Kandidaten den bösen Finger zu zeigen. :mad:
 
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