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Brexit - und dann?

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Genau. 51 Prozent erscheinen zu wenig - also sollte man sich nach 49 Prozent richten. 😀
Genau, 51% vor etwa drei Jahren, ein äußerst knappes Resultat. Bekanntermaßen ändern sich prozentuale Angaben nach einiger Zeit, da einige Menschen sterben, einige Menschen ihre Meinung ändern, und andere Menschen zwischenzeitlich wahlberechtigt werden. Somit wäre insbesondere bei einem derart knappen Ergebnis ein weiteres Referendum nicht völlig abwegig, meiner Ansicht nach.

Ach ja, ein grünes Grinsegesicht muss auch noch sein, hätte ich fast vergessen: 😀. Ohne Grinsesmiley lässt sich bekanntermaßen nicht sachlich diskutieren.
 
In Großbritannien hängt die Entscheidung für oder gegen Brexit stark von der Region ab, es gibt Regionen die von einem Brexit profitieren wollen, und andere, für die die Folgen des Brexits wirtschaftlich tödlich wären (wenn Industrie abwandert und dergleichen mehr).

Edit: Ohne Smiley. Über diese regionalen Unterschiede gab es vor kurzem einen Bericht, ich weiß aber nicht mehr wo.
 
Genau, 51% vor etwa drei Jahren, ein äußerst knappes Resultat. Bekanntermaßen ändern sich prozentuale Angaben nach einiger Zeit, da einige Menschen sterben, einige Menschen ihre Meinung ändern, und andere Menschen zwischenzeitlich wahlberechtigt werden. Somit wäre insbesondere bei einem derart knappen Ergebnis ein weiteres Referendum nicht völlig abwegig, meiner Ansicht nach.

Was ich für äußert großen Unsinn halte.
Der Fehler war lediglich, das man nicht sofort ausgetreten ist. Das wäre nach diesem Referendum korrekt gewesen.

Deiner Argumentation zur Folge, braucht man sich niemals nach einem Referendum richten, sondern einfach nur so lange warten bis sich "evtl". das Blatt wendet, weil Leute sterben. Das ist ja mal eine niedliche Sichtweise...

"Evtl." aber besser in Anführungszeichen, weil niemand ohne eine zweites Referendum im übrigen sagen kann, dass die Zahlen ganz anders aussehen würden. Von daher gibt es auch keinen Grund, sich wenigstens jetzt endlich nicht nach den 51 Prozent zu richten.
 
"Evtl." aber besser in Anführungszeichen, weil niemand ohne eine zweites Referendum im übrigen sagen kann, dass die Zahlen ganz anders aussehen würden.
Und weil man das nicht sagen kann, befürwortest du, dass man auf so ein zweites Referendum verzichten soll? Ist das nicht auch eine ebenfalls sehr niedliche Sichtweise?

Lass uns doch in Zukunft generell immer eine niedliche Sichtweise unterstellen, wenn wir unterschiedlicher Meinung sind, das klingt doch süß. Und ein kleiner Grinsesmiley passt dann auch immer perfekt zum Gesamtpaket....

Also so ungefähr, die perfekte Antwort auf alle Meinungsunterschiede:
"Was für eine niedliche Sichtweise du hast.... *grinz*.... 😀"
 
Und weil man das nicht sagen kann, befürwortest du, dass man auf so ein zweites Referendum verzichten soll? Ist das nicht auch eine ebenfalls sehr niedliche Sichtweise?

Nein, eine korrekte. Ich vertrete die naive Ansichtshaltung das ein Referendum nicht zum Spaß durchgeführt wird, sondern aus Gründen der Umsetzung im Anschluss je nach Ergebnis.

Ein zweites Referendum kann ja gerne stattfinden, nachdem zunächst dem ersten Referendum folge geleistet wurde. Erst dann lassen sich diese Erfahrungswerte mit einfließen, die hierzu selbstverständlich auch benötigt werden.

Was du tun möchtest wäre am liebsten das erste Referendum unter den Tisch fallen lassen und die Menschen ihrer Stimmabgabe berauben. Wie im dritten Reich.

Die feine, englische wäre das jedenfalls nicht. Und deshalb richtet man sich aktuell auch nach dem Brexit. So wie es richtigerweise sein muss.
 
Wie im dritten Reich.
Was genau ist "Wie im Dritten Reich", wenn die Meinung noch einmal abgefragt werden soll? Vielleicht magst du die direkten historischen Bezüge zum Dritten Reich noch detaillierter herausstellen?

Ich persönlich würde es ehrlich gesagt tatsächlich für legitim halten, bei einem 51%-Ergebnis nach Vorlage weiterer Informationen noch ein weiteres Mal die Menschen zu befragen, und wenn nach wie vor die große Mehrheit der Menschen für den Brexit ist (und zwar für welchen Brexit?), dann ist das doch noch eine weitere Legitimierung des Vorgangs, oder nicht? Was genau ist da "Wie im Dritten Reich?" Hat man damals auch die Menschen mehrfach über bestimmte Sachverhalte befragt?
 
Ich persönlich würde es ehrlich gesagt tatsächlich für legitim halten, bei einem 51%-Ergebnis nach Vorlage weiterer Informationen noch ein weiteres Mal die Menschen zu befragen, und wenn nach wie vor die große Mehrheit der Menschen für den Brexit ist (und zwar für welchen Brexit?), dann ist das doch noch eine weitere Legitimierung des Vorgangs, oder nicht? Was genau ist da "Wie im Dritten Reich?" Hat man damals auch die Menschen mehrfach über bestimmte Sachverhalte befragt?

Abstimmen / wählen / zu Wort kommen lassen und dann vernichten weil das Ergebnis / Antwort nicht passte, ist auch bei Vorgängen im dritten Reich vorgekommen. So ähnlich stelle ich mir vor, was du gerne hättest.
Aber du kannst mich gerne korrigieren und dich nochmal erklären, weshalb eine Mehrheit, die auch tatsächlich eine Mehrheit ist, nicht bindend sein sollte. Es gab vor dem Referendum keine Vorgabe, dass eine Seite einen bestimmten Prozentsatz erzielen müsste. Bedeutet: 50 Prozent + 1 Stimme. All diese 51 Prozent Menschen würdest du mit einem weiteren Referendum, um den Ausgang des ersten, betrügen. Ist dir aber egal? 😕
 
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