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brauche einen rat

traurig:-(

Mitglied
Hallo ich bin 23J. und wurde mit 14J. vergewaltigt.Habe die zeit soweit gut überstanden habe 4 tolle kinder und einen tollen mann mit dem ich seit damals zusammen bin.Dennnoch habe ich ein problem ich kann nicht richtig schlafen da ich jede nacht davon Träume und ich angst habe das es mein mann mitbekommt.Er weiss zwar davon aber wir schweigen darüber.Ich möchte es auch nicht ansprechen da ich mich eh schon so schlecht fühle ihm gegenüber .Als ich es ihm damals gesagt habe war er totall am boden. Und ich denke das er es einfach verdrängt hat.Kann mir jemmand einen rat geben was ich machen kann .Ich will doch bloss das die träume aufhörren! lg
 
hallo,
das tut mir sehr leid, was passiert ist.

da ich in ähnlicher situation bin, kann ich dir von meiner sicht aus raten, dass es viel besser ist einen therapeuten aufzusuchen.

er wird dir dabei helfen, das geschehene zu verarbeiten.

ich bin noch gerade dabei, und weiß halt noch nicht, ob sich das noch in zukunft bei mir zeichnen wird, meine vergangenheit, aber ich hoffe nicht.

aber durch viel recherchieren, habe ich die gewissheit, dass ein therapeut einen sehr helfen kann.
also versuch es.
 
Also ich finde mann sollte offen und ehrlich über jegliche Probleme, Sorgen etc. mit seinem Lebenspartner reden können...Besonders in deinem Fall finde ich es selbstverständlich das dein Mann dir zur Seite steht und dich Unterstützt so wie es ihm möglich ist.
lg
 
Hallo Traurig,

zunächst mal..es tut mir sehr Leid das dir das
passiert ist.
Und du brauchst professionelle Hilfe.
Mit deinem Partner kannst du darüber reden,
wenn du selbst mit der Situation besser klarkommst,
mit Hilfe einer Therapeutin.
Wildwasser ist eine gute Anlaufstelle, die können
zunächst einmal gute Ratschläge geben.

Nochmal zu deinem Partner. Natürlich bekommt er
mit das du nicht schlafen kannst. Sein Abblocken
was das reden betrifft, kann ja auch bedeuten das
er mitbekommt wie sehr du traumatisiert bist.
Ein Therapeut weiss wie er sich verhalten muss,
bei diesem heiklen Thema. Dein Mann vielleicht nicht.
Und schweigt aus Hilflosigkeit.

Liebe Grüsse,
Katinka
 
ich wüsche mir halt das ich nicht dauernd so auf alles ist ok tun müste.
sondern ihm einfach sagen kann wie es mir geht .zur zeit ist das zwischen uns als wären wir nur freunde .das heist er zeigt mir kein bischen das er mich noch liebt und hinter mir steht .ich denke das ich ihn vieleicht verkrault habe mit meiner laune.aber es ist doch irgendwo verständlich das ich nicht dauernd alles verstecken kann oder?
 
Hallo!

Ich kann deine Situation ganz gut nachvollziehen. Meine Freundin wurde auch vergewaltigt und leidet seither unter einigen Dingen (Berührungsängste, sich nicht in den Spiegel schauen können, Scham, usw.). Wir sind jetzt seit etwas mehr als einem halben Jahr zusammen und wir gingen alles langsam an. Sie vertraut mir nun und kann viel Körperkontakt zulassen, was für sie wie ein Wunder war. Vor einer Woche wollte sie dann mit mir schlafen und da kamen dann Bilder und Emotionen in ihr hoch. Sie begann zu weinen und fühlte sich wirklich schlecht. Dies nur damit du ungefähr weißt wo ich mit meiner Freundin stehe.

Bei uns ist das Problem derzeit aber genau umgekehrt. Ich würde wollen dass sie mehr mit mir darüber spricht, aber sie kann es derzeit noch nicht. Ich habe ich gesagt dass ich sie liebe und wir mit allen Problemen fertig werden können. Es findet sich schon eine Lösung, wir müssen nur ehrlich zueinander sein.

Ich finde du solltest ganz offen mit dem Mann an deiner Seite reden können. Wenn es etwas gibt das dich belastet, dann musst du es ihm doch sagen können. Vielleicht ist es auch für ihn nicht einfach mit der Situation umzugehen, aber es sollte dir doch eine Stütze sein. Niemand verlangt dass er diese Probleme lösen kann, aber er kann dir zuhören. Wenn du eine Therapeutin aufsuchen willst, dann sollte er dich dabei unterstützen.
Was du auf keinen Fall denken solltest ist, dass du ihn nicht damit belasten kannst. Es ist Teil einer Partnerschaft dass man sich auch mit Problemen des anderen beschäftigt, versucht ihm zu helfen. Es ist falsch wenn du Rücksicht auf ihn nimmst, obwohl es dir schlecht geht. DU bist diejenige die Hilfe und Unterstützung braucht.

An deiner Stelle würde ich eine Therapeutin aufsuchen und das deinem Mann einfach sagen. Wenn er nicht in der Lage ist mit dir darüber zu reden, dann finde ich das wirklich schade. So kann ich auch verstehen wenn du meinst ihr lebt wie Freunde nebeneinander. Er sollte dir zeigen dass er dich liebt, besonders jetzt.

Insofern ist meine Situation etwas besser, weil wir uns gegenseitig andauernd zeigen dass wir uns lieben und auch bereit sind alles für den anderen zu tun. Ich wünsche dir dass sich das bei dir noch ändert und dein Mann bald dazu bereit ist dir zu zeigen dass er dich liebt, und dass er dich unterstützt.

Alles Liebe.
 
das heist er zeigt mir kein bischen das er mich noch liebt und hinter mir steht .
Auch wenn Deine Vergangenheit einen ernsten Hintergrund hat, würde ich euch (zuerst vielleicht auch nur einer) eine Eheberatung empfehlen. Wenn Du zuerst alleine hingehst, kannst Du den Berater oder die Beraterin persönlich kennen lernen und auf Tuchfühlung gehen und das kann schonmal erheblich entlasten. Wenn Dein Mann auch noch dabei ist, dann kann diese dritte Person euer Miteinander beobachten und gegebenenfalls was vorschlagen, damit das Verhalten des einen vom anderen wieder richtig gedeutet werden kann.
 
Hallo,

niemand zwingt dich dazu so zu tun als ob alles o.k. sein würde wenn es das definitiv nicht ist. Und nein: du solltest nix verstecken sondern immer offen über deine Gefühle reden...wenn dein Mann dafür kein Verständnis oder Ohr hat ist er kein guter Partner für dich.
Sprich offen mit ihm, erklär ihm deine Laune und Gefühlschwankungen, signalisiere, dass du dich drum kümmerst dein Trauma zu verarbeiten, zeige ihm damit dass du ihn liebst und fordere aber auch gleichzeitig dass er dir offen zeigt wie er zu dir steht.

Ich denke dass du professionelle Hilfe zur Verarbeitung benötigst und es wäre im Zuge einer Therapie ganz sinnvoll ab einem gewissen Zeitpunkt mal deinen Mann mit hin zu zu nehmen in die Sitzungen....damit ihr mal lernt etwas offener miteinander zu reden.
Schweigen bringt nix...außer Entzweiung...ihr lebt euch dabei ggf nur auseinander. Die Kluft die durch das unverarbeitete Trauma zwischen euch besteht solltet ihr gemeinsam versuchen zu überwinden.

Dein Mann ist ggf total unsicher und weiss nicht so recht mit der Sache um zu gehen...du signalisierst offenbar (die opfertypischen) Scham- und Schuldgefühle (die an sich überflüssig sind----der Täter allein ist Schuld und nur er allein sollte sich schämen!) und das verunsichert ihn eventuell, sodaß er das Thema lieber meidet..ggf. sogar aus Liebe weil er denkt dass dich das zu sehr belastet. Wenn du offener anfängst drüber zu reden wird er ggf nachziehen. Anleitung durch Therapeuten wäre ggf sinnvoll.
Trau dir mal mehr zu und werde aktiver und v.a. suche dir einen Therapieplatz...ein unverarbeitetes Trauma hat so mancher Beziehung oder Psyche das Genick gebrochen...das muss nicht sein. Eine gute Traumaverarbeitung ist sehr wichtig. iXmugls Vorschlag mit der Eheberatung fände ich als Zusatz gut, wenn ihr allgemein Probleme habt miteinander offen um zu gehen und zu reden...aber Traumatherapie wäre auf jeden Fall sinnvoll um nachhaltige Stabilität in deine Psyche und eure Beziehung rein zu bekommen.

Viel Erfolg!
Tyra

was war mit Anzeige? Hattest du damals den Täter angezeigt?
 

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