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Brauche dringend hilfe.

Nordlicht91

Mitglied
Moin,
Ich bin leider nicht sehr wortgewannt. Ich bin seit längerem sehr unzufrieden mit meinem Leben, nur jetzt gehts wirklich gar nicht mehr, ich kann mich kaum noch zu etwas motivieren, fühle mich sehr deprimiert, ich schlafe sehr schlecht, kann nicht mehr richtig essen, muss mich während der Arbeit öfters mal für 10 Minuten hinsetzen, weil mir alles zu viel wird, es geht sogar soweit, dass ich mich frage obs überhaupt noch einen Sinn hat weiter zu leben.Ich bin sogar der Meinung, dass wenn ich etwas als gut empfinde, ich in nächster Zeit irgendwie dafür bestraft werde. Ich habe kaum Freunde mit denen ich ehrlich reden kann, genauer gesagt sind es zwei nette Damen, die ich aber nicht zu sehr belasten möchte, sie helfen mir aber schon sehr, in die eine bin ich wirklich sehr verliebt, Probleme sind da nur, sie wohnt etwa 750km von mir entfernt und sie möchte keine Beziehung und sie ist der Ansicht, dass ich nicht wirklich in sie verliebt bin sondern einfach nur unendlich verzweifelt. Desweiteren habe ich unendlich große Angst davor alleine raus zu gehen um etwas zu unternehmen, trinke auch absolut keinen Alkohol. Ich bin männlich und 24 Jahre alt, hatte noch keine Freundin und wohne noch bei meiner Mutter. Es fällt mir schwer auf Menschen zuzugehen, mit Menschen zu reden und Menschen zu vertrauen, vorallem mit Frauen reden fällt mir wirklich schwer, bin sehr schüchtern und zurückhaltend.

Vielleicht hat ja jemand hilfreiche Tipps wie ich mein Leben bessern kann. Es wäre auch großartig falls sich jemand für nette Unterhaltungen finden würde. Ich bin wirklich für jede Hilfe dankbar.
LG Nordlicht91
 

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Nordrheiner

Sehr aktives Mitglied
Liebes Nordlicht,


ein erwachsener Mensch sollte selbstständig sein, sich Ziele setzen und diese konsequent verfolgen. Darüber hinaus ist es durchaus wertvoll, über Begriffe wie Charakter und gute Werte nachzudenken.

Was davon ist Dein Ding?

Könnte es sein, dass Du ein großes Kind bist?

LG, Nordrheiner
 
C

Code1

Gast
War das mit den wenigen Kontakten schon immer so oder hat sich das ab einem bestimmten Zeitpunkt in deinem Leben erst so entwickelt?
Ich erkenne mich in einigen deiner Aussagen selbst wieder. Wie siehts denn mit Hobbys aus? Was machst du, wenn du mal nicht auf Arbeit bist? Gibts bei dir im Umkreis Möglichkeiten, sich einem Verein anzuschließen?
 

Rosafee

Aktives Mitglied
Liebes Nordlicht,


ein erwachsener Mensch sollte selbstständig sein, sich Ziele setzen und diese konsequent verfolgen. Darüber hinaus ist es durchaus wertvoll, über Begriffe wie Charakter und gute Werte nachzudenken.

Was davon ist Dein Ding?

Könnte es sein, dass Du ein großes Kind bist?

LG, Nordrheiner
@ Nordrheiner: Ich finde deinen Beitrag heute absolut nicht hilfreich, im Gegenteil. Du bist doch sonst nicht so drauf!?


Lieber TE,

ich denke, dass dir Menschen fehlen, die auf deiner Wellenlänge sind.
Wenn du dich abkapselst, wird es sicher nicht besser. Dann noch diese Jahreszeit, da wird jeder trübsinnig.

Überleg dir mal, was dich interessiert. Je nach Interesse könntest du z.B. in einen Verein eintreten, Kurse besuchen, Fortbildungsveranstaltungen, kirchliche Kreise u.vieles andere.
Es sollte halt so sein, dass man dort nicht nur rumsitzt und redet, sondern ein Thema oder ein Hobby hat, womit man sich beschäftigt. Dann fällt auch das Reden leichter.

Ich bin mir sicher, wenn es um eine Sache geht, die dich interessiert, dann fallen auch deine Hemmungen.

Es gibt so viele Menschen, die die gleichen Schwierigkeiten haben, wie du. Geh aus dem Haus, das Leben hat so unendlich viele Facetten und es bietet immer wieder neue Chancen und sogar so manche Überraschung.

Alles Liebe Rosafee
 

Der_um_den_Baum_tanzt

Aktives Mitglied
Moin,
Ich bin leider nicht sehr wortgewannt.
Vielleicht hat ja jemand hilfreiche Tipps wie ich mein Leben bessern kann.
LG Nordlicht91
Nicht wortgewandt zu sein ist eines echten Nordlichts würdig :)

Und letztlich bleibt ein "Ja" oder "Nein" ein "Ja" oder "Nein", ganz egal wie wortgewandt man diese Umstände umschreibt.

Für den Anfang Deines "Heilpfades" könntest Du damit beginnen zu lokalisieren wie Du zu Dir selbst und zu Deiner Mitwelt stehst indem Du Dir die Frage stellst:

"Welchen Deiner eigenen und Deiner Mitwelt Eigenschaften kannst Du ein klares "Ja" schenken und welchen ein klares "Nein" ?

Und anschließend überlegst Du Dir, warum das wohl so ist, welche Begebenheiten oder Erkenntnisse oder zwischenmenschliche Verhältnisse und Gefühlscocktails etc. zu so einem klaren "Ja" oder "Nein" geführt haben könnten.

Wenn Du gründlich dabei bist, dann befindest Du Dich auf dem Wege zu einem sich seines Selbst bewussten Menschen.
 

inn3B

Aktives Mitglied
Vielleicht hat ja jemand hilfreiche Tipps wie ich mein Leben bessern kann. Es wäre auch großartig falls sich jemand für nette Unterhaltungen finden würde. Ich bin wirklich für jede Hilfe dankbar.
Du solltest Dich unbedingt in Therapie begeben.
Ich sag Dir, ohne professionelle Hilfe wirst Du Deine doch schweren Depressionen nicht in den Griff bekommen.

Zudem wird Dir 1. eine Therapie nicht nur Medikamente verschreiben, sondern sie hilft Dir auch Dinge in Deinem Leben so zu ändern, dass Dein Leben auch wieder erträglich und für Dich lebenswert wird.
Es sind einige Dinge, die gerade nicht stimmen, sei es durch die falsche Denkweise oder die falschen Beschäftigungen. Sei es Job, etc.
Dein Umfeld ist so gestaltet, dass Du es so negativ wahrnimmst.

Geh zum Hausarzt und lass Dir eine Psychotherapie verschreiben.
So wirst Du aus dieser Gedankenkralle befreit.
Du wirst sehen, es liegt sehr viel schlicht an der richtigen Denkweise.

Und diese "Unterhaltungen", die Du hier suchst, das Motiv dürfte klar sein, Du willst nur Deine Verzweiflung ablassen.
Genau dafür ist aber ein Therapeut da.
 
G

Gast

Gast
Moin, danke sehr für die Antworten. Um ehrlich zu sein hilft mir die erste Antwort nicht weiter.
Hatte schon immer wenig Kontakte, so ein Jahr etwa nachdem ich meine Ausbildung angefangen hab, ging es mit der Unzufriedenheit los. Hobbys hatte ich eigentlich immer viele, Modellbau (Schiffe, Eisenbahn, Autos), rumschrauben an Baumaschinen, nur leider ist es gerade wirklich schwer mich für irgendwas zu motivieren. Vereine weiß ich leider nicht ob es entsprechende hier in der Gegend gibt, ist sehr ländlich wo ich wohne. Ja an eine Therapie habe ich auch schon gedaccht, nur weiß ich nicht wirklich wie und wo man eine beginnt und ich möchte nicht, dass meine Familie das alles mitbekommt.
 

Gruenbaum

Mitglied
Hey, ich glaube, wir haben eine Menge gemeinsam, da ich in einer ähnlichen Situation bin.
Ich bin genauso alt wie du, bin introvertiert, trinke keinen Alkohol, hatte noch nie eine Freundin und bin seit einiger Zeit sehr isoliert.
Ich hatte allerdings schon einen Versuch beim Psychotherapeuten hinter mir und kann deine Hemmung nachvollziehen. Ich habe mich immer unglaublich geschämt, wenn ich dahin gegangen bin und aus meiner Familie wusste das nur eine Person (das war aber auch schon genug...).
Ich (!) persönlich habe damals festgestellt, dass es mir nicht geholfen hat und mir eigentlich nur noch mehr Stress gemacht hat (das waren allerdings nur MEINE Erfahrungen).
Meine Meinung: Psychotherapeuten sind letztlich auch nur Menschen und das Ergebnis ist von Fall zu Fall verschieden. Einen Versuch ist es vielleicht wert.

Wenn du möchtest, würde ich für einen Austausch (gibt es hier einen Chat?) bereitstehen. Das habe ich jedenfalls bisher noch nicht versucht: mit jemandem zu schreiben, der meine Situation wirklich (!) nachvollziehen kann, weil er selber drinsteckt....
Der Therapeut hat es da oft schwerer.
Also: ich würde mich freuen, wenn das klappen würde, ansonsten wünsche ich dir, dass du da wieder rauskommst.
 

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