Hallo liebe Joone,
ich hab nun Deinen gesamten Thread durch gelesen. Hat mich sehr berührt, bewegt und auch erinnert.
Ich möchte mich über diesen "Herren" nicht weiter auslassen, außer das ich meine:
er wußte sehr genau welchen "Knopf" er bei Dir drücken muß, damit Du für ihn funktionierst.
Im nachinein bleibt das bittere Gefühl, man sei/muß Ferngesteuert gewesen sein. Zumindest interpretiere ich das aus Deinem Unverständnis über Dich.
Sicher ist es wichtig zu ergründen warum man so blind,... gewesen ist, aber dass hemmt und ist sehr anstrengend. Und am Ende kommt man zu dem schlichten Ergebnis blind gewesen zu sein.
Der Vergleich mit der Achterbahn ist gut, aber ich würde nicht versuchen auszusteigen. Denn das würde Passivität bedeuten. Damit nimmst Du Dir die Chance, genau an der endscheidenden Stelle vorbei zufahren, welche Dir zur Erkenntnis fehlt. Daher halte ich Dein Tagebuch für eine gute Idee.🙂
Nachtblume hat es ja schon gesagt, dass Liebe und Hass sehr eng beieinander stehen. Beide Emotionen sind die stärksten die wir entwickeln können. Das was Dir passiert ist, Du hatest Dich verliebt. Nicht mehr und nicht weniger.
Liebe, besonders am Anfang einer/ DER Beziehung, hat so etwas wie Ausnahmezustand an sich. Man tut Dinge die man sonst nie und nimmer tun würde. Auch eigene Prinzipien gehen dabei flöten. Zum Beispiel war es für Dich - no go - eine Beziehung mit einem verheirateten einzugehen. Aber es gehören nun mal zwei dazu. Da er der absolute Kopfmensch ist, wohingegen Du ein rein emotionaler Mensch bist, konnte und wird der Dich nie verstehen können. Endsprechend hat es keinen Sinn dies Typen zu verstehen. Das kannste Dir echt sparen! Und wenn seine Frau ebenfalls ein absoluter Kopfmensch ist, dann führen die beiden mehr eine Zweckehe und das war’s.
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Das Gefühl ganz unten anzufangen, ist scheuslig, ja. kenne ich zur genüge. Aber, dass hat auch den Vorteil, dass man im Aufwind einen klaren Kurs hat.
Naklar wirst Du nie wieder so Vertrauen können, Du wirst halt nur anders und viel schöner vertrauen können, und zwar so, dass es für Dich passt/stimmig ist.
Jooen, wenn Du Deinen Fokus den Du jetzt hast, etwas zurück nimmst, wirst Du auch deutlich erkennen können, wo Deine stärken liegen.
Ich/wir haben den Abstand um aus Deinen 40 Tage lesen zu können, dass Du auf dem Weg nach oben bist. Und... halte Dir bitte immer vor Augen, dass Du traurig sein darfst, dass Du wütend sein darfst, auch das noch so was wie Restliebe vorhanden ist, darf sein. Nur eines darf nicht sein und das ist der Hass, der zerfrist Dich bis Du nicht mehr kannst.
Ich wünsche Dir alles erdenklich Gute und viel Kraft
LG
°°°abendtau°°°