H
Hinkelsteinchen
Gast
Hi!
Also erstmal bin ich froh dass dieser Schwachsinn nicht kommt!
Dann zur frage warum die Hersteller gesagt haben dass auch ihre alten Fahrzeuge diesen neuen Sprit ertragen.
Der Sprit wäre aggressiver gewesen als der jetztige und hätte so Schläuche und Manschetten nach und nach zerfressen. Dies hätte allerdings einfach nach abnutzung ausgesehn und somit hätten ersatzteile gekauft werden müssen, oder eben gleich ein neues Auto.
DIES wäre noch da kleinste übel ! obwohl "manschetten" am auto wohl kaum mit dem alkohol in berührung kommen.
benziner:
alkohol verbrennt mit einer etwas anderen intensität und zeitverlauf als bekanntes benzin. alkohol löst bestimmte notwendige bestandteile des benzins die der "klopffestigkeit" dienen molekular an. dh. der motor läuft härter und unruhiger. der motortakt (verbrennungstakt) verläuft anders.
besonders ältere motoren sind materialmäßig einfach dafür nicht auf dauer ausgelegt. schlimmstenfals wären kurbelwellenlagerschäden, risse der kolbenringe und sogar risse infolge von hitzeverspannungen im zylinderkopf die folge.
diesel:
hier wird kein alkohol beigemischt sondern "biodiesel". dh. das dem üblichen diesel ebend öle der pflanzlichen produktion (rapsöl) beigemischt werden die chemisch gekrackt sind um die zünd und fließwilligkeit zu erhöhen. dies geschieht schon seit 3 jahren ! allerdings noch nicht in der geforderten höhe.
in der tat greifen pflanzliche öle hauptsächlich die aus gummi (und ähnlichen) bestehenden teile des motors und tanksystems an. die bei dieselmotoren mit recht erheblichen druck (ca. 30 atü) einspritzenden pumpen schaffen es teilweise nicht mehr (paradebeispiel ford-lucas pumpen) bei beimengung pflanzlicher öle den druck zu halten, bzw. geben es rein mechanisch irgend wann auf. auch sind dann ablagerungen zu beklagen, denen man bei älteren motoren nicht herr wird und die den motor doch dann so beeinträchtigen das er seinen dienst einstellt. bei einer höhreren beimengung von biokraftstoff müssen bei so manchen fahrzeugen einige komponenten des motors verändert und verstellt werden. dies ist bei einigen älteren motortypen einfach nicht möglich, bzw. nur unter unverhältnismäßigen aufwand. (positives gegenbeispiel: viele alte mercedes-motoren *gg)
es gibt schon eine ganze zeit lang ebenso leistungsfähige und sehr genügsame motoren, die sind vor jahren schon konzipiert und gebaut worden um reines pflanzenöl fahren. doch diese führen gegen die auto und mineralöl-lobby ein rel. unbekanntes nischendasein.
insgesamt: biokraftstoffe müssen auch erst mal erzeugt werden und sind bei umfassender betrachtung in ihrer energiebilanz so gar nicht in umweltneutral; sondern eher noch umweltschädlicher.
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