Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Bindungsangst, hoffen oder gehen?

Klassemacher

Neues Mitglied
Hallo ihr Lieben,

ich lerne seit knapp einem Jahr eine Frau kennen und sie ist mir über die Zeit wahnsinnig teuer geworden. Bei ihr kann ich mich komplett fallenlassen, verliere keine Energie, fühle mich so vollständig gesehen und angenommen, es fühlt sich echt besonders an. Aktuell bin ich allerdings sehr unsicher, ob mir das Ganze gerade und perspektivisch gut tut.

Am Anfang war es rein freundschaftlich. Wir mochten uns recht schnell, haben viel Zeit miteinander verbracht und irgendwann gemerkt, dass da mehr Gefühle sind. Nachdem ich relativ früh meine Gefühle geteilt habe, ist sie einige Zeit später nachgezogen und wir haben trotz unserer Unsicherheiten, das Thema Bindung betreffend, beschlossen uns langsam und exklusiv kennenzulernen. Die Semesterferien kamen dann leider zu Unzeit und wir haben uns mehr und mehr distanziert, bis sie dann auf mich zukam und meinte, sie kann aktuell einfach keine feste Bindung eingehen, aber sie möchte so gerne mit mir befreundet bleiben. Das war erst sehr hart für mich, aber ich hab mich super schnell damit arrangieren können und wir waren enger denn je. Haben weiterhin gekuschelt, es wurde körperlich intensiver und ich habe mich so frei gefühlt dabei. Das habe ich ihr dann auch so gesagt und das fand sie gar nicht gut. Sie meinte dann, dass es für sie nicht nur freundschaftlich ist, sie zwar große Angst davor hat, aber mich ernsthaft verbindlich kennenlernen möchte. Im Sommer war das durch die Semesterferien nicht richtig möglich und es war viel weniger konkret und intensiv.

Der Dezember und Januar waren sooo schön: Wir haben super viel Zeit miteinander verbracht, ohne ständig aufeinander zu setzen, uns stärker in unsere Leben integriert, unserem sozialen Umfeld davon erzählt, Geschwister kennengelernt und auch über Beziehung und Zukunft gesprochen. Wir haben schon auch immer unsere Ängste geteilt und offen darüber gesprochen, wenn es uns punktuell in dem Moment zu ernst wurde, aber es fühlte sich so verbindlich an, wir haben ganz offen gezeigt, wie sehr wie uns mögen und es war einfach nur schön

Seit Februar hat sich die Dynamik allerdings verändert. Einerseits integriert sie mich weiterhin in ihr Umfeld und erzählt Menschen von mir. Andererseits nimmt sie verbal wieder Verbindlichkeit raus, körperliche Nähe wurde weniger und Zukunftspläne werden vorsichtiger. In unserem letzten Gespräch meinte sie schließlich, dass sie merkt, wie sie sich aktuell wieder unsicherer fühlt und nicht genau sagen kann, wie weit sie gehen kann und sie auch nicht weiß woher das kommt. Für sie ist es nicht vorbei, aber sie braucht Zeit. Gleichzeitig hat sie momentan auch extrem viel Stress.

Ich habe ihr gesagt, dass Zeit für mich grundsätzlich kein Problem ist, ich aber trotzdem eine Richtung brauche, weil dauerhafte Unsicherheit für mich schwer auszuhalten ist. Beim Abschied gab es dann noch einmal einen sehr intensiven Moment zwischen uns, der sich wieder so vertraut angefühlt hat wie noch im Dezember und Januar. Ich glaube beide habe gemerkt, dass es zumindest ein Abschied im Kleinen ist. Zumindest für eine gewisse Zeit. Sie ist jetzt in der Heimat und ich benötige Raum, um für mich herauszufinden, was mir gut tut. Ich habe so lange Zeit meine Bedürfnisse nicht offen kommuniziert, um sie nicht in ihren Bedürfnissen einzuschränken. Nicht, weil es tatsächlich so war, dass sie keine Ohr dafür gehabt hätte, sondern weil ich mir eingebildet habe, dann zu viel zu sein und ihre Bindungsangst zu triggern. Jetzt kümmere ich mich erst einmal um mich selbst, nehme mir Raum, um für mich herauszufinden, ob ich unter den Umständen weitermachen kann. Ich bin so verliebt in sie, aber es fühlt sich aktuell einfach so an, als sollte es nicht sein. Als würden unsere Bedürfnisse aneinander stoßen. Es ist so schwer, weil sie so ein besonderes Mensch ist. Wie sie große Gespräche führen kann und wie empathisch sie ist, das ist einfach nur wow.

Klar, es kann sein, dass das im Februar nur eine stressbedingte Phase war, es war so viel bei ihr los...es ist mir ein Rätsel, wie ein Mensch all das tragen und leisten kann, aber ich muss dennoch auf meine Bedürfnisse und Grenzen Rücksicht nehmen, sonst verliere ich mich, wieder einmal. Dafür habe ich mich zu gerne. Wie würdet ihr so eine Situation einschätzen? Soll ich uns den Raum geben die nächsten Wochen und vielleicht Monate, um jeweils herauszufinden, was wir brauchen und geben können? Oder machen wir uns etwas vor und eigentlich bleiben wir nur verbunden, weil wir Gefühle haben, aber dabei die Realität ausblenden. Es ist halt super schwer für mich damit umzugehen, dass das eine Treffen super intensiv ist, man sich so Verbunden fühlt und das nächste Treffen so wirkt, als wären wir gute Freunde, aber ohne Aussicht auf mehr.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es ist halt super schwer für mich damit umzugehen, dass das eine Treffen super intensiv ist, man sich so Verbunden fühlt und das nächste Treffen so wirkt, als wären wir gute Freunde, aber ohne Aussicht auf mehr.
Das kann ich gut nachvollziehen und das ist auch frustrierend, weil du eben nie weißt, woran du bist....
Sie scheint einen sehr ambivalenten/vermeidenden Bindungsstil zu haben.
Und sowas kann okay funktionieren, wenn auch du mit dieser Ambivalenz zurecht kommst, und du eben nicht zu viel investierst.
Das wäre eine Option für dich, falls du die Verbindung halten möchtest: Die Bedeutung, die sie für dich schon eingenommen hat, etwas zu minimieren, dich emotional nicht auf sie zu versteifen- ein "Verknalltsein" fände ich dabei nichtmal hinderlich, das produziert ja auch Adrenalin als Sideeffect- aber eben nicht zu viel für sie/diese Verbindung opfern. Auch offen bleiben für andere Kontakte.

Es wirkt eher nicht so, als würde sich von ihrer Seite da groß was ändern- meiner Erfahrung nach kann es natürlich mal Ambivalenzen geben, allerdings- wenn es sich über Monate so zieht, verbessert es sich oft eher nicht....
LG
 
Wie würdet ihr so eine Situation einschätzen? Soll ich uns den Raum geben die nächsten Wochen und vielleicht Monate, um jeweils herauszufinden, was wir brauchen und geben können? Oder machen wir uns etwas vor und eigentlich bleiben wir nur verbunden, weil wir Gefühle haben, aber dabei die Realität ausblenden.
Also gut finde ich: ihr macht euch ja nichts vor, sonderen redet darueber. Das ist das Positive. Das Negative - um zu deiner Eingangsfrage zurueckzukommen ist, diese Frau tut dir nicht gut. Das merkst du doch selbst. Von daher auf jeden Fall gehen lassen. Auch wenn's am Anfang weht tut. Das wird nichts - zu einer Beziehung gehoert dass beide sie wollen und nicht eine*r dauernd herumeiert und dir irgendwelche Kruemel zuwirft imho. Kann aber auch sein dass ich mich irre. Fuer mich klingt das jedenfalls nicht gesund fuer dich. Ist nur meine Meinung. Alles gute dir! 🙏🌈 #2cents
 
Hallo ihr Lieben,

ich lerne seit knapp einem Jahr eine Frau kennen und sie ist mir über die Zeit wahnsinnig teuer geworden. Bei ihr kann ich mich komplett fallenlassen, verliere keine Energie, fühle mich so vollständig gesehen und angenommen, es fühlt sich echt besonders an. Aktuell bin ich allerdings sehr unsicher, ob mir das Ganze gerade und perspektivisch gut tut.

Am Anfang war es rein freundschaftlich. Wir mochten uns recht schnell, haben viel Zeit miteinander verbracht und irgendwann gemerkt, dass da mehr Gefühle sind. Nachdem ich relativ früh meine Gefühle geteilt habe, ist sie einige Zeit später nachgezogen und wir haben trotz unserer Unsicherheiten, das Thema Bindung betreffend, beschlossen uns langsam und exklusiv kennenzulernen. Die Semesterferien kamen dann leider zu Unzeit und wir haben uns mehr und mehr distanziert, bis sie dann auf mich zukam und meinte, sie kann aktuell einfach keine feste Bindung eingehen, aber sie möchte so gerne mit mir befreundet bleiben. Das war erst sehr hart für mich, aber ich hab mich super schnell damit arrangieren können und wir waren enger denn je. Haben weiterhin gekuschelt, es wurde körperlich intensiver und ich habe mich so frei gefühlt dabei. Das habe ich ihr dann auch so gesagt und das fand sie gar nicht gut. Sie meinte dann, dass es für sie nicht nur freundschaftlich ist, sie zwar große Angst davor hat, aber mich ernsthaft verbindlich kennenlernen möchte. Im Sommer war das durch die Semesterferien nicht richtig möglich und es war viel weniger konkret und intensiv.

Der Dezember und Januar waren sooo schön: Wir haben super viel Zeit miteinander verbracht, ohne ständig aufeinander zu setzen, uns stärker in unsere Leben integriert, unserem sozialen Umfeld davon erzählt, Geschwister kennengelernt und auch über Beziehung und Zukunft gesprochen. Wir haben schon auch immer unsere Ängste geteilt und offen darüber gesprochen, wenn es uns punktuell in dem Moment zu ernst wurde, aber es fühlte sich so verbindlich an, wir haben ganz offen gezeigt, wie sehr wie uns mögen und es war einfach nur schön

Seit Februar hat sich die Dynamik allerdings verändert. Einerseits integriert sie mich weiterhin in ihr Umfeld und erzählt Menschen von mir. Andererseits nimmt sie verbal wieder Verbindlichkeit raus, körperliche Nähe wurde weniger und Zukunftspläne werden vorsichtiger. In unserem letzten Gespräch meinte sie schließlich, dass sie merkt, wie sie sich aktuell wieder unsicherer fühlt und nicht genau sagen kann, wie weit sie gehen kann und sie auch nicht weiß woher das kommt. Für sie ist es nicht vorbei, aber sie braucht Zeit. Gleichzeitig hat sie momentan auch extrem viel Stress.

Ich habe ihr gesagt, dass Zeit für mich grundsätzlich kein Problem ist, ich aber trotzdem eine Richtung brauche, weil dauerhafte Unsicherheit für mich schwer auszuhalten ist. Beim Abschied gab es dann noch einmal einen sehr intensiven Moment zwischen uns, der sich wieder so vertraut angefühlt hat wie noch im Dezember und Januar. Ich glaube beide habe gemerkt, dass es zumindest ein Abschied im Kleinen ist. Zumindest für eine gewisse Zeit. Sie ist jetzt in der Heimat und ich benötige Raum, um für mich herauszufinden, was mir gut tut. Ich habe so lange Zeit meine Bedürfnisse nicht offen kommuniziert, um sie nicht in ihren Bedürfnissen einzuschränken. Nicht, weil es tatsächlich so war, dass sie keine Ohr dafür gehabt hätte, sondern weil ich mir eingebildet habe, dann zu viel zu sein und ihre Bindungsangst zu triggern. Jetzt kümmere ich mich erst einmal um mich selbst, nehme mir Raum, um für mich herauszufinden, ob ich unter den Umständen weitermachen kann. Ich bin so verliebt in sie, aber es fühlt sich aktuell einfach so an, als sollte es nicht sein. Als würden unsere Bedürfnisse aneinander stoßen. Es ist so schwer, weil sie so ein besonderes Mensch ist. Wie sie große Gespräche führen kann und wie empathisch sie ist, das ist einfach nur wow.

Klar, es kann sein, dass das im Februar nur eine stressbedingte Phase war, es war so viel bei ihr los...es ist mir ein Rätsel, wie ein Mensch all das tragen und leisten kann, aber ich muss dennoch auf meine Bedürfnisse und Grenzen Rücksicht nehmen, sonst verliere ich mich, wieder einmal. Dafür habe ich mich zu gerne. Wie würdet ihr so eine Situation einschätzen? Soll ich uns den Raum geben die nächsten Wochen und vielleicht Monate, um jeweils herauszufinden, was wir brauchen und geben können? Oder machen wir uns etwas vor und eigentlich bleiben wir nur verbunden, weil wir Gefühle haben, aber dabei die Realität ausblenden. Es ist halt super schwer für mich damit umzugehen, dass das eine Treffen super intensiv ist, man sich so Verbunden fühlt und das nächste Treffen so wirkt, als wären wir gute Freunde, aber ohne Aussicht auf mehr.
Es tut mir leid, aber wenn ich dir so zuhöre, würde ich dir nicht trauen.

Ich kann mir vorstellen, dass du diese Frau dauernd und bei jeder Kleinigkeit zuhöchst in den Himmel hebst, ständig lobst, dauernd voll bewunderst- das ist doch Kalkül, das ist doch nicht Freundschaft auf gleicher Höhe. Für mich ist das berechnend.
Zugleich machst du auf Macher- soll ich uns Raum geben...?? Soll ich ihr noch Zeit geben...??
Deine Süße schlägt sicher in Bitterkeit um, sobald sie nicht erreicht, was sie will.
Sie macht dich soooooo glücklich- zugleich sooooooo unglücklich, falls sie anders entscheidet- diese Gefahr sehe ich bei dir. Du lässt sie praktisch wissen, alles Glücklichsein hängt von ihr ab. Für mich wäre das einfach zu viel Verantwortung, die würde ich niemals übernehmen wollen.

Du könntest nie sagen- egal, sehen wir, wie es sich entwickelt, du schiebst und drängst in eine bestimmte Richtung und wehe, diese wird nicht begrüßt. Höre auf zu manipulieren. Schau einmal, was passiert, wenn du nicht tust, als würdest du sie vergöttern und ach so sehr lieben.
Macht sie es auch bei dir? Vergöttert sie dich auch so übertrieben? Garantiert nicht- garantiert himmelt sie dich nicht so derart an. Ganz im Gegenteil, sie erbittet Distanz.
Mach mal anders- gib dich normal, wie du ja auch sein kannst, vielleicht sucht sie dann deine Nähe.
 
Naja, seit über einem Jahr verharrt ihr nun in diesem Zustand.

Das ist ein bisschen arg lange, mittlerweile müsste sie doch längst Klarheit über ihre Gefühle zu dir haben.

Was waren denn die Gründe, dass ihr euch in den Ferien nicht gesehen hattet?
Normalerweise ist das die schönste Zeit des Jahres, kein Lernstress, Sommer, viele Unternehmungen sind möglich…

Du bist wahrscheinlich noch ziemlich jung?
Wie lange würde deine Geduld noch reichen?

Mein Fazit: Hört sich für mich nicht wirklich so an, als ob aus diesem Verhältnis eine tragbare und längerfristige Liebesbeziehung entstehen könnte…

Wahrscheinlich wird es genau nach diesem Muster so weitergehen.

Mehr Zeit nützt da auch nichts.
Bessere Nachrichten habe ich leider nicht für dich.
 
Ich habe so lange Zeit meine Bedürfnisse nicht offen kommuniziert, um sie nicht in ihren Bedürfnissen einzuschränken. Nicht, weil es tatsächlich so war, dass sie keine Ohr dafür gehabt hätte, sondern weil ich mir eingebildet habe, dann zu viel zu sein und ihre Bindungsangst zu triggern.

Eigentlich sagst du aus, ich will sie so sehr, sie mich aber nicht, auch wenn ich mich eh schon so klein mache, sie will mich trotzdem nicht....nur manchmal...wenn sie gut aufgelegt ist... dann bin ich am Jubeln, aber das währt nicht lange... dann schupst sie mich wieder weg.
 
Klar, es kann sein, dass das im Februar nur eine stressbedingte Phase war, es war so viel bei ihr los...es ist mir ein Rätsel, wie ein Mensch all das tragen und leisten kann, aber ich muss dennoch auf meine Bedürfnisse und Grenzen Rücksicht nehmen, sonst verliere ich mich, wieder einmal
Wieder einmal? Ist das ein Muster in deinen Beziehungen?
Hör`am besten damit auf, immer bei Fuß zu sein, wenn sie gerade mal eine "gute Phase" hat.
Hör`auf, sie in den Himmel zu loben und besinne dich auf DICH.
Es wirkt, als wärst du ein Hündchen, welches unter dem Tisch sitzt und wartet, bis mal ein Krümlchen runterfällt.
Wie soll sie dich ernst nehmen, wenn du alles mitmachst und dich nicht abgrenzt?
Du liest dich wie ein sympathischer junger Mann, du findest sicher auch eine Frau, die weiß, was sie will und die wirklich verliebt ist.
 
Und sowas kann okay funktionieren, wenn auch du mit dieser Ambivalenz zurecht kommst, und du eben nicht zu viel investierst. Das wäre eine Option für dich, falls du die Verbindung halten möchtest: Die Bedeutung, die sie für dich schon eingenommen hat, etwas zu minimieren, dich emotional nicht auf sie zu versteifen- ein "Verknalltsein" fände ich dabei nichtmal hinderlich, das produziert ja auch Adrenalin als Sideeffect- aber eben nicht zu viel für sie/diese Verbindung opfern. Auch offen bleiben für andere Kontakte.
Ich arbeite aktuell daran, mit der Ambivalenz besser klarzukommen, das ist meine Aufgabe. Aber es ist kein Verknalltsein mehr, es ist schon Verliebtsein und die Exklusivität aufzubrechen, die wir schon haben und die für uns beide elementar ist, das käme für mich nicht infrage. Ich habe gestern zum Schluss gemerkt, als es intensiver zwischen uns wurde und es sich wieder so angefühlt hat wie im Dezember und Januar, dass es mir auf Dauer nicht reicht, wenn es sich so anfühlt wie im Februar. Die Frage ist halt: Sind Dezember und Januar der Normalzustand? Oder ist es der Februar?
Also gut finde ich: ihr macht euch ja nichts vor, sonderen redet darueber. Das ist das Positive. Das Negative - um zu deiner Eingangsfrage zurueckzukommen ist, diese Frau tut dir nicht gut. Das merkst du doch selbst. Von daher auf jeden Fall gehen lassen. Auch wenn's am Anfang weht tut. Das wird nichts - zu einer Beziehung gehoert dass beide sie wollen und nicht eine*r dauernd herumeiert und dir irgendwelche Kruemel zuwirft imho. Kann aber auch sein dass ich mich irre. Fuer mich klingt das jedenfalls nicht gesund fuer dich. Ist nur meine Meinung. Alles gute dir! 🙏🌈 #2cents
Aktuell tut sie mir nicht gut, das liegt auch in Teilen an mir, weil ich mich nicht selbst tragen kann und negative Erfahrungen der Vergangenheit nachwirken, aber eben auch an der aktuell sehr schwer aufrechtzuerhaltenden, positiven Zukunftsperspektive. Das Problem ist, dass sie ja auch Gefühle hat, aber Verbindlichkeit für sie in Phasen einen großen Einschnitt in ihre Freiheit und Selbstbestimmtheit bedeutet. Deshalb fiele es mir super schwer, das final loszulassen. Weil ja beidseitig Gefühle da sind, aber wenn wir einfach nicht kompatibel sind, dann hast du wahrscheinlich recht, dass das nicht ausreicht.
 

Anzeige (6)

Autor Ähnliche Themen Forum Antworten Datum
G Bindungsangst verstehen Liebe 23
B Gründe nicht fremd zu gehen Liebe 47
F Ich will gehen und schaff es nicht Liebe 50

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben